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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gesundheitspolitik, Ärzte "wehren" sich



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Elite RDH
27.03.2009, 18:11
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,615860,00.html

Ich dachte der Anteil an Bildzeitungslesern unter Ärzten wäre geringer...
Es ist aber hoffentlich bekannt, dass unsere Bundesregierung nicht "nur" aus der SPD besteht...
Hab mir mal sagen lassen, dass die Kanzlerin, die die Richtlinienkompetenz besitzen sollte aus einer anderen Partei stammt....

Um es auf den Punkt zu bringen:
Mir ist es ehrlich gesagt sche*ß egal, welche Partei die Bundestagswahl gewinnen wird, da ich seit einem Jahr überzeugter Nichtwähler bin.
Aber ein derartiger Bockmist, der hier verzapft wird, ist wohl nicht zu glauben und nicht zu übertreffen.

Sicher:
Unserem Gesundheitssystem droht der Kollaps.
Aber wir werden diesem Kollaps nicht primär durch stärkere Ausgaben entgegenwirken können...

Die Blödheit und Inkompetenz der Politik und der Verbände ist wohl kaum zu übertreffen.
Wir brauchen einen gesamtgesellschaftlichen Konsens und keinen Grabenkrieg von irgendwelchen Lobbyisten...
Aber was ärger ich mich.
Mich zwingt ja niemand später einmal in Deutschland zu arbeiten.
:-)

Was haltet ihr eigentlich von einem Protest in dieser Form ?
Niveaulosigkeit ? Mangel an politischer Bildung ?
Richtiges und gerechtes Mittel seinem Unmut Luft zu machen ?
Oder ?
Würde mich mal interessieren.
:-)

Hellequin
27.03.2009, 18:21
Mich erinnert ja diese ganze Diskussion um die Honorarreform mittlerweile nur noch an einen Ringkampf in einem Schweinekoben. Egal wer gewinnt, am Ende sind alle von oben bis unten mit ******* beschmiert.
Glauben kannst du auch keiner der beiden Seiten, da wird die Wahrheit auch nach dem eigenen Befinden verdreht.:-nix

Gersig
27.03.2009, 18:25
Ich habe den Beitrag vorhin bereits gelesen und teile größtenteils deine Meinung, Elite RDH. Wie bereits erwähnt wurde besitzt Angela Merkel die Richtlinienkompetenz für die Gesundheitspolitik, mit der sie (wie man aus sicherer Quelle weiß) konform geht. Hierauf müsste die SPD deutlicher hinweisen. Tatsache ist: Die CDU nutzt diese Agitation gegen die SPD (insbesondere Ulla Schmidt) dankend aus, wird aber nach der Bundestagswahl 2009 keine andere Position anbieten können (egal in welcher Koalition). Von daher halte ich das Verhalten der "Aktion 15" nicht nur für kurzfristig und reine Agitation, sondern auch für politisch mehr als kontraproduktiv. Aber: Das ist genau der Lobbyismus, der das Gesundheitssystem an die Grenzen treibt. An einer grundlegenden konstruktiven Lösung der anstehenden Herausforderungen ist niemandem gelegen: Damit gewinnt man keine Bundestagswahlen :-meinung

docmoechtegern
27.03.2009, 18:36
Hier ist übrigens noch ein anderes "Wahlplakat", das Mitglieder einer Ärztegruppe in ihren Praxen aufhängen wollen:


http://www.freie-aerzteschaft.de/pub/download/download.php?compid=106910&catid=1022&sID=036a199c41f72d2480eb8c4c175170a2

Auszug daraus:



Was droht?
- Verlsut von Haus- und Facharzt!
- Verlust der freien Arztwahl!
- Verlust der ärztlichen Therapiefreiheit!
- Verlust der ärztlichen Schweigepflicht!

Diese Gesundheitspolitik macht krank!

Wer tut uns allen weh?
CDU und SPD!


Werden die "kleinen Leute" unter den Patienten dann massenhaft die Partei der Besserverdienenden wählen? Wohl eher nicht.

Oder wird Oma Kasupke dann die Grünen wählen? Wohl auch eher nicht.

Welche Parteien bleiben dann also noch übrig?

Ich halte dieses Plakat für ebenso problematisch, obwohl es die Schuldzuweisungen gerecht auf beide Regierungsparteien verteilt.

Edit.: Ich hab gerade gesehen, dass dieses Plakat auch in der Fotostrecke des SPON-Artikels vorkommt.

Kackbratze
27.03.2009, 19:03
Es bleibt noch die "klassische Akademikerpartei": Die Liberalen

docmoechtegern
27.03.2009, 19:14
Es bleibt noch die "klassische Akademikerpartei": Die LiberalenDas ist doch die Partei der Besserverdienenden. ;-)

Darum geht es ja denen, die diese Plakataktionen machen, vermutlich auch.
Aber sie wollen in ihren Wartezimmern sicher nicht vorwiegend Akademiker ansprechen, die sich hoffentlich durch so etwas auch nicht beerinflussen lassen werden, sondern die "kleinen Leute", die sich vermutlich von der Meinung ihres Hernn Doktors eher beeinflussen lassen werden.

Und die kleinen Leute werden nicht massenhaft die FDP wählen, denn die will die GKV abschaffen.
Wenn aber CDU, SPD, FDP und die Grünen, die ja in der Gesundheitspolitik ähnliche Ansichten wie Ulla haben, auch wegfallen, bleiben vor allem noch die Braunen und die Dunkelroten übrig.

DrSkywalker
27.03.2009, 19:39
Es bleibt noch die "klassische Akademikerpartei": Die Liberalen

Betonung liegt bei "klassisch", denn Frau Künast hate imho recht wenn sie sagte: "Die FDP ist die Partei der besser Verdienenden, die Grünen die der besser Gebildeten."

Zu den Plakaten: Ich würde sie mir niemals in die Praxis hängen, unabhängig von meiner politischen Einstellung. Am Ende wollen die Patienten noch mit mir über Politik reden, und da läge mir wirklich kaum etwas ferner!

Gersig
27.03.2009, 19:56
Was eine freiheitliche Gesundheitspolitik bedeutet, ist den wenigsten bewußt. So forderte Westerwelle 2004 bereits die Umwandlung aller gesetzlichen Krankenkassen in private Versicherungsunternehmen. Des weiteren präferiert die FDP eine minimale Grundversicherung für jeden, die dann individuell aufgestockt werden könne. Wer bei diesen Spielchen der Nutznießer und der Verlierer ist, finde ich offensichtlich. Wenn "Die Linke" nicht so taktisch ungeschickt wäre, könnte sie mit dem Thema Gesundheitspolitik richtig dick zulegen, das sehe ich ähnlich.

hennessy
27.03.2009, 21:04
es gäbe sicher bessere Plakate fürs Wartezimmer. Aber mir sind die Plakate immer noch lieber als eine gottergebene Hingabe in unser weiteres Schicksal. Zumindest werden unsere Patienten sensibilisiert und merken, dass da etwas gehörig faul ist im Staate. Und so ein bisserl mehr private Absicherung des Krankheitsrisikos würde dem Sozialsystem sicher gut tun. Das könnte beispielsweise dergestalt beginnen, dass wir Ärzte / Zahnärzte dem Patienten eine Rechnung schreiben, damit der erst mal sieht, was den kranken Kassen die jeweilige Behandlung wert ist. Die anschließende Kostenerstattung durch die Kassen könnte man sicherlich regeln. Wäre zumindest einmal ein Schritt in die richtige Richtung.

Kackbratze
27.03.2009, 21:14
die Grünen die der besser Gebildeten

Schlagworte die ich nicht nachvollziehen kann. Insbesondere wenn man sich das Wahlprogramm durchliest. Aber das tut ja sowieso kaum einer...ich predige das vor jeder Wahl:
ALLE Wahlprogramme anfordern und durchlesen. Da steht nämlich drin, was nach der Wahl passieren soll...das was irgendein Fuzzi bei Anne Will und Co ablässt ist nämlich nicht das, was die Partei, die hinter dem/der Fuzzi steht umsetzen will!

Gersig
27.03.2009, 21:19
In Österreich bekommen die Krankenversicherten eine Übersicht der Zahlungen von Seiten der Kassen an die Ärzte. Aus eigener Erfahrung halte ich dieses Instrument für informativ, aber wenig produktiv. Die Idee, den Patienten als Rechnungsempfänger einzubinden, halte ich für interessant, jedoch wird das Prinzig vermutlich an denen hapern, die ärztliche Stammkunden sind: Alte Menschen, die damit nicht zurechtkommen. Ein "Vorstrecken" des ärztlichen Honorars (wie in letzter Zeit öfters gefordert) halte ich wiederum für kontraproduktiv

Ich will nicht unken, aber ich denke, wir dürfen uns langsam aber sicher mit dem Gedanken einer Bürgerversicherung auseinandersetzen :-)

Gersig
27.03.2009, 21:22
ALLE Wahlprogramme anfordern und durchlesen. Da steht nämlich drin, was nach der Wahl passieren soll...das was irgendein Fuzzi bei Anne Will und Co ablässt ist nämlich nicht das, was die Partei, die hinter dem/der Fuzzi steht umsetzen will!So sollte es sein, aber: Was nützt mir zum Beispiel ein FDP-Wahlprogramm, was daran scheitert, dass die FDP in einer schwarzgelben Regierung zum Beispiel mit ihren Ideen nicht zum Tragen kommt? Von daher sehe ich die politischen Aussagen in Wahlprogrammen letztendlich als schwammig :-meinung

1up
27.03.2009, 21:31
Wenn "Die Linke" nicht so taktisch ungeschickt wäre, könnte sie mit dem Thema Gesundheitspolitik richtig dick zulegen, das sehe ich ähnlich.
Bin ich mir nicht sicher. Sonst würden die haarscharf ausrechnen, wer davon profitiert, und wer nicht, und es bekanntgeben, nicht mit rhetorik vertuschen. Habe den eindruck; solche hochrechnungen wirken sich meistens negativ auf solidaritätsgefühle aus.

hennessy
27.03.2009, 21:36
So sollte es sein, aber: Was nützt mir zum Beispiel ein FDP-Wahlprogramm, was daran scheitert, dass die FDP in einer schwarzgelben Regierung zum Beispiel mit ihren Ideen nicht zum Tragen kommt? Von daher sehe ich die politischen Aussagen in Wahlprogrammen letztendlich als schwammig :-meinung

meine Meinung: Wahlprogramme sind nicht einmal das Papier wert, auf dem sie gedruckt wurden. Ist die Wahl erst mal vorbei, will keiner mehr daran erinnert werden.

Skalpella
27.03.2009, 22:47
Vernünftig wäre:

- Abschaffung des Gesundheitsfonds, denn dieser verursacht nur zusätzliche Verwaltungskosten und Kosten für gesundheitspolitische Schildbürgerstreiche in einem ohnehin schon überregulierten Markt

- In diesem Zuge Abschaffung der verschiedenen Krankenkassen und Ersatz durch eine gesetzliche Krankenkasse, die die Versorgung der Versicherten trägt. Somit Wegfall von Reibungskosten durch Konkurrenz der Krankenkassen untereinander und Einsparung von Personalkosten. Alle diejenigen, die arbeitslos werden, weil ihre Krankenkasse abgeschafft wurde, könnten in den Krankenhäusern als Kodierer arbeiten und somit die Ärzte entlasten :-))

- Krankenversicherungspflicht für Alle ohne Ausnahme. Wer privatversichert sein möchte, kann sich zusätzlich versichern. Ich kann immer noch nicht verstehen, warum "Mehrverdiener" von der Solidarpflicht entbunden werden.

- Abschaffung der KVen als Verteiler der Gelder

Ehemaliger User 20130505
28.03.2009, 07:28
- In diesem Zuge Abschaffung der verschiedenen Krankenkassen und Ersatz durch eine gesetzliche Krankenkasse, die die Versorgung der Versicherten trägt. [.....]

Alle diejenigen, die arbeitslos werden, weil ihre Krankenkasse abgeschafft wurde, könnten in den Krankenhäusern als Kodierer arbeiten und somit die Ärzte entlasten :-))

- Abschaffung der KVen als Verteiler der Gelder

:-dafür

Edit.: Die KVen gehören entweder ganz abgeschafft oder mit anderen Aufgaben bedacht, falls man sinnvolle findet. Auch die Verwaltungsangestellten, die dadurch ihren Job verlieren würden, könnten in Krankenhäusern für Verwaltungstätigkeiten eingesetzt werden. Zum Beisiel als Stationssekretärinnen etc.

Giant0777
28.03.2009, 08:32
vernünftig wäre: den einzelnen patienten mehr pflicht zur gesunderhaltung aufzuerlegen!
ich habe selbst erst bergfest im studium, also erlaube ich mir hier ein paar vllt auch unzureichende erfahrungen zu äussern:
ein grossteil der patienten, die ich im ukurs untersucht habe, waren irgendwie in ein schema zu packen: übergewichtig, raucher, alkoholiker, überschaubarer iq ( vllt ist das auch nur in mv symptomatisch ;-)). die folge waren herzinsuffizienz, diabetes, kaputte gelenke, pavk, schlaganfälle, niereninsuffizient,...

die paar patienten, die etwas "exotisches" hatten, kann ich an einer hand abzählen. nun frage ich mich, wieviel weniger wir auf den stationen hätten, wenn die o.g. probleme geringer wären. ich glaube schon, dass wenn sich die menschen gesünder verhalten würden, die einsparungen durch die berühmten volkskrankheiten drastisch wären. klar bieten die krankenkassen gesundheitsprogramme an, aber es ist ja nicht verpflichtend. wenn ich bei den klassentreffen sehe, wie fett ein paar meiner kumpels geworden sind, frage ich mich, wie sowas mit anfang 30 sein kann?!:-nix

ich als ehemaliger bundeswehrsoldat, musste 1x im jahr das deutsche sportabzeichen ablegen, ein paar märsche machen und öfter mal an die frische luft. hat mich nicht umgebracht und ich denke 90% der bevölkerung auch nicht ( ok, 30km-märsche schon :-)))! sollen doch alle, die das dt.sportabzeichen 1x im jahr ablegen, 3 monatsbeiträge wiederbekommen. jemand der physisch gesund ist und trotzdem keinen nachweisbaren sport macht, soll eben 3 monatsbeiträge mehr zahlen. :-dafür

ich weiss, dass meine vorschläge ziemlich frech und arrogant anmuten mögen, aber ich kriege halt immer einen hals, wenn ich merke, wie wenig patienten für ihre gesundheit machen. egal, wie sehr man das krankenkassenwesen rationalisiert und abspeckt, wenn die grundsymptomatik nicht aufgearbeitet wird, kann es nur ein hinterherlaufen werden.

meine meinung, giant!

Ehemaliger User 20130505
28.03.2009, 09:18
ein grossteil der patienten, die ich im ukurs untersucht habe, waren irgendwie in ein schema zu packen: übergewichtig, raucher, alkoholiker, überschaubarer iq ( vllt ist das auch nur in mv symptomatisch ;-)). die folge waren herzinsuffizienz, diabetes, kaputte gelenke, pavk, schlaganfälle, niereninsuffizient,...

Ich gehe mal davon aus, dass die Kientel Deines U-Kurses nicht repräsentativ für die Bevölkerung Deines Wohnorts ist. Welche Patientengruppen gehen denn zu solchen Untersuchungen?


nun frage ich mich, wieviel weniger wir auf den stationen hätten, wenn die o.g. probleme geringer wären. ich glaube schon, dass wenn sich die menschen gesünder verhalten würden, die einsparungen durch die berühmten volkskrankheiten drastisch wären. Das wäre sicher so.


sollen doch alle, die das dt.sportabzeichen 1x im jahr ablegen, 3 monatsbeiträge wiederbekommen. Soweit ich weiß, gibt es bereits Kassen, die für den Nachweis des Sportabzeichens und sonstiges "gesundes" Verhalten (z. B. nicht Rauchen) Rabatte gewähren.

Giant0777
28.03.2009, 10:23
Ich gehe mal davon aus, dass die Kientel Deines U-Kurses nicht repräsentativ für die Bevölkerung Deines Wohnorts ist. Welche Patientengruppen gehen denn zu solchen Untersuchungen?


habe ja auch bewusst geschrieben, dass meine erfahrungen nicht umfassend sind, sondern das meine augenblicklichen eindrücke sind. es gibt in mv eine sog. ship-studie, da wirste staunen, wieviel "volkskrankheiten" in mv vorkommen.


Soweit ich weiß, gibt es bereits Kassen, die für den Nachweis des Sportabzeichens und sonstiges "gesundes" Verhalten (z. B. nicht Rauchen) Rabatte gewähren.

mir geht es darum, auch die einzubeziehen, die sich sonst den gesundheitsprogrammen entziehen. natürlich ist eine "pflicht zur gesundherhaltung" recht idealistisch gedacht, aber ich finde, dass es dort anfängt und nicht immer nur bei reformen im kassenwesen und bei honoraren, um ausufernde gesundheitskosten in den griff zu bekommen!

Ehemaliger User 20130505
28.03.2009, 11:31
mir geht es darum, auch die einzubeziehen, die sich sonst den gesundheitsprogrammen entziehen. natürlich ist eine "pflicht zur gesundherhaltung" recht idealistisch gedacht,
Falls Du damit eine Pflicht zur Teilnahme an Sportprogrammen oder Kochkursen meinst: Da wäre ich dagegen.

Man kann zu gesundheitsbewusster und kostenbewusster Lebensweise auch durch Rabatte oder Rückerstattungen bei "Schadensfreiheit" motivieren, ähnlich wie es die PKV macht.

Ich bin schon ein etwas älteres Semster und PKV-versichert. Die Prämien sind in meinem Alter so hoch, dass man sich die PKV ohne die Beitragsrückerstattungen wegen Schadensfreiheit kaum noch leisten kann.

Die Behauptung, in der PKV seien nur gesunde junge Mitglieder, ist Unfug. Das ist nur beim Eintritt in die PKV so. Auch PKV-Versicherte werden älter und krank. Aber evtl. achten einige etwas mehr auf ihre Gesundheit, weil sie wissen, welche Beitragshöhen sonst im Alter auf sie zukommen werden.

Mit der GKV kenne ich mich nicht besonders gut aus, aber ich habe letzte Woche eine TV-Sendung gesehen, in der gezeigt wurde, dass auch einige gesetzliche Kassen finanzielle Anreize zu gesundheitsbewusstem Verhalten bieten. Das halte ich für einen guten Ansatz.
Koch- und Sportkurse auf Kassenkosten sollten allerdings nicht dazu gehören. Das sollte man der Eigeninitiative der Kassenmitglieder überlassen.