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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zeit für Gespräche mit Angehörigen?



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icespeedskatingfan
23.07.2009, 14:28
Supermarkt bis 22 Uhr? Das ist aber in einer größeren Stadt oder? Im Umland bei uns haben alle nur Mo-Sa 8-20 Uhr.


bis 22.00 Uhr haben sogar in unserem 6.000 Seelen-Dorf einige Supermärkte geöffnet. Und die Stadt ist neben einem Dienstleistungsabend auch Samstags bis 12.00 Uhr für ihre Bürger da.

Leelaacoo
23.07.2009, 14:56
Tja, soviel zu meinem "Dorf"...ehrlich gesagt hätte mir auch ein Tag in der Woche, an dem das Bürgermeisteramt bis 19 Uhr geöffnet gewesen wäre, in der ersten Weiterbildungszeit nicht viel gebracht, weil ich kaum je um 18 Uhr rauskam und über 1 Stunde pendle, frei nach Nacht hatte ich da ja noch nicht, da keine Nachtdienste...aber egal, jetzt ists ja besser.

LG Lee

WackenDoc
23.07.2009, 17:20
Ich hab manchmal erst gemerkt, wie spät es schon ist, als ich versucht hab, in der Verwaltung, beim Controllung etc. anzurufen und dann erst auf die Uhr geschaut hab. Und unser gloreicher Sozialarbeiter war Punkt 15:59 auf dem Weg zum Parkplatz zu sehen. (Übrigens der gleiche, der der Meinung war, dass AHB- Anträge nicht mehr in seine Zuständigkeit fallen würden, da ihm das zu viel wäre und von dem der Spruch kam (im Bezug auf die Arbeitsbedingungen und Überlastungen bei uns): Jaja, jeder hat sein Päckchen zu tragen. Das war der einzige Mal dass ich jemanden wirklich aus dem Arztzimmer geworfen hab.)

Mano
23.07.2009, 18:01
Marburg ist da wohl auch ne Ausnahme - bei sovielen Studenten ist einfach abends um 23 Uhr mehr los im Supermarkt als nachmittags um 15 Uhr... :-party

Neurönchen
25.07.2009, 10:13
Tja, das ist in der Tat eine schwierige Sache. Eigentnlich ist unsere "Sprechstunde" zwischen 15 und 16 Uhr, nur ist da meist der OA da. 16:30 ist Dienstschluß. Haben die Schwestern mal drauf hin gewiesen, ab 17:00 auf keinen Fall Patienten mehr zu uns zu schicken, wenn mich dann doch einer auf dem Flur antrifft, gebe ich schon kurze Auskunft, mit dem Hinweis, dass ich Feierabend habe und mich dewegen kurz fasse. Eigentlich kommen Angehörige ja IMMER ungelegen, aber wenn die Omi dann besser schlafen kann, geb ich eben doch noch Auskunft.

Aber dreist ist schon, dass viele echt denken, der Arzt sie immer da und immer verfügbar. Vor Kurzem hat sich wohl ein Angehöriger Samstags auf Station aufgeregt, warum die Stationsärztin am Wochenende nicht da sei und telefonisch zu erreichen sei, weil der DA nicht gleich gesprungen ist. Und nach 2 komplett durchgearbeiteten Wochen, die ein Angehöriger direkt miterlebt hat, kommt er Freitagsabends zu mir um 17:45, stellt ohne zu fragen Fragen und sagt, ok, den Rest können wir ja dann am Samstag klären - ehm, nein, morgen habe ich WOCHENENDE!

glücksdrache
25.07.2009, 18:41
Wie ,was ? Du wohnst nicht im Krankenhaus ?
Am schönsten finde ich immer die Angehörigen ,die sagen " ich wollt mal wegen meinem Vater nachfragen...." " und wie heißt der ?" " wie ? sie wissen nicht wie mein Vater heißt ?"
ich kann mir doch nicht noch vier Angehörige pro Patient merken bei 30 Patienten oder doch ? mindmaps ;)

Drache

John Silver
25.07.2009, 19:48
Ich glaube, daß man bei diesem Problem wirklich nur die Sprechzeiten als Lösung anwenden kann - oder eben den Spätdienst.

Am Telefon erteile ich keine Auskunft. Das teile ich den Anrufern auch höflich mit. Man kann nie wissen, wer anruft.