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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Unbekannte Krankheit?!



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Hippokrates2
09.12.2008, 23:52
nein, vielleicht nicht alle. :-music aber in 11 jahren bei wer weiß wievielen therapeuten wäre sicher zumindest einer mal auf die idee gekommen (immer vorausgesetzt, dass deine ausführungen über abwehrfunktion etc. zutreffen).

was zeigt denn die praxis? dass ärzten das völlige fehlen jeglicher körperbehaarung über jahre hin entgeht? willst du mich vera******? da müsste man blind und lobotomiert obendrein sein.

es gibt angesichts der datenlage (auch wenn nicht üppig) wahrscheinlichere spekulationen und unwahrscheinlichere. deine gehört zu den extrem unwahrscheinlichen. MIR spekulation an den kopf zu werfen, als wäre das was schlimmes, ist zutiefst albern.

aber dass man mit dir über sowas wie statistik, datenlage und evidenz eh nicht diskutieren kann, hast du ja schon früher belegt (hah, evidenz!).

insofern: guten abend. sich mit dir auseinanderzusetzen führt zu nichts, deshalb stell ich es jetzt sofort ein.

nein mein Lieber. Albern bist Du!! Ich spreche hier aus Erfahrung...dann ist es eben so, dass viele und über Jahre nichts erkennen diesbezüglich , weil sie- wie Du sagst - blind sind und lobotomiert sind. Ich selbst habe das noch nicht von einem Facharzt gehört. Ich habe (hatte) diesen Schnupfen auch seit ich sieben war also bis dahin 25 Jahre! Und ich bin auch Alopezia universalis betroffener!! Also versuch nicht immer andere für blöd zu halten und als solche darzustellen!!! Disskutieren möchte ich auch nicht darüber, denn das wäre nun tatsächlich der falsche Thread, oder???

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10.12.2008, 00:08
Diese Reaktion ist als eine Kompensation auf die fehlenden Nasenhaare zu betrachten. Die Immunabwehr ist auch insofern nicht wirklich intakt, denn wir wissen hier,dass es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt...bei dieser ERkrankung werden die Haarwurzeln (alle und auch die in der Nase!) von den Immunzellen belagert und sie verhindern ein Haarwachstum!Es kommt zu kleine Entzündungen in diesem Bereicht durch Autoaggression---> Reizung---Schwellung! Sonst funktionier das IgA und Co gut...Die Mundatmer würden-sollten keime oder fremdzeug zum Larynx, Epiglotis, Bronchien, Lunge gelangen, entsprechende Symptome zeigen z.B Heiserkeit, Husten, Enündung, Fieber!

Ganz klar ist mir in deinen Ausführungen immer noch nicht - welche wichtige Bedeutung denn die Nasenhaare haben, das ihr Verlust -in deinen Worten: "Kompensiert" werden müsste?!
Deren Beitrag des Filterns von Milbenkot/ anderen Pathogenen ist ja durch die Grobheit des Maschenwerkes doch recht begrenzt... Allenfalls vergrößert man die Oberfläche für ein paar klebrige Schleimfäden...?! Deswegen auch mein rhetorischer Verweis auf den alternativen Luftweg (Oropharynx) - dort gibt es keine Haare! Insofern kann die Bedeutung der "Nasenhaar-Filterung" ja nicht von sooo großer Bedeutung sein - oder?!

Oder hast du nur den Begriff "Kompensation" unsauber benutzt:
Angenommen es wäre hier ein autoimmunes Geschehen in Form der Alopecia und auch die Nasenhaare würden immunologisch "bekriegt" werden und konsequente Folge wäre eine lokale Entzüdungsreaktion (Tumor, Rubor blabla) dann ist das aber kein "Kompensation" sondern eine Reaktion.

Gute Nacht
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Justy
10.12.2008, 13:26
mein erster gedanke:
nasenspray. benutzt derjenige abschwellendes nasenspray?

davon mal abgesehen: eine somantisierungsstörung ist sicherlich nicht "so einfach", und sicherlich auch nicht so einfach zu diagnostizieren. ;-) wär schön, wenns so wäre.


Ja, die Person benutzt Nasenspray, aber nicht regelmäßig und soweit ich mich erinnern kann hilft das auch nur bedingt, wenn die Person also "wirklich" eine Krankheit hat.

Und ich kann euch alle mehr oder weniger beruhigen, die Person hat noch Haare. Also kann diese Krankheit schon vorweg ausgeschlossen werden.
Danke schon mal von allen Hilfsbereiten ;)

Justy
10.12.2008, 13:32
Anamnese Anamnese Anamnese!

Wie alt? Geschlecht? Nikotin/Alkohol? Atopie?

Andere Symptome (Kopfschmerzen, Gewichtsverlust, Völlegefühl im Kopf, Ausfluss - Farbe Zusammensetzung Geruch, Arthralgien, Hämoptoe, Fieber)?


Was hat die Person für eine Nasen OP gehabt und mit welcher Indikation?

Denk mal wenn die Fragen beantwortet sind kann man über ne Diagnose nachdenken...

Mitte 30, weiblich, keine Raucherin, keine Alkoholikerin (trinkt und raucht auch nicht ab und zu)

Andere Symptome sind nicht in zusammenhang mit dem Schnupfen zubringen, also kein Fieber, kein Gewichtsverlust (die Person war schon immer ziemlich dünn).
Bei der Nasen OP wurden die Nasennebenhöhlen gereinigt und geweitet. HAt wie gesagt nicht geholfen.
Hoffe das reicht schon einmal

Tse Tse
10.12.2008, 13:53
Andere Symptome sind nicht in zusammenhang mit dem Schnupfen zubringen, also kein Fieber, kein Gewichtsverlust

in Bezug auf die Nase wäre noch interessant zu wissen, wie das Sekret aussieht (wässrig? zähflüssig? klar? verfärbt?).
Auch wenn keine weiteren Symptome zu bestehen scheinen^^, evtl. ergeben
sich nach einigem überlegen etwas unauffälligere, wie Niesen, Nasenjucken, Druckgefühl/Gefühl geschwollener Nasenschleimhäute, behinderte Nasenatmung, Geruchs/Geschmacksempfinden (gemindert?/aufgehoben?) Trockene Nase? Nasenbluten?

Und ist wirklich überhaupt kein Hinweis erkennbar auf Symptome auslösende/verstärkende Situationen (beim Essen? in Bezug auf die Temperatur? verrauchte Kneipen u.ä.? Stresssituationen? beim Sport?)

Werden Medikamente eingenommen? Sonstige Erkrankungen (insbs. der Atemwege).

Keenacat
10.12.2008, 14:36
Ja, die Person benutzt Nasenspray, aber nicht regelmäßig und soweit ich mich erinnern kann hilft das auch nur bedingt, wenn die Person also "wirklich" eine Krankheit hat.

dauergebrauch von abschwellenden nasensprays kann halt zu solchen "schnupfenartigen" symptomen durch sekundäre anschwellung der nasenschleimhäute führen. das lässt den patienten dann wieder zum abschwellenden spray greifen und so weiter.
hat sie das vllt. früher mal in dauergebrauch gehabt?

dantheg
10.12.2008, 16:09
Mitte 30, weiblich, keine Raucherin, keine Alkoholikerin (trinkt und raucht auch nicht ab und zu)

Andere Symptome sind nicht in zusammenhang mit dem Schnupfen zubringen, also kein Fieber, kein Gewichtsverlust (die Person war schon immer ziemlich dünn).
Bei der Nasen OP wurden die Nasennebenhöhlen gereinigt und geweitet. HAt wie gesagt nicht geholfen.
Hoffe das reicht schon einmal

Klingt nach einer nicht allergischen chronischen Rhinitis. Ist ne unbefriedigende Diagnose ich weiß. Zu den Medikamenten hast du nichts gesagt - ich würd mit Steroide nasal und Antihistaminika nasal probieren und schauen ob eine Besserung auftritt. Eventuell auch Kochsalzspray davor. Sonst auch abschwellendes Nasenspray oder auch oral für begrenzte Zeit falls nötig. Sich von Triggersubstanzen fernhalten (wobei du ja gesagt hast die kennt keine).

Nachfragen/Nachschauen - Hypothyroidismus, Husten, Heiserkeit, Durchfall. Ist sie Zn Trauma? Gut wäre es wenn sie bei der OP eine Biopsie entnommen haben aber ich denk mal dass sie unauffällig war.

Eine Alopecia areata universalis würde sich in der Tat mit völligem Haarverlust präsentieren.

Um deine ursprüngliche Frage eigentlich zu beantworten - wenn sie ein Immundefekt hätte würde sie mit wiederholten Infektionen kommen. Also hört sich nicht danach an. Hoffe das hilft!

Hippokrates2
11.12.2008, 00:00
leidet die Person eventuell an einer Gastroenterologischen Erkrankung? Hier hat uns die TCM den Zusammenhang von den Atemorganen und dem Verdauungstrakt gezeigt. Des Weiteren würde mich interessieren, ob sie eventuell an einem HWS-Syndrom leidet. Die Chiropraktin/Osteopathie schaut sich bei solchen Problemen auch die HWS an...Auch interessant wäre, ob sie Zahnprobleme in Oberkiefer hat...denn wenn man bedenkt, dass zwischen Zahnwurzel und Kieferhöle nur wenige mm dazwischen liegen,dann kann z.B. mit unter ein wurzelbehandelter Zahn und somit ein toter Zahn eine Irritation dort hervorrufen!

hennessy
11.12.2008, 07:05
leidet die Person eventuell an einer Gastroenterologischen Erkrankung? Hier hat uns die TCM den Zusammenhang von den Atemorganen und dem Verdauungstrakt gezeigt. Des Weiteren würde mich interessieren, ob sie eventuell an einem HWS-Syndrom leidet. Die Chiropraktin/Osteopathie schaut sich bei solchen Problemen auch die HWS an...Auch interessant wäre, ob sie Zahnprobleme in Oberkiefer hat...denn wenn man bedenkt, dass zwischen Zahnwurzel und Kieferhöle nur wenige mm dazwischen liegen,dann kann z.B. mit unter ein wurzelbehandelter Zahn und somit ein toter Zahn eine Irritation dort hervorrufen!
Das ließe sich aber sehr leicht durch eine Rö-Aufnahme verifizieren. Ich nehme doch an, dass dies in 11 Jahren schon mal durchgeführt wurde. Entsprechend schnell wird dann die Noxe beseitigt.

Hippokrates2
11.12.2008, 11:11
Das ließe sich aber sehr leicht durch eine Rö-Aufnahme verifizieren. Ich nehme doch an, dass dies in 11 Jahren schon mal durchgeführt wurde. Entsprechend schnell wird dann die Noxe beseitigt.

Gut, aber wie sieht es mit der HWS aus? Sehr oft ist es so, dass die Rö-Aufnahme nichts pathologisches nachweisen kann. Hier ist es häufig so, dass im Bereich C2 Verhärtungen, Verspannungen vorzufinden sind. Oder ein - sei es auch nur minimal- subluxierter Wirbel, der röntgenologisch kaum Beachtung findet, kann diese Symptomatik auslösen und unterhalten auf viele Jahre hinweg...!

hennessy
11.12.2008, 14:15
Gut, aber wie sieht es mit der HWS aus? Sehr oft ist es so, dass die Rö-Aufnahme nichts pathologisches nachweisen kann. Hier ist es häufig so, dass im Bereich C2 Verhärtungen, Verspannungen vorzufinden sind. Oder ein - sei es auch nur minimal- subluxierter Wirbel, der röntgenologisch kaum Beachtung findet, kann diese Symptomatik auslösen und unterhalten auf viele Jahre hinweg...!
mein posting sollte sich auf die Zahnproblematik beschränken. Sorry, wenn dies missverständlich rüber kam.

Evil
11.12.2008, 15:00
Vielleicht könnte eine Neuausrichtung der Wohnumgebung nach Feng-Shui-Richtlinien eine Besserung bewirken, wegen Erdstrahlen und so.

Coxy-Baby
11.12.2008, 15:39
Vielleicht könnte eine Neuausrichtung der Wohnumgebung nach Feng-Shui-Richtlinien eine Besserung bewirken, wegen Erdstrahlen und so.


...aba nur wenn der Feng Shui Berater direkt aus China eingeflogen wird.
Oder man jagt einen Eingeborenen mit ner Wünschelrute durch die Wohnung, ist wahrscheinlich kostengünstiger....
;-)

Hippokrates2
11.12.2008, 17:47
Man sollte das Thema ernst nehmen und nicht in Ironie verfallen!!! Der Threadsteller bittet um Optionen, der "Erkrankung" auf die Spur zu kommen; es bringt ihm nichts, wenn hier nichts anderes als nur Ironie rüberkommt und nicht verschiedene Möglichkeiten! Es ist offensichtlich so, dass alle topisch in Frage kommenden Überlegungen bereits gemacht wurden, allerdings ohne einen Erfolg - wie wir wissen! Nach 11 Jahren hat die Person immernoch das Problem. Dann liegt es also nahe, die Problematik nicht nur aus der HNO Fachrichtung zu betrachten,sondern hier müssen nun auch andere Fachrichtungen herangezogen werden. Auch - und unbedingt! - die ganzheitliche Betrachtungsweise. Dazu gehört nun mal auch die Chiropraktik, oder auch das vernetzte Denke der TCM. Lasst also bitte die Ironie und bringt Möglichkeiten her. Wenn das Symptom bzw.das Syndrom nicht in einem DIAGNOSTISCHEN NAMEN passt, dann wird es ganz schwer die Störung zu iruieren, wenn man nicht anfängt, das Ganze ganzheitlich zu betrachten! Selbstverständlich sollte so eine Betrachtungsweise immer als letzte Instanz bleiben; also wenn alles andere davor versagt hat!

Evil
11.12.2008, 18:03
Und warum wird dann die Möglichkeit einer Somatisierungsstörung konsequent zurückgewiesen? Ist das nicht ganzheitlich?

Hippokrates2
11.12.2008, 19:16
Und warum wird dann die Möglichkeit einer Somatisierungsstörung konsequent zurückgewiesen? Ist das nicht ganzheitlich?


Ich habe diese Option nicht zurückgewiesen!Mir ist bewusst, dass es sowohl somatopsychische- als auch psychosomatische Erkrankungen gibt. Und wie ich mich erinnere, hat auch keiner hier diese Möglichkeit zurückgewiesen - da verwechselst Du etwas.

yannik
12.12.2008, 19:29
ich finde es sehr gut, hippokrates2, dass du so konsequent den nichtgebrauch von ironie einforderst, hier geht es schliesslich um menschenleben!

Hippokrates2
12.12.2008, 20:46
ich finde es sehr gut, hippokrates2, dass du so konsequent den nichtgebrauch von ironie einforderst, hier geht es schliesslich um menschenleben!

Danke! Auch wenn es bei dem Patienten/Betroffenen nicht letzlich um sein Leben geht, doch es geht sehr wohl um sein höchstes Gut - nämlich um seine Gesundheit ... ;-)

Justy
13.12.2008, 15:44
Nun kann ich hoffentlich alle Fragen, die noch offen stehen beantworten:

Das Sekret ist sowohl Farb- als auch Geruchslos.
Das Nasenspray ist seit 5 Jahren in Nutzgebrauch, also kein Dauergebrauch.
Die Nase ist unregelmäßig zu, die Person bekommt dann keine Luft, muss also durch den Mund atmen. NAsenspray hilft auch dann nur bedingt.
Es wurde zeitweilen eine Therapie mit Schlangengift durchgeführt --> kein Erfolg.

Neue Frage, kann eine Histaminunverträglichkeit vorhanden sein?

Danke schon mal an alle, die mir (und der Person) weitergeholfen haben.
Insbesondere an Hippokrates2 =)

Coxy-Baby
13.12.2008, 17:19
Neue Frage, kann eine Histaminunverträglichkeit vorhanden sein?


Hat Er/Sie denn auch andere Beschwerden die darauf hindeuten würden??