Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gynäkologen - Terminknappheit
sodbrennen
10.02.2009, 16:04
Was mich bei den Wartezeiten immer wundert: Meistens sind die bei jedem Arzt ziemlich konstant, je nach Fachrichtung und Organisation halt, also z.B. 2 oder 4 oder 6-8 Wochen oder so. Da ändert sich nicht viel.
Die Wartezeit wird aber über das Jahr gesehen nicht wesentlich länger.
Angenommen, man würde Die Wartezeit mal abbauen, indem man einmal voll durchpowert, ganz viele Patienten behandelt und so die Wartezeit auf Null runterbringt, dann müsste sie doch auf Null bleiben, oder?
Der einzige Grund, warum sie nicht auf Null bleiben könnte, wäre, dass die Leute mit zunehmender Wartezeit abgeschreckt werden und sich woanders einen Termin suchen. Das halte ich allerdings auch für unwahrscheinlich, da das Problem ja bei fast allen Ärzten herrscht.
:-nix
hennessy
10.02.2009, 16:24
Was mich bei den Wartezeiten immer wundert: Meistens sind die bei jedem Arzt ziemlich konstant, je nach Fachrichtung und Organisation halt, also z.B. 2 oder 4 oder 6-8 Wochen oder so. Da ändert sich nicht viel.
Die Wartezeit wird aber über das Jahr gesehen nicht wesentlich länger.
Angenommen, man würde Die Wartezeit mal abbauen, indem man einmal voll durchpowert, ganz viele Patienten behandelt und so die Wartezeit auf Null runterbringt, dann müsste sie doch auf Null bleiben, oder?
Der einzige Grund, warum sie nicht auf Null bleiben könnte, wäre, dass die Leute mit zunehmender Wartezeit abgeschreckt werden und sich woanders einen Termin suchen. Das halte ich allerdings auch für unwahrscheinlich, da das Problem ja bei fast allen Ärzten herrscht.
:-nix
ich bin zwar kein Fruchtwasserpirat, aber bei mir sind die Wartezeiten ca. 2-3 Wochen. Errechnet sich daraus, dass viele Patienten zum Recall bestellt sind. Zusätzlich noch die Schmerzpatienten ergibt einen Vorlauf von ca. 2-3 Wochen. Dann wird das Recall erneut abgerufen.
Zum Thema zu spät erkennen: Es gibt ja durchaus Krankheitsbilder, die nicht schleichend auftreten, die von jedem wahrzunehmende Symptome machen, die auch so ziemlich jeden Patienten zum Arzt schicken, ohne dass es sofort als hochakut oder lebens- oder in in irgendeiner anderen Art und Weise bedrohlich zu bemerken ist. Für meine Fachrichtung also ganz allgemein: "Ich seh schlecht". Das kann einfach bedeuten, dass die Brille nicht mehr stimmt, was einige Leute tatsächlich eher plötzlich denn schleichend wahrnehmen, dass kann bedeuten, dass ein alter Mensch einfach eine Cataract hat, deren corticale Speichen sich langsam aber sicher ins Zentrum geschoben haben, so dass hier ein recht plötzlicher Visusabfall trotz länger bestehenden Problems stattgefunden hat, das kann aber auch ein Zentralarterienverschluss, eine Makulablutung bei feuchter AMD oder eine Ablatio sein. Hier ist dann eine gute (!) Arzthelferin gefragt, die durch gezieltes Nachfragen mit den richtigen Fragen den Patienten dazu bekommt, etwas mehr an Information bei der Terminvereinbarung verlauten zu lassen, diese dann richtig interpretiert und dementsprechend einen Termin vergibt.
ehemalige Userin 24092013
11.02.2009, 20:25
Sieben Gynäkologen durchtelefoniert und erst der achte hat noch Patienten aufgenommen. Wartezeit grundsätzlich sechs Monate (trotz Stammpatientin mittlerweile).
Bei den Hautärzten klappte es schon nach dem dritten Verusch. Wartezeit trotzdem drei Monate.
Die einzige Fachrichtung, die bisher echt schnell war: Orthopädie. Einen angerufen und sofort aufgenommen, Wartezeit unter einem Monat.
Ich glaube, ich hatte echt Glück. Ich musste mir am Anfang der Schwangerschaft eine neue Gynäkologin suchen, da ich bisher immer noch 100km weit gefahren war, was mir nun etwas unpraktikabel erschien. Habe sofort jemanden gefunden ohne jegliche Probleme (wobei sicherlich der Kollegenbonus nicht von Nachteil war, Kollegin des gleichen Klinikverbandes, die gerade in eine Praxis ging). Dummerweise musste ich mir jetzt wieder jemand Neues suchen, da die Praxisübernahme doch nicht hingehauen hat. Habe dann in einer Praxis angerufen, das Problem geschildert und sofort einen Termin bekommen. Klar, es ist deutlich schwieriger jemanden abzuweisen, der tatsächlich ganz offensichtlich jemanden braucht, aber da der Wechsel auch mitten im Quartal stattfinden musste, hätte es bei mir als popelige GKV-Patientin schon Probleme geben können, da die GKV ja sowieso nur noch einen lächerlichen Betrag pro Quartal an die Gynäkologen für eine Schwangere zahlt und auch das ja schon für 01/09 an die andere Praxis geflossen ist.
Linda.1001
11.02.2009, 22:59
Ich hatte neulich bei unserem Haus-Augenarzt angerufen und um einen möglichst baldigen Termin gebeten, weil ich einen schwarzen Fleck im Gesichtsfeld (?) hatte, also gesehen habe, der nach 1 Monat immer noch nicht verschwunden war. Neurolog. war das abgeklärt, jetzt sollte es augenärztlich abgeklärt werden.
Die Arzthelferin sagte mir, dass sie erst in nem halben Jahr Termine frei hätten. Ich erklärte ihr dass der Neurologe befürchtete dass es eine Ablatio sein könnte oder was auch immer.
Sie erklärte mir dass das nicht sein könnte (man beachte hierbei bitten den Aussschluss per Ferndiagnostik :-( ) und ich wenn ich einen schwarzen Regen hinab sinken lassen sehen würde, bitte nochmal anrufen.
Ja nee is klar. Soviel zum Thema verantwortungsbewusste Arzthelferinnen.
*kopf schüttel*
sodbrennen
12.02.2009, 16:15
Da hätte ich halt nochmal angerufen und gesagt, dass du jetzt den schwarzen Regen gesehen hast. ;-)
Bei meinem Hausarzt (sind eigtl. 2 erfahrene Ärzte in einer Praxisgemeinschaft) haben sie von 2 auf 4 Ärzte aufgestockt. Jetzt sind immer noch 2 junge dabei, die den FA machen. Da wird man natürlich für jeden Mist zu denen abgeschoben, wenn man mal was braucht. Zum Glück ist mir das noch nicht passiert. Find ich aber auch blöd.
Beim Zahnarzt das selbe: Ursprünglich 2 erfahrene Zahnärzte, jetzt ist der Sohn eingestiegen noch noch eine andere, also auch 2 erfahrene und 2 junge. Da möchte ich aber keinesfalls zu einem Anfänger, auch wenn der moderner ausgebildet wurde.
Und: Jaja, jeder fängt mal an. Aber nicht bei mir. ;-)
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