Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ausbildung nach dem Abitur - Dilemma
*milkakuh*
20.12.2009, 09:44
...und ich weiß immer noch nicht, was ich machen soll....! :-sleppy :-dagegen
Hab jetzt mal Pro- und Contralisten gemacht.
Ausbildung zur RettAss
PRO
interessanter
abwechslungsreicher
weniger Schule
mehr Praxis
C1-Führerschein
EH-Ausbilder
CONTRA
niedrigeres Gehalt
Kosten für Wohnung
Kosten für Auto
sparen nicht möglich
schlechtes/geringes Stellenangebot
weg von der Familie/Freund
Ausbildung zur GuK
PRO
ich brauche kein Auto
höheres Gehalt
keine Wohnungskosten
sparen fürs Studium ist möglich
kann meinem Hobby hier weiter nachgehen
Stellenangebot größer
Familie/Freund sind hier
CONTRA
monotoner
mehr Schule
weniger Praxis
Ich habe irgendwie "Angst" vor einer Fernbeziehung. Wer von euch ist in einer Fernbeziehung und wie funktioniert es?
hennessy
20.12.2009, 10:54
...
Ich habe irgendwie "Angst" vor einer Fernbeziehung. Wer von euch ist in einer Fernbeziehung und wie funktioniert es?
ich war mal in einer. Die Frage nach dem Funktionieren erübrigt sich also. Meine damalige Freundin hatte mir zwar ein nett gemeintes Sprüchlein mit auf den Weg gegeben: "Die Entfernung ist wie der Wind: Er löscht die kleinen Feuer und macht die großen nur noch größer", hat aber doch nicht geholfen. Anscheinend war unser Feuer nicht groß genug. :-nix
Bei der Berufsentscheidung kann ich dir nicht weiter helfen, bin da auch nicht so richtig objektiv, da mit Herz und Seele gerne Pfleger ;-)
Eine Fernbeziehung ist eine echte Belastung. Gerade wenn man in der Pflege oder der Rettung arbeitet, kann man eh nicht so oft am WE heimfahren (da mindestens jedes 2. Wochenende Dienst).
Meiner Meinung nach kann eine Fernbeziehung nur funktionieren, wenn sich BEIDE auf die neue Situation einstellen. Also auch der Partner, der in der heimischen gewohnten Umgebung bleibt bereit ist sich umzustellen und nicht auf "weiter so wie früher" besteht. Außerdem ist eine Perspektive auf ein Ende der Fernbeziehung wichtig.
Das ist natürlich nur meine Erfahrung und vielleicht klappt es bei anderen anders.
*milkakuh*
20.12.2009, 19:50
Ich hab da nochmal eine Frage! :-)
Habe heute nochmal etwas versucht meine Abinote einzuschätzen und zu berechnen. Ich denke, dass es irgendetwas im Bereich von 1,9 - 2,1 wird. Angenommen ich mache die Ausbildung zur RettAss, dann würde ich ja im AdH für Tübingen einen Bonus von 0,5 bekommen. Hab bei der ZVS die Auswahlgrenze gesucht aber die steht dort leider nicht. Denkt ihr, dass ich mit dem Bonus (dann: 1,4-1,6) Chancen habe nach den 3 Jahren einen Studienplatz zu ergattern? Ansonsten habe ich etwas Bauchschmerzen davor, dass ich anschließend nicht übernommen werde oder keine Stelle als RettAss finde. Was meint ihr?
risingsun
20.12.2009, 20:02
Ich habez war mit beiden Ausbildungen keine Erfahrung.. aber rein von deiner Liste her würde ich die Pflegerausbildung vorziehen.
Bezweifle auch irgendwie, dass RA soviel abwechslungsreicher ist
schmuggelmaeuschen
20.12.2009, 20:53
gibt Tübingen nicht pro "Semester" Ausbildung nicht nen 0,1 Bonus?? dann wärst du beo RA (wenn du 2 jährig machst) nur bei nem Bonus von 0,4
*milkakuh*
20.12.2009, 21:15
Stimmt, pro halbes Jahr Ausbildung gibt es einen Bonus von 0,1 in Tübingen, allerdings nicht mehr als einen Bonus von 0,5. Allerdings dauert meine Ausbildung zum RA insgesamt 3 Jahre (diese beeinhaltet auch die Ausbildung zum Rettungssanitäter). Meint ihr, das wird dann überhaupt so anerkannt und ich bekomme einen Bonus von 0,5? Vielleicht sollte ich mal versuchen jemanden an der Uni in Tübingen zu erreichen und dort nachfragen?!
Edit: Hab gerade mal ein paar Physikumsfragen angeschaut. Ich muss sagen, dass das ganze mich zumindest etwas beruhigt hat :-D Chemie am Anfang konnte ich teilweise nur mit dem Wissen aus dem GK beantworten. Die Fragen zu Biologie (hab beim durchscrollen welche zu Neuro gefunden), konnte ich zum Teil auch locker beantworten. =) Ich will damit nicht sagen, dass es einfach ist...allerdings hab ich gesehen, dass da auch nur mit Wasser gekocht wird und es durch lernen auch für mich zu schaffen sein müsste...
Ich würde GuK-Ausbildung vorziehen. Ich denke nicht, dass sie soviel schlechter ist. Und das contra: viel Schule ist ja auch so ein Ding, wenn du danach ausgerechnet ein total verschultes "unpraktisches" Studium wie Medizin wählst;-)
lg
Ich denke genaugenommen, dass GuK interessanter ist.
Hallo!
Ich habe beide Ausbildungen und rein mit dem Blick auf das Studium, würde ich dir die GuK Ausbildung empfehlen.
konstantin
21.12.2009, 09:11
In der dreijaehrigen Inselausbildung zum Rettungsassistenten besteht das erste Jahr ueblicherweise auch nur aus der RS-Ausbildung und der Taetigkeit als solcher; du faehrst also ein Jahr KTW, bevor es ueberhaupt mal "interessant" wird. Boese Zungen behaupten, dass es sich finanziell eher rechnet, wenn man die RA-Ausbildung selbst finanziert und danach ein Jahr arbeitet.
edit: Die Berufsbilder RA und GuK unterscheiden sich aber grundlegend. Meiner Meinung nach hat das eine mit dem anderen nicht viel zu tun, vor allem nicht in der Zeit der Ausbildung. Persoenlich wuerde ich aber eine (vorzugsweise selbst finanzierte) RA-Ausbildung vorziehen, da man sehr schnell in seinem eigentlichen Beruf taetig wird (nach einem Jahr). Andererseits sieht es im Rettungsdienst stellenmaessig sehr mau aus; bei unserem oertlichen DRK werden auch nur 50% der RAs, die dort dreijaehrig ausgebildet werden, ueberhaupt uebernommen!
Wie gross der fachliche Vorteil mit einer GuK-Ausbildung ist, weiss ich nicht, ich wage aber zu bezweifeln, dass er ausserordentlich gross ist, da man in der Pflegeschule dann doch eher nur an der Oberflaeche kratzt. Das Verstaendnis fuer Sachzusammenhaenge lernt man wahrscheinlich in beiden Ausbildungen.
*milkakuh*
01.01.2010, 22:46
Mittlerweile habe ich mich für die RA-Ausbildung entschieden. :-party Heute Nacht hatte ich einen HVO-Einsatz, das hat mich nur wieder bestätigt!!! :-love
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