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Feuerblick
02.10.2009, 19:45
Und die nachfolgende phakolytische Endophthalmitis bestümmt auch :-))

Muriel
02.10.2009, 19:48
Naja, wer wollte nicht schon immer wie JS Bach sterben? :-D

Flemingulus
02.10.2009, 19:56
Gibt aber auch die These, dass JSB doch von einem ganz gewöhnlichen Schlaganfall dahingerafft wurde... (vgl. auch (http://www.toonpool.com/user/771/files/klugscheisse_94885.jpg))

Flauta
02.10.2009, 19:59
Ich kenn nur die Schlaganfall-Theorie. Gibts noch ne andere??

Er war blind und zum Starstecher, zu dem auch Händel war.
J.S. Bach versuchte es glaub ich sogar 2mal erfolglos, konnte einmal temporär wieder sehen (oder war das Händel??) Himmel, das sollte ich schleunigst wissen fürs Examen!

Flemiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiingel!!!! help!!

*weiterarbeit*

Muriel
02.10.2009, 20:01
Ah, hab noch mal nachgelesen. Er ließ sich den Star stechen, hatte massenhaft Komplikationen und verstarb dann sehr kurze Zeit danach an einem Schlaganfall. Ok, stimmte nicht ganz, aber irgendwas war da doch ;-)

Flemingulus
02.10.2009, 20:08
zum Starstecher, zu dem auch Händel war.

Hm... dass so ein Provinzei zum selben Oculisten gegangen sein sollte, wie George Frederick kommt mir ja unwahrscheinlich vor. :-)

Unser Augenprof hat uns damals aber auch die Geschichte vom phakolytischen Glaukom erzählt... brrr....

Feuerblick
02.10.2009, 20:16
Was selbst heutzutage gar nicht mal SOOOO selten ist, Flemingel!

Muriel
02.10.2009, 20:18
Soooooooooo viele Starstecher von Ruf gab es damals ja nicht. Ein ehemaliger Kollege von mir hat seine Diss darüber geschrieben (John Taylor und co), sauinteressant.

Flemingulus
02.10.2009, 20:25
Ich stech lieber Plätzchen als Stare! :-meinung

Flauta
02.10.2009, 20:26
Also: Laut Wikipedia (doofe Quelle, was anderes hab ich aber net), hat Taylor beide Komponisten behandelt und seiner Publikation behauptet, Bach und Händel seien zusammen erzogen worden.
Die Musikwissenschaftler widersprechen dem aber. Beide Komponisten sollen sich als Jugendliche nicht gekannt haben.

Händel soll sein Glück bei mehrern Okulisten versucht haben. Zwischendurch soll er immer wieder sehen haben können, seit 1752 aber nicht mehr.

:-nix

p.s. Will gar net wissen, was das damals ein Gemetzel war....vor allem auch wenn man über Lully liest und von damaligen OPs (des Louis XIV) liest....schon besser, heute zu leben!!

eve05
03.10.2009, 07:48
mein Highlight der Nacht:

Pieper von Station um halb zwei (gerade eingeschlafen):

Ah Frau Eve hier Frau xy aus der Anästhesie. Wollte nur eben bescheid geben, dass ich den PDK bei Frau abc ausgestellt habe.

Eve: ??? (wußte ich schon von der Schwester seit 11 Uhr wohlgemerkt)

Anästhesie: dachte das könnte Sie interessieren

Eve: ???

bin jetzt noch ganz sprachlos :-wand


wurde nur noch getopt vom adeligen Rückenschmerz um 6:-))

synovia
03.10.2009, 09:45
Kennt ihr das?
Da lassen sich mitten in der Nacht Menschen mit dem RTW (+ ggf. Notarzt) in die NA bringen, weil es ihnen soooo schlecht geht.
Kaum hat man sie begutachtet (während man auch bestenfalls hätte schlafen können) und für krank befunden, gibt es diverse Gründe, warum eine stationäre Aufnahme jedoch aus Sicht des Patienten absolut unmöglich ist. Als Gründe werden angeführt:
- das ging alles so schnell, ich habe jetzt gar keine Sachen dabei
- ich muss am nächsten Morgen (also gleich) auf Geschäftsreise/einen Vortrag halten/in den Urlaub fahren
- habe am nächsten Tag einen Termin beim Makler/Anwalt/neuen Arbeitgeber

:-wand

Muriel
03.10.2009, 09:48
Och, die beste Ausrede, die gegen eine längere Aufnahme sprach, die irgendwann damit endete, dass die Patientin sich lieber enukleieren lassen wollte (3 Tage KH-Aufenthalt) als eine kurative Therapie anzustreben (bis zu 2 Wochen Aufenthalt), war die Versorgung ihres Nymphensittichs :-keks

Thomas24
03.10.2009, 15:26
Och, die beste Ausrede, die gegen eine längere Aufnahme sprach, die irgendwann damit endete, dass die Patientin sich lieber enukleieren lassen wollte (3 Tage KH-Aufenthalt) als eine kurative Therapie anzustreben (bis zu 2 Wochen Aufenthalt), war die Versorgung ihres Nymphensittichs :-keks

Klassischer Fall von zentraler amblyopie, da kann man nichts machen :-(

pieks
03.10.2009, 15:55
Auch gut ..:

Kind wird wegen "pipifax" nachts um 1 Uhr mit dem Krankenwagen angekarrt (+ geht anschließend wieder heim).

Frage: warum mit dem Krankenwagen: wir haben kein Auto und Taxi war uns zu teuer ...

Ersa
03.10.2009, 16:40
Auch gut ..:

Kind wird wegen "pipifax" nachts um 1 Uhr mit dem Krankenwagen angekarrt (+ geht anschließend wieder heim).

Frage: warum mit dem Krankenwagen: wir haben kein Auto und Taxi war uns zu teuer ...

Ja, und wenn man die dann nicht für krank genug befundet und wieder heim schicken will: Wie sollen wir denn jetzt wieder zurück kommen? Ich hab doch kein Geld dabei! :-keks

kra-
03.10.2009, 16:51
Verweigert ihr eigentlich in solchen Fällen das Unterschreiben eines Transportscheines?

Muriel
03.10.2009, 16:58
Wurde bei uns mal groß diskutiert, aber letztendlich scheint es wohl so zu sein, dass nur der entsprechende Taxidienst (DRK etc) auf den Kosten sitzen bleiben. Wenn der missbrauchende Patient zahlen müsste, hätte ich schon so einige Scheine nicht unterzeichnet.

Lava
03.10.2009, 17:00
Verweigert ihr eigentlich in solchen Fällen das Unterschreiben eines Transportscheines?

Hab ich mich bisher noch nicht getraut. Dazu gibt's hier im Forum ja schon ne extra Diskussion. Es gibt echt so Fälle, bei denen ich den Leuten den Transportschein gern um die Ohren hauen würde.

pieks
03.10.2009, 18:01
Verweigert ihr eigentlich in solchen Fällen das Unterschreiben eines Transportscheines?

Vorgehen der Klinik, in der ich das (mehrfach) erlebt habe:

Transport bestätigen aber nicht die Notwendigkeit des Transportes mit dem KTW oder gar RTW.
Dann muss das der "mißbrauchende" Patient - respektive seine Eltern - mit seiner KK abklären