Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : AD(H)S -Ritalin
Den Abschnitt mit der guten Ärztin hast du entfernt, nachdem ich meinen Beitrag verfasst habe.
nein, das hatte sich nur zeitlich überschnitten. was du davon gehalten hättest wäre mir völlig egal gewesen...
Der Schamane
Die Niere
01.12.2009, 15:57
Sagt mal Leute...bin ich hier im Kinderkarten?
Wer jetzt was schreiben möchte, darf das bitte gerne machen, dann aber ontopic, den Rest dürft ihr gerne per PN austauschen.
gruesse, die niere, moderator
Hui .. da hab´ ich ja ne Diskussion losgetreten ..
Es ging mir bei meiner Frage V.a. um "persönliche" Erfahrungen (auch mit Patienten) mit Ritalin oder anderen Medikamenten ..
Studien kann ich selbst raussuchen ..
Trotzdem allen Danke für Eure Beiträge
Gruß pieks
Das ist jetzt nicht auf Erwachsene bezogen, aber sich ebenso für Erwachsene Interessant.
http://www.toxcenter.de/artikel/ADHS-durch-Umweltgifte-bei-Kindern.pdf
Persönliche Erfahrungen habe ich nur bei meinem Sohn.
Nach 1 Jahr Entgiftung bei einem Umweltmediziner war das "sogenannte ADHS" plötzlich verschwunden.
LG
Boaso
Coxy-Baby
03.01.2010, 19:55
Naja Herr Sauerbrey ist halt Pädagoge und hat ne Magisterarbeit zum Thema geschrieben....mehr gibts dazu nicht zu sagen.
PS: Was immer wieder gern vergessen wird ADHS ist eine Krankheit die in unseren Breitengraden überdiagnostiziert ist......
Hoppla-Daisy
03.01.2010, 19:58
... was ich auch mal frecherweise in einer Pädiatrie-VL bemerkt habe bzw. provokativ gefragt habe, ob es nicht einfach bequemer ist, Eltern ne Diagnose an die Hand zu geben als zu sagen: Sie haben halt ein anstrengenderes Kind als andere Eltern, mit dem sie sich mehr beschäftigen müssen....
Erstmal musste der Dozent schlucken, dann grinste er breit....
So was hab ich auch immer gedacht (und ich denke, das trifft auch auf den großen Teil der betroffenen Kinder zu....man muss sich teils auch mal die Eltern ansehen - statistisch gesehen ist da der Anteil gestörter Eltern bzw. gestörter interfamiliärer Interaktion sicher größer...)...
Die Diagnose ist bestimmt überdiagnostiziert und man sollte schon sehen von wem gestellt ("normaler" Kinderarzt oder KJP der sich mit entsprechender Diagnostik auch auskennt?) - aber es gibt sie glaube ich schon ;-)
Hoppla-Daisy
04.01.2010, 09:21
So meinte ich das auch, lala. Und so wurde es seinerzeit auch verstanden. ;-)
Naja Herr Sauerbrey ist halt Pädagoge und hat ne Magisterarbeit zum Thema geschrieben....mehr gibts dazu nicht zu sagen.
PS: Was immer wieder gern vergessen wird ADHS ist eine Krankheit die in unseren Breitengraden überdiagnostiziert ist......
Da bin ich ausnahmsweise mal deiner Meinung mit dem "überdiagnostiziert"....und vor allem wird es falsch therapiert.
http://chelat.biz/assets/daten/ADHS.pdf
Neben dem Beseitigen von Vitalstoffmängel, insbesondere Spurenelemente, hochkettige Omega-3 Fettsäuren, Vitaminen und Vitaminoiden sowie Phospholipiden und einer Umstellung auf eine gesunde, vollwertige Ernährung, ist eine ausleitende Therapie mittels Chelatbildnern möglich, um die Belastung zu reduzieren. Dabei fanden wir bei einem Teil der Kinder mit ADS oder ADHS eine deutliche Verbesserung der Beschwerden (unveröffentlichte
Ergebnisse).
Mein Gott, Walter.
Ist das wirklich ein originaler Arztbrief?
Aber was mich noch viel mehr fasziniert hat, ist folgende Textstelle.
Unserer Erfahrung nach können Beschwerden, an welchen Jonas leidet, durch Toxine, insbesondere Schwermetalle ausgelöst oder verschlimmert werden. Bei Jonas fanden sich aus oben genannten Gründen anamnestisch deutliche Hinweise für eine pränatale Belastung mit Amalgambestandteilen.
Wenn man das mal übersetzt, steht da folgendes:
Wir haben zwar nicht drauf getestet, aber es könnte ja sein, dass Jonas mit Schwermetallen belastet ist. Seine Mutter hat schließlich Amalgamfüllungen, und auf der Plazenta soll auch was großes, graues gewesen sein. Aber wie schon gesagt, getestet haben wir nicht.
Und damit nicht genug: Es könnte auch sein, dass die Schwermetalle (von denen wir wie gesagt nicht wissen, ob sie überhaupt da sind) irgendwelche anderen Ursachen verschlimmern. Auch das haben wir aber nicht untersucht. Wir glauben einfach, dass es schon Quecksilber sein wird.
Ich mag ja ein naiver Idealist sein. Aber wenn ich den Verdacht habe, dass mein Patient unter einer Schwermetallintoxikation leidet, warum teste ich nicht darauf? Allein, um einen Anhaltspunkt zu haben, wie stark er vergiftet ist?
Und es kommt noch besser:
Deshalb verordneten wir den von der FDA zugelassenen Chelatbildner Dimercaptosuccinicacid (DMSA). Das medizinische Ziel dabei ist, Schwermetalle zu dekorporieren, insbesondere aus dem zentralen Nervensystem.
Okay. DMSA komplexiert Schwermetallionen und macht sie ausscheidbar.
Grundsätzlich also eine gute Idee. Nur leider nicht besonders wirkungsvoll, DMSA ist nämlich nicht in der Lage, die menschliche Blut-Hirn-Schranke zu überwinden.
Die krankmachenden Quecksilberionen sind also drinnen, DMSA ist draußen. Dumm gelaufen.
Darüber hinaus: Wenn die Ergebnisse zu so deutlichen Zustandsverbesserungen führen, warum zum Teufel veröffentlicht man das nicht? Wäre doch interessant für andere Ärzte, die Patienten mit den gleichen Krankheitsbildern haben und denen gerne helfen würden.
Coxy-Baby
11.01.2010, 15:26
....und vor allem wird es falsch therapiert.
Woher weißt du das?? Arbeitest du irgendwie mit ADHS-Patienten oder wieso
maßt du dir an sowas beurteilen zu können???
Und wenn jetzt wieder irgendwelche Artikel kommen anhand deren du WEIßT
das sie alle falsch therapiert werden dann flipp ich hier aber mal langsam echt aus.
hennessy
11.01.2010, 15:46
....Okay. DMSA komplexiert Schwermetallionen und macht sie ausscheidbar.
Grundsätzlich also eine gute Idee. Nur leider nicht besonders wirkungsvoll, DMSA ist nämlich nicht in der Lage, die menschliche Blut-Hirn-Schranke zu überwinden.
Die krankmachenden Quecksilberionen sind also drinnen, DMSA ist draußen. Dumm gelaufen...
und darüber hinaus differenziert DMSA in keinster Weise. Also könnten u.U. auch wichtige Schwermetallionen ausgeschieden werden und so neue, ernsthafte Erkrankungen provoziert werden.
Mich macht vor allem diese Passage aus dem Arztbrief stutzig:
Im 8. Monat der Schwangerschaft mit Jonas wurden Frau XXX 8 Amalgamfüllungen
ohne Schutzmassnahmen entfernt und durch Kronen ersetzt. Laut Aussagen der
Hebamme fanden sich in der Plazenta eine handflächengroße graue Einlagerung. Was soll man sich unter der genannten handflächengroßen grauen Einlagerung vorstellen?
Falls es ein Feststoff gewesen sein sollte, hätte man ihn ja isolieren und analysieren können und müssen.
Falls es unvorstellbarerweise eine silberfarbene Flüssigkeit gewesen sein sollte, hätte man sie auch isolieren und analysieren können und müssen.
Ich gehe mal davon aus, dass Hebammen handflächengroße graue Einlagerungen in der Placenta nicht häufig zu sehen bekommen. Einem solchen Phänomen hätte man auf den Grund gehen müssen. Im Nachhinein alles an einer Aussage einer Hebamme festzumachen, finde ich sehr merkwürdig.
Ich gehe mal davon aus, dass die Behandler des Kindes die beschriebene graue Einlagerung für Quecksilber oder eine Quecksilberverbindung gehalten haben. Oder nicht?
Wie hätte es durch das Ausbohren einger Amalgamfüllungen zu mit bloßem Auge sichtbaren Ablagerungen von Quecksilber oder Quecksilberverbindungen in der Placenta gekommen sein sollen? Das meiste Amalgam wird als Feststoff während des Ausbohrens herausgespült worden sein. Selbst kleine verschluckte Amalgamstückchen hätten später mit dem Stuhl ausgeschieden worden sein müssen.
Als problematisch gilt das während des Ausbohrens verdampfende Quecksilber, das eingeatmet werden kann. Deshalb finde ich es auch merkwürdig, dass man einer Schwangeren Amalgamfüllungen ausgebohrt hat. (Hennessy, was sagst Du dazu?) Aber die dabei möglicherweise in den Körper gelangte Quecksilber- oder Amalgammenge hätte imho niemals ausgereicht haben können, um - egal wo - eine mit bloßem Auge sichtbare handflächengroße Ablagerung zu bilden.
Also nochmal die Frage: Wieviel Gramm dieser grauen Substanz hatte die Hebamme denn da gefunden? Und was hat sie damit gemacht? Ist sie untersucht worden?
Woher weißt du das?? Arbeitest du irgendwie mit ADHS-Patienten oder wieso
maßt du dir an sowas beurteilen zu können???
Und wenn jetzt wieder irgendwelche Artikel kommen anhand deren du WEIßT
das sie alle falsch therapiert werden dann flipp ich hier aber mal langsam echt aus.
Ich möchte mir das keinesfalls anmaßen, sondern kenne nur einige Erfolgsgeschichten.
.......ausflippen schadet der Gesundheit und wenn ich gemeine wäre, könnte man solche Verhaltensweisen auf die Psychoschiene schieben, was sich hier allerdings andere Benutzer anmaßen.
und darüber hinaus differenziert DMSA in keinster Weise. Also könnten u.U. auch wichtige Schwermetallionen ausgeschieden werden und so neue, ernsthafte Erkrankungen provoziert werden.
..."wichtige Schwermetallionen" kann man zur Not wieder auffüllen.......dann frag ich mich aber, warum bei anderen Arzneimitteln niemanden die vielen Nebenwirkungen interessieren die ebenfalls verstärkt Erkrankungen provozieren?
Weshalb jetzt dieser Aufstand bei DMSA? :-???
Hier eines der vielen Beispiele:
http://www.citeulike.org/article/4176815
Hoppla-Daisy
11.01.2010, 16:51
Boaso, ich möchte dich bitten, jetzt nicht jeden Thread mit irgendwelchen Links zuzumüllen. Das wäre sehr freundlich. Man kann auch anders diskutieren, als ständig Links aus dem WWW anzuführen.
Vielen Dank!
Hoppla-Daisy
Moderatorin Medi-Foren
hennessy
11.01.2010, 16:54
Hallo Actin, schön, wieder mal was von Dir zu hören!:-winky
Also,
eine handtellergroße graue "Erscheinung" in der Plazenta ist für meine Begriffe nicht auf Amalgam zurückführbar. Es gibt zwar sogenannte Amalgamtätowierungen, diese findet man sehr selten im Zahnfleisch, sie sind um ein Vielfaches kleiner als ein Handteller und lokal begrenzt.
Ein wie auch immer gearteter Fremdkörper in der Plazenta ist auf alle Fälle feingeweblich zu untersuchen. Dass dies nicht durchgeführt wurde, verwundert mich sehr.
Amalgamentfernung im 8. Monat einer Schwangerschaft würde ich persönlich vermeiden. Wenn es ein Notfall wäre und unaufschiebbar, dann Entfernung mit großem und kleinem Sauger und unter Kofferdam.
Viele Grüße
hennessy
Mich macht vor allem diese Passage aus dem Arztbrief stutzig:
Was soll man sich unter der genannten handflächengroßen grauen Einlagerung vorstellen?
Falls es ein Feststoff gewesen sein sollte, hätte man ihn ja isolieren und analysieren können und müssen.
Falls es unvorstellbarerweise eine silberfarbene Flüssigkeit gewesen sein sollte, hätte man sie auch isolieren und analysieren können und müssen.
Ich gehe mal davon aus, dass Hebammen handflächengroße graue Einlagerungen in der Placenta nicht häufig zu sehen bekommen. Einem solchen Phänomen hätte man auf den Grund gehen müssen. Im Nachhinein alles an einer Aussage einer Hebamme festzumachen, finde ich sehr merkwürdig.
Ich gehe mal davon aus, dass die Behandler des Kindes die beschriebene graue Einlagerung für Quecksilber oder eine Quecksilberverbindung gehalten haben. Oder nicht?
Wie hätte es durch das Ausbohren einger Amalgamfüllungen zu mit bloßem Auge sichtbaren Ablagerungen von Quecksilber oder Quecksilberverbindungen in der Placenta gekommen sein sollen? Das meiste Amalgam wird als Feststoff während des Ausbohrens herausgespült worden sein. Selbst kleine verschluckte Amalgamstückchen hätten später mit dem Stuhl ausgeschieden worden sein müssen.
Als problematisch gilt das während des Ausbohrens verdampfende Quecksilber, das eingeatmet werden kann. Deshalb finde ich es auch merkwürdig, dass man einer Schwangeren Amalgamfüllungen ausgebohrt hat. (Hennessy, was sagst Du dazu?) Aber die dabei möglicherweise in den Körper gelangte Quecksilber- oder Amalgammenge hätte imho niemals ausgereicht haben können, um - egal wo - eine mit bloßem Auge sichtbare handflächengroße Ablagerung zu bilden.
Also nochmal die Frage: Wieviel Gramm dieser grauen Substanz hatte die Hebamme denn da gefunden? Und was hat sie damit gemacht? Ist sie untersucht worden?
Da ich diesen Arztbrief nicht verfasst habe, kann ich Dir die Fragen auch nicht beantworten.
Ich denke aber, dass die Verfasser dieses Arztbriefes bei Fragen bereitwillig Auskunft geben werden.
Und Zahnärzte haben in der Vergangenheit durchaus Amalgam in der Schwangerschaft gelegt und entfernt, die Empfehlung des BfArM wurde meines Wissens erst 2003 dahin geändert, dies nicht mehr zu empfehlen.
hennessy
11.01.2010, 17:02
....Weshalb jetzt dieser Aufstand bei DMSA? :-???
es wird kein Aufstand betrieben, sondern lediglich ein Hinweis auf mögliche unerwünschte Nebenwirkungen gegeben. Diese Vorgehensweise müsste Dir doch geläufig sein.
Coxy-Baby
11.01.2010, 17:06
Hier eines der vielen Beispiele:
http://www.citeulike.org/article/4176815
So das ist jetzt der wievielte Springerlink den du hier platzierst???
Um was wollen wir wetten, daß du KEINEN Zugang hast sondern hier immer
nur fleißig die Zusammenfassungen postest die dir wahrscheinlich google liefert??
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