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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Psychiater mit psychischen Erkrankungen und Bedeutung fuer die Berufstaetigkeit



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Toodeloo
28.05.2009, 18:55
Das hat nix mit Kontrolle oder Entmündigung zu tun sondern ist erstmal ein Hilfsangebot.
lol. Ok.

Kaya777
28.05.2009, 19:22
Wenn ich Patient bin, moechte ich nicht, dass mich ein Arzt behandelt, der eigentlich nicht mehr arbeitsfaehig ist (oder zur Zeit nicht), aus welchen Gruenden auch immer. Wenn den dann auch noch ein Betriebsarzt gesehen hat, der das bemerkt hat, sich aber nicht kuemmert, dann macht der sich meiner Meinung nach mitschuldig, wenn ich falsch behandelt werde.

In den anderen Beispielen (jemanden zufaellig zu treffen und festzustellen, dass der suizidal ist oder fremdgefaehrdend), da find ich es immer situations-abhaengig und sicher manchmal nicht leicht zu entscheiden. Aber wie auch andere schon geschrieben haben, man ist nicht immer nur fuer den verantwortlich, der vor einem sitzt sondern auch ein bisschen fuer die Menschen, die dieser Patient moeglicherweise gefaehrdet, man ihn nicht behandelt oder nicht meldet oder so. Der Epileptiker, der solange kein Auto fahren darf, bis er gut eingestellt ist, schuetzt damit nicht nur sich selbst sondern auch seine Mitmenschen vor einem moeglichen Unfall und das ist gut so. Dass es natuerlich Faelle gibt, in denen sowas unnoetigerweise gemacht wurde, kann man sich schon vorstellen, aber das ist dann bestimmt nicht die Mehrheit.

John Silver
28.05.2009, 19:35
Wenn du schon solche platte vorwürfe machen darfst, ist es mir erlaubt zu sagen, dass du eine geschissene debattkultur beschaffst, und wahrscheinlich auch zu primitiv bist um das selber einzusehen?

Ach Kindchen, ich debattiere doch nicht mit Dir. Alle Deine Aussagen schlagen in die gleiche Kerbe, und alle diese Aussagen zeigen recht klar, daß Du ganz sicher kein Arzt bist und keine Ahnung hast, wovon Du da schwafelst. Du gibst nur provokante populistische Parolen von Dir - und erwartest eine ernsthafte Diskussion? Also bitte.

Einfaches Beispiel:


Nehmen wir an, ihr bekommt ein Patient, der sagt; der träumt davon, seine ex-freundin eine bierflasche auf die fresse zu hauen, und dann noch ein paar tritte in die leiste. Wenn aus 50 verbitterte loser, 1 patient diese ansage in der realität umsetzt, seid ihr dann bereit, 49 andere einzusperren?

Diese Frage ist typisch für einen kleinen Anfänger-Demagogen, der sich als Troll verdingt, und zeugt davon, daß Du ein Krankenhaus nur aus dem Fernsehen kennst. Nehmen wir tatsächlich an, mir gegenüber sitzt ein Mann, der nach eigener Aussage davon träumt, seine Ex zu vermöbeln. Und? Du behauptest, er sei ein Patient. Ein Patient ist jedoch ein Mensch mit einer behandlungsbedürftigen Erkrankung. Einer Person die Fresse polieren zu wollen, sogar mit einer Flasche, ist sicher nicht die feine englische Art, impliziert aber keine Erkrankung. Und wenn dieser Mann auch keine Hilfe meinerseits wünscht, sehe ich keinen Grund, ihn festzuhalten. Warum auch? Um ihm dann zwangsweise einzureden, daß es falsch ist, anderen Menschen Gewalt anzutun? Das ist nicht meine Aufgabe, sondern die seiner Eltern oder auch der Polizei.

Du hast wohl Rechtfertigungsversuche für eine Festsetzung einer solch bedauerlichen Jammergestalt erwartet, um diese dann mit Deiner Anarcho-Troll-Masche genüßlich auseinanderzunehmen? Tja, 'schuldigung.

WackenDoc
28.05.2009, 20:03
lol. Ok.

welch tiefsinnige, philosophische Antwort....

Toodeloo
28.05.2009, 21:32
Wenn ich Patient bin, moechte ich nicht, dass mich ein Arzt behandelt, der eigentlich nicht mehr arbeitsfaehig ist (oder zur Zeit nicht), aus welchen Gruenden auch immer.
Ich auch nicht. Wer will denn von einem psycho behandelt werden?


Wenn den dann auch noch ein Betriebsarzt gesehen hat, der das bemerkt hat, sich aber nicht kuemmert, dann macht der sich meiner Meinung nach mitschuldig, wenn ich falsch behandelt werde.
Mich interessiert nicht Schuld. Mich interessiert nur; was ist die größte bedrohung? Was könnte für mich das größte problem sein? Ich halte das durchaus für wahrscheinlicher, dass irgendwelche wakendocs oder Johnny-Johnnies mir den erlaubnis entziehen, als das ich von einem doc operiert werde, der auf einmal auszuckt und mir alle organe rausschnipselt. Reine mathe-sache.


In den anderen Beispielen (jemanden zufaellig zu treffen und festzustellen, dass der suizidal ist oder fremdgefaehrdend), da find ich es immer situations-abhaengig und sicher manchmal nicht leicht zu entscheiden.
Zitat aus meinem Psych- Buch: "Suizid ist eine Aktion, und kein persönlichkeitsmerkmal oder erkrankung." Fremdgefährdend ist ein legaler terminus, und methoden um den Gefahr für andere menschen vorauszusagen, sind nicht wasserdicht. Selbst menschen, die 10 freundinnen geschlagen haben, können damit aufhören, die nächste zu verprügeln.


Aber wie auch andere schon geschrieben haben, man ist nicht immer nur fuer den verantwortlich, der vor einem sitzt sondern auch ein bisschen fuer die Menschen, die dieser Patient moeglicherweise gefaehrdet, man ihn nicht behandelt oder nicht meldet oder so.
Meinst du jetzt legal, oder moralisch oder whatever? Ich fühle mich für kein einzigen mensch verantwortlich. Sorry.


Der Epileptiker, der solange kein Auto fahren darf, bis er gut eingestellt ist, schuetzt damit nicht nur sich selbst sondern auch seine Mitmenschen vor einem moeglichen Unfall und das ist gut so.
Pffffftttt.... Autofahren ist IMMER mit fremdgefährdung verbunden. Es gibt doch keine philosophische grenze um festzustellen, wann die risiko OK ist, und wann sie zu hoch ist, ohne dass es bloß deine subjektiven meinungen wiederspiegelt. Manche länder haben eine 110 limit auf der Autobahn, und finden 130 km/h unverantwortlich. Man könnte genausogut sagen, dass es OK wäre, ein Auto zu fahren, 2 wochen nach keppra-einstellung. Die risiko ist halt ein bissi größer. So what. Wie klein muss er werden?


Dass es natuerlich Faelle gibt, in denen sowas unnoetigerweise gemacht wurde, kann man sich schon vorstellen, aber das ist dann bestimmt nicht die Mehrheit.
Definiere "unnötig." Gibt es überhaupt eine möglichkeit festzustellen, wie viele menschen jemand mit einem berufsverbot hätte umgebracht, oder falsch behandelt, wenn sie weiterhin ärztin wäre?

Mannomann, die argumente hier sind ja wirklich dämlich. Und wenn argumente nicht ausreichen, dann greifen wir lieber zu persönlichen vorwürfe. Toll. Super.

Toodeloo
28.05.2009, 21:41
Einer Person die Fresse polieren zu wollen, sogar mit einer Flasche, ist sicher nicht die feine englische Art, impliziert aber keine Erkrankung.

!!

OK, ich wollte nicht auf eine semantische diskussion eingehen, was eine "erkrankung" darstellt, und ob es überhaupt geistige "erkrankungen" gibt, oder nur ein haufen von statistisch verteilte persönlichkeitsmerkmale, mit extremen enden von den verteilungen. Wenn ich zu der betriebsärztin gehe, und erzähle dass ich zwar nicht deprimiert bin, allerdings habe ich hin und wieder einfach drauf lust, zufällige personen mit einer flasche niederzuschlagen, dann wäre ich doch mein job schnell los, egal ob du es erkrankung nennst, oder nicht.

Kaya777
28.05.2009, 21:49
Mannomann, die argumente hier sind ja wirklich dämlich. Und wenn argumente nicht ausreichen, dann greifen wir lieber zu persönlichen vorwürfe. Toll. Super.

Ich hatte ja jetzt echt an einer langen Antwort geschrieben, aber dann wurde es mir doch irgendwie zu bloed.

Nur noch ein P.S.: Ich fuehle mich fuer einige Menschen verantwortlich. Unter anderem auch fuer meine Patienten. Deswegen kann ich auch mal Ueberstunden machen, ohne in die Luft zu gehen, weil man halt noch nach Dienstschluss das eine oder andere fuer den Patienten tun muss, damit es ihm gut geht (nicht, dass ich jetzt sagen wuerde unbezahlte Ueberstunden waeren in Ordnung, aber solang sie nicht bezahlt werden, sag ich mir halt immer, Du tust das fuer den Menschen, der da liegt, dann ist es nicht so nervig - und jaja, die meisten Ueberstunden macht man wegen nichtaerztlichen Aufgaben u.o. Buerokratie, aber DAS sag ich mir dann nicht ;-)).

Toodeloo
28.05.2009, 22:03
Ich schiebe auch massive überstunden, und die kollegen waren heute erstaunt, als eine besonders lästige patientin sich bei mir gedankt hat, dass ich mich so viel zeit für sie genommen habe. Und unterstützt dass nicht eher meine aussage? Das ich als arzt für meine patienten da bin, und nicht für die gesellschaft? Manchmal muss man eine entscheidung treffen. Sicher kannst du sagen, ich möchte halt nur für ein teil des klientells da sein, z.b nur für schöne männer, oder nicht-fette frauen, oder was weiß ich.

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28.05.2009, 22:09
Alles andere ist eine Frage von politischen preferenzen und sympathien.

Menschen die die Allgemeinheit in ihrer Tätigkeit mithineinbeziehen wollen, werden früher oder später damit konfrontiert, dass die interessen der Allgemeinheit mit den Interessen des Patients überschneiden. Und dann stellt sich die Frage - Welche allgemeine interessen tust du denn vorrang geben? Ist es Zufällig? Nach Bauchgefühl? Je nachdem, was ein ideologisch-fanatischer Politiker für richtig hält?

Verschreibst du eine Rentnerin keine Medikamente, weil die Allgemeinheit sowieso Interesse daran hat, dass diese Kostenquelle so rasch wie möglich stirbt?


Als behandelnder Arzt ist es nicht primäre Aufgabe zu diskutieren, ob der suizidale, selbst-/fremdgefährdende Patient zwangseingewiesen wird oder die Oma nun aus Altersgründen nicht mehr voll therapiert wird.
Dafür gibt es Definitionen/Leitlinien, genau wie für die Therapie eines Herzinfarkts.
Diese ethischen/rechtlichen Grundsätze fußen auf einem breiten gesellschaftlichen Konsens - dessen Teil man ist.
Selbstverständlich dürfen und sollen solche Grundsätze diskutiert werden, ob das aber Aufgabe des praktisch tätigen Therpeuten anstelle von Politikern, Ethikern, Philosophen, Juristen, Bürgern & Ärzten ist - bezweifel ich.

Diskutierst du auch mit Polizisten über Verkehrsregeln?

icespeedskatingfan
29.05.2009, 07:19
tooleedos Schwachsinn sollte man nicht zu ernst nehmen- als Anhänger von bewusstseinserweiternden Substanzen schreibt der hier wohl nur zugekifft.
Don´t feed the troll.

John Silver
29.05.2009, 17:37
!!

OK, ich wollte nicht auf eine semantische diskussion eingehen, was eine "erkrankung" darstellt, und ob es überhaupt geistige "erkrankungen" gibt, oder nur ein haufen von statistisch verteilte persönlichkeitsmerkmale, mit extremen enden von den verteilungen. Wenn ich zu der betriebsärztin gehe, und erzähle dass ich zwar nicht deprimiert bin, allerdings habe ich hin und wieder einfach drauf lust, zufällige personen mit einer flasche niederzuschlagen, dann wäre ich doch mein job schnell los, egal ob du es erkrankung nennst, oder nicht.

Und wieder outest Du Dich als reichlich ahnungslos. Der Begriff "Erkrankung" ist fest definiert. Bevor Du einen auf Arzt machst, solltest Du die Definition nachschlagen. Dann hörst Du hoffentlich auf, solchen Schmarrn zu verbreiten.

Ich schätze mal, daß Du 16-17 bist. Vielleicht 18. Peinliches pubertäres Aufmerksamkeits-habenwollen-Gehabe. Troll Dich.

Toodeloo
29.05.2009, 22:45
Und wieder outest Du Dich als reichlich ahnungslos. Der Begriff "Erkrankung" ist fest definiert. Bevor Du einen auf Arzt machst, solltest Du die Definition nachschlagen. Dann hörst Du hoffentlich auf, solchen Schmarrn zu verbreiten.

Ich schätze mal, daß Du 16-17 bist. Vielleicht 18. Peinliches pubertäres Aufmerksamkeits-habenwollen-Gehabe. Troll Dich.

Durch diesen herablassenden und arroganten kommentaren, hast du dich eindeutig als das letze abschaum auf der erde eingestuft. Und in deinem bedürfnis, smart-ass kommentare abzuservieren, hast du gänzlich überschaut, dass die WHO-definition nicht quantifiziert genau wie viel z.b angst man haben darf in verschiedene situationen, damit es nicht als krankheit eingestuft wird.

Wenn du nur 16-17 wärst... Dann könnte man darauf hoffen, dass du bloß einer von den ganzen verletzten menschen wärst, die sich online aufspielen um für ihre schlechte erfahrungen + schlechten klausuren und ungedeckte bedürfnisse im echten leben zu kompensieren.

Warum rede ich mit solchen idioten? Auf andere medizin-seiten gibt's doch echten mediziner, die auch in respektvoller art und weißé grundsatzdiskussionen durchführen können....

Toodeloo
29.05.2009, 23:00
tooleedos Schwachsinn sollte man nicht zu ernst nehmen- als Anhänger von bewusstseinserweiternden Substanzen schreibt der hier wohl nur zugekifft.
Don´t feed the troll.

Es wäre irgendwie ehrlicher, wenn du einfach "fick dich" schreiben würdest, weil im endeffekt ist dein beitrag inhaltslos abgesehen von gerade diesen take-home-message.

Hellequin
29.05.2009, 23:07
Nachdem sich alle Anwesenden redlich bemüht haben, das Niveau in den Keller zu tragen, mache ich dann hier mal dicht.
Weitere Nettigkeiten bitte ich per PN auszutauschen.

*closed*