PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Locker Medizin studieren?



Seiten : 1 [2] 3 4 5 6

Elluschka
12.02.2009, 22:33
------

DeKl
12.02.2009, 22:49
Hast du ev. deswegen schon 25.000 Semester für dein Studium gebraucht ?

Nicht böse gemeint, aber ich glaube diese Haltung die du hast, ist schon eher die Ausnahmen. Ich bin der z.B. der Auffassung, dass man nicht studiert, um ein entspanntest Leben zu haben und mehr Zeit beim Sport als vor den Büchern zu verbringen. Andere Leute gehen 8 Stunden am Tag hart arbeiten, da kann auch ein Student mindestens die gleiche Zeit für sein Studium aufwenden und es sollte ihm nicht vorrangig darum gehen, sich ein entspanntes Leben zu gönnen, um z.B. ausgiebig seine Hobbys wie Sport e.c. zu frönen.

ach, was hab ich das vermisst... :-top

das argument, das andere leute 8 std arbeiten gehen, ist dumm. natürlich tun sie das. ist ja auch gut. die meisten studenten (zumindest die der medizin), kommen auch auf diese zeit, wenn man seminare, praktika, vorlesungen und lernzeit zusammenrechnet (zumindest im semestermittel). dennoch, und das vergessen leider zuviele studenten (auch hier der zusatz: gerade der medizin), daß es hier um das erlernen eines berufes geht und nicht um die selbstaufgabe. ich bin und bleibe, auch wenn ich medizin studiere, selbst wenn es doch mal "leidenschaftlich" von statten geht, immernoch ein mensch mit bedürfnissen. und mein bedürfnis nach freizeit, sport und sozialen kontakten, ist wesentlich weiter oben auf der privaten prioritätenliste als das erlernen eines berufes angesiedelt. das medizinstudium kann mir diese bedürfnisse nicht befriedigen.

John Silver
12.02.2009, 23:23
Hast du ev. deswegen schon 25.000 Semester für dein Studium gebraucht ?

Nicht böse gemeint, aber ich glaube diese Haltung die du hast, ist schon eher die Ausnahmen. Ich bin der z.B. der Auffassung, dass man nicht studiert, um ein entspanntest Leben zu haben und mehr Zeit beim Sport als vor den Büchern zu verbringen. Andere Leute gehen 8 Stunden am Tag hart arbeiten, da kann auch ein Student mindestens die gleiche Zeit für sein Studium aufwenden und es sollte ihm nicht vorrangig darum gehen, sich ein entspanntes Leben zu gönnen, um z.B. ausgiebig seine Hobbys wie Sport e.c. zu frönen.

Ähm... Das ist ziemlicher Schmarrn. 8 Stunden Lernerei sind nicht mit 8 Stunden Routinetätigkeit vergleichbar. 8 Stunden am Tag intensiv lernen können nur semiautistische Mitmenschen, für die es keine Freuden und Freunde im Leben gibt.

Man kann alles übertreiben, die Frage ist nur, ob man es sollte.

Hardyle
12.02.2009, 23:35
Wo wir wieder beim psychosozialen Effekt wären, dass wir Mediziner prädestiniert dafür sind unser der Selbstaufgabe hinzugeben und deswegen entweder depressiv werden oder ein Suchtverhalten entwickeln! (So viel zu meiner erfolgreichen Teilnahme des Psychologie-Seminars hehe)

@Khiri: Das mit den 8 Stunden ist schon ein netter Leitfaden, dennoch muss man eben auch mit einrechnen, dass wir auch einige Zeit an der Uni verbringen, dafür andere Zeiten mal wieder nicht! Ich komme wenn ich an meine Montage denke, an denen ich von 8 bis 8 fast ausschließlich an der Uni verbracht habe, auf 12 Stunden! Dafür räume ich mir dann aber an anderen Zeiten auch wieder Freiraum ein! Mal lernt man ein Wochenende durch, dafür nimmt man sich danach ein paar Abende frei ... da müssen wir lernen flexibel zu sein und können nicht stur an 8 Stunden pro Tag denken!

EzRyder
13.02.2009, 00:32
Also die Physikumsvorbereitung ist gerade echt der Gipfel.Seit Dezember jeden Tag 8 Std. büffeln, dass hab ich während den ersten 4 Semestern nie gemacht, auch nicht vor Klausuren und es war auch nie nötig. Mein Vorwissen ist trotzdem ganz gut. Hab mir immer viel Zeit für Sport und Müßiggang genommen :-)

Ansonsten schwänze ich konsequent Vorlesungen wo es nur geht.
So schaff ich mir etwas Freiraum. Weiß nicht wie das in der Klinik mit den VL wird aber in der Vorklinik war es wirklich das Beste dieses völlig überflüssige Runtergelabere da vorne zu verpennen. Bei dem perfekten(!!!) Bücherangebot für mich die totale Zeit- und vor allem Energieverschwendung.

Wenn ich an die Leute denke die mit Augenringen mittags im Praktikum standen weil sie seit 7:00h in der VL saßen und vor Müdigkeit nix peilten während andere locker ausgeschlafen gerade den Tag begannen, war schnell klar wie man es sich auch verkrapft schwer machen kann.
Es gibt mehr als genug (idiotische) Pflichtveranstaltungen :-((

ZahniVorklinik
13.02.2009, 00:42
Ansonsten schwänze ich konsequent Vorlesungen wo es nur geht.
So schaff ich mir etwas Freiraum. Weiß nicht wie das in der Klinik mit den VL wird aber in der Vorklinik war es wirklich das Beste dieses völlig überflüssige Runtergelabere da vorne zu verpennen. Bei dem perfekten(!!!) Bücherangebot für mich die totale Zeit- und vor allem Energieverschwendung.

Wenn ich an die Leute denke die mit Augenringen mittags im Praktikum standen weil sie seit 7:00h in der VL saßen und vor Müdigkeit nix peilten während andere locker ausgeschlafen gerade den Tag begannen, war schnell klar wie man es sich auch verkrapft schwer machen kann.
Es gibt mehr als genug (idiotische) Pflichtveranstaltungen :-((

100% agree. Zumal ohnehin alle Bücher am GK ausgerichtet sind. Ebenso 95% der Klausurfragen.
Bin nach wie vor der festen Überzeugung 2 Stunden zu lernen sind sinnvoller als 2 Stunden Vorlesung.
Die meisten gehen ohnehin nur in die Vorlesung, um ihr Gewissen zu beruhigen, um anschließend mit Fragen wie "Wie, du warst nicht in der Vorlesung? Lad die dir mal schnell runter" unentwegt zu nerven.
Das mag in Fächern wie Theologie, Jura anders sein, wo in Prüfungen teilweise die "Sichtweise" der Professoren abgefragt wird, bzw. besser bewertet wird, nicht aber in der Medizin.

Ehemaliger User 05022011
13.02.2009, 07:26
ach, was hab ich das vermisst... :-top

das argument, das andere leute 8 std arbeiten gehen, ist dumm. natürlich tun sie das. ist ja auch gut. die meisten studenten (zumindest die der medizin), kommen auch auf diese zeit, wenn man seminare, praktika, vorlesungen und lernzeit zusammenrechnet (zumindest im semestermittel). dennoch, und das vergessen leider zuviele studenten (auch hier der zusatz: gerade der medizin), daß es hier um das erlernen eines berufes geht
schön für dich DeKl, dass du so genau weißt, was dumm ist, dann lebe dein Bedürfnis nach Freizeit mal weiterhin schön in vollen Zügen aus, denn wie heißt es doch so schön " jeder ist seines Glückes eigener Schmied"

Ehemaliger User 05022011
13.02.2009, 07:53
@Khiri: Das mit den 8 Stunden ist schon ein netter Leitfaden, dennoch muss man eben auch mit einrechnen, dass wir auch einige Zeit an der Uni verbringen, dafür andere Zeiten mal wieder nicht! Ich komme wenn ich an meine Montage denke, an denen ich von 8 bis 8 fast ausschließlich an der Uni verbracht habe, auf 12 Stunden! Dafür räume ich mir dann aber an anderen Zeiten auch wieder Freiraum ein! Mal lernt man ein Wochenende durch, dafür nimmt man sich danach ein paar Abende frei ... da müssen wir lernen flexibel zu sein und können nicht stur an 8 Stunden pro Tag denken!
genau so wie du sehe ich das auch, also ich meinte nicht, dass man jeden Tag streng 8 Stunden was für's Studium machen sollte, sondern hab das 8 Stundenargument nur angeführt, um zu verdeutlichen, dass ich diese Meinung von Autolyse nicht teile

[b] Und am Wochenende fass ich grundsätzlich kein Buch an, das sehe ich mal gar nicht ein mir dadurch das Wochende zu versauen.
In der Bilanz verbringe ich wesentlich mehr Zeit beim Sport als vor den Büchern, engagiere mich ehrenamtlich und habe eigentlich auch ein entspanntes Leben
denn andere Leute, die 8 Stunden am Tag arbeiten gehen, können auch nicht auf eine solche Bilanz verweisen

Skalpella
13.02.2009, 10:34
Um ehrlich zu sein finde ich, dass mir das Verständnis enorm viel Zeit erspart. Lieber beschäftige ich mich etwas länger mit der Biomechanik des Gelenks als das ich die Muskelfunktionen auswendig lerne. Gut, Leitungsbahnen muss ich auch auswendig lernen, aber der Ingenieur muss auch Formeln auswendig können. Wobei es mir aber auch zu Gute kommt, dass unsere Anatomen doch wesentlich mehr Wert auf Verständnis legen als auf heruntergebetetes Detailwissen. Physik und Chemie ist auch kein Problem, weil eigentlich alles allgemeinen Prinzipien folgt(und Spezialfälle nicht behandelt werden).

Ich nehme zwar an, dass ich das so zum Ende des Jahres wenn es auf die große Mikro-, Makro- und Neuroprüfung zugeht nicht mehr so unbedingt halten kann am Wochenende kein Buch anzufassen, aber mehr als den Selbststudientag(Freitag) werde ich dafür auch nicht aufwenden, denn da zählt eindeutig auch für mich das Prinzip, dass ich mir vom Studium mein Leben nicht nehmen lassen werde.

Meines Erachtens nach bringt das Verständnis den Zeitgewinn, da ich faktisch kaum Zeit für die Wiederholung aufwenden muss, da Informationen die einem Ordnungsprinzip folgen schlichtweg besser hängen bleiben. Gut, vor Prüfungen muss ich auch wiederholen und mir eigentlich unwichtige Details in den Schädel hauen, aber auch das hielt sich zeitlich bisher in den für mich akzeptablen Grenzen, dann gab es halt in den Tagen vor der Prüfung etwas weniger Freizeit(und Schlaf), aber großartige Einschränkungen brachte das nicht mit sich, die ich aber für diesen eng begrenzten Zeitraum durchaus akzeptieren kann, schließlich möchte ich den bislang sehr guten Schnitt auch weiterhin halten.

Die von Hardyle beschriebenen Extreme hinsichtlich des Lernens verstehe ich nicht nur nicht, vielmehr möchte ich damit auch nichts zu tun haben. Es fehlt mir schlichtweg das Verständnis, wie man nach einem langen Unitag oder gar am Wochenende kein anderes Thema finden kann als dieses dämliche Studium... :-wand


Gegenfrage: Wo nimmst du die Motivation her den ganzen Tag vor den Büchern zu verbringen?

Ich sitze normalerweise um 0800 oder 0900 zur Vorlesung im Hörsaal und komme meistens gegen 1830 wieder nach Hause. Das heißt, dass ich Morgens entsprechend früh aufstehen muss, wenn ich noch in Ruhe frühstücken und zumindest ein bisschen Frühsport machen will. Nach einem Tag in der Uni fehlt mir sowieso die Motivation mich sofort wieder an die Bücher zu setzen. Also erst mal Abschalten beim Laufen und danach noch Kraftausdauerübungen und in Ruhe etwas essen, d.h. vor 22 Uhr setze ich mich niemals an die Bücher um Mitternacht ist spätestens Schicht im Schacht(Klausurphasen mal ausgenommen, da kann es auch schon mal 2 Uhr werden). Und am Wochenende fass ich grundsätzlich kein Buch an, das sehe ich mal gar nicht ein mir dadurch das Wochende zu versauen.

Der Hintergedanke dabei ist für mich, dass es mir sowieso nichts bringen würde, wenn ich versuche zu lernen aber keine Lust habe, dann bleibt sowieso nichts hängen und dann kann ich es auch lassen. Wenn mir also die Motivation fehlt, dann lege ich das Buch zur Seite oder fass es gar nicht erst an. Da lerne ich lieber weniger und dafür effektiver. In der Bilanz verbringe ich wesentlich mehr Zeit beim Sport als vor den Büchern, engagiere mich ehrenamtlich und habe eigentlich auch ein entspanntes Leben und damit auch die Zeit demnächst wieder arbeiten zu gehen.

Ich habs noch mal zitiert, weil es doch schon viel weiter oben stand.
Autolyse beschreibt hier seinen sehr durchstrukturierter Alltag, in dem er auch noch Sport unterbringt. Ich lese in keinem Satz, dass er sein Studium nicht ernst genug nimmt oder zu wenig für tut. Ganz im Gegenteil. Mit seinem Einstellung, mehr verstehen zu wollen, als zu lernen, liegt er genau richtig. Das einzige, das ich hinterfragen würde ist, ob es wirklich sein muss, in Alle Vorlesungen zu gehen, wie er es in seinem Tagesablauf beschreibt. So durchgeplant wäre ich auch gern mal, vor allem, was den Sport angeht. Der bleibt bei mir ziemlich auf der Strecke :-blush

Ansonsten ist es eher so, dass ich keinen soo großen Leidensdruck habe, wenn ich lernen muss. Gut, zum Ende des Tertials hin nervt es ein wenig, aber sonst ist es OK. Ich machs mir gemütlich und lese. Zwischendurch Schlafen ist sehr wichtig :-) Und da ich am Morgen nicht soo aufnahmefähig bin, kann es auch mal spät werden, mit dem Lernen. Aber später als 1 meist nicht. Das Wochenende schließe ich nicht kategorisch aus. Allerdings kann ich da meist nicht so viel machen wegen Job und Fernbeziehung :-love Und nicht am Schreibtisch, sondern gemütlich halt. Dann hält man auch länger durch. Ich denke mir vor großen Klausuren immer, ich hätte früher anfangen sollen. Aber man kann nie früh genug anfangen. Vorlesungen besuche ich in der Klinik sogar öfter, als in der Vorklinik. Wenn sie gut sind, kann man echt etwas mitnehmen.

Mustang
13.02.2009, 10:53
Also ich lerne schon sehr viel aber räume mir zwischen drin auch mal eine länger pause ein in der ich dann meinem sport für ca. 1 1/2 h nach gehe.
und danach ist mein hirn auch wieder aufnahme fähiger als wenn ich 9 h mit kurzen unterbrechungen durch gelernt habe.

das mit den vorlesungen würde ich nicht so pauschaliesieren kommt auch wieder auf uni und fach an.
zb sind kommendes semester bei uns in histo, mikro und neuro alle testate mündlich und die profs legen laut dem höheren semester in den vorlesungen die schwerpunkte und man bekommt so ganz gut raus auf was sie wert legen.
und das muß nicht immer alles am gk orrientiert sein.
da wäre es blöd wenn man da nicht zu den vorlesungen gehen würde.

letztendlich ist es auch jedem sein ding wieviel zeit man für lernen investieren will. für mich steht das studium schon an erster stelle trotzdem schaffe ich es alle 2 tage meinen sport nach zu gehen, einen hund zu haben und auch noch soziale kontakte zu pflegen.
es kommt einfach drauf an wie man seinen tag durchplant, wenn man das kann ist es schon die halbe miete.

Feuerblick
13.02.2009, 11:31
Tut euch selbst einen Gefallen und nehmt das Studium zwar ernst, übertreibt es aber nicht. Ihr habt noch viele, viele Jahre Zeit für durchstrukturierte 10-12-Stunden-Tage und versaute Wochenenden, also genießt die Zeit, in der das noch nicht so ist. :-meinung

Cassy
13.02.2009, 11:44
Ich kann Funkel nur zustimmen, obwohl ich selbst erst in der Vorklinik stecke. Beim Arbeiten muss man morgens aufstehen, auch wenn man mal keine Lust oder viel zu wenig geschlafen hat. An der Uni lässt man eine oder mehrere Vorlesungen einfach weg und schläft weiter, etc... Trotz des Lernens, der nicht all zu üppigen Freizeit und des Stress macht das ganze auch irgendwie Spaß und wird irgendwann vorbei sein.

Außerdem kommt es auch drauf an wie man seinen Tag gestaltet. Steh ich morgens z.B. um acht Uhr auf und stolpere gleich an meinen Schreibtisch, lerne 8 Stunden, dann habe ich theoretisch den ganzen Abend frei, und das muss man dann eben auch nutzen :-))

EzRyder
13.02.2009, 12:09
@zahnivorklinik: :-top




das mit den vorlesungen würde ich nicht so pauschaliesieren kommt auch wieder auf uni und fach an.
zb sind kommendes semester bei uns in histo, mikro und neuro alle testate mündlich und die profs legen laut dem höheren semester in den vorlesungen die schwerpunkte und man bekommt so ganz gut raus auf was sie wert legen.
und das muß nicht immer alles am gk orrientiert sein.
da wäre es blöd wenn man da nicht zu den vorlesungen gehen würde.



Doch das kann man pauschalisieren, es kommt überhaupt nicht auf das Fach oder die Uni an.
Im 1. Semester ist diese Sicht der Dinge völlig normal, beruht aber nun mal auf Unsicherheit, ist ja alles neu und unbekannt.

Es fällt keiner durch weil er irgendeinen abgefahren Spezialkram des Professors nicht weiß, sondern bei Grundwissen unsicher ist.

[Ich behaupte nicht, dass es keine richtig guten VLs gibt. Denen eilt der Ruf dann aber auch vorraus, wenn sie unterhaltsam und lustig sind, da kann man dann was mitnehmen was man in Lehrbüchern nicht findet. Die sind aber sehr selten.]

Ehemaliger User 05022011
13.02.2009, 12:49
--------------------------------------------

Feuerblick
13.02.2009, 13:57
Siehste, Khiri, und andere Leute (mich eingeschlossen) finden nichts so zeitverschwendend wie in einer VL zu hocken, wenn man in der gleichen Zeit (bei freier Zeiteinteilung) den Stoff zuhause durchziehen und gelernt haben kann. So sind die Menschen halt verschieden...

Ehemaliger User 05022011
13.02.2009, 15:08
Siehste, Khiri, und andere Leute (mich eingeschlossen) finden nichts so zeitverschwendend wie in einer VL zu hocken, wenn man in der gleichen Zeit (bei freier Zeiteinteilung) den Stoff zuhause durchziehen und gelernt haben kann. So sind die Menschen halt verschieden...

------------------------------------------

Feuerblick
13.02.2009, 15:12
Hab ich ja zu keinem Zeitpunkt...

Cassy
13.02.2009, 15:43
Jede Vorlesung, in die man nicht geht und deren Stoff man aus dem Buch lernen kann ist eine gute Vorlesung :-)) :-angel (ok, sollte nicht immer gelten).

Autolyse
13.02.2009, 15:44
[...] Das einzige, das ich hinterfragen würde ist, ob es wirklich sein muss, in Alle Vorlesungen zu gehen, wie er es in seinem Tagesablauf beschreibt. [...]
Ansonsten ist es eher so, dass ich keinen soo großen Leidensdruck habe, wenn ich lernen muss. Gut, zum Ende des Tertials hin nervt es ein wenig, aber sonst ist es OK. [...]Ich denke mir vor großen Klausuren immer, ich hätte früher anfangen sollen. Aber man kann nie früh genug anfangen. Vorlesungen besuche ich in der Klinik sogar öfter, als in der Vorklinik. Wenn sie gut sind, kann man echt etwas mitnehmen.
Mir ist durchaus bewusst, dass es nicht immer sinnvoll ist alle Vorlesungen zu besuchen, Tatsache ist aber auch, dass ich mich mittlerweile selbst gut genug kenne um zu wissen, dass ich in der Zeit nichts sinnvolles tun würde, einfach weil es bislang nicht nötig war, sondern dies eher meiner Freizeit unter der Woche zufiele, da kann ich also lieber zur Vorlesung gehen und habe so zumindest einen minimalen Wissenszuwachs erzielt.
---------------
Ich studiere noch nicht im 25.000 Semester, sondern werde noch lange Zeit eine nichtzweistellige Semesterzahl im Studienbuch stehen haben, folglich bin ich auch noch nirgendwo durchgefallen, nicht mal im wöchentlichen Anatomietestat, wobei das sogar völlig folgenlos wäre. Womit ich auch schon bei meinem Sorgenkind Anatomie bin, denn zweifellos könnte ich da wesentlich besser vorbereitet sein, auf der anderen Seite sehe ich es nicht ein mir jetzt schon die Details in den Kopf zu hämmern, wenn ich sie bis zur Modulprüfung im August sowieso schon wieder vergessen habe und dann nochmal lernen muss. Nachdem ich diese Woche Sportverbot hatte und mich damit sogar aufraffen konnte ein wenig mehr für Anatomie zu tun als sonst durfte ich feststellen, dass das keinen Effekt hatte. Um ehrlich zu sein war ich wesentlich schlechter vorbereitet als in der vorangegangenen Woche und konnte froh sein, dass ich gestern nicht zum Plexus cervicalis oder Plexus brachialis oder gar den Subclaviaabgängen testiert wurde, weil ich schlichtweg keine Ahnung hatte. Aber so merke ich wenigstens deutlich wo ich in der Modulprüfungsvorbereitung für mich persönlich die Schwerpunkte setzen muss, damit ich auch weiterhin meinen bislang deutlich mehr als zufriedenstellenden Schnitt halten kann.

Ehemaliger User 05022011
13.02.2009, 16:05
Hab ich ja zu keinem Zeitpunkt...

aha - deine Aussage, dass es "Zeitverschwendung" ist, sich in Vorlesungen zu "hocken", weil man es in der gleichen Zeit sich selbst beibringen kann, ist keine Beurteilung, na wenn du meinst :-???