Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Knochenmarkspende
Hoppla-Daisy
07.06.2009, 18:55
Ich finde es auch schade, nicht spenden zu dürfen :-(
Dabei könnten die alles von mir haben: Blut, Organe, Stammzellen
Skalpella
07.06.2009, 20:57
Naja, bei der peripheren Spende braucht man ja keine Narkose und ich denke auch nicht, dass ein wenig Dormicum für die KMP mir oder einem anderen Asthmatiker so sehr schaden würde. Ist ja keine ITN. Ich finde es einfach schade, nicht spenden und nicht über meine Risiko selbst bestimmen zu dürfen.
LG,
Ally
Uns wurde erzählt, dass die Knochenmarkentnahme etwas ganz anderes ist, als eine diagnostische KM-Punktion. Der Onkologe sprach von einem, wörtlich: "Gemetzel". Er sagte, wer das einmal gesehen hat, wundert sich, warum es den Spendern danach so gut geht und dass sie kaum Schmerzen haben. Der Eingriff findet in Vollnarkose statt.
Und die Verabreichung von G-CSF kann schon leicht grippeähnliche Symptome machen, die ein Asthma exacerbieren könnten. Ich denke, man will um jeden Preis verhindern, dass es einem Spender mal so richtig schlecht geht. Die Vorerkrankung wird von der Presse "verschluckt" und schon will keiner mehr spenden.
Eine Freundin von mir hat damals drei Tage vor ihrem schriftlichen Physikum KM gespendet und gut bestanden. Der Empfängerin ging es wohl so schlecht, dass kein Aufschub mehr möglich war.
John Silver
07.06.2009, 21:26
Naja, bei der peripheren Spende braucht man ja keine Narkose und ich denke auch nicht, dass ein wenig Dormicum für die KMP mir oder einem anderen Asthmatiker so sehr schaden würde. Ist ja keine ITN. Ich finde es einfach schade, nicht spenden und nicht über meine Risiko selbst bestimmen zu dürfen.
LG,
Ally
Hast Du schon mal eine Knochenmarkextraktion gesehen?? Das ist viel mehr als "nur" eine Punktion. Da kommst Du mit einer Analgosedierung auf keinen Fall hin. Der Eingriff dauert locker 2 Stunden.
Summbine
07.06.2009, 23:06
Hallo zusammen,
ich war auch mal registriert, darf jetzt aber nicht mehr wegen meiner rheumatischen Erkrankung. Damals - das war so um die Jahrtausend;-)wende - habe ich mich mal genau erkundigt wie das ist mit Narkose bei Knochenmarksspende aus dem Beckenkamm. Mir wurde an der Uniklinik in Freiburg gesagt, dass der Eingriff ca. eine Stunde dauert, es aber auch möglich ist, ihn ohne Narkose durchzuführen, z. B. mittels Spinalanästhesie. Ich habe nämlich ziemliche Panik vor einer Vollnarkose bzw. vor dem Verwirrtheitszustand hinterher und den ganzen anderen Strapazen, die ich nach ner simplen Mandel-OP als Kind bei mir selber "erleben" durfte:-(! Vor allem finde ich es grausig, keine Kontrolle mehr über mich zu haben - was ja zwangsläufig bei einer Vollnarkose der Fall ist. Seither meide ich Vollnarkosen, wo es nur geht. Und es geht - man muss nur mit den Ärzten reden...;-) Es gibt sogar Spender, die das nur unter Lokalanästhesie (obwohl die nach meinem Wissen nicht wirklich hilft!) machen oder sogar ohne Betäubung! Allerdings würde ich es ohne Betäubung nicht wirklich machen.
LG, Summbine
habe vor einigen jahren stammzellen peripher gespendet und würde es jederzeit wieder machen.
Ich darf leider nicht, wohl wegen meines Asthmas. :-(( Kennt sich hier jemand aus und kann mir dafür eine Begründung liefern? Sind meine Stammzellen deshalb so schlecht? Und selbst wenn - besser der Empfänger wird dann auch Asthmatiker, als dass er stirbt. Oder?
LG,
Ally
...sicher, hab ich auch schon oft gedacht. Aber es ist ethisch wohl nicht vertretbar, jemanden wissentlich mit Asthma zu "infizieren". Und was anderes ist es ja eigentlich auch nicht, Du überträgst Deine Stammzellen, also auch die Mastzellen :-notify
airmaria
24.06.2009, 22:11
hab mal meinen spender-ausweis rausgekramt (der ist von 1991/92?), da steht was von knochenmarkspender-zentrale düsseldorf... ist wohl ne kleinere organisation, als dkms: ob das nen unterschied macht?
airmaria
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