Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Publikationswürdiger Fall - was tun?
Flemingulus
09.06.2009, 20:50
Und ich verstehe nicht so ganz, warum Du "case report" noch besonders hervorgehoben hast...
Ok.... da hast Du jetzt allerdings 100%ig recht *schäm* Da ist mein Drang zum Belehren durchgebrochen... meine zweitunangenehmste Eigenschaft... ich nehme hiermit mein Fett wieder zurück! (erinnert mich daran... ich krieg HUNGER!!!)
:-party
Und ich verstehe nicht so ganz, warum Du "case report" noch besonders hervorgehoben hast...
Er wollte Dir bestimmt nur behilflich sein, daß Du das nicht überliest, und damit höchsten anästhesiologischen Ansprüchen genügen :-))
Flemingulus
09.06.2009, 20:54
@Bille & böser Kater
Ihr seid nett zu mir :-love ... aber da hat der Hypnos schon recht... zuviel Fett ist ungesund (außer natürlich bei einem schönen saftig-knusprigen Rumpsteak mit Pommes und Mayo und dazu noch ein kräftiger, aber weicher Rotwein mit leichter Barriquenote und hinterher Erdbeeren mit Schlagsahne)
Flemingulus
09.06.2009, 21:06
******!!! Ich hab nix gescheites zum Essen da... jetzt hilft nur noch Pizzadienst!
Feuerblick
09.06.2009, 21:10
Super-GAU!! Da ist die Arcandor-Insolvenz doch schlagartig von der Titelseite der Zeitungen weg!! :-wow
hast du wenigstens den passenden rotwein dazu da???
netfinder
09.06.2009, 21:25
Ok.... da hast Du jetzt allerdings 100%ig recht *schäm* Da ist mein Drang zum Belehren durchgebrochen... meine zweitunangenehmste Eigenschaft... ich nehme hiermit mein Fett wieder zurück! (erinnert mich daran... ich krieg HUNGER!!!)
:-party
Mn, waer das schoen, wenn ich das könnte...;-)
Die Niere
10.06.2009, 08:29
Die herzchirurgische Sicht der Dinge scheint da wohl anders zu sein. In der anästhesiologischen Welt spielen Case-Reports höchstens eine untergeordnete Rolle.
Die wissenschaftliche Einarbeitung sollte ja eigentlich auch schon mittels Dissertation erfolgen.
Wer allerdings gern auf Kongressen vorne stehen mag, braucht dazu meiner Erfahrung nach deutlich mehr, als einen Case-report.
Auch wenn dies nicht im geringsten eine herzchirurgische Sicht der Dinge ist, ist es durchaus richtig, dass case reports (oder soll ich lieber case reports schreiben :-D) in den verschiedenen Fachrichtungen durchaus unterschiedliches Ansehen geniessen (ein besonderes hohes in keinem, aber das hat auch niemand behauptet), dass mit "gehobenen Anspruch" einer ganzen Fachrichtung zu begründen, halte ich jedoch für eine zu arrogante Sichtweise der Dinge.
Grosse Journals nehmen in der Regel ja schon lange keine Case-reports mehr an (oder behaupten es zumindest :-D) und das halte ich auch für richtig, aber auf der anderen Seite halte ich es eben auch für wichtig, dass kleinere Zeitschriften jungen Kollegen die Möglichkeit geben auf diese Weise "wissenschaftliche" Luft zu schnuppern. Jungassistenten in kleinen Häusern haben selten die Möglichkeit irgendwelche RCTs zu planen und durchzuführen und nicht jeder möchte sich gleich mit Haut und Haar dieser Richtung des Werdeganges hingeben.
Wer gerne bei vielen Kongressen, regelmässig vorne steht und den Zuschauern nicht nur ein müdes Lächeln abgewinnen möchte, muss definitiv mehr tun als nen case report (jetzt hab ich Spass dran gefunden :-D), wer aber (und da bleibe ich bei meiner Aussage) mal bei einem Kongress vorne stehen möchte der kann durchaus mit einem case report anfangen.
Das wissenschaftliche Einarbeiten allein auf die Diss zu beziehen ist ein ehrbares aber imho zu hoch gestecktes Ziel. Es gibt viele Dissertationen, die keine grossen Ansprüche an Recherche stellen und auch wenn dies bereits erfolgt ist, unterscheidet sich die Recherche als Jungassistent einen klinsichen Fall betreffend durchaus von der Recherche eines vielleicht rein wissenschaftlichen Themas.
Ausserdem bin ich der Meinung, dass wenn es case report es in ein high impact factor journal geschafft hat, die Annahme an einem Kongress kein grosses Problem darstellen sollte...
gruesse, die niere
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