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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : CHEMIE?! das riesige problem!



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thees
21.11.2008, 14:15
Hallo an alle interessierten und vielleicht sogar leidensgenossen...
ich weiß nicht genau ob ich in diesem unterforum richtig bin aber ich probiers einfach mal:

Folgendes problem:
ich würde super gern im sommer 09 anfangen medizin zu studieren und bin echt schon motiviert. habe mir neulich das buch "chimie für mediziner" von zeeck besorgt um mich mal ein wenig einzulesen. Gerade weil ich schon ein wenig aus der schule raus bin und chiemie echt immer nen oberalptraum für mich war...

leider muss ich sagen, dass mit dem kauf (lesen) des chemiebuchs meine motivation langsam aber sicher wieder den bach runtergeht und ich echt deprimiert bin. ich krieg das einfach nicht so richtig auf die reihe...

kurzes beispiel:

Formel für natriumcarbonat???

woher zum teufel weiß ich als erstens schonmal das da natrium kohlenstoff und sauerstoff drin sind....
ausser natrium leuchet mir da nichts ein
und wieso ist die formel Na(2)CO(3)????

das das irgendwas mit der oktettregel und valenzelektronen zu tun hat ist mir auch klar....das kann man sich irgendwie logisch anlesen..aber die formel kann ich mir allein beim besten willen nicht herleiten....

so jetzt bin ich also auf seite 42 in meinem teuren buck angekommen (es hat 431 seiten!!!) und weiß schon nicht mehr weiter....

meine frage an euch ist jetzt primär: wieviel chemiewissen wird vorausgesetzt? wie viel bringen die chemieverantstaltunen???bekommt man da auch was erklärt oder ist man total auf sich gestellt? und wie sah das bei euch so aus als ihr angefangen habt?

ich will nicht gleich das handtuch werfen aber nen bisschen schiss hab ich schon bekommen...

kein plan...vielleicht schreibt ja einer oder eine was nettes zum thema....

(ne herleitung der formel wäre natürlich auch cool:))

beste grüße. :-nix

Coxy-Baby
21.11.2008, 14:36
meine frage an euch ist jetzt primär: wieviel chemiewissen wird vorausgesetzt? wie viel bringen die chemieverantstaltunen???bekommt man da auch was erklärt oder ist man total auf sich gestellt? und wie sah das bei euch so aus als ihr angefangen habt?
x

Tja das ist alles universchieden, bei uns wurde im Urschleim angefangen und jeder nimmt da verschieden viel mit oder nicht.
War nie bei einer Vorlesung und habs auch auf Anhieb geschafft.
Richtiges Vorlernen bringt auch nicht viel, wenn de magst kannste dir ja
die Basics reinhauen z.b. die Carbonatgruppe.
Ansonsten würdsch sagen abwarten und auf sich zukommen lassen.
(Der Zeeck würde meine Motivation auch nicht erhöhen...)
;-)

Mbali
21.11.2008, 14:38
also da würde ich mich an deiner stelle jetzt nicht so heiß machen...
sicherlich wirst du mehr nacharbeiten müssen als deine kommilitonen, die vllt chemie-leistungskurs hatten oder denen es einfach liegt...

ich habe gerade erst angefangen mit dem medizinstudium und stecke daher mitten drin in der chemie^^
und es iwrd zwar alles recht zügig durchgenommen, aber es beginnt (meiner meinung nach) echt beim "grundschleim" an...
und vieles wird einfach auch erst in vorlesung und seminar klar, sich selbst zu unterrichten halte ich grade in chemie (was ja doch recht abstrakt ist, wenn es einem nich so liegt) eher wenig förderlich...
und wenn du merkst, dass es du auch im studium nich so ganz mitkommst kannst du dich ja auch ner lerngruppe anschließen und/oder nachhilfe nehmen...

ich hoffe ich konnte dich wenigstens etwas motivieren^^


und hier noch ne ganz kurze herleitung fürs natriumcarbonat:

fangen wir mal beim carbonat an:
das ist das anion der kohlensäure , die die formel H2CO3 hat (stell dir die zahlen als kleine fußnoten vor)
die kohlensäure kann ihre protonen (H+) abgeben... wenn sie die beiden losgeworden ist, dann bleibt noch CO3²- übrig (die hochgestellte 2- kommt daher, dass an die protonen immer eine positive ladung gebunden ist, und da 2 protonen abgegeben wurden, bleiben 2 negative ladungen übrig)

über einen ionenbindung will sich das carbonat-ion nun mit natrium verbinden... natrium bildet immer ionen die Na+ sind, also einfach positiv geladen... (das liegt übrigens daran, dass natrium in der ersten hauptgruppe steht und somit 1 außenelektron hat, das es gerne abgeben möchte)

das carbonat-ion ist nun aber 2- und natrium nur 1+, d.h. man braucht 2 natrium-ionen pro carbonat, damit das ganze elektrisch neutral wird (und somit stabil)

daher kommst du auf die formel Na2CO3 (2 natrium-ionen und 1 carbonat-ion)

und das das ganze carbonat heißt muss man, wenn man es sich nich herleiten kann (was zugegebenermaßen schwierig ist, wenn man nichts mit chemie nd ihrer nomenklatur am hut hat^^), einfach lernen...
genauso wie NO3- ein nitrat ist oder SO4²- ein sulfat...
die heißen halt so^^

liebe grüße, mbali

DrSkywalker
21.11.2008, 14:58
Wenn das dein "riesiges Problem" ist: Herzlichen Glückwunsch!

Geh mal schön studieren und fang wegen solcher Lappalien nicht schon vor dem Studium das Weinen an! Auch im Medizinstudium wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wurde!

DocOZ
21.11.2008, 15:14
also ich würde mir um chemie keine sorgen machen.
habe von chemie keine ahnung - auch jetzt noch nicht. in der schule hatte ich chemie u physik bis zur zehnten klasse. danach dann natürlcih schnellstmöglich abgewählt. bei uns lief chemie sehr stumpf ab. in den vorlesungen war ich nicht u zum praktikum musste man hin, ein paar versuche machen, sich vor- u nachbesprechung anhören u die unterschrift abkassieren. gefragt wurde man da nichts u dementsprechend unvorbereitet bin ich auch hingegangen. kurz vor den klausuren habe ich mir das zeug dann stumpf reingeknallt u es hat geklappt. warum na2co3 so aussieht hätte ich dir übrigens auch nach bestandenem chemie kurs an der uni u ein paar wochen biochemie nich sagen können ;) gereicht hats bei mir aber trotzdem.... sowas will an der uni eh keiner wissen. die ersten kapitel kannste im zeeck einfach überspringen. fragt dich keiner u wenn mans nich versteht, dann versteht mans nich. is doch egal - lerns dann später (!!!) einfach auswendig....

thees
21.11.2008, 15:45
ok...das hörts sich ja schon mal allesg ar nicht mehr so negativ an, was nicht heißen soll, dass ich das jetzt alles auf die leichte schulter nehemen werde...bei mir ist die sache halt nen recht großer schritt, da ich in einem undbefristeten arbeitsverhältnis stehe, an das ich wenn ich erstmal gekündigt habe nicht mehr herankommen werde....deswegen wollte ich mal von studierenden hören was so phase ist. aber so sehe ich einfach mal nen bisschen posotiver zum studium und mach mir nicht mehr ganz so viel sorgen:-)

vielen dank für die statements und auch vielen dank für die herleitung...

nachvollzeihen kann ich sie inzwischen...aberr selbst ausdenken....:-)


grüße

Cassy
21.11.2008, 15:49
Warte mal ab bis du wirklich Chemie studierst. Wir hatten z.B. direkt vor dem Praktikum den entsprechenden Stoff in einer Vorlesung, neuerdings werden auch noch (oder wieder) Seminare angeboten. Ich selbst hatte von Chemie keine Ahnung mehr, da meine letzten Chemie-Schulstunden auch gut 8 oder mehr Jahre zurücklagen. Und selbst ich habe es geschafft, wenn auch erst auf den zweiten Versuch :-) Also mach dir lieber jetzt noch keinen Stress. Und wenn du Chemie im vorraus lernen willst, dann nimm lieber ein einfacheres und kleineres Buch als den Zeeck ;-)

CNSVX
21.11.2008, 16:50
Hör bloß auf doch jetzt schon an ein Chemie-Buch zu setzen!!!!!!!! Wirklich! :-oopss

Ich kann dir sagen: Ich hatte vor Studienbeginn genau die gleichen Sorgen wie du. Ich bin absolut grottenschlecht in Naturwissenschaften (ausser Bio) und Mathe. Habe Physik auch nach der 10. (und bis dahin hab immer nur Fünfen in den Klausuren geschrieben...) und Chemie nach der 11. Klasse abgewählt. Habe hier im Forum deshalb damals auch gefragt, ob ich wohl trotzdem das Studium schaffen kann usw. Ich wollte es dann einfach versuchen.

Ich habe mir, als dann Chemie im Studium anfing, auch gleich den Zeeck gekauft und angefangen damit einfach mal ganz von vorne zu lernen. Habe dann schnell wieder aufgegeben und das war auch gut so! :-stud

Bis zur Prüfung selbst musste man von Chemie keine Ahnung haben. Im Praktikum haben höchtens gute Chemie-LKler ne Peilung gehabt und alle anderen haben am Ende nicht mal mehr die Versuche gemacht. Es war einfach völlig egal. Man hat da seine Zeit abgesessen.
Ich habe dann (bei dem ultimativen super Nachhilfelehrer hier an der MHH) kontinuierlich Nachhilfe gehabt und mir dann einige Tage vor den Prüfungen den Stoff stumpf in die Birne gehauen. (Ich habe dann übrigens nie wieder in den Zeeck geguckt...).

Und siehe da, ich habe die Prüfungen auf Anhieb bestanden, obwohl ich immernoch NULL Ahnung von Chemie habe. EHRLICH! Mach dir da keine Sorgen. Ich weiß, man kann das vorher nicht glauben, aber es ist wirklich so. :-top

Also hör auf zu lernen und warte erstmal ab.

Grüße, CNSVX! :-winky

Jannah_
21.11.2008, 19:10
Falls du doch noch dein Chemiewissen etwas aufpolieren willst versuchs mal mit dem Wawra "Chemie verstehen" (da gibts dann auch noch ein Übungsbuch "Chemie berechnen" oder so und eins für die Organik)

Ich fands sehr schön einfach und anschaulich erklärt, teilweise auch mal lustig geschrieben und ich hab damit recht schnell den Einstieg gefunden. (Chemie war bei mir damals auch schon einige Jahre her)
Also die Anorganik hatte ich damit echt drauf!

Will noch dazu sagen, dass es im Nachhinein betrachtet gereicht hätte mir das einfach in die Birne zu hämmern, aber mit Verständnis dahinter und herleiten können und so bin ich doch viel ruhiger in die Klausur.

Grüße

Jégvirág
21.11.2008, 21:01
kurzes beispiel:

Formel für natriumcarbonat???

woher zum teufel weiß ich als erstens schonmal das da natrium kohlenstoff und sauerstoff drin sind....
ausser natrium leuchet mir da nichts ein
und wieso ist die formel Na(2)CO(3)????

Schätze mal, die Namengebung ist Lernsache. Wenn jemand Kaffee sagt und Du absolut nicht weißt, was das ist, kannste auch nicht wissen, dass er aus Bohnen und heißem Wasser gekocht wurde. Also einfach lernen, das Carbonat C + O bedeutet und je nachdem, ob es mit Natrium oder sonst nem Stoff vorkommt, setzt man halt die entsprechende Bezeichnung davor.
Wissen kann man sowas nicht, das musste einfach lernen. Je mehr Du davon in der Schule mitbekommen hast, desto besser natürlich, gerade was diese Basics angeht, aber auch jemand der als Chemiker noch grün hinter den Ohren ist, bekommt das hin. ;-)
Mediziner müssen auch nicht unbedingt perfekte Chemiker sein. Das meiste vergisst Du schneller wieder, als Dir lieb ist. Ist halt Grundstudium.

Wenn Du irgendetwas vorlernen willst, dann würde ich eher Anatomie empfehlen. Ist wesentlich zeitaufwändiger und vom Lernen her fand ich es damals mit keinem Schulfach vergleichbar. Also anfangs wesentlich schwieriger, bis man den Dreh raus hat. :-))

Ob Du nun vorlernst oder nicht, lass Dich von nichts abschrecken, ehe Du nicht richtig damit angefangen hast und mach einfach das Beste draus.

Viel Erfolg für den Studienstart! :-top

Miss_Verständnis
21.11.2008, 21:06
Also es gibt echt Schlimmeres als Chemie.... :-keks

Würd vor dem Studium noch mal richtig schön relaxen.. nachher sitzt du noch lang genug vor Chemie..oder Biochemie... :-keks

starbase135
22.11.2008, 18:10
Also es gibt echt Schlimmeres als Chemie.... :-keks

Würd vor dem Studium noch mal richtig schön relaxen.. nachher sitzt du noch lang genug vor Chemie..oder Biochemie... :-keks

Genau! Wichtig ist bloß, dass man rechtzeitig anfängt zu lernen. Hier in Mannheim hatten wir ein paar Chemie Vorlesungen und dann nur 3 Tage jeden Tag 7 Stunden Praktikum und Seminar. In der Woche sahs bei mir so aus: Montag - Physik Abschlussklausur, Dienstag bis Donnerstag zeitweise von 6.30 Uhr bis 20.00 Praktika und Seminare in Heidelberg und am Freitag dann gleich Chemie-Abschlussklausur.

Bin leider durchgefallen...hätte einfach eine Woche eher anfangen müssen, zu lernen, da mir die Basics gefehlt haben. Im Dezember gehts in die Nachprüfung...bei der ich garantiet bestehen werde;-).

Also: Bloß nichts vor dem Studium machen! Aber dann rechtzeitig anfangen! Am besten mit dem Zeeck...

Ehemaliger User 05022011
22.11.2008, 18:35
Warte mal ab bis du wirklich Chemie studierst. Wir hatten z.B. direkt vor dem Praktikum den entsprechenden Stoff in einer Vorlesung, neuerdings werden auch noch (oder wieder) Seminare angeboten. Ich selbst hatte von Chemie keine Ahnung mehr, da meine letzten Chemie-Schulstunden auch gut 8 oder mehr Jahre zurücklagen. Und selbst ich habe es geschafft, wenn auch erst auf den zweiten Versuch :-) Also mach dir lieber jetzt noch keinen Stress. Und wenn du Chemie im vorraus lernen willst, dann nimm lieber ein einfacheres und kleineres Buch als den Zeeck ;-)


war bei mir ähnlich, hatte Chemie eigentlich nur bis zur 9 Klasse, weil ich in der 10. Klasse im Ausland war, na und in der 11. hab ich es dann gleich abgewählt, verstanden hab ich es so richtig auch nie, lag mir einfach nicht, aber die Chemie in der Vorklinik war mit etwas Reinhängen auch für so jemanden wie mich zu schaffen gewesen ( vor allem Altklausuren anschaun, dann bekommt ihr ein Gefühl dafür, was immer so gefragt wird und dann ist es wirklich kein Problem mehr)

XZar
22.11.2008, 18:55
Ich weiß gar nicht was ihr gegen den Zeeck habt. Ich persönlich fand das Buch recht angenehm zu lesen. Insgesamt nicht zu schwer und im Vergleich mancher Anatomie-Riesen doch auch recht kurz.

Okay natürlich kann ich nicht mehr alles was drin steht, meinen Chemieschein habe ich auch seit über einem Jahr schon, aber der Zeeck war sicherlich einer meiner sinnvollsten Käufe.

gruß
XZar

lululu
22.11.2008, 21:09
wichtig find ich, dass meine seine innere blockade abbaut.. .also ich persönlich hatte chemie grundkurs, mit bisschen trickserei gute noten geschrieben... obwohl ich gegen physik/chemie eigentlich total die abneigung hab.. und das muss man irgendwie ausschalten (ist meine erfahrung..). so sachen wie carbonate, phosphorsäure, usw.. einfach stumpf auswendig lernen, dann gehts schon!

ernieundbert123
23.11.2008, 16:40
Hi thees,

mir gings genauso - und es hat sich auch bewahrheitet. Ich habe mir vor dem Studium auch den Zeeck gekauft und angefangen zu lesen (habe 1987 Chemie in der Schule angewählt), hat mich aber nur demotiviert.

Ich habe die Chemie-Klausur dann auch drei Mal schreiben müssen, obwohl wir auch beim Urschleim angefangen haben. Ich war völlig blockiert. Ich habe nur mol hören brauchen und hab' völlig dichtgemacht. Ich habe mir dann vorm dritten (und damit letzten) Versuch einen Nachhilfe-Lehrer bei uns aus dem Chemie-Institut gesucht, und siehe da: Mit Bravour bestanden - und jetzt finde ich auch die Biochemie nicht mehr schlimm, weil doch vieles, vieles klar geworden ist.

Also mein Tipp: Wenn Du während des Semesters merkst, dass Du es einfach nicht begreifst, hole Dir rechtzeitig (Nach)-Hilfe und pack den Zeeck jetzt erst Mal beiseite ... :-stud

thees
23.11.2008, 17:19
vielen dank für die super ratschläge...hat mir echt ein wenig die angst genommen und ich kann wieder motivierter dem studium entgegen sehen...
noch einen angenehmen sonntag euch allen!!!

thees

Brownie
23.11.2008, 19:02
das meiste kommt auch mit dem Gebrauch.
ich wette du weißt, wie Kohlenstoffdioxid aussieht. warum? weil co2 in aller munde ist.
und es gibt einfach ein paar moleküle, die werden dich während deiner studentenzeit begleiten und dann denkst du nicht mehr groß nach und leitest dir her, wie denn Bicarbonat aussieht, sondern du weißt es (im besten fall :-)) ) einfach.
ich würd mir mit chemie echt nicht allzuviel stress machen. aber die basics wirklich versuchen zu lernen, weil wie ernieundbert123 sagt, es hilft dann auch in der biochemie.

Frieke
29.03.2009, 17:56
Hey ihr!

Da die Überschrift so gut zu meinem "Problem" passt, dachte ich, ich poste das jetzt einfach mal hier.
Und zwar ist es bei mir so, dass ich ungefähr vor 4 Jahren das letzte Mal Chemie hatte und jetzt steht in 3 Wochen eine Chemieklausur an... In Anatomie war mir schon noch irgendwie klar, wie ich das zu lernen habe, weil es einfach Fakten waren, aber bei Chemie geht es doch vor allem ums verstehen... man lernt doch keine Reaktionsgleichungen oder ähnliches auswendig, oder??
Meine Frage ist also: Wie lerne ich richtig für eine Chemieprüfung? Nur Altklausuren machen, bringt ja auch nichts, wenn man von dem Stoff nix versteht und den Zeeck hab ich jetzt angefangen zu lesen (bin jetzt bei Kapitel 8...), aber erst einmal versteh ich leider trotz dessen nicht alles :-blush und ich habe nicht das Gefühl, dass das so richtig was bringt...
Wäre super, wenn mir jemand seine Lernstrategien für Chemie verraten würde! :-)

Liebe Grüße

papiertiger
29.03.2009, 18:17
An Altklausuren orientieren und mit dem Zeeck (oder einem anderen Buch) punktuell vertiefen. Mit Zeeck von vorne bis hinten durcharbeiten haben sich bei uns einige böse auf die Nase gelegt ;)

Ansonsten kommt das natürlich auch sehr darauf an, wie eure Chemieklausur aufgebaut ist. Wenn es nur MC-Fragen sind, ist Kreuzen m. E. das Wichtigste, wenn ihr dagegen auch Rechenaufgaben lösen oder Essayfragen beantworten müsst, sollte man auch das mal geübt haben.

Anhand der Altklausuren dürfte sich ja eruieren lassen, worauf besonderen Wert gelegt wird. An Sachen, die man wohl überall beherrschen sollte fallen mir spontan Redoxgleichungen ein, der Grundaufbau des PSE (Gruppen, Perioden, Elektronegativität/Elektronenaffinität, Metallcharakter, Atomradien/Ionenradien.. halt ungefähr Wissen, wie das auscchaut dahingehend, auswendig lernen muss man es bei Weitem nicht überall ;) ), Strukturelemente erkennen in der OC, Stoffgruppen, Reaktionsmechanismen.

Habt ihr Skripte? Bei uns kursierten da eine ganze Reihe von offiziellen und inoffiziellen - die haben das Ganze auch nochmal gut aufs Wesentliche runtergebrochen.