Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zeitangabe realistisch?
Kann deine Argumente nachvollziehen! Ich möchte halt nach dem HEX einen Schlussstrich ziehen, zumal ich nicht in der Umgebung meiner jetzigen Uni bleiben möchte, und ich dann auch die Betreuung vielleicht nicht mehr so einfach wäre. Denke, wenn man hier noch eine Weile wäre, dann wäre sowas bestimmt einfacher.
Hallo ihr Erfahrenen,
habe mich zusammen mit einer Freundin für die histologische Auswertung (Beschreibung oben) entschieden.
Jetzt habe ich wieder eine Frage an euch, was mich skeptisch macht.
Als ich per mail nach der Diss anfragte, machte ich mit dem Prof (gleichzeitig auch Betreuer) einen Termin aus. Zu diesem kam er nicht, weil er krank wurde. Daraufin schrieb ich ne mail mit der Bitte um Rückmeldung, wenn er wieder gesund ist und Zeit hat. Wie ich weiss, war er nach ein paar Tagen wieder in der Klinik, es kam aber zwei Wochen lang keine Nachricht. Daraufin meldete ich mich nocheinmal und bekam auch prompt einen Termin.
Als wir letzte Woche (Mo) zusagten, war er in der Diagnostik und hatte keine Zeit, meinte sich dann bei uns zu melden. Ist jetzt auch schon ne Woche her. Finde das nicht so optimal... oder seh ich das jetzt zu eng? Klärt mich auf, möchte jetzt auch nicht drängeln und vielleicht irre ich mich ja auch. :-blush
Alter, fang einfach mal an! Irgendwann muss man halt sagen: Augen zu und durch. Es ist eine Diss und wir nur kleine Doktoranden. Da muss man wirklich runter von seinem hohen Medizinstudentenross. Leider haben Betreuer und Doktorväter meist in der Tat besseres zu tun als sich um Deine Fragen zu kümmern. Klingt doof, ist aber so. Eigeniniative ist gefragt.
Les Dich doch in der Zwischenzeit schon mal in die Thematik ein und sammel Literatur. Das kann man ja nicht früh genug machen...
Ich meins nicht böse, aber so geht es ca. jedem hier! Wenn ich es richtig sehe, bist du im 3. klinischen Semester... Folglich ist da noch viiiel Zeit.
:-meinung
Gruß
bine-heike
24.11.2009, 22:14
Hallo ihr Erfahrenen,
habe mich zusammen mit einer Freundin für die histologische Auswertung (Beschreibung oben) entschieden.
Jetzt habe ich wieder eine Frage an euch, was mich skeptisch macht.
Als ich per mail nach der Diss anfragte, machte ich mit dem Prof (gleichzeitig auch Betreuer) einen Termin aus. Zu diesem kam er nicht, weil er krank wurde. Daraufin schrieb ich ne mail mit der Bitte um Rückmeldung, wenn er wieder gesund ist und Zeit hat. Wie ich weiss, war er nach ein paar Tagen wieder in der Klinik, es kam aber zwei Wochen lang keine Nachricht. Daraufin meldete ich mich nocheinmal und bekam auch prompt einen Termin.
Als wir letzte Woche (Mo) zusagten, war er in der Diagnostik und hatte keine Zeit, meinte sich dann bei uns zu melden. Ist jetzt auch schon ne Woche her. Finde das nicht so optimal... oder seh ich das jetzt zu eng? Klärt mich auf, möchte jetzt auch nicht drängeln und vielleicht irre ich mich ja auch. :-blush
ich kann dich verstehen...Probleme hat jeder, das ist glaub ich klar, sei es mit lieben netten MTAs oder mit der Betreuung oder was weiß ich...überleg dir, ob du die betreuung bis zum ende optimal findest, wenns aber schon so losgeht, würde ich mir überlegen, ob ich davon abstand nehme und mir was anderes suche....
lg Heike
Blauer Engel
25.11.2009, 14:08
Also ich finde hier das Wort "Eigeninitiative" sehr angebracht.
Ich erwarte im Leben nicht, daß sich mein Doktorvater von sich aus bei mir meldet. Schließlich hat er noch zig andere Aufgaben, andere Doktoranden, einen Chef, Patienten, eigene wissenschaftliche Forschung und, und, und vermutlich auch Privatleben.
Selbst wenn mein Betreuer sagt, er würde sich melden, dann war ich doch oft diejenige, die von sich aus sich bei ihm gemeldet hat. Ich bin ihm da auch nicht böse oder betrachte es als schlechte Betreuung. Wie schon jemand hier schrieb, fang einfach mal an und kümmer dich vor allem selbst um Deine Arbeit. Meines Erachtens ist das Verhalten Deines Betreuers völlig normal. Unnormal wäre, wenn er sich über Monate hinweg nicht meldet oder verleugnet.
Danke für eure Antworten!
Klar nutze ich die Zeit bereits und mache mich im Thema schlau. Und ganz klar ist Eigeninitiative angesagt, das macht eine Doktorarbeit ja auch aus. Ich verlange auch keinen "Stundenplan" oder Rundumbabysitting oder sonstwas. Aber ich höre und lese eben immer wieder, dass man auf die Betreuung achten soll und wie sich das Verhältnis bereits zu Anfang gestaltet. Und der Betreuer = Dr.Vater hat es eben so rübergebracht, bereits in dem Aushang, dass sofort begonnen werden kann, er sich um die Einarbeitung, tolle Betreuung kümmert usw. Und jetzt kommt eben nichts, auch auf Anfrage. Das verwundert mich eben und hinterlässt ein bisschen den Eindruck von "heißer Luft".
Aber ich denke, ihr habt recht, erstmal abwarten, es wird sicher noch was kommen, und die Zeit bis dahin bereits nutzen, und dann beim nächsten Versuch der Kontaktaufnahme weiter sehen, wie es sich gestaltet.
Also, Doktorväter sind beschäftigte einzigartige Spezies eines Uniklinikums. Umso größer das Namens und Titelschild umso wichtiger sind die, umso mehr Telefonnummern haben sie und umso seltener beantworten sie mails.
Das heisst aber nicht, dass es sie nicht interessiert oder du weniger wichtig bist. Ganz im Gegenteil. Das heisst nur, dass sie an einem Tag mehr vor haben, als sie annähernd schaffen können.
Ich habe 3,5 Jahre Diss Erfahrung mit Klinikvorstand als Doktorvater hinter mir. Ich hab es gerne gemacht, aber es war immer meine INitiative, da hat er schon ganz dringend Daten oder Info für einen Kongress/Vortrag gebraucht, wenn er mal meine Wenigkeit kontaktiert hat. D.h. auch nicht, dass er deine Arbeit nicht zu schätzen weiß, das tun die - meist doch dann - Herren.
Die Frage ist mehr: Willst du in so einer Sitaution leben? Wo du derjenige bist, der organisiert, macht, tut und wenn er dann mal netterweise danke sagt, ist es ein Feiertag, weil du willst ja Wissenschaftlerin werden und somit ist dein Engagement selbstverständlich...
Ich hab meine so beschriebene Diss sehr sehr sehr gerne gemacht, muss allerdings sagen, habe beschlossen, dass wenn ich einmal eine betreuen wollte, genau DAS noch anders mache, weil ich es selbst schon vermisst habe.
Wenn du eine schöne Diss machst, wirst aber wieder darauf angesprochen, das kann ich dir versprechen...
Ich bin zwar kein Prof, betreue aber momentan 8 Doktoranden und muss sagen, dass ich jetzt erst merke, wie zeitintensiv so etwas ist und das neben der Stationsarbeit, der eigenen Forschung und Lehre (und etwas Privatleben ;-) ). Habe mich früher auch oft geärgert, wenn ein Termin bei meinem Doktorvater (der OA und später Prof.war) verschoben wurde oder er auf eine mail nicht geantwortet hat, aber nun weiß ich, dass das keine böse Absicht, sondern einfach Überforderung war. Ich habe zwar meist ein schlechtes Gewissen, wenn ich mal vergesse auf eine Email eines Doktoranden zu antworten, aber es ist manchmal einfach zu viel. Es geht ja nicht nur um die regelmäßigen Treffen, vor allem am Anfang einer Studie muss man ja einiges organisieren, Kontakte knüpfen, Ethikanträge schreiben, Gelder auftreiben, selber Literatur lesen etc. Aber was ich sehr schätze, ist, wenn sich ein Doktorand selbst in das Thema einliest und bei einem Treffen dann sich schon Fragen überlegt hat oder sich sogar zu der Methode was hat einfallen lassen. Ich denke, das wäre für dich ein guter Anfang und wurde ja auch schon erwähnt. Also, entweder pubmed oder Bibliothek aufsuchen und einlesen, Fragen bzw. Vorschläge überlegen und Termin mit Prof. bei Sekretärin ausmachen ! Und wenn er da verhindert sein sollte, gleich einen neuen Termin ausmachen :-top
Habe jetzt die Erfahrung gemacht, dass email-Schreiben nicht viel bringt, wohl aber der telefoniche Weg und dass dann meist innerhalb von einer Woche auch ein Termin zustande kommt. Also Telefon, ganz einfach :) Und mit einem ehemaligen Doktoranden habe ich noch gesprochen, der hatte bei der Betreuung eigentlich auch nichts zu mäkeln und sich per Telefon kurzgeschlossen. Im Februar geht es los mit dem Färben der Präparate, da habe ich es ja dann erstmal mit der Frau MTA zu tun. Bis dahin einlesen und sich für Klausuren im Januar vorbereiten :-top
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