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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Woher wusstest ihr, dass ihr taugt..



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Bille11
16.07.2009, 18:45
da fürchtest du falsch. die beiden fachgebiete überlappen sich sehr und es ist sooo einseitig, das als papierehe zu sehen.

airmaria
16.07.2009, 18:54
Aber auch nur auf dem Papier. Dat is mehr so ne arrangierte Ehe, fürchte ich.

eher nicht, es ist gerade erst die übergangsphase:

die alten bezeichnungen werden teilweise gar ungültig, manche müssen zwingend die neue prüfung nachholen!!!

mal ein bereich, wo die schweizer wesentlich schneller waren, als die deutschen ;-)

hier gibts übrigens nen ganz witzigen kommentar dazu: http://www.bncev.de/bundeskongress/buko0306/vortraege/DrKlausDieterich.pdf

airmaria

Lava
16.07.2009, 19:02
eher nicht, es ist gerade erst die übergangsphase:


Kommt halt drauf an, was man für Lehrer hat. Ich hab ne Kollegin, die vorher eher orthopädisch orientiert war. Jetzt kommt sie an unser Haus, wo wir vorwiegend unfallchirurgisch orientiert sind - und sie hat quasi der Schlag getroffen. Na gut, kann auch speziell an unserem etwas altmodischen Chef liegen. :-))

airmaria
16.07.2009, 19:43
...und sie hat quasi der Schlag getroffen. Na gut, kann auch speziell an unserem etwas altmodischen Chef liegen. :-))

ich schätze mal, es wird bald der schlag den chef treffen
...wenn er realisiert, dass er nochmal zur prüfung muss :-))
airmaria

Lava
16.07.2009, 19:45
Vielleicht haben wir glück und er wirft vorher freiwillig das Handtuch :-))

ledoell
18.07.2009, 08:33
Wie mir ein Kardiologie aus seinem Leben erzählte, so hat er zuerst Mathe und Physik studiert, fühlte sich aber intelektuell hoffnugsvoll überfordert. Nach Wechsel zu Medizin hatte er nie wieder derartige Probleme gehabt.

haha, das passt zu 95% der mir bekannten medizinstudenten! köstlich ;-)

bremer
18.07.2009, 10:07
Das passt aber nicht damit zusammen, dass aufgrund des hohen NCs Medizinstudenten die besten Abiturnoten haben :-nix

Muriel
18.07.2009, 11:05
Da hat doch das Eine mit dem Anderen nichts zu tun. Das ist lediglich das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Und da eher keiner auf die Idee kommen dürfte festzulegen, dass ab jetzt nur Leute mit einem Abi schlechter als 2,5 genommen werden, liegt es in der Natur der Sache, die besten Leute bevorzugt zu nehmen.

DeKl
18.07.2009, 11:15
eben! wie auf der titanic: frauen und kinder zuerst! :-)):-D

ledoell
18.07.2009, 13:28
seit ich medizin studiere, weiß ich, dass abinote und z.B. naturwissenschaftliches verständnis i.d.R. nichts miteinander zu tun haben :-))

bremer
18.07.2009, 16:15
@muriel

Da hat doch das Eine mit dem Anderen nichts zu tun.

Da hast du mich wohl missverstanden.
Der Punkt ist, dass Medizinstudenten im Durchschnitt bessere schulische Leistungen erbracht haben (von den Wartern abgesehen). Wenn man mal unterstellt, dass gute Noten in der Schule mit dem intellektuellen Potential korrelieren, sollte man davon ausgehen, dass Medizinstudenten auch in der Lage sein müssten, Mathematik oder Physik zu studieren.

Es sei denn natürlich, die gute Abinoten kamen primär durch Deutsch/Geschichte LKs zustanden, was ich mir aber iwie auch nicht so richtig vorstellen kann.

walden
18.07.2009, 17:24
@muriel


Da hast du mich wohl missverstanden.
Der Punkt ist, dass Medizinstudenten im Durchschnitt bessere schulische Leistungen erbracht haben (von den Wartern abgesehen). Wenn man mal unterstellt, dass gute Noten in der Schule mit dem intellektuellen Potential korrelieren, sollte man davon ausgehen, dass Medizinstudenten auch in der Lage sein müssten, Mathematik oder Physik zu studieren.

Es sei denn natürlich, die gute Abinoten kamen primär durch Deutsch/Geschichte LKs zustanden, was ich mir aber iwie auch nicht so richtig vorstellen kann.

Der Abischnitt korreliert generell hoch mit der Intelligenz (Schulnoten allgemein mit 0.6) und ja, auch mit Deutschnoten, denn es lassen sich verbale und visuell-räumliche Intelligenz differenzieren.
Naturwissenschaftliches Verständnis ist also nur ein Aspekt.

Und man sollte den Faktor Gewissenhaftigkeit nicht unterschätzen, der klärt auch einiges an Varianz unter Abiturienten auf.

Will sagen, dass jemand ein gutes Abitur hat, heißt nicht, dass er/sie in der Lage ist ALLES erfolgreich zu studieren. Mathematik erfordert vielleicht mehr Abstraktiosvermögen als Medizin, wo Merkfähigkeit, Gewissenhaftigkeit und Fleiß eher von Vorteil sind (was die meisten sehr guten Abiturienten haben). Was nicht ausschließt, dass nicht auch gute Abiturienten erfolgreich Mathe studieren können.
Zudem spielen auch Motivation und Interesse eine Rolle.

Kackbratze
18.07.2009, 19:12
Gäähn. Geht das schon wieder los.

Ich bin immernoch der Meinung, dass das BayernAbi wesentlich mehr zum Medizinstudium prädestiniert als ein Bremer-Abi.
Ausserdem sind Abi1,0-Absolventen grundsätzlich bessere Menschen.

Und man darf die Leidenschaft nicht vergessen, die auch zusätzlich noch einen guten Arzt ausmacht.


:-):-):-)

Linda.1001
18.07.2009, 21:20
Apfelkuchen for president! :-oopss :-D

bremer
19.07.2009, 10:43
Will sagen, dass jemand ein gutes Abitur hat, heißt nicht, dass er/sie in der Lage ist ALLES erfolgreich zu studieren.


Im Idealfall sollte ein allgemeinbildendes Abitur jedoch genau dazu befähigen: alles erfolgreich studieren zu können.

Ps.: Im Mathematikstudium kann eine ausgezeichnete Merkfähigkeit fehlendes Abstraktionsvermögen aufwiegen. Man lernt einfach alles auswendig ;-)

Keenacat
19.07.2009, 12:32
Es sei denn natürlich, die gute Abinoten kamen primär durch Deutsch/Geschichte LKs zustanden, was ich mir aber iwie auch nicht so richtig vorstellen kann.

Welchen Grundes, bitte?
Meine gute Abinote kam durch Bio- und Chemie-LKs zustande plus gute Noten in Deutsch, Philosophie, Gemeinschaftskunde etc. blargh...
In Mathe hatte ich konsequent 6-7 Punkte (abgesehen von Stochastik, das war total meins und die Noten fielen voll aus meiner sonstigen Mathelaufbahn raus) und Physik hab ich abgewählt gehabt (eher unfreiwillig, aber wg. der LK-Arbeitsbelastung nötig). Ich bin so total NICHT geeignet, Mathe oder Physik zu studieren. Da fehlt mir ne Verschaltung. Ich bin aber auch nicht geeignet, BWL oder Jura zu studieren, da fehlt mir sämtliches Interesse und die Langeweiletoleranz.

MENSCHEN per se sind nicht universell für alles geeignet, da kann das Abi noch so allumfassend qualifizieren wie es will.

Und am Rande: Ich weiß nicht, woher die Idee stammt, im Mathestudium könne man fehlendes Abstraktionsvermögen durch auswendig lernen aufwiegen... Die Hirnkapazität hat kein Mensch.

bremer
19.07.2009, 13:00
Welchen Grundes, bitte?

Die Aussage bezog sich noch auf die Geschichte über den Kardiologen, der im Mathestudium überfordert war. Meine These war dann, das Gros der Medizinstudenten wäre in einem Mathestudium eben nicht überfordert, da sie im Durchschnitt ein allgemeinbildendes Abitur überdurchschnittlich gut abgeschlossen haben und somit in der Lage sein sollten (von endlichen Ausnahmen abgesehen), alles studieren zu können.

Ich glaube eben doch daran, dass man mit Willen so einiges erreichen kann; sei es ein Mathe/Physik/Medizinstudium etc. oder einmal einen Marathon geschafft zu haben.


Ich weiß nicht, woher die Idee stammt, im Mathestudium könne man fehlendes Abstraktionsvermögen durch auswendig lernen aufwiegen...

Man wird dadurch bestimmt kein guter Mathematiker, aber mE kann man das Studium schaffen. Immerhin geht der Trend dahin, typische Aufgaben von Mathematiker zu automatisieren, und ein Rechner besitzt nunmal gar kein Abstraktionvermögen (und viel weniger Speicherkapazität als ein durchschnittl. Gehirn).
Das gehört aber wohl eher in einem eigenen Mathe-thread, der wahrscheinlich in einem Medizinforum wenig Anklang fände.

Keenacat
19.07.2009, 13:33
:-oopss
Ein Rechner funktioniert aber auch grundlegend anders als das menschliche Gehirn. Der Vergleich ist einfach blöd.

Zudem hast du nicht verstanden, was ich dir mitteilen wollte: Ob man für einen ganz bestimmten Studiengang geeignet ist, hängt eben von mehr ab als von den erreichten Schulnoten, zumal gerade die Abinote nicht wirklich universelles Können erfordert. Schlaue Fächerwahl und Energieeinteilung ist wichtiger, als ein Hansdampf in allen Gassen zu sein.
Zugang zu allen Studiengängen zu haben und für alle geeignet zu sein sind eben zwei Paar Schuhe.

bremer
19.07.2009, 14:42
@viktorS


ich frag mich manchmal wie leute dazu kommen einfach mal irgendwelche thesen über sachen aufstellen über die sie offensichtlich nicht mal am rande bescheid wissen. sorry, aber du hast einfach absolut keine ahnung von was du da schreibst.

Genau auf so jmd. habe ich nur gewartet. Ich studiere Mathematik und habe bereits ein abgeschlossenes Informatikstudium ;-)
Höchstwahrscheinlich habe ich also bedeutend mehr Ahnung als du.


ich bin mir sicher dass sehr viele medizin studenten an einem mathe studium scheitern würden.

Glauben (und mehr ist das Aufstellen von Thesen ohne Argumente eben nicht) hilft einem in einem wissenschaftl. Studium auch nicht weiter. Aber keine Sorge. Das wirst du schon noch lernen.

@Keenacat


Ein Rechner funktioniert aber auch grundlegend anders als das menschliche Gehirn. Der Vergleich ist einfach blöd.

Der Vergleich bezog sich allein auf die Speicherkapazität.


Ob man für einen ganz bestimmten Studiengang geeignet ist, hängt eben von mehr ab als von den erreichten Schulnoten, zumal gerade die Abinote nicht wirklich universelles Können erfordert. Schlaue Fächerwahl und Energieeinteilung ist wichtiger, als ein Hansdampf in allen Gassen zu sein.
Zugang zu allen Studiengängen zu haben und für alle geeignet zu sein sind eben zwei Paar Schuhe.

Ich habe schon verstanden, dass du mit genau das mitteilen wolltest. Nur behaupte ich eben das Gegenteil ;-)
Wer recht hat, können wir hier nicht klären, zumal du auf meine Argumente nicht eingehst und selbst keine lieferst.

Keenacat
19.07.2009, 14:56
Ich habe schon verstanden, dass du mit genau das mitteilen wolltest. Nur behaupte ich eben das Gegenteil ;-)
Wer recht hat, können wir hier nicht klären, zumal du auf meine Argumente nicht eingehst und selbst keine lieferst.

Welche Argumente? :)
Bisher hast du lediglich eine Tatsachenbehauptung aufgestellt, nämlich, dass ein gutes allgemeinbildendes Abitur einen zu jedem Studium befähigt. Dazu kamen weder Belege deinerseits noch weiterführende Erläuterungen, mit anderen Worten: Im Moment bist du in der Bringschuld.
Meine Behauptung, dass es so nicht funktioniert, lässt sich dagegen leicht überprüfen: Die Abbrecherquoten in vielen Fächern kommen sicherlich nicht daher, dass die Leute alle ausnahmslos einfach nur keinen Bock mehr haben. Zudem hast du noch keine Gegenargumente oder gar -belege dazu gebracht, dass das Abi eben doch nicht so allumfassend bildet und die Abinote das Ausmaß der Allumfassendheit nicht besonders toll wiedergibt, weil Fächerwahl und LKs gewichtig mit reinspielen.

Und als schlauer Informatiker ist sicher auch dir bekannt, dass Speicherkapazität nicht alles ist, und hier mal von Medizinerin zu Mathematiker/Informatiker: für das menschliche Hirn zumindest ist die Art und Weise, wie es Informationen einsortiert und prozessiert, viel, viel bedeutsamer als die Speicherkapazität allein. Speicherkapazität und Verarbeitung sind auch wesentlich enger verknüpft, das eine ohne das andere zu betrachten ist wertlos. Das Betriebssystem bestimmt die Speicherkapazität mit und limitiert den Zugriff darauf. :-stud Faszinierendes Ding, das Hirn, und so viel vielschichtiger als ein Rechner.