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shilinus
06.10.2009, 20:45
bei der bundeswehr zu studieren wäre auch ne möglichkeit...
die stimmung hier im forum scheint mir nicht sonderlich gut zu sein...gibts hier irgendjemand der glücklich un zufrieden ist mit seinem job als zahnarzt/ seinem ZM-studium?
Ich hab jetzt zwei Semester erfolgreich hinter mir und mir macht die ganze Sache immer noch Spaß :-party
Bei deiner Milchmädchenrechnung musst du aber auch beachten, dass ein großteil der von dir angegebenen 50000 Euro als Lebenshaltungskosten sowieso immer vorhanden sind, selbst wenn du nix machst.
ich bin zufrieden.
auch wenns studium anstrengend war und die assizeit hart ist.
... auch wenn die assizeit hart ist.
wie meinst du das?
bei der bundeswehr zu studieren wäre auch ne möglichkeit...
die stimmung hier im forum scheint mir nicht sonderlich gut zu sein...gibts hier irgendjemand der glücklich un zufrieden ist mit seinem job als zahnarzt/ seinem ZM-studium?
Doch, wenn ma sich mal an den ganzen Mist gewöhnt hat und net allzu empfindlich is, machts durchaus auch manchmal Spaß...
DerAndere
07.10.2009, 13:24
mir machts studium auch spaß. ich würds wieder machen.
bereue nix^^:-)
Studium Rockt! Stress hin, Stress her! Aber auf das Berufsleben freu ich mich trotzdem schon!:-top
Studium geht schon klar, würde ich noch mal vor der Wahl stehen würde ich vielleicht was spannenderes studieren ;) Aber am Patienten arbeiten ist cool.
wie meinst du das?
viel neues
viel arbeiten
aber auch viele schöne momente
shilinus
08.10.2009, 20:54
na das klingt doch schon besser :)
danke an alle
grüßchen:-bee
Die eher negative Grundstimmung die es scheinbar hier im Forum gibt kommt wohl eher daher, dass die wenigsten nen Thread aufmachen nur um zu sagen wie geil die Sache ist :-)
chris225
25.10.2009, 11:01
@shilinus:
1. Ein Studium ist generell etwas sehr teures, da man ca. 5-6 Jahre ohne Einkommen lebt. In meinen Augen kostet jedes Studium, egal in welchem Fach, so gesehen mindestens schon mal 30.000€. Den größten Ausschlag geben dabei meines Erachtens nicht die Studiengebühren von derzeit 500€ im Semester, sondern die Frage nach den allgemeinen Miet- und Lebenskosten am Studienort.
Im Fach Zahnmedizin kommt noch die Besonderheit hinzu, dass man sich zusätzlich Arbeits- und Gebrauchsmaterial kaufen muss, welches sehr überteuert ist. Extrakosten von bis zu 20.000€ nur für diesen Aspekt sind je nach Studienort durchaus denkbar.
Was ist also die Lösung: Es gibt Studienorte, an denen die Extrakosten für Zahnis sehr hoch sind (z.b. Hannover) und Orte an denen sie sehr gering sind (z.b. in Ostdeutschland). Über unterschiedlich hohe Mietkosten in unterschiedlichen deutschen Städten brauche ich ja nicht erst was zu erzählen.
Fazit: Es ist absolut möglich, Zahnmedizin zu studieren und nicht mehr dafür hinlegen zu müssen als jemand, der Sozialpädagogik studiert.
2. Die Stimmung hier im Forum finde ich eigentlich seit einigen Jahren erfreulich entspannt. Früher war das hier mal ein Raubfischbecken verhaltensgestörter Chaoten, sodass ich mir nur aufgrund dessen schon überlegt hatte, evtl. lieber was anderes zu studieren. Zum Glück habe ich diesen Eindruck während des Studiums nicht beibehalten.
Fakt ist: Die Zahnmedizin ist eigentlich nicht gerade eine wissenschaftliche Königsdisziplin. Um genau zu sein, ist sie eine Handwerkstätigkeit, die der des Steinmetzes nicht bedonders hoch überlegen ist. Um dennoch für akademische Anerkennung zu kämpfen wird daher viel Schaumschlägerei an den Unis betrieben. So etwas wie "Spaß" am Studium soll möglichst gar nicht erst aufkommen dürfen, denn man will ja eine hochkomlexe und anspruchsvolle akademische Disziplin sein. Das führt leider vielerorts zu Studienbedingungen, die viel Stress, Frust und Anstrengung erfordert.
Sowas schlägt sich dann natürlich auch in einem Forum wie diesem nieder.
Mein Tipp auch hierzu: Die Unis im Osten sind nach meiner Erfahrung wesentlich unkomplizierter, entspannter und fairer in ihrer zahnmedizinischen Ausbildung.
Fakt ist: Die Zahnmedizin ist eigentlich nicht gerade eine wissenschaftliche Königsdisziplin. Um genau zu sein, ist sie eine Handwerkstätigkeit, die der des Steinmetzes nicht bedonders hoch überlegen ist. Um dennoch für akademische Anerkennung zu kämpfen wird daher viel Schaumschlägerei an den Unis betrieben.
so isset.
und dabei schaffen sie es nicht einmal den zahnarzt umfassend auszubilden - von den vier zahnärztlichen disziplinen bleibt die hälfte auf der strecke. von der allgemeinmedizinischen ausbildung ganz zu schweigen. schade.
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