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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welche Famulaturen habt ihr gemacht ???



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Doctöse
07.09.2008, 21:17
- Anästhesie an einer kleinen Klinik. War ok, kurz mal reingeschaut, aber hab ich mir nicht anrechnen lassen.

- Radiologie an einer mittelgroßen Klinik. Der Nutzen erwies sich erst später in folgenden Famulaturen sowie in diversen Klinikkursen.

- Gyn/Geburtshilfe an einer Uniklinik. Bin mit niedrigen Erwartungen hingegangen und hatte dann tatsächlich eine echt schöne Famulatur mit vielen interessanten OPs.

- Gyn/Geburtshilfe an einem mittelgroßen Haus, aber mit riesigem Einzugsgebiet. Meine beste Famulatur. Absolut spitze. Hab viel gelernt, fast nur als erste Assistenz im OP gewesen, selber kleine Eingriffe gemacht. Eine wunderschöne Zeit :-) :-love

- Allgemeinmedizin in einer eher abgelegeneren Großstadt-Praxis. Kannte die Praxis schon aus meinem Blockpraktikum. War toll, jeden Tag Patienten untersuchen und schallen. Hier hab ich auch erstmals in Gelenke injizieren dürfen, Port anstechen, etc. Habe hier alles an Patienten gesehen, vom erkälteten Kleinkind, über verletzte Sportler, bis hin zum Opa mit B-Symptomatik war alles dabei. :-top

- Gyn/Geburtshilfe in der Schweiz. Der totale Reinfall. Frustrierend ohne Ende. Übrigens kurioserweise dort erstmals so richtig fiese Hierarchie erlebt (lag wohl an der deutschen Mehrheit?!). :-nix

- dazwischen bin ich mal tageweise in die Anä und Uro gehoppelt.

Letztendlich wurde es trotz großer Begeisterung für Gyn dann doch Uro im PJ^^ :-))

Hellequin
07.09.2008, 22:26
1. Famulatur: Innere an einem kleinem Haus
War wirklich gut, viel Basiswissen. Hab eigentlich alles gelernt,
was ich in meiner ersten Famulatur lernen wollte.

2. Famulatur: Innere Notaufnahme an der Uniklinik
War super gewesen. Gab halt viele Assistenzärzte, die alle recht entspannt
waren, weil auf der Notaufnahme im Schichtsystem gearbeitet wurde.
Man konnte viele Sachen machen und die Betreuung war auch sehr gut.

3. Famulatur: Neurologie in einem BWK
War meine beste Famulatur. Die hatten damals soviele Assistenzärzte,
das man als Student seine eigenen Patienten von Anfang bis Ende unter einer
Super-Supervision:-)) machen konnte.

4. Anästhesie an einem kleinen Haus
Nettes Team, aber ich hab mich irgendwie zu Tode gelangweilt.
Der Spruch:" hours of boredom, minutes of thrill, seconds of horror." trifft es eigentlich relativ gut, wobei die letzten 2 Punkte aber nie aufgetreten sind. Zumindestens war ich immer zeitig zu Hause. :-D

Jégvirág
08.09.2008, 03:31
Haltet ihr es für ratsam, direkt nach der Vorklinik eine Famulatur zu machen und wenn ja, wo sollte man sie am besten machen, um ohne jeglichen klinischen Kurse nicht ganz unterzugehen? :-nix

gyrasehemmer
08.09.2008, 09:09
man geht nie, ok fast nie, ganz unter ;-) dann buch ausleihen, und fragen, fragen, fragen.... einfach ausprobieren, dafuer sind die sem. ferien da. meine erste, nach dem 1. klin., war chirurgie. :-love :-love :-love man wurde an die hand genommen, und es war alles gut, super sogar, fuer eine erste famu absolut geil!

Lava
08.09.2008, 10:57
Haltet ihr es für ratsam, direkt nach der Vorklinik eine Famulatur zu machen und wenn ja, wo sollte man sie am besten machen, um ohne jeglichen klinischen Kurse nicht ganz unterzugehen? :-nix


Je mehr man vorher weiß, umso mehr lernt man auch in einer Famulatur. Aber wenn's danach ginge, wär man ja nie bereit für eine Famu. ;-) In FR war es mal eine zeitlang so, dass der Untersuchungskurs abgeschafft war. Da machten dann also alle Leute Famulaturen, ohne zu wissen, wo bei einem Stethoskop hinten und vorne ist. Von Freunden weiß ich, dass die es da schon echt schwer hatten bei einer Famu. Ich würde sagen, in diesem Fall steht und fällt alles mit der Betreuung. Wenn du an ein KH gerätst, wo sie fast fertige Ärzte erwarten, dir kurz die Räumlichkeiten zeigen und wo das Diktiergerät steht, damit du sofort loslegen kannst, bist du ganz schlecht aufgehoben. Wenn du nichts kannst, bist du darauf angewiesen, dass jemand Zeit und Lust hat, dir was beizubringen. Innere halte ich übrigens nach wie vor für das falsche Fach für eine erste Famulatur. Um aus einer Innere Famulatur richtig zu profitieren braucht man wirklich schon Kenntnisse in Innere, Patho, Pharma. OK, du kannst Anamnesen und Untersuchungen üben ohne Ende, aber mir ging es immer so, dass ich meistens gar nicht wusste, was ich überhaupt fragen und worauf ich achten soll. Ich kannte mich ja auch mit der ganzen klinischen Terminologie gar nicht aus! In der Chirurgie hat man es da ein bisschen einfacher, weil man da ja auch viel im OP ist, sieht, was Sache ist und praktische Dinge lernen kann wie Nähen und Knoten.

Moorhühnchen
08.09.2008, 11:36
Je mehr man vorher weiß, umso mehr lernt man auch in einer Famulatur. Aber wenn's danach ginge, wär man ja nie bereit für eine Famu. ;-) In FR war es mal eine zeitlang so, dass der Untersuchungskurs abgeschafft war. Da machten dann also alle Leute Famulaturen, ohne zu wissen, wo bei einem Stethoskop hinten und vorne ist. Von Freunden weiß ich, dass die es da schon echt schwer hatten bei einer Famu. Ich würde sagen, in diesem Fall steht und fällt alles mit der Betreuung. Wenn du an ein KH gerätst, wo sie fast fertige Ärzte erwarten, dir kurz die Räumlichkeiten zeigen und wo das Diktiergerät steht, damit du sofort loslegen kannst, bist du ganz schlecht aufgehoben. Wenn du nichts kannst, bist du darauf angewiesen, dass jemand Zeit und Lust hat, dir was beizubringen. Innere halte ich übrigens nach wie vor für das falsche Fach für eine erste Famulatur. Um aus einer Innere Famulatur richtig zu profitieren braucht man wirklich schon Kenntnisse in Innere, Patho, Pharma. OK, du kannst Anamnesen und Untersuchungen üben ohne Ende, aber mir ging es immer so, dass ich meistens gar nicht wusste, was ich überhaupt fragen und worauf ich achten soll. Ich kannte mich ja auch mit der ganzen klinischen Terminologie gar nicht aus! In der Chirurgie hat man es da ein bisschen einfacher, weil man da ja auch viel im OP ist, sieht, was Sache ist und praktische Dinge lernen kann wie Nähen und Knoten.
Seh ich persönlich anders, aber darüber weiter zu diskutieren, würde wieder die alte Front Chirurgie <=> Innere aufbrechen.
Ich hab mehr in den Famus gelernt, als ich noch wenig Ahnung von dem Fach hatte. Der Lerneffekt im PJ in der Inneren war verschwindend gering, da die meisten Assis davon ausgingen, daß man das "ja schon alles weiß".
Vielleicht hatte ich aber auch einfach Glück mit meiner ersten Famu, wo sich am ersten Tag jemand mit mir hinsetzte und erstmal den Anamnesebogen Schritt für Schritt durchsprach. Ich gebe zu, daß man das nicht häufig hat. Ich bin nie wieder so viel gefragt und ermuntert worden, etwas nachzuschlagen um hinterher dann nochmal darüber zu sprechen, wie in dieser ersten Famu! :-top
Wobei Lava wahrscheinlich recht hat, daß man für eine Chirurgie-Famu weniger Vorwissen mitbringen muß. :-)

Avocada
20.09.2008, 14:38
Bei mir waren es:
1. 2 Wochen Innere in einem kleinen Krankenhaus nach dem 1. klinischen - in 2 Wochen die etwas Blutabnehmen und untersuchen (kennen)gelernt; fand sie damals gut , war aber im Nachhinein die schlchteste Famulatur
2. 4 Wochen Anästhesie in nem mittelgroßen Krankenhaus - war interessant, durfte intubieren und konnte danach Braunülen legen
3. 2 Wochen Uro in nem größeren Krankenhaus :-top - war total super
4. 5 Wochen Unfallchirurgie in einem mittelgroßen KH, war auch total klasse, durfte sehr viele 1. Assistenzen machen und sogar 2 Debridements unter OA-Aufsicht "selbständig" - nur Uro war noch toller
5. z.Zt. 5 Wochen Uropraxis - :-top :-top :-top - mega genial!! Darf viel und lerne super viel!

Sockenspieler
21.09.2008, 08:39
* 4 Wochen Gerontopsychiatrie [für die Dr.-Arbeit :-nix ]

* 4 Wochen Unfallchirurgie / Orthopädie

* 4 Wochen Unfallchirurgie / Orthopädie [Ambulanz]

* 2 Wochen reine Orthopädie

* derzeit noch 2 Wochen Rheumatologie [GENIAL !]

und in knapp 2 Wochen ist SCHLUSS MIT FAMULATUREN!!! :-party :-party :-party

Solara
27.09.2008, 12:32
4.) Gyn
die folgt noch!

Läuft bereits und ist wirklich wirklich klasse, sehr interessant, viel zu tun, viel Erklärungen quer durch die Hierarchien.
Bin schwerst begeistert - und komme nun wieder ins Grübeln, ob's nicht doch die Gyn als Wahlfach werden soll - verflixt, ich hatte mich doch schon entschieden und ein Empfehlungsschreiben für die klasse PJ-Stelle ergattert ... ! Könnte ich nicht vielleicht Chirurgie dafür eintauschen und beide Wahlfächer :-top machen ?!?!

Hoppla-Daisy
27.09.2008, 12:35
Ich hoffe wirklich, dass ich nicht in solch einen Gewissenskonflikt kommen werde :-((

Die anderen Fachrichtungen sollen mich mal ruhig der Uro überlassen :-))

derAnda
27.09.2008, 14:25
4 Wochen Innere in nem kleinen Haus

Da war ich noch jung und Blutabnehmen hat mir noch Spass gemacht. :-D

4 Wochen Chirurgie auch in nem kleinen Haus.

Als ich noch Chirurg werden wollte

4 Wochen Anästhesie in einem großen, nicht-universitären Lehrkrankenhaus (jetzt auch mein PJ Haus)

Obwohl ich vielleicht nur 10 bis 15 Viggos gestochen hab, hat's plötzlich klick gemacht und seit dem kann ich Nadeln legen. :-top

4 Wochen Schmerzambulanz in nem kleinen Haus.

tine74
27.09.2008, 18:24
4 Wochen Gyn in einem mittelgroßen Haus (in dem ich jetzt auch arbeite), war doof, hab 4 Wochen nur 2. Assistenzen im OP gemacht und wirklich NUR OP

4 Wochen Kinderklinik in der Uni, war ok

4 Wochen Kinderklinik in Wien (war grottenschlecht, da durfte ich NIX, nur zugucken, Fragen brauchte ich aber auch keine stellen - naja, es hat auch keinen interessiert, ob wir da waren, da haben wir eben viel von Wien gesehen :-blush )

4 Wochen bei einem bekannten Hausarzt, hat mich bestätigt, mich nie niederzulassen

2 Wochen Unfallchirurgie in einem Haus der maximalversorgung, war klasse, hab viel gelernt und viel gedurft

Im PJ hatte ich als Wahlfach Gyn, gelandet bin ich jetzt in der Orthopädie und sau glücklich dort :-)

Andi G. Schütze
27.09.2008, 21:09
Zwar noch nicht ganz durch mit dem Spass:
1.) 1 Monat Innere in nem kleinen Haus: War super, zwar viele BEs, viele Braunülen, viele Aufnahmen... durfte überall zugucken, war klasse
2.) 1 Monat Anästhesie in nem großen nicht-Uni-Haus: Intubieren, LaMas, Braunülen... das übliche halt...
3.) 1 Monat noch mal im selben kleinen Haus wie meine erste Famu: Habs nicht bereut. DUrfte noch mehr machen, habe in dem Monat wirklich von jedem Patienten Blut bekommen, bzw. Zugang gelegt (irgendwie macht es mensch doch glücklich, wenn eine Assistentin eine Patientin vier mal sticht und nix kriegt und mensch dann als Famulus da antanzt, sticht und die Röhrchen voll hat...), Magensonden gelegt, eigene Patienten auf Station betreut, vier Tage die Woche die Notaufnahme mehr oder minder allein gemacht und nur bei gruseligen Sachen sofort nen Assistenten gerufen - sonst musste ich mir meine "Anordnungen" nur absegnen lassen... retrospektiv betrachtet super stressig (da durch Krankheitsfälle alles chronisch unterbesetzt war und ich so diverse Tage mal ein bis zwei STunden länger bleiben musste, wenn noch 3 Patienten um 4 Uhr nachmittags in der Aufnahme lagen...), aber genial!
Außerdem hab ich nun bei einigen Medikamenten endlich nen Plan, wieviel mensch denn davon wann gibt und wann die Dosis reduziert werden muss - auch ohne Ewigkeiten durch mein Arzneimittel pocket zu blättern...

FirebirdUSA
04.10.2008, 10:43
1. - Innere - 4 Wochen, Kreiskrankenhaus, super Betreuung, viel gelernt, 2 Wochen nur Notaufnahme gemacht und 2 Wochen Station. Wenn nichts zu tun war in die Funktion (Sono, Endo, etc.) gegangen.
2. - Neuro - 5 Wochen, großes Haus, sehr gut gewesen, dort auch mein PJ gemacht... viele Aufnahmen, LPs + Funktionen gesehen
3. - Radio - 4 Wochen, als Ambulanzfamulatur... naja, es gibt spannenderes aber die blöden Radiofragen kann ich nun meistens beantworten.
4. - Anästhesie - 3 Wochen, mittleres Haus, zwei Tage OP dann war mir das zu blöd... lauter junge Anästhesisten die selbst noch unsicher waren, oder eben OPs bei denen es zu gefährlich war den Famulanten was machen zu lassen (Doppellumentubus, etc.) und dann noch 2 Internistne die für NA intubieren übten und 2 PJler... kein Platz für Famulus. Bin dann auf Intensiv, hatte meine eigenen Patienten und mir noch den NA Piepser besorgt: suprapubische Katheter legen dürfen, viel untersucht und einige spannende NA Einsätze. Auch gut gewesen.

Chirurgie habe ich mir gespart.. war kein Fehler, macht man im PJ noch genug. Finde zumindestens ich... natürlich kann Chirurgie in einer Praxis mit eigenem OP auch nicht schlecht sein als Praxisfamulatur.

Innere als erstes fand ich auch nicht schlecht, danach konnte ich Pat. aufnehmen und Viggos legen +Blut abnehmen.

christie
13.10.2008, 20:53
Mich würde mal interessieren, welches Fach ihr ehesten für die Ferien nach dem 1. klinischen empfehlen würdet.

Einige von Euch haben ja offensichtlich Famulaturen VOR dem jeweiligen Kurs gemacht. Wie waren da Eure Erfahrungen?
Seid ihr einfach mitgelaufen und habt zugeschaut oder wurde von Euch erwartet, dass ihr im Fach Bescheid wisst?

Da wir im 1. Klinischen ja hauptsächlich Fächer wie Ethik/Geschichte, Epidemiologie, Pharma und klin. Chemie haben, frage ich mich, ob es überhaupt was bringt, eine Famulatur nach dem 1. Klinischen zu machen

Ist das nicht doof, wenn man da auf ner Station steht und nix fachliches beitragen kann ? :-nix

gyrasehemmer
13.10.2008, 21:15
Bin mitgelaufen, habe zugeschaut, tausende Fragen gestellt...okay vllt nicht tausende, aber viele.

Famu vor dem Kurs machen, warum nicht, wenn es einem interessiert/man es ausprobieren will?! Hab' fast alle Famus vor dem jew. Kurs gemacht, hat trotzdem super geklappt. :-love

Einfach hin, Kittel und Zeug haben, und vor allem INTERESSE! Engagement ist auch nicht verkehrt :-blush Und es geht nicht primär ums beitragen, es geht zunächst um's lernen und danach ums helfen/beitragen.

Carolin279
13.10.2008, 22:00
melde mich auch mal kurz zu wort, bin zwar noch keine studentin, doch irgendwie habe ich doch schon so famu ähnliche praktika in einem krankenhaus, genauer in der allgemeinchirurgie gemacht.

ich denke nicht, dass es wichtig ist, fachlich etwas beizutragen, du bist zum lernen da und ich empfehle schon chirurgie als erste famu zu machen, da du sowohl von station als auch im op und meist auch der notaufnehme etwas mitnehmen kannst.

das geht von den basics zu spezielleren fachlichen wissen, das du praktisch kennenlernst.

achja ich muss sagen, dass ich insgesamt schon einige woche in dem krankenhaus war und ich immer wieder eine menge gelernt habe, beim letzten praktikum konnte ich sogar einer famulantin einiges zeigen.

Tigerettes15
31.03.2009, 23:02
Hallo ihr Lieben,

also ich habe gemacht:

1.+2.Famulatur (hab 2,5 Monate gemacht) war direkt nach dem Physikum, also quasi ohne klinische Kenntnisse, war aber nicht das Problem: in den USA Pädiatrie:
War da immer vormittags mit dem Arzt in der Klinik auf Kinderintensivstation, sowie Neo (habe da übrigens auch jetzt meine 4 Monate Pädiatrie-PJ gemacht und fange da nächstes Jahr an zu arbeiten!)...also viel gelernt, selbst gemacht, und noch wichtiger Kontakte für die Zukunft geknüpft! Wichtig war mir aber auch, dass ich dort in dem Ort Austauschschülerin mal war und so bei meiner Family, Freunden und Freund sein konnte.
Nachmittags war ich dann die 2 Monate in einer Praxis "for Children with Special Needs", sprich, viele verschiedene genetische und sehr seltene Krankenheiten gesehen, Kinder mit Herzfehlern, viel Autismus, Zerebrale Paresen, ehemalige Frühchen, Diabetes, Asthma etc. Habe am liebsten immer die Denver Development-Test gemacht, da war auch eine Child Development Specialist von der ich mehr gelernt habe als von vielen Ärzten hier.

3. Famulatur: fast 2 Monate Gyn in einem großen Klinikum in Potsdam, war wirklich super kannich nur empfehlen. Tolles Team, ich wurde gefragt was und ob ich das und jenes machen wollte..also absolut kein Ausnutzen!!! Hatte noch keine Gynvorlesung, mir wurde aber sehr viel erklärt und ich durfte viel selbst machen. Da ich mich für Onko nicht so interessierte, habe ich die Hälfte normale Gyn und die andere Hälfte Geburtshilfe gemacht. Wobei ich aber immer gerufen wurde, wenn es was spannendes gab auch auf den anderen Station...ab viele Wöchnerinnenabschlussgespräche geführt, gyn-OP, vag Entbindungen und Sectios gesehen bzw. assistiert und dürfte auch vaginal untersuchen, was viele nicht mal im PJ wirklich dürfen.

4. Famulatur: Anästhesie in einem kleinen Kreiskrankenhaus: war ne Woche auf Intensiv, war mir aber auf Dauer zu langweilig (viele Langlieger wo es nicht so viel zu tun gab), so dass ich dann in den OP immer gegangen bin...dürfte die klassischen Sachen machen...Zugänge, intubieren, aus-und einleiten. Hab auch gerne ne Aufklärungsgespräche geführt. Waren nur 4 OP-Säale aber ich konnte immer dahin wo was spannendes war oder der netteste Arzt war und wurde in die anderen Säale zum einleiten und intubieren und so gerufen.


Achja und PJ-Wahlfach war Pädiatrie wieder in den USA in der gleichen Klinik und zwar auf Neo (2 Monate), Intensiv (1 Monat), und in der obengenannten Praxis (1 Monat...konnte als Poliklinik durchgehen, weil der Uni angeschlossen)...und genau an der Uni dort fang ich dann auch als Arzt an.
Da ich immer Pädiatrie machen wollte, aber Gyn und Anästhesie auch immer recht gut fand..die einzigen die ich mir als Alternative hätte vorstellen können, waren die Famulaturen leicht gewählt.
Tja und jetzt verbinde ich alle drei, mache Pädiatrie und spezialisiere mich dann auf Neo/Intensiv :o)

wireman
02.04.2009, 10:27
Hallo,

ich habe mal eine Frage bezügl. der Voraussetzungen für das PJ. Darf man einen Teil der Famulaturen auch nach dem 6. Semester machen, z.b. wenn ich nach dem WS 09/10 eine 4 wöchige Famulatur mache und dann im Februar ins PJ gehen möchte?

jassyh
02.04.2009, 16:03
Meinst du vielleicht nach dem 10. Semester?

Das ging bei uns zumindest nicht, weil du dich ja schon im Januar (spätestens) für das PJ anmelden musst und da dann auch deine Famulaturen vorweisen musst. Die Nachreichfrist reicht glaub ich nicht um noch 4 Wo Famulatur nach dem Semester zu machen.