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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lernmoral und so;)



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Froschkönig
13.01.2003, 18:07
Original geschrieben von nedregistriert
ich nochmal....

im übrigen glaubt ihr beiden doch nicht ersthaft, dass man ein paar wochen vor der prüfung, die 50% der ärztlichen endnote ausmacht, nach spätestens 8 stunden aufhört zu lernen und "kontakte pflegt und putzt"?????? muahahaha...naiv, naiv......

Doch ich glaub das sehr wohl, kenn genug Leute, die zu der Zeit auch ein Leben hatten :-D

nedregistriert
13.01.2003, 18:13
köstlich, frosch, aber wie kommst du darauf, dass ich kein leben hatte???

Froschkönig
13.01.2003, 18:16
Original geschrieben von nedregistriert
hab dann die letzten 8-9 wochen so 16-17 stunden täglich gelernt, 6-7 stunden geschlafen, 1 stunde gegessen.

Äh...muß ich da jetzt nochwas hinzufügen ??? Stimmt, Du hattest ein Leben, Du hast 1 Stunde am Tag mit essen vergeudet :-D

nedregistriert
13.01.2003, 18:33
du scheinst von dir auf andere zu schliessen........
mir und meiner lerngruppe hats spass gemacht............

mehr gibts dazu wohl nicht zu sagen

JQi
13.01.2003, 18:50
Tja, so muß da eben jeder selbst das für ihn gute herausfinden. Ich persönlich bin mehr der Abend- bzw Nachtlerner, sagen wir mal so: das ist mein letzter Beitrag und dann gehts ab vors Biochemiebuch bis der Geist nicht mehr mitmacht. Sind sogar weniger als acht Stunden! Und ich hab auch Physikum im März. Trotzdem lieg ich immer ganz gut im Rennen. Deshalb mal hier mein Tip: Es kommt nicht unbedingt darauf an, soviel wie möglich und schon gar nicht darauf an, solange wie möglich zu lernen. Wichtig ist, sinnvoll lernen. Es heißt immer, Medizin ist nur auswendig lernen, aber ich kann dem eigentlich nicht zustimmen. Verstehen dauert zwar zuerstmal länger, man kann aber damit auch mehr anfangen und es bleibt auch länger in der Birne. Und, is ja logisch: Besser 2 Stunden, wo man alles von behält als 3 wo man die Hälfte behält oder 4 wo man ein Viertel behält. Und: Man muß einfach seiner inneren Stimme folgen. Einen ganzen Tag vorm Buch sitzen und nichts lernen ist quatsch, aber es ist auch blödsinn, so einen vorgegebenen Rhythmus einhalten zu wollen 2 st lernen, 10 min pause, 2 st lernen, 1 mal klo gehen, 1 st lernen, 20 min gassi gehen... quatsch! lernen, wenn man kann, sich ablenken, wenns einfach nicht geht. Soviel dazu

Christoph_A
13.01.2003, 18:57
Tja,liebe(r) JQui,
Du wirst schon noch feststellen,daß optimal abgestimmte Lernpläne zur Prüfungsvorbereitung immer noch am Besten geeignet sind-ob Du Dich bei der Zusammenstellung an Medilearn oder Dir selbst orientierst ist letzlich Dir überlassen. Auf Verstehen lernen ist schön und macht mehr Spaß,kein Thema, aber letztlich zählt nur eines,der Erfolg-und den erreichst Du andersrum eher.

JQi
13.01.2003, 19:19
Hallo,
hier ist "der" JQi (bin doch noch nicht vorm Buch, aber das macht nach meinem Lernplan eben auch nichts). Vielleicht ist es für manche wirklich besser mit festem Plan... vielleicht. Vielleicht habe ich mich auch gar zu locker ausgedrückt, ein bißchen grobe Planung muß schon sein. Aber für mich bleibt meine Taktik und ziemlich sicher werde ich da auch nichts anderes feststellen. Was meinst Du übrigens mit Erfolg? Für "später", da sind wir uns ja wohl einig, ist verstehen besser als lernen, geprüft werden, vergessen. Oder meinst du das Physikum? Mit Verständnis der grundlegegenden Dinge kann man auch als schwer angesehene Fragen zum Teil ganz gut lösen. Ehrlich, mit meinem Erfolg bin ich voll zufrieden (8 Wochen vor dem Physikum - ca 230/240/250 Punkte, wenn ich mal auf CD so ein Ding durchkreuze- mit unbekannten Fragen, muß man vielleicht dazusagen) und ich glaube -nein, ich weiß!- die gleiche Zeit oder auch noch mehr in Lernen statt Verstehen investiert und ich stünde weit darunter. Egal, suum cuique oder so.

Lava
13.01.2003, 19:33
Neun Wochen lang siebzehn Stunden am Tag? Hallo??? Geht's noch??? Na ja, ich bin halt keine Lernmaschine.

Challenger
13.01.2003, 20:35
Original erstellt von nedregistriert:
challenger, offensichtlich kannst du dir recht wenig vorstellen......


Als angehender Arzt solltest Du eigentlich wissen, daß der Mensch -wie Janine so trefflich formulierte- keine Lernmaschine ist und der Aufnahme- und Konzentrationsfähigkeit Grenzen gesetzt sind. Auch wenn diese kognitiven Begabungen bei jedem Menschen verschieden stark ausgeprägt sind, so brauchst Du mir nicht weismachen wollen, daß Du Dir nach 12 Stunden ununterbrochenen Lernens noch effektiv Wissen aneignen kannst. In deinem verschrobenen Leistungsethos magst Du Deine Birne zwar pflichtschuldigst zwischen die Bücher halten, von tatsächlicher Faktenakquisition möchte ich da jedoch nicht sprechen.


Für mich fallen Deine Stories nach wie vor in die "Wer-hat-den-längsten..."-Rubrik, aber das ist ein anderes Thema....

nedregistriert
13.01.2003, 20:49
werter "challenger"

ein dringender tip für dich, wenn du demnächst mal studierst: lese richtig und genau!
ich habe nicht geschrieben, dass ich "ununterbrochen" für die prüfung gelernt habe.. denn das wäre tatsächlich kaum möglich... aber mit kleinen pausen, entspannungen etc. erreicht man doch einiges und kann lernphasen erheblich verlängern... aber diese erfahrung solltest du vielleicht erst mal selbst machen

weisst du, die grenzen des menschen... welch weites feld !!!!..... er kann "eigentlich" auch nicht auf 8000er ohne sauerstoff, und "eigentlich" nicht länger als ein paar minuten unter wasser etc etc.

und wenn du meinen antwort unter dem motto "wer hat den längsten" liest.... dann ist es deine kognitive begabung, die begrenzt ist....


in diesem sinne

hiddl
13.01.2003, 21:00
Das einzige was ich mich frage ist, warum Du bei soviel Lerneifer eigentlich keine Eins im Mündlichen gemacht hast... :-(

Froschkönig
13.01.2003, 21:07
@nedregistriert :
Mal auf einer völlig sachlichen ebene :
Doch Du hast was von ununterbrochenem lernen geschrieben, es sei denn, du hast immer eine halbe stunde geschlafen, dann 1 Stunde gelernt und so weiter....
Da hast weiterhin geschrieben, Dir und Deiner Lerngruppe hätte es spaß gemacht. Mir machen Lerngruppen auch spaß, jedoch weiß ich, daß man, wenn man 5 Stunden in lustiger runde sitzt, sicher nicht nachher sagen kann, man hätte effektiv auch 5 Stunden gelernt. Außerdem hattest Du echt eine super Gruppe, wenn die alle mit Dir bis morgens um 4 gelernt haben.

Das Grundproblem an der Debatte mit Dir ist ursächlich jedoch ein ganz anderes : Du gingst anfänglich davon aus, daß wir wohl zu "naiv" wären, einzusehen, daß man vor sowas wichtigem wie dem 2.StEx nicht noch putzen oder party machen könnte. Bist Du schonmal auf den gedanken gekommen, daß manchen ihre Note herzlich egal ist ?

Challenger
13.01.2003, 21:20
Original erstellt von nedregistriert:
aber mit kleinen pausen, entspannungen etc

Hört, hört, davon war in Deinem ersten Posting leider nicht die Rede. Nachdem Du hier mehr oder weniger demontiert worden bist, sind Dir wohl allmählich die Argumente ausgegangen, um Deine anfänglichen Positionen zu verteidigen.

Schön zu wissen, daß bei Dir in Heidelberg auch nur mit Wasser gekocht wird. :-blush

nedregistriert
13.01.2003, 21:42
also, leute, welches problem habt ihr denn nur?????

nochmal, ich habe geschrieben, ich habe die letzten 8 wochen 16-17 stunden täglich gelernt. logisch mit kleinen pausen dazwischen, ihr anfänger, ich ging halt mal davon aus, dass ihr erfahrung mit diesen prüfungen habt, denn dann wär euch das klar gewesen(vor allem dir, "challenger".... mir scheint, dein zukünftiges studium wird wahrhaftig eine herausforderung für dich... im übrigen: argumente, verteidigung, demontierung.... was soll das? ameliie fragte, und ich hab ihr MEINE erfahrung geschrieben....
geh in deinen kindergarten und prügel dich mit dem holzschwert)

und tatsache ist, auch wenn das einigen nicht passen mag, die leute, die mit mir gelernt haben, eigentlich alle, die ich hier kenne, die 2. gemacht haben, haben in der endphase so viel gelernt........
ob das an der gruppenkohärenz liegt... woher soll ich das wissen.
jedenfalls kenn ich nur leute, die vor den 4 tagen mit den über 500 fragen ziemlichen respekt hatten, und parties und putzerei etwas vernachlässigten.

und froschkönig, machen ist die note halt nicht egal, akzepiers!

@hiddl: ich hab doch mündlich ne 1 :)

hiddl
13.01.2003, 22:21
... na dann is ja gut ...

hobbes
13.01.2003, 22:50
dieser thread ist einfach köstlich amüsant...... :-)) :-))

freu mich schon auf die Forsetzung! :-top

micca
13.01.2003, 22:54
hallo leute,
ich finds komisch, was hier grade abgeht. es war doch nach den unterschiedlichen lerneigenheiten gefragt und nedregistriert hat darauf geantwortet. warum gestattet ihr ihm nicht seinen lernstil ?
bei mir persönlich ist es so, daß ich nicht das ganze semester durchlerne, sondern immer relativ spät anfange (kurz vor der angst/prüfung), dann aber konsequent von früh bis spät. ich mache mir einen plan, wieviel zeit ich jeden tag habe und wieviel ich jeden tag/jede stunde schaffen muß, damit ich den kompletten stoff schaffe. ich plane auch ausreichend zeit für essen, pausen und schlafen ein. es bleibt allerdings nicht mehr viel fürs privatleben übrig, aber für mich und meine beziehungen ist das ok, es ist ja nicht das ganze jahr so.
noten sind mir übrigens auch wichtig und zwar deshalb, weil ich es mag, für eine konzentrierte leistung auch eine angemessene anerkennung zu bekommen. ich freue mich über eine gute note und für mich ist das auch eine wertschätzung gegenüber dem fach und dem lehrer/der lehrerin.
liebe grüße sendet euch
micca

Froschkönig
13.01.2003, 23:27
Nachdem ICH das hier langsam NICHT mehr so amüsant finde, ein paar klärende Worte :

1. "Nedregistriert" hat auf diesen Thread geantwortet.
2. Manchen von uns schien seine Antwort etwas überzogen, jedoch hatte er vielleicht auch einfach keine Lust, seinen Tagesablauf minutiös zu schildern
3. Manche lernen auf Note, manche auf bestehen !
4. Sollte "nedregistriert" die Wahrheit sagen, kann ich nur sagen "Respekt!!!", tut er´s nicht, was kümmert es uns ? Jeder muß natürlich für sich selbst entscheiden, was er glaubt und bei den meisten wird dieser glaube mittlerweile so verankert sein, daß keine Diskussion hier etwas daran ändern wird.
5. Ich rate dringend davon ab, diese Diskussion exzessiv weiterzuführen, zumindest nicht emotional,da sie nur zu gegenseitigen Beleidigungen führen wird.
6. Ich geh jetzt in die Heia..oder so

Liebe Grüße,
Der Frosch

Christoph_A
14.01.2003, 11:53
Wieso sollte man immer alles registrieren,bis jetzt haben sie sich noch nicht gegenseitig beleidigt,da sei ihnen die eine oder andere Spitze gestattet-ich jedenfalls kann mich nur meinen Vorrednern anschließen,ich finds amüsant. Mal gucken,wem zuerst die Argumente ausgehen

June
14.01.2003, 14:06
Das ist eine Ansicht, solange die ganze Sache auf einem abstrakten Niveau bleibt.
Für viele Medizinstudenten hat das ganze aber eine große persönliche Relevanz, da sie sich in ihrem Lernverhalten vor den Staatsexamina und - in besonderem Maße - vorm Physikum mit anderen vergleichen, und dabei stets den Eindruck haben, schlechter abzuschneiden.
Leider ist der Effekt, daß bei vielen durch Aussagen wie von "nedregistriert" Panik entsteht - gerade wenn diese Art zu lernen als selbstverständlich dargestellt wird. Und während Nervosität über einen gewissen Zeitraum bei den meisten anspornend wirkt, ist Panik - besonders wenn sie jetzt schon einsetzt - in den meisten Fällen destruktiv!
Daher schließe ich mich Froschkönig an in der Bitte, diese Diskussion nicht exzessiv weiterzuführen!
Die June :-music