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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Med school in Deutschland



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alley_cat75
17.11.2008, 15:32
Sie haben schlicht im weiteren Verlauf die Prüfungen nicht geschafft. Nach der 3. vergeigten Klausur bist Du raus. :-dafür

Lava
17.11.2008, 16:01
Fürs Protokoll: ich kenne einen Ungarn-Wechsler, der kann genauso viel oder wenig wie jeder andere auch. Eher weniger, aber das liegt mehr an seiner Lebenseinstellung :-))

alley_cat75
17.11.2008, 16:42
Niemand soll hier über den gleichen Kamm geschert werden. Schließlich gibt es genügend innerdeutsche Studienabbrecher sowie schlechte Ärzte. Es fällt jedoch auf. Ich persönlich lasse mich gern eines besseren belehren - wie gesagt, in Berlin wuseln so einige Semmelweiß-Leute herum und bisher hat mir noch keiner von denen die Erleuchtung gebracht. Sicher spielen da auch besagte Vorurteile eine Rolle. Aber gerade deswegen sollten die Ungarn-Absolventen um einiges besser sein als ihre deutschen Kollegen. Schließlich gibt es ein Image aufzubessern. :-meinung

TonyClifton
17.11.2008, 18:24
Mir ist schon klar, dass man auch mit schlechtesten Abinoten ein hervorragender Arzt werden kann. Die Regel dürfte das jedoch nicht sein.

Ach und alle die die Zulassung in Deutschland nicht bekommen haben, haben schlechteste Abinoten? Als ich mit Medizin anfangen wollte haben auch recht gute Noten nicht für Deutschland gereicht, das war in deinem Jahrgang vielleicht noch anders alley.

Übrigens geht es nicht allen Leuten außerhalb Deutschlands so, dass sie sich nicht qualifizieren mussten und ich glaube auch nicht dass sich alle Studenten außerhalb Deutschlands verstecken müssen was die Ausbildungsqualität angeht. International ein eigenes Level erreicht nämlich auch die nicht.

Kackbratze
17.11.2008, 18:47
So, dafür, dass es hier um MedSchools ausserhalb der USA gehen soll ist das Thema schön abgeglitten.

Wie wärs hiermit, damit der Flaming-War erst richtig losgeht:

Deutsche Unis sind die Besten und nur die Elite wird zugelassen. Umsonst ist halt nur für die Besten reserviert, der Rest kann zusehen, dass er mit einem billig-Auslandsstudium über die Runden kommt.
Wer ins Ausland geht ist zu feige zum Warten.

;-)

So, nu greift mal kräftig zu. Das ist zwar nicht meine Meinung, aber doch mal ein guter Anfang... :-))


:-keks

Ehemaliger User 05022011
18.11.2008, 19:49
Nach dem Physikum kamen zu uns 7 Studenten von der Semmelweiß - ich frage mich noch heute, warum eigentlich, wenn die Ausbildung dort so hervorragend ist - kein einziger von ihnen hat das Studium beendet. Nur eine Momentaufnahme, aber ein guter Ruf der Semmelweiß ist mir ebenfalls nicht bekannt. Wie auch? Selbst der Rektor gibt zu, dass der ungarische Staat kein Geld hat, um Forschung und Innovation zu fördern. Daher das Geschäft mit ausländischen Studenten. http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,576650,00.html Ich möchte niemandem zu nahe treten, aber mir ist noch kein fähiger Ungarnstudent über den Weg gelaufen. Und das spricht für sich. Das Konzept, das Asklepsios in St. Georg betreibt, halte ich für mehr als fragwürdig. Mir ist schon klar, dass man auch mit schlechtesten Abinoten ein hervorragender Arzt werden kann. Die Regel dürfte das jedoch nicht sein.

also, was die in Hamburg jetzt erlaubt haben, dass dort jetzt für sagenhaft hohe Beträge Studienplätze verkauft werden (wenn auch zunächst über den Umweg Außenstelle von Semmelweis-Uni), finde ich doch schon beunruhigend, denn das könnte der Einstieg zu einem regelrechten Studienplatzmarkt sein und wenn der dann erst wächst und wächst, dann könnte jemand auch auf die Idee kommen, die staatlichen Plätze immer mehr abzubauen