Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Als Mediziner in die Forschung?
Die Inhalte des Studiums sind doch viel wichtiger - da mach Dir mal keine Gedanken. Und Bioinformatik/Medizin ist eine sehr sexy Kombo.
stud_tir
01.12.2008, 08:06
Sorry fürs OT ...
@Ulle: Ich würde dir ja gerne auf deine PN antworten - kann Dir aber keine PNs/Emails senden ("Der Benutzer hat angegeben, dass er keine PNs empfangen will"). Sorry :-(
Sorry fürs OT ...
@Ulle: Ich würde dir ja gerne auf deine PN antworten - kann Dir aber keine PNs/Emails senden ("Der Benutzer hat angegeben, dass er keine PNs empfangen will"). Sorry :-(Hmm, sag das mal den anderen, von denen ich Mails bekommen habe... - ich schau mal in Kontrollzentrum.
stud_tir
01.12.2008, 09:12
Hmm, sag das mal den anderen, von denen ich Mails bekommen habe... - ich schau mal in Kontrollzentrum.Der stellt mir beim Absenden den Empfängernamen auch immer auf "ulle" um (Browserunabhängig) - und die Benutzerliste zeigt einen User "Ulle" und zwei User "ulle" an ... Strange. Sonst PN mir einfach deine Emailadresse :-)
Ich klink mich mal hier ein um eine Frage zu fragen, bevor ich nen neuen Thread aufmache.
Was hat man als Mediziner eigentlich von der Forschung?
Eigenantrieb, Neugier?
Oder Karriere, Geld?
Ich meine, wenn sich ein Arzt fast jedes Wochenende für Kongresse, Tagungen oder sonstwas reserviert, muss da doch eigentlich mehr als der pure "Forscherdrang" hinterstecken.
Wäre schön wenn mir das mal jemand erklären könnte. :-)
Manche tun's für die Karriere, aber es gibt auch welche, die es einfach gern tun und die Forschung lieben. :-nix
Naja, bekommt man für Vorträge oder Veröffentlichungen Geld?
Oder hat man eher mehr Ausgaben durch Fahrtkosten etc.?
Ein leidenschaftlicher Forscher geht also ganz in seinem Element auf?
Ich weiß, viele Fragen. Bin noch neu in der Materie. :-))
astrophys
07.12.2008, 20:25
Naja, bekommt man für Vorträge oder Veröffentlichungen Geld?
Oder hat man eher mehr Ausgaben durch Fahrtkosten etc.?
Ein leidenschaftlicher Forscher geht also ganz in seinem Element auf?
Ich weiß, viele Fragen. Bin noch neu in der Materie. :-))
Veröffentlichungen KOSTEN Geld und Fahrtkosten bekommst du erstattet. Dafür verdienst du weniger als der Kollege in der Klinik. :-))
Ah, interessant. Soll aber ja auch Leute geben, die in der Klinik tätig sind und trotzdem forschen - was auch immer. Klinische Studien...
Und dann jedes WE eben unterwegs, oder auch zwischendurch mal.
Ich versuche nur herauszufinden, ob diese Leute aus purem Wissenstrieb forschen und somit Idealisten sind, oder ob es sich irgendwann in bare Münze auszahlt - was das ganze philosophisch nicht ganz so nett macht.
Ein Bekannter von mir behauptet, Forscher wären sozial inkompetent und treffen sich daher lieber mit Gleichgesinnten auf Tagungen und Kongressen... :-nix
Ein Bekannter von mir behauptet, Forscher wären sozial inkompetent und treffen sich daher lieber mit Gleichgesinnten auf Tagungen und Kongressen... :-nix
Auweia. Du glaubst auch noch an den Weihnachtsmann, was? :-D
OK, ich will mal nicht so sein. Für viele ist der Hauptgrund, warum sie Forschung betreiben, die Karriere. Eine gewisse Anzahl an Publikationen oder sogar eine Habilitation sind notwendig, um an größeren Kliniken einen hohen Posten zu bekleiden. Also wer mal Chef werden will und das nicht in der Kreisklinik Hintertupfingen, muss wohl oder übel etwas publizieren. Von daher zahlt sich das schon aus, wenn auch eher indirekt.
Dann gibt es aber auch tatsächlich Leute, die gerne forschen. Die mögen die Laborarbeit oder finden es einfach toll, neue Erkenntnisse zu gewinnen. Hat auch was mit Anspruch zu tun: willst du nur lernen und anwenden, was andere herausgefunden haben oder willst du vielleicht selber etwas Eigenes dazu beitragen? Mir hat das Forschen, also meine Doktorarbeit, auch Spaß gemacht und ich könnte mir vorstellen, das noch weiter zu machen.
Das mit der sozialen Inkompetenz ist ein Vorurteil. Mag Leute geben, auf die das zutrifft, aber das ist kein Grund, zu verallgemeinern.
LasseReinböng
07.12.2008, 21:03
Ich versuche nur herauszufinden, ob diese Leute aus purem Wissenstrieb forschen und somit Idealisten sind, oder ob es sich irgendwann in bare Münze auszahlt - was das ganze philosophisch nicht ganz so nett macht.
Wenn Du irgendetwas Tolles entdeckst/entwickelst und dein eigenes kleines Biotech-Unternehmen ("spinn-off" nennen das die Kenner wohl) startest und es gut läuft...ja dann kann es pekuniär interessant werden. Ich kenne auch so einen Prof., bei dem das so lief und der jetzt mit einem Kollegen irgendsoein abgefahrenes Zeug vertreibt und anscheinend richtig gut verdient damit. Wenn man aber mal die Einzelwahrscheinlichkeiten für alle notwendigen Faktoren miteinander multipliziert ( "ich entdecke was Geiles X es lässt sich zu Geld machen X ich finde Geldgeber X etc.pp.") dann wird man wohl zu der Erkenntnis gelangen müssen, daß man lieber einen MBA an seinen Dr.med./rer.nat. dranklatschen und die Pipette gegen den Laptop eintauschen sollte, wenn man noch vor seinem 40. Geburtstag Asche sehen will.
Ok, ich danke Euch.
Somit sind forschende Mediziner fortan in meiner Gunst gestiegen. :-love
Mich interessiert die Forschung nämlich auch - und das weniger aus monetären Gründen. :-))
@Lava:
Ich weiß, gewagte These. Der nette Bekannte ist Allgemeinmediziner mit eigener Praxis und hat zu (forschendem) Klinikpersonal eine recht interessante Meinung.
Daher wollte ich lieber mal von Euch hören, wie denn die Realität so aussieht. :-angel
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