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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ausbildung nach dem Abitur - Dilemma



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Roke
13.11.2009, 17:42
Mach dir erstmal nicht so viele Gedanken zum Studium... Gib in der Schule nochmal Gas und versuch dort alles rauszuholen. Ra ist wirklich kein Beruf, den ich bis zur Rente machen wollte, Krankenpfleger aber auch nicht.
Ich finde RA und KPf kann man kaum vergleichen, da liegen die Schwerpunkte ganz woanders. Außerdem ist es doch immer und überall so: Es kommt drauf an was du draus machst. Mancher Ra wird manchen KPf in den Sack stecken und umgekehrt.
Und zum Studium: Du schaffst das sicher, schau mal wie viele andere es geschafft haben (auch mit schlechtem Abi).
Und dazu möchte ich noch eins sagen: Mehrere Freunde von mir (alle mittlerweile Arzt und ca. 30 Jahrte alt) habens auch geschafft. Die hatten alle Abis zwischen 1,9 und 2,9! Ich hab mal den Zulassungsbescheid von einem gesehen: Damals, 2000 oder 2001 müsste das gewesen sein: NC 2,4 , WZ 4 Semester mit Schnitt 3,2.... Du siehst, viele von den heutigen Assistenzärzten haben auch kein sehr gutes Abi und sind sicher keine schlechten Ärzte. Der mit Abi von 1,9 hat im Studium ne 1,5 und ne Dr. Arbeit mit magna cum laude geschrieben.
Das alles widerlegt meiner Meinung nach die These, dass man ein einser Abi fürs Studium bzw. um ein guter Arzt zu werden braucht.
:-party

*milkakuh*
14.11.2009, 12:17
Du hast Recht, ich sollte mir da wirklich nicht zu viele Gedanken drüber machen. Jetzt warte ich erstmal das Bewerbungsgespräch ab und schau dann weiter, falls ich eine Zusage bekommen sollte. :-love Momentan tendiere ich ja wieder zur Ausbildung zur RA. =)

schmuggelmaeuschen
16.11.2009, 14:02
ich zweifel auch oft ob ich das Studium packe, aber wenn ich sehe was bei uns teilweise für Doktoranten rum laufen, da frag ich mich wie die da Abi geschafft haben

-Pluto-
17.11.2009, 18:19
1,8 oder 1,9 haben bisher immer gereicht, nur die letzten paar Jahre nicht mehr!!!


Bei uns is ja eigentlich nur die POLITIK schuld.
Verkürzt das abi G8 und sorgt nicht für genug Medizinstudienplätze!!!!



Revolution stürzt die Politik und macht mich zum König.
Unter meiner Herrschaft wird es mehr Studienplätze geben :(

*milkakuh*
17.11.2009, 19:51
Ist halt momentan schwer abzuschätzen, welchen Schnitt ich bekommen werde. Die Prüfungen zählen dann ja doch noch relativ viel.

Bis jetzt werde ich einbringen:

Grundkursbereich:
Deutsch: 10, 9
Mathe: 10, 9
Englisch: 11,12
Musik: 12, 11
Chemie: 11, 10
Geschichte: 11
Sport: 15,13
Religion: 13

Leistungskursbereich (doppelte Wertung):
Biologie: 24, 24
PoWi: 22, 22

Da fehlen halt noch die Noten der gesamten 13 und die Abiturprüfungen. Mit ganz viel Glück bekomme ich eine 1,7 mit ganz viel Pech wird es eine 2,1.

*milkakuh*
18.11.2009, 15:02
Seit letzter Woche bin ich nun Schulsanitäterin (die Ausbildungen habe ich schon länger, engagiere mich in der Schule nur erst seit einer Woche), heute hatte ich den dritten Tagl Dienst. Und was ist? Muss direkt den Rettungsdienst alarmieren....

Ich war zufälligerweise im Sanitätsraum und habe dort ein Mädchen vorgefunden mit einigen Freundinnen. Die Freundinnen erzählten mir, dass das Mädchen Migräne habe, die Mutter des Mädchens war zu dem Zeitpunkt schon informiert. Ich habe dann erstmal den Raum so gut es ging abgedunkelt und für mehr Ruhe gesorgt, in dem ich alle bis auf eine Freundin heraus geschickt habe. Ich habe mich dann neben die Patienten gesetzt, wollte eigentlich den Blutdruck messen, dies hat sie aber verweigert, da sie ihre Ruhe haben wollte. Hab dann den Puls gefühlt. Dieser war relativ hoch, bei etwa 92. Kurze Zeit später ist die Mutter eingetroffen, sie wollte ihre Tochter mit nach Hause nehmen. Dazu hat sie ihrer Tochter geholfen sich aufzurichten. Dann ist die Patientin allerdings wieder in die liegende Position gefallen und war nur noch bedingt ansprechbar. Daraufhin habe ich den Notruf abgesetzt. Während ich mit der Leitfunkstelle telefoniert habe, hat die Mutter sich mit der Tochter unterhalten, die plötzlich nicht mehr antwortete. Dies habe ich der Leitfunktstelle mitgeteilt woraufhin sofort ein Notarzt mit geschickt wurde. Die Patientin war also vermutlich kurzzeitig bewusstlos. Relativ schnell war sie wieder im eingetrübten Bewusstsein, ich habe die Patientin dann sofort in die Schocklage gebracht. Der Notarzt ist zuerst eingetroffen, er hat der Patienten dann einen Zugang gelegt, eine Infusion angehängt sowie ein Schmerzmittel und etwas gegen die Übelkeit intravenös verabreicht. Da die Schmerzen dann nachgelassen haben, konnte die Patientin nach etwa einer halben Stunde gemeinsam mit der Mutter nach Hause fahren.

Warum schreibe ich das hier? Der Einsatz hat mich ganz schön nachdenklich gemacht. Ich war doch aufgeregter als gedacht. Das war mein zweiter Notfall, bei dem ich dabei war und ich habe zum ersten Mal selber den Notruf abgesetzt. Ich glaube mein Notruf war allgemein leider sehr chaotisch, da ich ziemlich aufgeregt war. Bekommt man da Routine oder sollte ich den Beruf dann doch lieber nicht erlernen?

Danach habe ich den Sanitätsraum noch etwas gereinigt und bin dann wieder in den Unterricht. Allerdings war ich nicht sehr aufnahmefähig, der Einsatz hat mich noch ganz schön beschäftigt. Ist das denn normal?

Bille11
18.11.2009, 16:10
keine angst, das ist total normal. das wird jedem so gehen bei den ersten notrufen. ich glaube, selbst einer meiner richtigen notrufe ist immer noch eine total konfuse masse an informationen. auch hier gilt mal wieder eine regel des house of god: "zuallererst bei dir selbst einmal puls fühlen" und "der patient ist derjenige der krank ist". also beruhig dich, das wird.

DeSeal
18.11.2009, 16:28
völlig normal, mir ging es bei meinem ersten Notfall ähnlich... Und 2 Jahre danach (und ca 800 Notfälle später) nochmal, da hatte ich meinen ersten Notfall als verantwortlicher Rettungsassistent aufm RTW. Aber das legt sich mit der Zeit :-)

Mal sehn, wie das dann in ca 10 Jahren als NA ist, mit Sicherheit genauso :-top

Um noch ein weiter HoG-Zitat zum Besten zu geben (auch wunderbar passend für die Notfallmedizin): "Hörst du vor dem Fenster Hufgerappel, denke immer zuerst an ein Pferd und nicht an ein Zebra!" ;-)

schmuggelmaeuschen
18.11.2009, 18:57
bei meines ersten Notfall im Labor hab ich mich fast auf die Fresse gelegt, als ich durch dem Raum geflitzt bin weil ich so nervös war:-blush
Und wenn ich neue Teste zum ersten mal mache bin ich auch nervös, das gehört dazu, sonst würde man ja nicht von Arbeitsroutine sprechen können.

*milkakuh*
20.11.2009, 18:30
Vielen Dank für eure Einschätzungen! Ich denke, ihr habt Recht. Habe auch mittlerweile lang genug über die Situation nachgedacht und denke auch, dass das beim nächsten "Einsatz" schon etwas routinierter laufen wird und ich nicht mehr so aufgeregt sein werde. Ich sehe diesen Vorfall jetzt nicht als Auschlusskritierium für den Beruf der Rettungsassistentin oder gar der Ärztin. Vielmehr denke ich, dass dieser Vofall genau zum richtigen Zeitpunkt war. Ich habe nochmal intensiv über meinen Berufswunsch nachgedacht! =) Jetzt kann ich zumindest auch im Bewerbungsgespräch ehrlich antworten, wenn ich gefragt werde, wie ich in Notfallsituation umgehe und ob ich der Arbeit im Rettungsdienst gewachsen bin.

Dem Mädchen geht es übrigens wieder gut, sie war heute bei mir und hat sich mit 2 Packungen Merci bedankt! Eine Packung haben ich dann direkt beim Treffen mit allen Schulsanitäterin geteilt! ;)

Drückt mir die Daumen, für mein Vorstellungsgespräch im Rettungsdienst. Mein Wunsch dort zu eine Ausbildung zu machen ist nur noch gewachsen! :-winky

*milkakuh*
03.12.2009, 21:02
Es gibt mal wieder eine Aktualisierung! ;-) Hatte jetzt mittlerweile das Vorstellungsgespräch für die Ausbildung zur Rettungsassistentin. Insgesamt lief es wirklich gut, denke ich. In etwa zwei Wochen bekomme ich Post. Wenn ich eine Zusage bekommen sollte, erfahre ich auch gleichzeitig, wo ich eingesetzt werden würde. :-love

Leider bin ich mir immer noch nicht ganz sicher, ob ich Rettungsassistentin oder Gesundheits- und Krankenpflegerin lernen soll.

*milkakuh*
12.12.2009, 12:56
Habe nun den Ausbildungsvertrag als GuK zugeschickt bekommen. Bis Ende Dezember müsste ich diesen unterschrieben zurücksenden und dann eine Gesundheitsuntersuchung machen lassen.

Bis mitte nächster Woche müsste ich auch bescheid bekommen, ob ich die Ausbildungsstelle als RettAss bekomme.

Liest hier jemand mit, der eine Ausbildung zur GuK macht oder bereits fertig ist und evt. schon Medizin studiert? Wie viel bringt mir die Ausbildung fürs Studium. Habe ich durch diese Ausbildung einen kleinen Vorteil am Anfang oder eher nicht? Denkt ihr, dass es sinnvoller ist die Ausbildung zur GuK zu machen oder die zur Rettungsassistentin im Hinblick auf ein Medizinstudium?

Sind die Arbeitschancen neben dem Studium als Rettungsassistentin eignetlich wirklich so schlecht?

Liebe Grüße, *milkakuh* :-love

DeSeal
12.12.2009, 13:56
Ich denke mal, beide Ausbildungen haben ihre jeweiligen (kleinen) Vorteile, was das Studium angeht.

In GuK macht man wesentlich mehr Anatomie und Krankheitslehre, dafür werden RettAss auf eigenständiges Arbeiten ohne Arzt und dementsprechend Anamneseerhebung (aber halt vor allem speziell für die Notfallmedizin) gedrillt.

Einen anderen Vorteil seh ich darin, dass RettAss maximal 2 Jahre dauert, GuK allerdings 3 Jahre.
Somit kannst du 1 Jahr früher richtig Geld verdienen, die Stellenchancen sind denke ich ähnlich gut bzw. schlecht (wie man das jetzt auch sehen mag ;-)).

][truba][
12.12.2009, 13:59
Ich hab die Ausbildung zum GuK bereits hinter mir, studiere allerdings noch nicht.

Aufgrund der Ausbildungsinhalte kann ich mir nicht vorstellen das man wirklich was vom Stoff gebrauchen kann. Man erhält zwar einen groben Überblick über einiges wie Anatomie, Physiologie etc. pp.) aber es bleibt alles recht oberflächlich. Ich denke man geht mit etwas Grundwissen ins Studium und weiss wo was im/am Körper liegt und hat auch schonmal einige Sachen genauer mitbekommen aber im großen und ganzen ist man auf der gleichen Stufe wie die anderen Studienanfänger.

*milkakuh*
12.12.2009, 13:59
Einen anderen Vorteil seh ich darin, dass RettAss maximal 2 Jahre dauert, GuK allerdings 3 Jahre.
Somit kannst du 1 Jahr früher richtig Geld verdienen, die Stellenchancen sind denke ich ähnlich gut bzw. schlecht (wie man das jetzt auch sehen mag ;-)).

Danke für deine Antwort. Die Ausbildung zur RettAss würde auch 3 Jahre dauern, allerdings beinhaltet diese den C1-Führerschein, Rettungshelfer, Rettungssanitäter, Rettungsassistent (inklusiv RAiP) und den EH-Ausbilder.

*milkakuh*
12.12.2009, 14:11
[truba][;851449']
Aufgrund der Ausbildungsinhalte kann ich mir nicht vorstellen das man wirklich was vom Stoff gebrauchen kann. Man erhält zwar einen groben Überblick über einiges wie Anatomie, Physiologie etc. pp.) aber es bleibt alles recht oberflächlich. Ich denke man geht mit etwas Grundwissen ins Studium und weiss wo was im/am Körper liegt und hat auch schonmal einige Sachen genauer mitbekommen aber wahrscheinlich ist man auf der gleichen Stufe wie die anderen Studienanfänger.

Danke für deine Antwort! :-) Du bestätigst das, was ich mir vorher schon gedacht habe. Meine Schwester macht im Moment Fachabitur richtung Gesundheit. Wenn ich mir ihre Unterlagen anschaue, so könnte ich mir das alles relativ schnell aneignen, was sie da an "Spezialwissen" lernt. In Themen, wie Neurologie, die wir auch im LK behandeln, habe ich wesentlich mehr Wissen als meine Schwester, die Fachabitur macht. Natürlich möchte ich die Ausbildung der GuK jetzt nicht mit dem Fachabitur vergleichen, allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass die Ausbildungsinhalte weit über dem Niveau des Bio-LK's liegen.

Letzendlich denke ich, dass es wohl fürs Studium wirklich egal ist, ob ich die Ausbildung zur GuK mache oder zur RettAss. Dann kann ich auch auf mein Herz hören! :-love

Nochmal eine andere Frage, kennt sich jemand mit Kindergeld und Ausbildung aus? Habe gelesen, dass die Jahresverdienstgrenze ab 2010 8.004 € beträgt. Davon kann man ja dann noch die Sozialversicherungsleistungen und die Werbungskostenpauschale abziehen. Hab gefunden, dass es eine Werbungskostenpauschale gibt, die bei 920€ liegt, kann man diese Pauschale immer abziehen? Wie viel kann man denn abziehen, wenn man dann zur Ausbildung nicht mehr bei den Eltern wohnen kann? Und wie viele Sozialversicherungskosten hat man denn in etwa pro Monat?

Strodti
12.12.2009, 19:14
Ich habe die Ausbildung hinter mir und studiere nun im 5. Semester :-) Vielleicht kann ich dir etwas weiterhelfen.

Die Ausbildung wird dir keinen großen Vorteil im Studium geben. Die Theorie ist halt eine ganz andere und der Schwerpunkt der Ausbildung liegt eindeutig auf Pflege und nicht auf Anatomie/Krankheitslehre. Das ist aus verschiedenen Gründen durchaus ok, hilft dir aber nicht viel. Ich fand es toll, dass ich mir 3 Monate Pflegepraktikum schenken konnte, dass ich einen Beruf habe, in dem ich super neben dem Studium zu einem guten Lohn jobben kann und dass ich ungefähr weiß, wie das im Krankenhaus läuft. Im U-Kurs, Famulatur, Anamnesen etc. hast du natürlich auch einen besseren Zugang zu Patienten und bist nicht so aufgeregt wie jemand, der kaum Patientenkontakt hatte. Die Krankheitslehre ist zwar eher oberflächlich, aber natürlich kann dir der Überblick einen kleinen Vorteil geben... weniger lernen mußt du natürlich nicht, da sitzt du im gleichen Boot wie die anderen.

In beiden Ausbildungen würde ich den BioLK nicht als Maßstab nehmen. Die Ausbildungen sind so strukturiert, dass auch Realschüler gut mitkommen.

Die Arbeitsmarktchancen in der Pflege sind viel viel größer als in der Rettung. Die Stundenlöhne sind auch besser. Ich kann auch keinen Vorteil der Retter in Sachen selbstständiges arbeiten ausmachen. Eine gute Pflegekraft muss natürlich auch Pflegeanamnesen erheben, einen gute Krankenbeobachtung aufweisen und das beobachtete richtig einordnen können, etwas Ahnung von den Medis der Abteilung haben und bis zum Eintreffen des Arztes selbstständig tätig sein, gerade im Notfall. Ich bestreite nicht, dass es in meinem Beruf einige Kollegen habe, die das nicht können.

Zu den Steuern und Sozialversicherungen: Absetzen kannst du diesen Pauschbetrag immer. Allerdings nur, wenn du auch steuern zahlst :-D Im ersten Lehrjahr wirst du mit deinem Einkommen noch nicht Einkommensteuer zahlen müssen. Ich habe ab dem 3. Lehrjahr Steuern gezahlt, weiß aber nicht wie das bei den heutigen Tarifverträgen aussieht. Im Mittelkurs (2. Lehrjahr) war ich knapp unter der Grenze.
Kindergeld wirst du wohl ziemlich schnell keins mehr bekommen (bzw. deine Eltern).
Das mit den Sozialversicherungen ist einfach. Dazu gehören:
- gesetzliche Krankenversicherung
- Pflegeversicherung
- gesetzliche Rentenversicherung
- Arbeitslosenversicherung
- gesetzliche Unfallversicherung
Die Krankenversicherung mußt du dir aussuchen, der Beitrag beträgt 14,9%, der Pflegeversicherungbeitragt beträgt 1,95% (Kinderlos), Rentenversicherung kostet 19,9% und die Arbeitslosenversicherung 6%. Diese Beträge werden zur Hälfte vom Arbeitnehmer und zur Häfte vom Arbeitgeber bezahlt. Die Unfallversicherung bezahlt allein der Arbeitgeber. Es gibt seit kurzem eine etwas andere Finanzierung (der Arbeitgeberanteil wurde teilweise "eingefroren", aber das wäre hier zu kompliziert.

Was heißt das in auf dem Lohnzettel? Ich hatte im 1. Lehrjahr (Beispielmonat April 2003)
Ausbildungsvergütung: 714 E
Zulagen: 60 E
Gesamtbrutto: 774 E
Netto: 611

Die Tarifverträge haben sich inzwischenh geändert, aber so in etwa wird das noch stimmen.

*milkakuh*
12.12.2009, 20:27
Dein Beitrag hat mir wirklich viel gebracht! :-) Ich habe jetzt schon von einigen gehört, dass die Arbeitschancen in der Pflege größer sind. Arbeitest du neben deinem Studium im Krankenhaus? Wie viele Stunden arbeitest du pro Woche? Lässt sich das wirklich mit dem Studium vereinbaren? Sind Nachtschichten am ehesten machbar?

Im Krankenhaus würde ich nach TVAöD, Teil Pflege bezahlt werden. Das Bruttogehalt liegt etwas über dem, was du damals bekommen hast.

Würde ich die Ausbildung im Rettungsdienst machen, wäre das Ausbildungsgehalt allerdings geringer (etwa 100 € weniger im 1. Lehrjahr). Ich gehe momentan davon aus, dass ich bzw. meine Eltern dann erstmal weiterhin Kindergeld erhalten würde. Allerdings kenne ich die Ausbildungsvergütung des 2. und 3. Lehrjahres nicht. Wo kann ich mich denn bezüglich des Kindergeldes informieren?

Strodti
12.12.2009, 20:39
Ich arbeite im Uniklinikum mit einer 25% Stelle (Halt 25% einer 38,5 h/Woche). Sind 5-6 Dienste a 7 Stunden. Der Dienstplan sieht dann so aus, dass ich jedes zweite Wochenende arbeite und Freitags ab und zu einen Spätdienst mache (dann vor dem Arbeitswochenende).
Nachtschichten mache ich nur in den Ferien. Das lässt sich im Moment ganz gut vereinbaren... Ich hab im 4. Semester mit dem arbeiten angefangen. Mehr als 25% würde ich aber nicht empfehlen. Für 50 % mußt du schon deine Fehltermine in den Seminaren und Praktika zum arbeiten nehmen und deinen Urlaub in die Klausurphase legen.

Zum Kindergeld: http://www.familienkasse-info.de

*milkakuh*
17.12.2009, 15:27
Ich hab gerade die Zusage zur Ausbildung zur RA bekommen!!! :-party