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ehemalige Userin 24092013
13.04.2004, 20:24
Das sind die krassen Teile, die ich recht regelmässig mal hab und das in Serie...man weiss, das man träumt und alles net wahr ist, aber man hat nur noch angst..und es hört net auf, man hört sich selbst panisch atmen, aber man wird net wach...ein Schreck jagt den nächsten und wenn man es dann doch schafft, auf zu wachen und schreien will, dann geht das nicht.....statt dessen fällt man wieder in den Schlaf und der Albtraum wird fortgesetzt.....und wieder weiss man die ganze zeit, dass man nur träumt....aber man ist machtlos.
Viel zu schnell dagegen wird man wach, wenn man etwas Wunderbares träumt, was man sich schon lange wünscht, oder was einfach für einen guten Schlaf sorgt.....da kann dann auch die Realität statt ein schrecklicher Traum grausam sein.......


Gruss Kaddel

DrStefanie
07.04.2005, 23:56
Ich hatte vor Kurzem mal einen sehr seltsamen Traum:


Ich war mit drei Freunden in einem Haus und wir sind die Treppen hochgegangen. In einem Stockwerk bin ich dann stehen geblieben und habe den Flur hinuntergeblickt. Am Ende des Flures war eine Tuer und an der Klinke hing etwas, das ich nicht identifizieren kann... Ich habe dann den anderen gesagt, wir koennten dort nicht hingehen, weil ich schreckliche Angst vor dieser Tuer hatte und alle anderen hatten dann auch Angst. Wir sind dann das Treppenhaus wieder runtergerannt, ins Auto gesprungen und auf einer Kirmes, die sich am Strassenrand erstreckte. Dort haben wir kurz gehalten und uns mit anderen Menschen unterhalten. Dann sind wir wieder ins Auto gestiegen - ich bin gefahren, war aber leider auf dem Ruecksitz und konnte die Strasse nicht sehen. HAbe dann meine Freundin, die auf dem Fahrersitz sass gefragt, ob wir die Plaetze tauschen koennten. WIr haben dann wieder gehalten und ich bin ausgestiegen. Als ich dann auf dem Fahrersitz sass, konnte ich das Auto nicht halten, weil die Bremsen nicht funktioniert haben, bevor wir aber in ein anderes Auto gecrashed sind, bin ich aufgewacht.

Der Hauptteil; des Traumes, obwohl der kuerzere Teil war, ist doch die Panik vor dieser Tuer...:-nix Was auch immer es bedeuten mag?

traum
28.06.2005, 14:38
Es war ein langer Tag, wie schon so oft. Auf dem Weg nach Hause überkommt mich wieder diese Phase des alles Anzweifelns. Warum das ganze, was mach ich denn eigentlich, was will ich denn überhaupt und ist denn nicht sowieso alles sinnlos. Wieso kann ich nicht einfach frei sein, tun und lassen was ich will, zumindest manchmal. Aber das geht nicht. Jeder um mich herum hat seine Vorstellungen von mir, nur ich nicht.
Ich hätte mich weiter diesen Sentimentalgedanken hingegeben, da fällt mir auf, dass ich doch einfach mal anhalten könnte. Also steig ich aus dem Auto aus und gehe langsam Richtung Strand. Ich weiß dass zuhause wer wartet, aber daran kann und will ich gerade nicht denken. Einfach mal frei sein von den ganzen Zwängen. Am Strand angekommen bemerke ich dass es schon langsam dunkel wird. Der Mond steigt auf und ich beginne zu träumen. Ich spiele im Sand als wär ich 10 Jahre alt und hätte noch nie einen Strand gesehen. Ich starre den Mond an und denke über die wildesten Theorien nach. Noch nie hab ich bemerkt, wie schön es hier ist. Ich bin ganz allein an einem warmen Herbstabend. Oder doch nicht? Plötzlich spüre ich eine Hand auf meiner Schulter. Irgendwie zärtlich. Warum erschrecke ich nicht? Ich drehe mich um. Ich sehe in Deine wunderschönen Augen. Ich kenne Dich. Wir kennen uns. Wir brauchen keine Worte. Hand in Hand gehen wir auf den Mond zu. Wir sind so vertraut miteinander.
Ich sehe schon wieder in Deine sinnlichen Augen als wir in einem nicht enden wollenden Kuss versinken. So zärtlich. So innig. So liebevoll. So hab ich schon lange nicht mehr gefühlt. Wie oft hab ich diesen Moment herbeigesehnt. Halt mich fest! Es ist wunderschön. Lass mich nie wieder los!
Aber es darf nicht sein. Warum nur diese Gefühle? Ich kann mich einfach nicht wehren. Du bist wunderbar.
Ich wache auf. Immernoch fühle ich Deinen Kuss auf meinen Lippen.
Wie verzaubert steh ich auf. Willkommen in der Realität.
Warum kann ich nicht frei sein?

Doktor_No
26.08.2005, 14:15
also mein traum warf nach dem erwachen bei mir die frage auf, ob ich mich mal in professionelle behandlung begeben muss: ich träumte, meine freundin würde an einer amerikanischen elite-uni arbeiten, in der kernforschung. einer ihrer profs musste dringend weg, ich war grad zu besuch, so dass ich vorschlug, ich könne doch den versuch, den er noch machen musste, durchführen. er stimmte zu, also ging ich in ein hochsicherheitslabor und musste an einer zentrifuge irgendwas zusammenpanschen, dabei habe ich mich bei einer zutat um eine kommastelle vertan und das zeug wurde heisser und heisser und eine schwerelose radioaktive kugel stieg in den abzug. panisch rannte ich auf den flur, um meine freundin anzurufen, währenddessen gingen hektische menschen in das labor und tuschelten. meine freundin kam, meinte ich wäre wohl bescheuert, ich sollte abhauen, das habe ich abgelehnt, weil sie ja ihren job verlieren könnte. ich also wieder in das labor, da fand nun eine vorlesung statt, gehalten von diesem inder, der die tv-sendung "kopfball" moderiert (der mit diesem henkelpott-haarschnitt). er fragte ins auditorium, welcher depp denn den versuch versaut hätte. ich gab es zu, alle lachten, dann war das thema aber erledigt. im hintergrund kühlten zwei meiner anatomie-profs die zentrifuge mit wasser und rauchten zigarren. nach der vorlesung rauchten dann alle dozenten zigarren und verteilten sandwiches an die studenten.
ich bin aufgewacht und hatte angst, der traum könne real sein, als ich gemerkt habe dass alles nur geträumt war war ich wirklich glücklich!!!! ich habe auch keine drogen genommen vorher oder kopfball gesehen oder irgendwas. strange!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

traum
11.09.2005, 21:07
Ein Traum meiner Tochter, der mich sehr sehr nachdenklich machte...

Ich kam ins Wohnzimmer und sah dich auf der Couch sitzen. Du hast so komisch da gesessen. Dein Kopf hing runter und dein Blick war so komisch, so als würdest du nirgendwo hinsehen. Tränen liefen dir am Gesicht runter. Dann schautest du mich furchtbar traurig an, und ich sah herunter auf deine Hände, bzw. auf die Stelle, wo sie einmal waren und hätten sein sollen. Aber alles was ich sah, war nur Blut, nur noch Blut, überall Blut, und es quoll richtig aus dir heraus. Aber was noch viel schlimmer war: Deine Hände waren weg, und es sah aus, als hätte man sie dir abgeschlagen, einfach abgeschlagen! Ich hab den Knochen gesehen, das Fleisch, die Adern, aus denen das Blut kroch. Alles war total zerfetzt. Du starrtest noch immer vor dich hin. Und dann, ganz plötzlich, strecktest du deine Hände nach mir aus. Ich schrie nur noch - und du weintest. Du weintest ganz bitterlich. Ich konnte dich nicht umarmen, ich blieb wie angewurzelt stehen. Ich starrte deine Stümpfe an und weinte still vor mich hin. Aber ich blieb stehen, wo ich war, unfähig mich zu bewegen. Und ich sah nur noch Blut und Tränen...

"Mama, das war der schrecklichste Traum meines Lebens!" Und dann schmiss sie sich ganz fest in meine Arme und weinte still vor sich hin. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie mich das in meinen Grundfesten erschüttert hat.

King David
27.01.2006, 13:23
Es war ein langer Tag, wie schon so oft. Auf dem Weg nach Hause überkommt mich wieder diese Phase des alles Anzweifelns. Warum das ganze, was mach ich denn eigentlich, was will ich denn überhaupt und ist denn nicht sowieso alles sinnlos. Wieso kann ich nicht einfach frei sein, tun und lassen was ich will, zumindest manchmal. Aber das geht nicht. Jeder um mich herum hat seine Vorstellungen von mir, nur ich nicht.
Ich hätte mich weiter diesen Sentimentalgedanken hingegeben, da fällt mir auf, dass ich doch einfach mal anhalten könnte. Also steig ich aus dem Auto aus und gehe langsam Richtung Strand. Ich weiß dass zuhause wer wartet, aber daran kann und will ich gerade nicht denken. Einfach mal frei sein von den ganzen Zwängen. Am Strand angekommen bemerke ich dass es schon langsam dunkel wird. Der Mond steigt auf und ich beginne zu träumen. Ich spiele im Sand als wär ich 10 Jahre alt und hätte noch nie einen Strand gesehen. Ich starre den Mond an und denke über die wildesten Theorien nach. Noch nie hab ich bemerkt, wie schön es hier ist. Ich bin ganz allein an einem warmen Herbstabend. Oder doch nicht? Plötzlich spüre ich eine Hand auf meiner Schulter. Irgendwie zärtlich. Warum erschrecke ich nicht? Ich drehe mich um. Ich sehe in Deine wunderschönen Augen. Ich kenne Dich. Wir kennen uns. Wir brauchen keine Worte. Hand in Hand gehen wir auf den Mond zu. Wir sind so vertraut miteinander.
Ich sehe schon wieder in Deine sinnlichen Augen als wir in einem nicht enden wollenden Kuss versinken. So zärtlich. So innig. So liebevoll. So hab ich schon lange nicht mehr gefühlt. Wie oft hab ich diesen Moment herbeigesehnt. Halt mich fest! Es ist wunderschön. Lass mich nie wieder los!
Aber es darf nicht sein. Warum nur diese Gefühle? Ich kann mich einfach nicht wehren. Du bist wunderbar.
Ich wache auf. Immernoch fühle ich Deinen Kuss auf meinen Lippen.
Wie verzaubert steh ich auf. Willkommen in der Realität.
Warum kann ich nicht frei sein?

Ja, das spiegelt auch viel von meiner Seele wieder, sich einfach treiben lassen! Ich würde gerne einfach meinen Rucksack packen und mit dem Schiff nach Schottland fahren, nicht fliegen, es ist das Meer, das mich reizt. Einfach frei sein und mal innehalten.

King David
27.01.2006, 13:35
also mein traum warf nach dem erwachen bei mir die frage auf, ob ich mich mal in professionelle behandlung begeben muss: ich träumte, meine freundin würde an einer amerikanischen elite-uni arbeiten, in der kernforschung. einer ihrer profs musste dringend weg, ich war grad zu besuch, so dass ich vorschlug, ich könne doch den versuch, den er noch machen musste, durchführen. er stimmte zu, also ging ich in ein hochsicherheitslabor und musste an einer zentrifuge irgendwas zusammenpanschen, dabei habe ich mich bei einer zutat um eine kommastelle vertan und das zeug wurde heisser und heisser und eine schwerelose radioaktive kugel stieg in den abzug. panisch rannte ich auf den flur, um meine freundin anzurufen, währenddessen gingen hektische menschen in das labor und tuschelten. meine freundin kam, meinte ich wäre wohl bescheuert, ich sollte abhauen, das habe ich abgelehnt, weil sie ja ihren job verlieren könnte. ich also wieder in das labor, da fand nun eine vorlesung statt, gehalten von diesem inder, der die tv-sendung "kopfball" moderiert (der mit diesem henkelpott-haarschnitt). er fragte ins auditorium, welcher depp denn den versuch versaut hätte. ich gab es zu, alle lachten, dann war das thema aber erledigt. im hintergrund kühlten zwei meiner anatomie-profs die zentrifuge mit wasser und rauchten zigarren. nach der vorlesung rauchten dann alle dozenten zigarren und verteilten sandwiches an die studenten.
ich bin aufgewacht und hatte angst, der traum könne real sein, als ich gemerkt habe dass alles nur geträumt war war ich wirklich glücklich!!!! ich habe auch keine drogen genommen vorher oder kopfball gesehen oder irgendwas. strange!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Hey, ich habe neulich geträumt, meine ganz Familie sind Transformers (diese Autos, die sich dann in Roboter verwandeln und Megakräfte haben). Nur waren sie aus Schokolade, Meine Mutter war weiße Schokolade, mein Bruder Nugatt und mein Dad war Nussschoki. Wir haben uns ganz normal unterhalten und irgendwann haben ich und eine Freundin so einen schlimmen Fressflash bekommen, dass wir meine Familie nach und nach aufgegessen haben, nicht normal, sondern richtig reingeschlungen. Ich war noch nie so glücklich, als ich sie verputzte, danach bekam ich voll Panik, richtig tiefe und schreckliche Angst. Ich bin dann nassgeschwitzt, zitternd und unter Dränen aufgewacht und obwohl ich wusste, dass es nur ein Traum war, bin ich sofort alle suchen gegangen. Ich habe den ganzen Tag noch gezittert und fühl mich immernoch kaputt, wenn ich nur daran denke.

Kackbratze
26.02.2006, 16:23
Ich verliere in meinen Träumen häufig meine Zähne...oder sie brechen ab.
Meist vollkommen aus dem Zusammenhang heraus...

Pünktchen
26.02.2006, 16:28
Ich verliere in meinen Träumen häufig meine Zähne...oder sie brechen ab.
Meist vollkommen aus dem Zusammenhang heraus...


Ich auch...was das bloss zu bedeuten hat :-nix

Trojan
26.02.2006, 16:31
Ich auch...was das bloss zu bedeuten hat :-nix


Muss man im Persönlichkeitskontext sehen...
Grob gesagt: der gemeinsame Nenner bei Personen, die sowas träumen, ist meistens ein erlittener Verlust und/oder Verlustängste.

Gruss,

T.

Meuli
26.02.2006, 16:33
draufklick (http://deutung.com/) :-D

Trojan
26.02.2006, 16:36
draufklick (http://deutung.com/) :-D


Hokus-pokus!! :-D :-D

Schimmelschaf
26.02.2006, 16:39
Ich spring häufig von einem Geländer in ca. 40 Meter tiefe oder träume von allen Horrorfilmen, die ich in der letzten Zeit gesehen habe. Meistens wolen mich die Leute abstechen :-???
Ab und zu kommen auch noch recht traurige Sachen. Wie z.B., dass mein totes Kaninchen (was ich über alles geliebt habe) auf mich zugerannt kommt und sich über mich freut...
Schöne Träume sind selten (beim letzten habe ich meine Note erträumt :-)) )

Meuli
26.02.2006, 16:48
Hokus-pokus!! :-D :-D

na klar! :-D :-D :-D aber lustig
gibt aber genug Leute, die auf sowas stehen

Pünktchen
27.02.2006, 15:54
Muss man im Persönlichkeitskontext sehen...
Grob gesagt: der gemeinsame Nenner bei Personen, die sowas träumen, ist meistens ein erlittener Verlust und/oder Verlustängste.

Gruss,

T.


Ich hab es lange nicht mehr geträumt und schliesslich wackeln sie nur oder hängen noch am letzten rest ;-)

Hez
21.05.2006, 20:46
An dem Tag, an dem ich mich entscheiden musste, ob ich meine Doktorarbeit fortsetzen soll, träumte ich von einem riesigen, grauen Hund, der lautlos auf mich zugerannt kam. Er blieb stehen, sah mich an. Ich hatte so Angst, obwohl mir bewusst war, dass ich träumte. Der Hund sprang lautlos weg, erschien plötzlich von einer andere Seite und sah mich wieder nur an.
An dem Tag hab ich die DA abgebrochen... Nicht, weil ich alle Träume so ernst nehme. Sondern weil ich das komische Gefühl an dem Tag nicht mehr los wurde.

traum
23.05.2006, 23:16
Heute sind es 10 Wochen und 5 Tage her, es ist die Nacht zu meinem Geburtstag.
Ich war beim zu Bett bringen meines Enkelkindes einfach im Bett mit eingeschlafen und erst sehr spät wieder wach geworden; zu spät um noch anzurufen. Ich ärgerte mich und konnte dann nicht wieder einschlafen, mittlerweile ist es schon mein Geburtstag. Mein Herz tut mir plötzlich weh und ich stehe auf und stelle mich an das Fenster im Wohnzimmer und sehe in die dunkle Nacht hinaus, denke an meine Schwester, dass ich sie doch eigentlich hatte anrufen wollen. Aber dann sage ich mir, dass sie sicher heute bei mir anrufen wird um mir zum Geburtstag zu gratulieren. Ich stehe lange dort am Fenster, bis mir ganz kalt ist.
Ich nehme eine Aspirin, Herzmittel habe ich keine. Ich gehe in mein Bett, um wieder warm zu werden. Es ist dreiviertel vier, um 12 nach 4 schaue ich noch einmal zur Uhr. Mein Herz tut noch immer weh, doch ich schlafe ein.
Nur kurz, doch ich träume verworrenes Zeug. Ich weiß nicht mehr viel, irgendwie war ich im Traum mit meinen Enkelkindern auf einem Urlaubsausflug.
Ich kann mich nur an den Moment erinnern, in dem ich mit ihnen auf einem hohen Punkt stehe, vielleicht eine Brücke, oder ein Aussichtspunkt an einem Wasser, plötzlich zusammenschreckend" Nein" rufe, weil meine Schwester einige Schritte neben mir stehend, sagt, "Ich gehe jetzt" und sie dabei über das Geländer fällt. Ich sehe dabei etwas weißes, wie ein großes Tuch tief nach unten fallen.
Ich erwache durch mein zusammenschrecken und Schreien. Mir ist schlecht und total schwindlig, so wie auch jetzt und immer wenn ich daran denke.
Ich schaue zur Uhr, es ist 17 Minuten vor 5.


Im Laufe des Tages, viele Bekannte rufen an und gratulieren mir.
Gegen halb elf kommt ein Blumengruß, ohne irgend ein Begleitschreiben.
Ich erfahre durch Nachfrage, er kommt aus H., nur meine Schwester wohnt dort.
Ich warte auf ihren Anruf, mir geht es den ganzen Tag nicht sehr gut.
Feiern tun wir sehr selten, wir wohnen alle zu weit auseinander.

Da es meiner Schwester in den letzten Tagen nicht sehr gut ging, hoffte ich, sie wäre zum Arzt gegangen oder würde vielleicht wegen ihren Medikamenten
schlafen.
Um 17 Uhr kommt die Freundin unseres Sohnes, der im Ausland arbeitet,
Als sie um 21 Uhr schließlich geht, rufe ich doch noch bei meiner Schwester an.
Sie geht nicht an den Apparat. Ich hinterlasse eine Nachricht auf ihrem AB und danke ihr für den Blumengruß und dass ich auf ihren Anruf gewartet habe.

Am Tag danach, es ist 7.30 Uhr und mein Mann will gerade zum Bäcker fahren,
klingelt das Telefon. Ich denke, es ist meine Schwester - aber es ist die ältere meiner beiden Nichten. Sie sagt mir, dass meine Schwester in der Nacht meines Geburtstages Suizid begangen hat, vom Balkon ihrer Wohnung.
Sie wollten es mir an meinem Geburtstag nicht mitteilen.
Zu den beiden Mädchen habe ich nur selten Kontakt gehabt und darum ihre Anrufe zum Geburtstag nicht erwartet.
Tage später erfuhr ich dann, dass meine Schwester morgens um halb sechs von einem Mann, der zur Arbeit wollte, vor dem Haus gefunden wurde.
Die Zeit ihres Suizides wurde von der Polizei zwischen 4 und halb Sechs fest-gesetzt.

Ich quäle mich seitdem mit Schuldgefühlen und Selbstvorwürfen. weil ich an diesem Abend nicht doch trotz des späten Zeitpunktes noch angerufen habe.
Ist es möglich, dass dieser Traum wirklich ein von ihr gesandter Abschied für mich war? Was ist mit diesem Traum, was bedeutet er?????

Sie fehlt mir so sehr!!!!! Was war in dieser Nacht?
Ich vermisse sie, aber sie wird immer bei mir sein - in meinem Herzen.

Unendliche Liebe für meine Schwester

Hoppla-Daisy
23.05.2006, 23:30
Das ist so traurig.............. sooo traurig. Ich bin im Grunde ein gläubiger Mensch, also sollten für mich auch solche Dinge wie Nachrichten aus dem Jenseits etc. eigentlich Humbug sein. Aber ich habe einfach schon zu oft genau solche Geschichten gehört, um nicht an so etwas glauben zu können.

Ok, mir geht es im Moment selbst nicht so gut, insofern ist es kein Wunder, dass Tränen flossen, als ich gerade von deinem Traum und den weiteren Geschehnissen las.

Quäl dich nicht mit Vorwürfen gegen dich selbst. Auch wenn du dich nicht verabschiedet hast, sie hat es offenbar getan. Und das hat wiederum etwas Tröstliches, wie ich finde. Sie hat dir einen Blumenstrauß und einen Traum geschickt. Zu mehr war sie augenscheinlich in diesem Moment nicht in der Lage. Und vielleicht gibt es ja irgendwann einen Traum, der dich wissen lässt, dass es ihr gut geht, wo auch immer sie sein mag.

Daisy

Evil
24.05.2006, 05:42
Ich bin im Grunde ein gläubiger Mensch, also sollten für mich auch solche Dinge wie Nachrichten aus dem Jenseits etc. eigentlich Humbug sein.
Nö, das ist bloß die Überheblichkeit des Christentums.

Es gibt halt doch so etwas wie Vorahnungen. Ich hab es auch schon mehrfach erlebt, daß Patienten erstaunlich ruhig und treffsicher wußten, was durch OPs auf sie zukommt.

@ traum: mach Dir keine Vorwürfe, Du hättest bestimmt nix ändern können, wahrscheinlich wäre sie gar nicht ans Telefon gegangen. Scheinbar hattet Ihr wohl eine engere Verbindung als gedacht.


Was mich gelegentlich nervt, wenn ich im Dienst schlafe, daß ich von OPs träume und dann ganz desorientiert im Dienstzimmer aufwache und panisch Patient und Beatmungsgerät suche :-blush

Eva255
15.11.2006, 23:12
Mein Traum letzte Nacht:

Wollte mit meiner kleinen Cousine zum St. Martins-Umzug in unserem Ort, die - von mir selbst gebastelte - Laterne war aber noch bei meinen Eltern abgestellt, wir wollten sie abholen.
Es war ziemlich kühl und windig. Als wir bei meinen Eltern angekommen waren, hatten sie Besuch: den ehemaligen Kollegen eines flüchtigen Bekannten von mir (der jetzt auf eigenne Wunsch im Ausland arbeitet, wir haben damals sehr bedauert, dass er ausgeschieden ist). Er hat meine Cousine und mich dann zum St. Martins-Umzug begleitet (hat selbst eine kleine Tochter im Ausland), ich hab versucht, ihn noch mal dazu zu überreden, wieder bei uns anzufangen, er wollte aber immer noch nicht. Dann hat der Wecker gefiept...