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hennessy
05.02.2009, 08:36
Ich dachte das wären Fondanteile und Zertifikate wären wieder was anderes. Ich bin verwirrt.
Fondsanteile sind Anteile an einem einzigen Fonds. Zertifikate sind Anteile am gesamten Vermögen aller Fonds der Anlagegesellschaft.
Chefarzt76
28.02.2009, 10:33
Hab mich auch von denen mal "beraten" lassen. Die verticken nur eigene Produkte.
Mir wurden für die Berufsunfähigkeitsversicherung nur die der Deutschen Ärzte Versicherung empfohlen.
Nach dem ich mich noch bei anderen Versicherungsmenschen informiert habe, wurde mir erklärt das die Deutche Ärzte Finanz und die Deutsche Ärzte Verischerung ein Tochterunternehmen der AXA sind.
Ich empfehle jedem sich von einem Makler beraten zu lassen. Der hat keine eigenen Produkte, und kann wenn die Versicherung passen sollte auch die Deutsche Ärzte Versicherung vermitteln.
Mir wurde von der Ärzte Versicherung abgeraten da zu teuer und die Versicherungsbediungen wohl auch nicht so toll sind. Und sonderlich Finanzstark sollen die auch nicht sein. War für mich ein wichtiger Punkt. Gerade jetzt wegen der Finanzkriese
Informier Dich mal über die Alte Leipziger. Hat auch im Finanztest viel besser abgeschnitten als die Deutsche Ärzte Versicherung und war im Vergleich auch deutlich günstiger.
Fondsanteile sind Anteile an einem einzigen Fonds. Zertifikate sind Anteile am gesamten Vermögen aller Fonds der Anlagegesellschaft.
Das stimmt so nicht. Zertifikate sind nie Anteile an irgendwas sondern immer nur Schuldverschreibungen, die je nach Zertifikat unter den für das jeweilige Zertifikat spezifischen BEdingungen eine bestimmte Rendite bringen oder nicht. Kann sein, dass du ein Zertifikat besitzt dessen Performance an alle Fonds der Anlagegesellschaft gekoppelt ist, dies bedeutet jedoch nicht, dass du Anteile daran hättest. Daher ist das Geld, das man in ein Zertifikat gesteckt hat auch einfach weg, wenn der Emittent insolvent wird, da dem Zertifikat materiell nichts gegenübersteht.
Fondsanteilen liegen jedoch Anteile an einem Fonds zugrunde, der wiederum je nach Fond eben in AKtien, Immobilien, ROhstoffe oder was auch immer investiert. Wird die Fondsgesellschaft insolvent, bleiben dem ANlege die investierten Gelder, die ja in den Fondsanteilen einen materiellen Gegenwart haben, erhalten.
hennessy
28.02.2009, 13:35
Das stimmt so nicht. Zertifikate sind nie Anteile an irgendwas sondern immer nur Schuldverschreibungen, die je nach Zertifikat unter den für das jeweilige Zertifikat spezifischen BEdingungen eine bestimmte Rendite bringen oder nicht. Kann sein, dass du ein Zertifikat besitzt dessen Performance an alle Fonds der Anlagegesellschaft gekoppelt ist, dies bedeutet jedoch nicht, dass du Anteile daran hättest. Daher ist das Geld, das man in ein Zertifikat gesteckt hat auch einfach weg, wenn der Emittent insolvent wird, da dem Zertifikat materiell nichts gegenübersteht.
Fondsanteilen liegen jedoch Anteile an einem Fonds zugrunde, der wiederum je nach Fond eben in AKtien, Immobilien, ROhstoffe oder was auch immer investiert. Wird die Fondsgesellschaft insolvent, bleiben dem ANlege die investierten Gelder, die ja in den Fondsanteilen einen materiellen Gegenwart haben, erhalten.
ok, stimmt im Prinzip. Ich hab versucht, das ganze in einem Satz vorzustellen.
Allerdings gibts bei den Zertifikaten im Gegensatz zu den klassischen Schuldverschreibungen keinen bestimmten Zins, wie Du beschrieben hast, sondern sie haben Anteil am Gewinn bzw. Verlust eines Börsengeschäfts.
ok, stimmt im Prinzip. Ich hab versucht, das ganze in einem Satz vorzustellen.
Allerdings gibts bei den Zertifikaten im Gegensatz zu den klassischen Schuldverschreibungen keinen bestimmten Zins, wie Du beschrieben hast, sondern sie haben Anteil am Gewinn bzw. Verlust eines Börsengeschäfts.
Mit Rendite meinte ich auch nicht zwangsläufig einen konkreten Zins.
Allerdings gibt es sehr viele Zertifikate, die einen vorher festgelegten konkreten "Zins" für das Eintreten eines bestimmten Ereignisses zahlen. BEispielsweise 9Euro pro Zertifikat pro Jahr, in dem ein bestimmter Index höher als ein bestimmter Wert steht.
Es gibt Zertifikate in Millionen Variationen und oft sind sie nicht wirklich etwas anderes als Pferdewetten und waren auch nicht unwesentlich an der derzeitigen Finanzkrise beteiligt. ;-)
Das soll nicht heißen, dass Zertifikate nur schlecht sind, man muß sich allerdings des Risikos bewußt sein im Gegensatz zu einem Fondsanteil, da man eben materiell keinen Gegenwert hat und bei Insolvenz des Emittenten das gesamte Geld weg ist. ;-)
hennessy
28.02.2009, 15:04
für newbies sicher nix, und auch für erfahrene Hasen nicht immer gut, siehe Lehman Bros.
OK, wir sollten aber bitte wieder zurück zum Threadtitel kommen;-)
Talelady
28.02.2009, 15:37
Hab mich auch von denen mal "beraten" lassen. Die verticken nur eigene Produkte. stimmt! Die bestreiten es auch gar nicht! zumindest wenn wir hier von der Ärztefinanz sprechen. Hab noch nie die Behauptung der "Unabhängigkeit" aus deren Munde gehört.
Nach dem ich mich noch bei anderen Versicherungsmenschen informiert habe, wurde mir erklärt das die Deutche Ärzte Finanz und die Deutsche Ärzte Verischerung ein Tochterunternehmen der AXA sind. ...
Mir wurde von der Ärzte Versicherung abgeraten da zu teuer und die Versicherungsbediungen wohl auch nicht so toll sind. Und sonderlich Finanzstark sollen die auch nicht sein...
Alte Leipziger...
nach eigenen "Beratungserfahrungen" sind das Argumente der "unaubhängigen Berater" mit 3 blauen Buchstaben, die nach der "unabhängigen" Beratung oft eine "unabhänige" undurchsichige Mischung verticken wollen.
Wie auch immer: schau dir die Sachen echt genau an!
Unabhängige Berater, die auch verticken, neigen dazu (manchmal sicherlich aus Unkenntnis der Verträge der Konkurrenz) Äpfel nicht nur mit Birnen sondern auch mit Tomaten und sogar Frikadellen zu vergleichen.
Meines Wissens gibt es Versicherungsunternehmen, die keine Makler akzeptieren, sondern nur direkt über eigene Vertreter arbeiten. Diese Verträge muss der "unabhänige" Makler also nicht unbedingt kennen und er wäre schön blöd dir dazu zu raten, wenn er dir weder einen solchen Vertrag anbieten noch (und was für ihn sicher gewichtiger ist) eine Provision von denen kassieren kann.
Lange Rede, kurzer Sinn: Vertrau keinem noch so unabhängigen Berater, wenn er auch was verkauft!!
HorstHützel
28.02.2009, 15:47
Zu empfehlen auch der Testbericht von Stiftung Warentest zum Thema BU.
Kostet als Download 2 EUR und ist es wert.
HH
Chefarzt76
01.03.2009, 17:40
Das kann ich so nicht bestätigen Talelady.
Ich war bei einem Makler, und der hat mir sowohl ein Angebot der Deutschen Ärzte Versicherung als auch von verschiedenen anderen Anbietern vorgelegt.
Er ist mit mir sämtliche Vorschläge durchgegangen und hat mir die Vor und Nachteile der einzelnen Versicherer aufgezeigt. Entschieden hab letztendlich ich welche Gesellschaft ich haben möchte...
Talelady
01.03.2009, 20:45
Das kann ich so nicht bestätigen Talelady.
Ich war bei einem Makler, und der hat mir sowohl ein Angebot der Deutschen Ärzte Versicherung als auch von verschiedenen anderen Anbietern vorgelegt.
Er ist mit mir sämtliche Vorschläge durchgegangen und hat mir die Vor und Nachteile der einzelnen Versicherer aufgezeigt. Entschieden hab letztendlich ich welche Gesellschaft ich haben möchte... na dann ist ja alles bestens :-top
Tante EDIT sagt, Sebastian spricht mir (in einem verwandten Thread) aus der Seele:
...der dir dann erzählt, was ihm am meisten Provision einbringt. Und als Laie hast du keine Chance, das zu durchschauen. Ist doch auch so, dass ein Arzt, der ein bestimmtest Verfahren aus bestimmten Gründen für seinen Patienten bevorzugt, letztlich diesen zum 98% überzeugen können wird.
Wenn du wirklich das optimalstmögliche Produkt für dich haben willst, dann wirst du um Rennerei nicht herumkommen, sprich, dich von mehreren Seiten zum selben Thema beraten lassen und unabhängige Quellen hinzuziehen.
Genau das hab ich im Übrigen im letzten Jahr getan bzgl BU, und was soll ich sagen? Ich bin aufgrund von Preis/Leistungsverhältnis bei der DÄV gelandet...
John Silver
01.03.2009, 21:12
Sogenannte "unabhängige" Berater sind nicht so goldig wie sie glänzen. Ein solcher Berater ist in der Tat nicht an einen bestimmten Versicherer gebunden, und versucht daher nicht, einem nur Verträge ebendieses Versicherers unterzujubeln. Das ist aber auch alles, was an einem solchen Berater positiv ist. Denn diese Berater bekommen auch Provisionen - entweder direkt von den Versicherungsgesellschaften, oder aber vom Arbeitgeber, der wiederum von der Versicherungsgesellschaft bezahlt wird. Und auch ein "unabhängiger" Berater lebt davon, daß Kunden Verträge unterzeichnen. Deshalb ist der einzige Unterschied zwischen abhängigen und unabhängigen Beratern der, daß einem ggf. Produkte verschiedener Anbieter untergejubelt werden - aber das Unterjubeln an sich steht außerfrage.
Ich persönlich bin nach wie vor nicht überzeugt, daß eine zusätzliche Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll ist.
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