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monchichi87
19.04.2011, 09:24
gibt es denn viell. auch ne gute radio-software mit bildern (röntgen, ct, mrt) mit der man das alles schön am pc machen kann? wär bestimmt ne coole sache...

netfinder
19.04.2011, 12:48
Hm, keine Ahnung, thieme hat ja die radbase fuer nur ca. 1500 € im Jahr^^, da waer dann alles dabei; ansonsten kannst du ja mal die unten verlinkten Websites durchmachen.

Einen kompletten und perfekt geordneten Lehrbuchersatz wirst du allerdings nicht finden.

Harvey
19.04.2011, 21:01
An Programmen gibt es einiges:
Im Internet gibt es frei zugänglich sehr gut: "die Lunge im Netz" unter www.dielunge.de
von Thieme gab es für das Thema Röntgen-Thorax das sehr gute Programm "Röntgenthorax interaktiv" oder für Knochen/Chirurgie den "Röntgen Trainer"

netfinder
19.04.2011, 21:10
Ja ok, solche Programme finden sich zuhauf unter dem unten verlinkten Thread, aber so ein richtiges allumfassendes Programm gibt es kostenlos nicht.
Den "Röntgen Trainer" habe ich, eignet sich aber mehr zum Üben als zum Lernen.

Haru
18.03.2013, 19:54
Kann jemand ein Buch empfehlen für die erste Zeit als Assistenzarzt im Bereich konventionelles Röntgen, speziell Knochen etc. Traumatologie ? Habe schon das Buch "Röntgennormalbefunde" das ist toll, jetzt brauche ich halt was für die Krankheitsbilder und Frakturen etc. ?

Danke

Atya
07.03.2019, 11:39
Gleiches Thema auf der Suche nach einem Basic Radiologie Buch für Empfänger

Vielleicht hätte jemand einen heißen Tipp für mich 😁

tarumo
08.03.2019, 11:42
Kann jemand ein Buch empfehlen für die erste Zeit als Assistenzarzt im Bereich konventionelles Röntgen, speziell Knochen etc. Traumatologie ? Habe schon das Buch "Röntgennormalbefunde" das ist toll, jetzt brauche ich halt was für die Krankheitsbilder und Frakturen etc. ?

Danke



Für die "köcherne" Radiologie den Greenspan (gibts bisweilen als Restauflage reduziert, z.B. bei einem Versandhändler, der so heißt wie ein südamerikanischer Fluss), sowie "Gelenke und Wirbelverbindungen" von Stäbler (gibts bei Thieme manchmal als Paperback verbilligt).
Das sollte eigentlich langen. Spezielles a la "Meßverfahren in der Radiologie" und "Grenzen des Normalen und Anfänge des Pathologischen" etc... ist ja als Referenz zum Nachlesen meistens in der Abteilung vorhanden.
Zum schnellen Nachschlagen online: Orthorad und TraumaRad. Ich würde nicht als Anfänger für Onlineanwendungen Geld ausgeben Es gibt doch das meiste kostenfrei, man muß nur wissen, wo

*Eraser*
22.06.2020, 11:32
Muss jetzt den Thread auch wieder ausgraben...
Habe in der Radiologie angefangen (ohne Vorkenntnisse aus Praktikum, PJ, etc.) und bin auf der Suche nach einem Einsteigerbuch. Also erstmal nichts spezielles a la Greenspan, sondern eher etwas, dass schnell einen Rundumüberblick schafft und diensttauglich macht, bevor man dann in den einzelnen Bereichen in die Tiefe geht. Mir wurde die Duale Reihe empfohlen. Was meinen die anderen mit Erfahrung im Fach. Kann man sich damit eine solide Basis schaffen oder sollte doch eher ein anderes Buch her? Ich weiß, dass es in der Radio nicht ein Standardlehrwerk gibt, in dem alles fundiert beschrieben ist.
Es stehen ja auch einige Tipps schon im Thread, aber die Zeit ändert ja so manche Auflage und Meinung. Deshalb nochmal meine Frage.
Bin für Tipps dankbar.

FirebirdUSA
22.06.2020, 18:21
Muss jetzt den Thread auch wieder ausgraben...
Habe in der Radiologie angefangen (ohne Vorkenntnisse aus Praktikum, PJ, etc.) und bin auf der Suche nach einem Einsteigerbuch. Also erstmal nichts spezielles a la Greenspan, sondern eher etwas, dass schnell einen Rundumüberblick schafft und diensttauglich macht, bevor man dann in den einzelnen Bereichen in die Tiefe geht. Mir wurde die Duale Reihe empfohlen. Was meinen die anderen mit Erfahrung im Fach. Kann man sich damit eine solide Basis schaffen oder sollte doch eher ein anderes Buch her? Ich weiß, dass es in der Radio nicht ein Standardlehrwerk gibt, in dem alles fundiert beschrieben ist.
Es stehen ja auch einige Tipps schon im Thread, aber die Zeit ändert ja so manche Auflage und Meinung. Deshalb nochmal meine Frage.
Bin für Tipps dankbar.

Du brauchst doch für Dienste sowieso erst die Fachkunde. Insofern würde ich mich auf das konzentrieren was du gerade machst. Zu vielen Themen findest du auf www.radiologyassistant.nl gute Einführungen.
Wenn du Angst um Dienste hast: was kommt denn bei euch? RöThorax ist tatsächlich relativ wichtig finde ich. Frakturen schauen sich die Chirurgen meist selbst an... CT ist schwer aus einem Buch zu lernen finde ich. Duale Reihe ist vielleicht nicht schlecht einen Überblick zu bekommen.

*Eraser*
23.06.2020, 07:12
Du brauchst doch für Dienste sowieso erst die Fachkunde. Insofern würde ich mich auf das konzentrieren was du gerade machst. Zu vielen Themen findest du auf www.radiologyassistant.nl gute Einführungen.
Wenn du Angst um Dienste hast: was kommt denn bei euch? RöThorax ist tatsächlich relativ wichtig finde ich. Frakturen schauen sich die Chirurgen meist selbst an... CT ist schwer aus einem Buch zu lernen finde ich. Duale Reihe ist vielleicht nicht schlecht einen Überblick zu bekommen.

Vielen lieben Dank für Deine Antwort! Ja in den Diensten Rö Thx, CT und Knochen. Ist auch genauso, wie Du sagst, die UC sehen sich die Knochen meist wohl selbst an hier, aber irgendwie muss ich rein kommen. Die Dienste stehen dabei nur am Ende. Bei uns läuft es Corona bedingt gerade so, dass jeder mehr oder weniger in seinem Zimmer sitzt und befundet und erst danach bekomme ich Rückmeldung, was ich mir da zusammengeschustert habe, was Inhalt und Formulierung betrifft. Versteh mich nicht falsch, ich will da überhaupt nicht meckern und bin auch nicht unselbstständig, aber ich bringe halt Null Vorerfahrung mit und brauche für mich so einen kleinne roten Faden, an dem ich mich ein bisschen entlang arbeiten kann. Hat bisher bei Rö Thx gut geklappt, aber auch da bin ich jetzt gefühlt an so einem Punkt, wo ich irgendwie nicht weiter komme. Manchmal immer noch nicht sicher, ist das jetzt ein verdächtiger Rundherd oder doch nur ein Gefäß angeschnitten, ist da schon minimal Erguss zu sehen oder eben nicht. Gerade wenn es so an die Grenzen des Nachweisbaren geht, sehen da Erfahrene halt doch noch immer mal ein bisschen mehr. Denke, das wird die Zeit dann schon bringen, aber gerade ein Schema ist ja wichtig, um nicht am Anfang vieles zu vergessen und ein bisschen dazu passende Hintergrundwissen schadet ja nicht. Die Herangehensweise ist nur noch ein bisschen schwammig und bisher hatte ich viel Zeit dadurch dass ich nur Rö Thx gemacht habe. Je mehr ich aus dem Alltagsgeschäft befunden kann, desto weniger Zeit bleibt mir ja, da Befunde von Kollegen zu durchforsten nach Formulierungen und nebenher noch einigermaßen viel zu lesen. Deswegen sollte es auch erstmal etwas sein, dass einem so einen Überblick verschafft und vielleicht nochnal kurz klar macht, worauf man besonders achten soll. Und mein größtes Problem ist, dass in Büchern ja meist die Pathologie mit einem Pfeil gekennzeichnet ist, aber ist damit jetzt der Punkt oder der Streifen oder der Schatten dahinter gemeint. Weißt Du was ich meine? Und wir sitzen leider nicht zusammen, sondern das geht dann immer alles per Anruf und ich will für so "Kleinkram" nicht jedesmal die andern beim Diktat stören. Vielleicht mache ich es aber auch gerade komplizierter als es ist. Habe aber das Gefühl, dass ich irgendwie zu wenig mache und dass es nur langsam voran geht.

GelbeKlamotten
24.06.2020, 11:07
Vielen lieben Dank für Deine Antwort! Ja in den Diensten Rö Thx, CT und Knochen. Ist auch genauso, wie Du sagst, die UC sehen sich die Knochen meist wohl selbst an hier, aber irgendwie muss ich rein kommen. Die Dienste stehen dabei nur am Ende. Bei uns läuft es Corona bedingt gerade so, dass jeder mehr oder weniger in seinem Zimmer sitzt und befundet und erst danach bekomme ich Rückmeldung, was ich mir da zusammengeschustert habe, was Inhalt und Formulierung betrifft. Versteh mich nicht falsch, ich will da überhaupt nicht meckern und bin auch nicht unselbstständig, aber ich bringe halt Null Vorerfahrung mit und brauche für mich so einen kleinne roten Faden, an dem ich mich ein bisschen entlang arbeiten kann. Hat bisher bei Rö Thx gut geklappt, aber auch da bin ich jetzt gefühlt an so einem Punkt, wo ich irgendwie nicht weiter komme. Manchmal immer noch nicht sicher, ist das jetzt ein verdächtiger Rundherd oder doch nur ein Gefäß angeschnitten, ist da schon minimal Erguss zu sehen oder eben nicht. Gerade wenn es so an die Grenzen des Nachweisbaren geht, sehen da Erfahrene halt doch noch immer mal ein bisschen mehr. Denke, das wird die Zeit dann schon bringen, aber gerade ein Schema ist ja wichtig, um nicht am Anfang vieles zu vergessen und ein bisschen dazu passende Hintergrundwissen schadet ja nicht. Die Herangehensweise ist nur noch ein bisschen schwammig und bisher hatte ich viel Zeit dadurch dass ich nur Rö Thx gemacht habe. Je mehr ich aus dem Alltagsgeschäft befunden kann, desto weniger Zeit bleibt mir ja, da Befunde von Kollegen zu durchforsten nach Formulierungen und nebenher noch einigermaßen viel zu lesen. Deswegen sollte es auch erstmal etwas sein, dass einem so einen Überblick verschafft und vielleicht nochnal kurz klar macht, worauf man besonders achten soll. Und mein größtes Problem ist, dass in Büchern ja meist die Pathologie mit einem Pfeil gekennzeichnet ist, aber ist damit jetzt der Punkt oder der Streifen oder der Schatten dahinter gemeint. Weißt Du was ich meine? Und wir sitzen leider nicht zusammen, sondern das geht dann immer alles per Anruf und ich will für so "Kleinkram" nicht jedesmal die andern beim Diktat stören. Vielleicht mache ich es aber auch gerade komplizierter als es ist. Habe aber das Gefühl, dass ich irgendwie zu wenig mache und dass es nur langsam voran geht.


Ihr macht jetzt, im Juni, immer noch keine Befundbesprechungen wegen Corona? Ist dachte es wäre inzwischen wieder überall weitestgehend Normalbetrieb.

Gerade diese Unterscheidungen "Ist das jetzt schon ein bisschen Erguss oder eher nur Randwinkelschwiele?", "Ist der Hilus auffällig breit?", "Ist das dystelektatisch oder ein pneumonisches Infiltrat?", usw. kannst du nur sehr begrenzt aus einem Buch lernen, da hilft nur Erfahrung. In Büchern sind in der Regel die eindeutigen Fälle abgedruckt, in der Klinik sind die schwierigen Fälle aber eben die nicht eindeutigen. Das wird dir im CT und MRT genauso gehen, nur dass da das Spektrum viel größer ist als im Röntgen. Du wirst auch immer wieder erleben, dass Oberärzte sich uneinig sind und Bilder völlig verschieden interpretieren. Es wird nie der Punkt kommen, wo du alles sofort eindeutig erkennst und dir bei jedem Befund sicher bist. Es wird nur der Punkt kommen, wo du deine Interpretation fachlich und aus Erfahrung heraus gut begründen kannst, das ist das Ziel bis zum Facharzt.

Ist ja in anderen Fächern das gleiche. Auch in der Inneren sind die schwierigen Fälle die, die nicht nach Lehrbuch verlaufen, bei denen Indikation und Kontraindikationen gegeneinander abgewogen werden müssen, etc...

Ich saß anfangs auch oft da und habe Befunde anderer Kollegen gelesen. Aber du wirst schnell rausfinden, dass nicht alle Kollegen lesenswerte Befunde schreiben. Meistens gibt es aber zumindest zwei oder drei Kollegen, die wirklich gut sind. Am Anfang habe ich es immer so gemacht, dass ich, wenn ich gesehen habe, dass einer dieser Kollegen Dienst hatte, morgens eine Stunde früher gekommen bin und die Bilder aus dem Dienst im Schnelldurchlauf durchgeschaut habe. Ist finde ich zur Dienstvorbereitung effizienter als Bücher zu lesen.

*Eraser*
24.08.2020, 10:21
Hat jemand zufällig den Chest X-Ray Trainer und das CT-Jursbuch von Matthias Hofer als eBook oder pdf?

Radiotante
06.09.2020, 13:28
Hallo, ich habe eine ganze Bibliothek von Radiologie Büchern incl Mamma und Ultraschall zu verkaufen. Preiswert und im absolut neuwertigen Zustand. Schaut bitte bei ebay beim Verkäufer turbobally. LG