Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Sache mit den Crepes
Also, wir raten Dir jetzt nicht (überwiegend?) zur Patho, weil wir da selbst keine Lust drauf haben, es aber einer machen muß :-))
Für mich wär das Fach halt nix, was aber nix negatives bedeutet. Auge, UnfallCh, Kinder wären auch nix für mich, nur mal um ein paar Beispiele zu nennen. Aber es ist doch schön, wenn einer was macht, worauf er auch Bock hat :-dafür
Also, wir raten Dir jetzt nicht (überwiegend?) zur Patho, weil wir da selbst keine Lust drauf haben, es aber einer machen muß :-))
Aha, daher weht der Wind! :-))
Ich war tatsächlich eine der wenigen Studenten/innen, die den Patho-Kurs toll fanden und freiwillig Hämatologie-Seminare belegte.
Während einer Päd-Famu hatte ich einen ganz tollen OA, der mich immer mit ans Mikroskop nahm. Wenn nicht, bin ich vor der Stationsarbeit zu den MTAs geflüchtet. (Natürlich erst, nachdem ich brav alle BEs gemacht habe, die Aufnahmen erledigt und sonst nichts Spannendes zu tun war... Freiwliig zum Patienten gehe? Ich? Untersuchungen lernen...? Seid ihr des Wahnsinns? ;-))
Tja, manchmal habe ich tatsächlich das Bedürfnis, so etwas wie eine richtige Ärztin zu werden, nachdem ich mir schon 6 Jahre dieses Studiums angetan habe. Aber vielleicht passt es besser zu mir, wenn ich als Pathologin bei euch im OP oder auf Station anrufe und sage: "Ihre Diagnose war vollkommen falsch." Ihr wisst ja, der Pathologe hat immer recht. :-))
icespeedskatingfan
06.04.2009, 09:41
Aber vielleicht passt es besser zu mir, wenn ich als Pathologin bei euch im OP oder auf Station anrufe und sage: "Ihre Diagnose war vollkommen falsch." Ihr wisst ja, der Pathologe hat immer recht. :-))
aber er kommt immer zu spät!:-))
aber er kommt immer zu spät!:-))
Hättet ihr mal eure Arbeit richtig gemacht... ;-)
condorito
06.04.2009, 10:50
Wenn du denkst,daß dir der Job als Pathologe/-in auch in den nächsten 20 Jahren noch Spaß macht: Nimm die Stelle an!
Ich hab meine Entscheidung nicht bereut,hat sich für mich allerdings auch schon im Studium rauskristallisiert.
Grundsätzlich liest man bei deinen postings schon raus,daß Interesse an der Materie und an der Diagnostik da ist.
Zu den Berufsaussichten: Subba!
grüße
condo
In der Weiterbildung Pathologie werden 12 Monate in einem Fach der Patientenversorgung angerechnet - jedenfalls wäre eine kurzzeitige Entscheidung für Chirurgie kein Zeitverlust in der Facharztausbildung, wenn du doch dann Patho machen möchtest.
Du weißt ja, dass ich dich liebend gern als Kollegin hätte! Dann könnten wir im Dienst zusammen Pizza bestellen und mit den Schwestern im Aufenthaltsraum Fernsehen gucken nachts um 2 :-love
Dir macht die Arbeit im OP Spaß, ich weiß, dass du die Leute da sehr magst (ich ja auch) und der Brief vom Chef war schon echt der Cointreau auf dem Nutella Crepes..... ABER: du weißt auch von mir, wie wenig man im OP sein kann teilweise. Und noch dazu ziehst du ja nicht weg, also wirst du die Leute aus der Abteilung auch weiterhin sehen, mindestens mal am Stammtisch. :-)
Du weißt ja, dass ich dich liebend gern als Kollegin hätte! Dann könnten wir im Dienst zusammen Pizza bestellen und mit den Schwestern im Aufenthaltsraum Fernsehen gucken nachts um 2 :-love
Dir macht die Arbeit im OP Spaß, ich weiß, dass du die Leute da sehr magst (ich ja auch) und der Brief vom Chef war schon echt der Cointreau auf dem Nutella Crepes..... ABER: du weißt auch von mir, wie wenig man im OP sein kann teilweise. Und noch dazu ziehst du ja nicht weg, also wirst du die Leute aus der Abteilung auch weiterhin sehen, mindestens mal am Stammtisch. :-)
Ja, das ist wieder ein Argument für die Chirurgie. Mit dir die Klinik unsicher machen wäre ein Spaß! (Darf man bei der Arbeit Bier trinken? ;.)) :-party
Und der Brief war ja überhaupt das Ausschlaggebende, wieso ich der Chirurgie wieder so zugetan war. :-)
Franzi meinte gestern, im Dienst sei ein Bier erlaubt, schließlich dürfe man auch Auto fahren nach einem Bier. ;-)
PS: Willkommen in der Welt der Entscheidungen und lockenden Chefärzte :-))
PPS: Ich glaube MEIN derzeitiger Chef würde niemals auf die Idee kommen, jemandem so einen Brief zu schreiben. Das spricht also absolut FÜR ihn und die Chirurgie.
Wie viele vor mir würde ich dir auch zur Patho raten.
Die Kriterien dafür sind einfach "fester", vor allem magst du das Fach anscheinend sehr UND du hättest eine Stelle. Das ist für Patho echt super!
In der Patho sind Stellen entgegen vieler Behauptungen nämlich nicht besonders leicht zu bekommen (krasse Dr.Arbeit oder sehr gute Noten).
In der Chirurgie kannst du hingegen jederzeit und (fast) überall eine Stelle bekommen.
Fazit: Ich würde an deiner Stelle erstmal Patho ausprobieren, wenns dir überhaupt nicht gefällt, wir dich auch die Chirurgie mit offenen Armen empfangen :-)
Ha, ist ja witzig, eine ähnliche Situation hatte ich auch, nur habe ich sie mir nicht so schön geordnet überlegt wie du mit deinen Pfannekuchen.
Ich habe mich dann letztendlich für die Patho entschieden. Damit kann ich meiner Meinung nach nichts falsch machen, auch wenn es mich nach einem Jahr in die Chirurgie ziehen sollte. Außerdem hab ich nun schon von einigen gehört, dass man nach einem Jahr Patho auch gerne von anderen Fachrichtungen genommen wird (ist allerdings grad noch nicht mehr als ein Gerücht). In der Patho arbeite ich zwar nun noch nicht wirklich lange, aber ich kann sagen, dass es mir riesigen Spaß macht und ich bisher meine Entscheidung nicht bereut hab. Das Mikroskopieren bereitet mir noch ein paar Probleme, aber das Team um mich rum ist nett, zeigt mir viel, und das werde ich wohl auch noch lernen. Insgesamt ein sehr angenehmes Arbeiten. :-meinung
@ Hez: Hast du dich denn inzwischen entschieden?
Ach ja, wer auf der Suche nach einer Pathostelle ist, kann sich ja mal bei mir melden.:-)
Grombühlerin
13.04.2009, 20:04
Braucht man in der Patho kein Framdjahr mehr?
Vor ein paar Jahren zumindest gabs das noch. Angeblich ist es von Vorteil, dieses gleich zu Anfang zu machen, weil man dann in der Patho ist wenn man Facharzt wird und gleich als Facharzt dableiben kann.
ehemalige Userin 24092013
13.04.2009, 20:17
Patho!!!!!
:-meinung
Braucht man in der Patho kein Framdjahr mehr?
Nein, braucht man nicht, ein Fremdjahr in der direkten Patientenversorgung kann aber angerechnet werden. Ausserdem wollte ich halt erst einmal schauen, ob die Patho überhaupt was für mich ist, wusste ich ja vorher noch nicht. :-dance
Auch Patho :-dafür
Also wenn mich Patho interessieren würde, tät ichs sofort machen, leider find ich nur einen gewissen Teilbereich der Pathologie interessant :-)) :-)) :-angel
el_Barto
13.04.2009, 23:35
Prinzipiell finde ich natürlich das Argument, dass Du von der Patho in die Chir einfacher wechseln kannst als umgedreht schon ziemlich stichhaltig. Weiterhin möchte ich Dir auch zu bedenken geben, dass Du als Frau vll ja auch mal Nachwuchs möchtest und halbtags arbeiten und Aussetzen vermutlich etwas besser möglich sind als in einem klinischen Fach. Soweit also Hooray für Patho.
Ich würde Dir (falls es Dir Spass macht...Chrirurgie is ja eigentlich bäh) trotzdem zur Chirurgie raten:-)
Begründung: Auch wenn mich die Patientenarbeit teilweise ziemlich nervt, Angehörige einem auf den Sack gehen, man unbezahlte Überstunden macht, teilweise knallharte Dienste durchziehen muss, man manchmal im Urlaub am Strand trotzdem an nix anderes denken kann als einen Pat. den man vll gern gemocht hat, Chefvisite, arschige OAs, dreiste Oberschwestern (in Deinem Fall profilneurotische OTAs), Blut, Schweiss, Urin und Kotgeruch, Augenringe, im Sommer bei 35 Grad im Kittel schwitzen, Stress mit Kollegen der anderen Abteilungen, permanenter ,,geistiger Schwanzvergleich´´(kotzwürg) und und und...diese Liste liesse sich noch ewig weiterführen...
Also, um den Satz zu ende zu bringen: DAS ist das Leben als Arzt/Ärztin, Du wirst es teilweise hassen, manchmal verfluchen, aber wenn Du Dich in einem stillem Moment fragst ob Du lieber nen Sesselpupserschreibtischjob in der Patho gemacht hättest oder diese ********, dann würde ich mich doch lieber ins Getümmel stürzen.
Aber wie hier schon so oft gesagt: musst Du wissen. Patho hört sich objektiv besser an ;-)
(btw, es ist grad 0.30, ich sitz auf Intensiv und wir implantieren gleich ne ecmo...ich freu mich drauf)
... Patientenarbeit teilweise ziemlich nervt, Angehörige einem auf den Sack gehen, man unbezahlte Überstunden macht, teilweise knallharte Dienste durchziehen muss, man manchmal im Urlaub am Strand trotzdem an nix anderes denken kann als einen Pat. den man vll gern gemocht hat, Chefvisite, arschige OAs, dreiste Oberschwestern (in Deinem Fall profilneurotische OTAs), Blut, Schweiss, Urin und Kotgeruch, Augenringe, im Sommer bei 35 Grad im Kittel schwitzen, Stress mit Kollegen der anderen Abteilungen, permanenter ,,geistiger Schwanzvergleich´´(kotzwürg) und und und...diese Liste liesse sich noch ewig weiterführen...
Und all das ist das allerbeste Argument gegen einen solchen völlig beschissenen Job, den ich Gott sei Dank auch in einem klinischen Fach inkl. OP nicht habe :-top Nee, wer darauf abfährt, tut mir Leid. Ich brauche das nicht für mein Ego, sagen zu können, ich hätte den schwersten Job der Welt, dann lieber Sesselpupser, der man im Übrigen in der Patho mitnichten ist :-meinung
Feuerblick
14.04.2009, 08:40
Und wie so oft stimme ich meiner schamanischen Kollegin aus tiefstem Herzen zu. Ich habe mir acht Monate das Waten durch die Sch**** angetan mit dem Ergebnis, dass ich "Sesselpupser" viel besser finde und lieber was von meinem Leben habe statt "richtiger Arzt" zu sein :-D:-D:-D
Irgendwie wusste ich, dass Du das schreiben würdest, woher nur? :-D
Feuerblick
14.04.2009, 08:48
Irgendwie wusste ich, dass Du das schreiben würdest, woher nur? :-D
Hmmm, ich habe nicht die geringste Ahnung. Wir kennen uns doch überhaupt nicht... :-nix
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