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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der American Dream



Galenos
19.11.2008, 11:59
Hallo!

Ich studiere Humanmedizin in Heidelberg im FS 1. Mein großer Traum ist seit je her, in die USA auszuwandern und dort zu praktizieren. Da mir die finanziellen Möglichkeiten für ein Studium in den USA leider nicht gegeben sind, möchte ich soviel wie möglich der medizinischen Ausbildung in Deutschland absolvieren.

Meine Frage lautet daher, ob jemand im Forum ist, der entweder den gleichen Traum hat oder ihn sogar bereits verwirklicht hat?
Kennt jemand einen Leitfaden zur Verwirklichung eines solchen Vorhabens oder kann mir den groben Rahmen erläutern (wie wann wo verhalten) ?

Mein erstes Etappenziel ist es, wenigstens einen Teil meines Pflegepraktikums (das ich noch in der Gänze zu leisten habe) in den USA abzuleisten, um so einen Einblick in die amerikanische Kliniklandschaft zu erhalten. Hat dies jemand hier bereits gemacht und kann mir Tipps oder Ratschläge geben?

Vielen Dank und in der Hoffnung auf Gleichgesinnte zu stoßen,
Galen

LillithSophie
21.11.2008, 16:50
hallo,
also meiner meinung nach am vernünftigsten wäre es jetzt erstmal die vorklinik&das physikum zu machen (vielleicht kannst du als wahlfach medical english nehmen?).wie es mit dem pflegepraktikum drüben ist,weiss ich leider nicht,ist glaub ich aber möglich.nach dem physikum würd ich dann famulatur in den usa machen,und den usmle step 1 (1.schritt vom amerikanischen examen)hier ablegen.dann kannst du evtl.ein freisemester nehmen und versuchen in den usa deine dr.arbeit zu schreiben.vorm pj dann usmle 2 ,pj in den usa,usmle 2 zweiter teil,hammerexamen und versuchen drüben eine stelle für eine residency zu bekommen.mehr sachen die du in den usa machen könntest fallen mir auch nicht ein..aber vielleicht anderen.
viele grüße&viel glück!!
p.s.du könntest dir z.B.anatomiebücher usw.auf englisch kaufen,das übt bestimmt

Galenos
24.11.2008, 15:08
Vielen Dank, LilithSophie (schma?), so ein Gerüst habe ich gebraucht um mich tiefer einzuarbeiten!

Beste Grüße

dantheg
24.11.2008, 15:38
Viele Kontakte knüpfen! Vieles ist in den USA für ausländische Studenten verboten bzw nur schwierig erreichbar was sich allerdings schlagartig ändert wenn man Leute vor Ort kennt. Ich würde vorschlagen du findest an deiner Heimatuni eine Arbeitsgruppe mit guten Kontakten in den USA. Mein Doktorvater beispielsweise besaß exzellente Kontakte zu einer Professorin in San Francisco, so habe ich drüben einen Teil der Doktorarbeit gemacht. Publikationen sind ebenso gut für eine Residency genauso wie gute Step Noten. Vielleicht hat deine Uni ja ein Austauschprogramm mit einer amerikanischen Uni? Ansonsten ... mei, Pflegepraktikum kann man schon drüben machen (einfach auf gut Glück Häuser anschreiben) aber die richtig interessanten klinischen Rotationen kannst du erst im 3. klinischen Studienjahr oder im PJ machen. Auf jeden Fall *klingende* Empfehlungsschreiben von amerikanischen Ärzten sichern wenn du drüben Rotationen machst.

Bezüglich Steps - ich würd die 1er um das 2. klin. Jahr machen und die 2er zum Hammerexamen, ist sicherlich Geschmacksache...

Aber hat ja alles noch Zeit bei dir, im ersten Semester steht erst mal Studentenleben genießen an vorderster Stelle!

-Dan.

Bcell
10.12.2008, 05:09
Hi,
ich habe erst vor kurzem das Forum hier entdeckt. Ich bin zur Zeit in den USA (SF) und mache Pre-meds. Mein KPP mache ich am UCSF Hospital. Falls Du irgendwelche Infos brauchst, dann melde Dich einfach bei mir.

Viele Grüße