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Eva255
13.02.2009, 10:59
@moorhühnchen

Also, ich kann die Aussage von diesem Zeitungsartikel nicht bestätigen...

Wie ihr ja vermutlich alle wisst, ist meine absolute Lieblingsserie eine Krankenhausserie: Alphateam.
Über den Realismus dieser Serie kann man streiten, mal ganz abgesehen davon, dass man eine Dramedy-Serie, also eine Serie mit einem kräftigen Schuss Sitcom, sowieso nicht allzu ernst nehmen sollte. (Oder würde jemand "Scrubs" oder "Nikola" ernst nehmen?)

Aber zu meinen Erfahrungen mit Krankenhausserien und realen OPs:
Vor etwa vier Jahren bin ich einer Sonntag Nacht mit heftigen Bauchschmerzen (Verdacht auf Blinddarmentzündung, die Diagnose waren aber zwei geplatzte Teerzysten - habt ihr eine Ahnung, wie gemein weh so was tun kann?) vom Wochenenddienst-Arzt ins nächste Krankenhaus eingeliefert worden.
Ganz ehrlich: ich hatte keine Angst. Ich war ruhig, ein bisschen interessiert an Untersuchung und Diagnose, aber nichts weniger als ängstlich.
Die Untersuchungen und Fachbegriffe waren mir alle vertraut und haben bei mir eher angenehme Assoziationen an gemütliche Alphateam-Fernsehabende mit Freunden, Knabberzeug und Limonade wachgerufen.
Und wenn ich vom Alphateam eins "mitgenommen" hab, dann das:
Ärzte hassen es, wenn ihnen ein Patient stirbt, also werden sie bei mir alles tun, damit das nicht passiert.
Also null Problemo, oder?
Die haben bei mir nicht mal Valium vor der OP gebraucht...

Und mit dem Krankenhaus und den Kollegen war ich sehr zufrieden - unser uraltes Krankenhaus könnte zwar mal einen Besuch von Innenarchitektin Tine Wittler gebrauchen ;-) und der Chirurg hat nicht halb so gut ausgesehen, wie Dr. Scheu (wer außer Hermann Toelcke sieht schon so gut aus?!), aber so lange der Mann vernünftig operiert, ist mir das egal.

Grüßle,
Eva