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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Weniger Geld für die Ausbildung von Medizinstudenten



Dr.Hope
10.04.2009, 11:56
Das dürfte wohl die Frage klären, ob es demnächst mehr oder weniger Studienplätze für Medizin gibt oder nicht:


(...)
Für die Ärzteausbildung steht weniger Geld zur Verfügung. Seit 2003 sind die Grundmittel pro Studierenden der Humanmedizin um zwölf Prozent gefallen.
(...)

http://www.aerzteblatt-studieren.de/doc.asp?docid=110455

Quelle: Ärzteblatt-studieren.de

Doc Martini
10.04.2009, 22:20
Das ist beim anstehenden Ärztemangel eine durchaus interessante Vorgehensweise.:-nix

Autolyse
10.04.2009, 22:30
Wer Quellenkritik betreibt und die Pressemitteilung liest, der erkennt, dass es den Herren weniger um die Lehre als vielmehr um Forschungsgelder und eine Tarifanpassung geht.

Bisamratte
10.04.2009, 22:40
Ist der „Ärztemangel“ eigentlich mittlerweile allgemein anerkannte „Allgemeinbildung“? Gemeingut, sozusagen? Etwas, das nicht mehr hinterfragt wird? Mit Blick auf OECD-Zahlen und Zulassungszahlen könnte man eher in Betracht ziehen, dass es ein Verteilungsproblem ist. Siehe auch http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,544416,00.html.

bremer
11.04.2009, 01:43
Beim Ärztemangel ist es wohl so wie mit der Nahrungsmittelknappheit. Theoretisch müsste kein Mensch auf der Welt hungern ...

Doc Martini
11.04.2009, 21:56
Mag sein, dass es z.Z. ein "Verteilungsproblem" ist, aber beim fortlaufenden demographischen Wandel mit steigenden Fallzahlen im KH und abwandernden KH-Personal (Pflege & Ärzte), wird es auf einen relativen Mangel an pflegerischem und ärztlichen Personal hinauslaufen. Wer das nicht einsieht, der agiert grob blauäugig.

Den Artikel habe ich mir aus Faulheit nicht durchgelesen, muss ich gestehen.

Letztlich war es auch unnötig diese Diskussion anzustoßen in so einem Forum, da sowas eh nur noch mehr frustriert.