PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ortho/Unfall Diskussion



Seiten : 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 [12] 13 14 15 16 17 18

god0t
10.02.2012, 15:19
Klingt vielleicht bescheuert, aber gerade bei Privatkliniken achtet das Klientel doch sehr auf Titel. Ein PD sollte da schon drin sein ;-)

Sprich: Ein direkter Beginn an der Uniklinik oder ein Wechsel nach 2 Jahren Common Trunk an einem peripheren Haus zur Uniklinik wären die mehr als sinnvolle Alternativen.

maradona69
10.02.2012, 21:18
Falls du diese "Privatkliniken" aus dem Fernsehen meinst (vormittags schön operieren, nachmittags bissl Sprechstunde, zwischendurch die Stationsschwester flachlegen, und dann ab zum Golfturnier...), die gibt es in wirklichkeit nicht! :-))

god0t
10.02.2012, 21:50
Falls du diese "Privatkliniken" aus dem Fernsehen meinst (vormittags schön operieren, nachmittags bissl Sprechstunde, zwischendurch die Stationsschwester flachlegen, und dann ab zum Golfturnier...), die gibt es in wirklichkeit nicht! :-))

Nein, ich meine die, in denen ich schon Famulatur und PJ gemacht habe. Aber Du hast nicht Unrecht: Solche Kliniken sind eher im Ausland zu finden.

MissGarfield83
31.03.2012, 19:00
Hey :)

Ich wollte mal die Ortho/UCh Assistenten unter euch fragen, ob ihr in einer der einschlägigen Fachgesellschaften seid und ob ihr die Mitgliedschaft für eine Studentin empfehlen würdet. Der Vorteil wäre halt die kostenlose Teilnahme am Kongress + eventuell der bessere Eindruck in Bewerbungen. Was meint ihr ? Wie siehts eigentlich bei euch mit Fachzeitschriften aus ... wenn ich mir da die Preise anschaue muss ich schonmal schlucken besonders bei den Elsevier Publikationen ... Gibts da auch was gutes Günstiges oder muss ich wenn ichs lesen will doch eher in die Bib ?

sodbrennen
31.03.2012, 19:09
besonders bei den Elsevier Publikationen ...
Kommt man an die nicht sowieso über die Uni ran?

god0t
31.03.2012, 19:10
Hey :)

Ich wollte mal die Ortho/UCh Assistenten unter euch fragen, ob ihr in einer der einschlägigen Fachgesellschaften seid und ob ihr die Mitgliedschaft für eine Studentin empfehlen würdet. Der Vorteil wäre halt die kostenlose Teilnahme am Kongress + eventuell der bessere Eindruck in Bewerbungen. Was meint ihr ? Wie siehts eigentlich bei euch mit Fachzeitschriften aus ... wenn ich mir da die Preise anschaue muss ich schonmal schlucken besonders bei den Elsevier Publikationen ... Gibts da auch was gutes Günstiges oder muss ich wenn ichs lesen will doch eher in die Bib ?

AGA empfiehlt sich für Studenten sicherlich. Die haben sehr viele Fortbildungen und Tagungen für Studenten. Da kann man sicher was lernen, wobei ich selber an keiner dieser Veranstaltungen teilgenommen habe.

MissGarfield83
31.03.2012, 19:22
@sodbrennen : Das ist es ja - sicherlich kommtm an da ran - aber ich kenn mich. Wenn ich mal was gelesen hab und ich mich irgendwann an den Artikel errinner kram ich meist die Zeitschrift wieder hervor und les den Artikel nochmal :) Das ist bei Zeitschriften die in der Bib liegen immer etwas umständlich :(

@godot : Wie siehts mit der DGU/DGOOC/DGOU aus ? Was meinst du dazu ? AGA? Werd ich gleich mal googlen ...

MissGarfield83
31.03.2012, 19:27
AGA Mitgliedschaft scheidet wohl leider für mich persönlich aus - da ich dieses Jahr 29 werde und mir die Mitgliedschaft im Gegensatz zur DGU einfach zu teuer ist :( 95 EUR haben oder nicht haben ist als Studentin immer noch etwas viel...

sodbrennen
31.03.2012, 20:30
Aber heutzutage gibt's das meiste doch auch online über den Bib-Zugang, oder?

MissGarfield83
31.03.2012, 20:37
Zeitschriften online sind recht kompliziert bei uns - anscheinend haben mittlerweile nicht nur Mitarbeiter Zugang. :) Ist zwar umständlich alle aktuellen Artikel zu speichern - aber machbar ( grad getestet) :)

LiQuiDsKy
10.04.2012, 12:23
Hallo,
Ich probier mal mein Glück hier in dem thread :) ... Habe letzte Woche frisch angefangen in der uc in einem
Haus der maximalversorgung. Komme direkt von der Uni!

Was könnt ihr mir denn für Bücher empfehlen als Lektüre? Etwas für die kitteltasche und für zu Hause wäre nicht schlecht!

Vielen dank schon mal :)

Lava
10.04.2012, 14:20
Hm.... ich habe soooo viele Bücher zuhause und noch keins davon gelesen!

Also meine Kitteltaschen sind zu voll, als dass da noch ein Buch reinpassen würde. Am besten ist es, man hat eins dort griffbereit, wo man sie am häufigsten braucht: in der Ambulanz. Wir haben da auf dem Tisch neben den Computern ein paar Bücher zu stehen.

Für absolut unverzichtbar halte ich den Thieme Taschenatlas Band I. Anatomie ist ja doch schon ne Weile her und ich sitze wirklich oft mit dem Buch vorm Monitor, wenn ich mir ein Röntgenbild angucke. Vor einer OP nochmal schnell reingucken hat sich auch bewährt. Den Taschenatlas habe ich immer in meiner Tasche. Auch noch dabei habe ich immer die Checkliste Unfallchirurgie, aber da gucke ich nicht sooo oft rein.

Zuhause im Regal habe ich ein paar Klassiker: Praxis der Orthopädie und Unfallchirurgie, Standardverfahren der operativen Orthopädie und Unfallchirurgie (sind nicht alle OP Verfahren drin und jeder macht es sowieso etwas anders, aber gut finde ich, dass auch spezielle Risiken der OPs beschrieben sind, über die man Patienten aufklären muss), Kindertraumatologie (v Laer), einen OP Atlas (Hoppenfeld), ein Buch für orthopädisch-unfallchirurgische Begutachtung (sehr hilfreich!!!) und Praxis der Frakturbehandlung (viele Bilder, wenig Text -> ideal für Chirurgen *g*). Wie gesagt: ich hab da bisher viel zu selten reingeguckt. Für den Anfang brauchst du die sicher nicht alle.

god0t
30.04.2012, 15:45
Möchte den Post von LiQuiDsKy nochmal aufgreifen: Welche Lektüre würdet Ihr Anfängern (ORTH/UCH) vor dem ersten Stellenantritt empfehlen? Gerade um die Abläufe auf Station kennenzulernen (inkl. wichtigster Medikamente etc.).

Gerne können es auch einzelne Themengebiete sein, die Ihr empfehlt. Die könnte man sich dann durch Recherchen selber erarbeiten und einen Einblick gewinnen. Viele von Euch haben genügend klinische Erfahrung, um wirklich sagen zu können: Das braucht man, das eher weniger.

Lava
30.04.2012, 17:15
Gerade um die Abläufe auf Station kennenzulernen (inkl. wichtigster Medikamente etc.).

Die Abläufe auf Station/Ambulanz/Notaufnahme/OP lernt man aus keinem Buch, das ist Learning by Doing ;-)

Und es sind eigentlich auch nur eine handvoll Medikamente. Frag Kollegen, was bei euch Standard ist, vielleicht gibt's auch was im Intranet.

Lava
02.05.2012, 17:47
BTW, seit ich immer Dormicum/Ketanest für Schulterrepositionen nehme, hab ich bisher keine Kurznarkose mehr gebraucht. Bis vorgestern. OK, wahrscheinlich hab ich einfach nicht _genug_ gegeben, aber nach 3mg Dormicum und 25mg Ketanest hat die Frau noch nicht mal den Ellenbogen gestreckt und noch munter mit mir diskutiert, dass sie ganz genau weiß, was ich vor habe (am Arm ziehen) und dass ich das doch bitte auf gar keinen Fall machen soll. Alle Überredenskünste haben nichts gebracht bei der dummen Schabracke, ich durfte ihren Arm nicht mal berühren, da hat sie schon gejammert! Mit Schnuddel im Hals ging's dann problemlos. Mann mann mann, was die Psyche so alles kann...

god0t
07.07.2012, 14:52
1. DGOU und DGOOC (bzw. DGU): Ich weiß, dass DGOOC und DGU Töchter der DGOU sind, aber macht es einen Unterschied, ob ich Mitglied in der DGOU oder DGOOC bin?

2. Sonokurs Bewegungsapparat: Hat hier jemand Empfehlungen?

MissGarfield83
07.07.2012, 14:57
Also es macht schon in gewissem Maße etwas aus ob du Mitglied der DGU oder DGOOC bist - zwar nicht für die Mitgliedschaft im Dachverband DGOU, denn da bist du bei beiden automatisch mit drin - eher bei den Fortbildungen die dir angeboten werden und der möglichen Mitgliedschaft in Arbeitskreisen zu bestimmten Fachspezifischen Themata. Die DGU ist da m.E. besser aufgestellt und kümmert sich etwas mehr um junge Mitglieder. Ist halt die Frage, worauf du im Laufe der Ausbildung gerne einen Schwerpunkt setzen magst ...

god0t
07.07.2012, 20:49
Also es macht schon in gewissem Maße etwas aus ob du Mitglied der DGU oder DGOOC bist - zwar nicht für die Mitgliedschaft im Dachverband DGOU, denn da bist du bei beiden automatisch mit drin - eher bei den Fortbildungen die dir angeboten werden und der möglichen Mitgliedschaft in Arbeitskreisen zu bestimmten Fachspezifischen Themata. Die DGU ist da m.E. besser aufgestellt und kümmert sich etwas mehr um junge Mitglieder. Ist halt die Frage, worauf du im Laufe der Ausbildung gerne einen Schwerpunkt setzen magst ...

Danke Garfield. Ich habe meine Frage anscheinend nicht deutlich genug formuliert: Der Unterschied zwischen DGU und DGOOC ist mir schon bewusst, allerdings nicht der Unterschied einer Mitgliedschaft im Dachverband DGOU im Vergleich zu seinen Töchtern. Werde ich im Dachverband sowohl über Themen der DGU als auch DGOOC informiert? Warum sollte ich eine Mitgliedschaft in den Töcherverbänden (DGOOC wenn es Richtung Orthopädie gehen soll bzw. DGU wenn die Tendenz Richtung Unfallchirurgie geht) einer Mitgliedschaft im Dachverband (DGOU) vorziehen?

Lava
08.07.2012, 11:36
2. Sonokurs Bewegungsapparat: Hat hier jemand Empfehlungen?

Ich hab den in Gießen gemacht und war ganz zufrieden. Der wird von einer Praxis ausgerichtet, die Gruppen waren angenehm klein. Weiterer Pluspunkt war, dass eins der Geräte, mit denen wir geübt haben, genau das gleiche wie das in meiner Klinik ist. Den ganzen Kurs (3 Stück) würde ich nur machen, wenn ich selber eine Praxis hätte oder anstreben würde, aber der Grundkurs lohnt sich meiner Meinung nach schon. Ich schalle eigentlich sehr wenig in der Klinik, aber manchmal eben doch und da bin ich froh, dass ich weiß, wo ich den Schallkopf ansetzen muss und was genau ich da sehe ;-)

god0t
08.07.2012, 20:02
Ich hab den in Gießen gemacht und war ganz zufrieden. Der wird von einer Praxis ausgerichtet, die Gruppen waren angenehm klein. Weiterer Pluspunkt war, dass eins der Geräte, mit denen wir geübt haben, genau das gleiche wie das in meiner Klinik ist. Den ganzen Kurs (3 Stück) würde ich nur machen, wenn ich selber eine Praxis hätte oder anstreben würde, aber der Grundkurs lohnt sich meiner Meinung nach schon. Ich schalle eigentlich sehr wenig in der Klinik, aber manchmal eben doch und da bin ich froh, dass ich weiß, wo ich den Schallkopf ansetzen muss und was genau ich da sehe ;-)

Und genau aus diesem Grund möchte ich den Grundkurs auch besuchen. Geschallt wird insgesamt wenig, aber wenn die Zeit es erlaubt, kann man das durchaus mal machen. Hast Du zu dem Grundkurs in Gießen zufällig einen Link?

Und dann noch die Frage: Hat jemand noch sonstige Kurse, die man empfehlen kann? zB Kinesio-Taping etc.