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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der-"PatientenKotz"-Thread



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Feuerblick
10.01.2010, 10:26
Frei Arztwahl, das ist vielleicht in der Theorie so aber doch nicht in der Realität.
Wer hat den schon die Möglichkeit von Arzt zu Arzt zu laufen bis er den Richtigen gefunden hat, und oft merkt man ja nicht gleich, dass der Arzt nicht der Richtige ist.Die meisten Patienten, die von Arzt zu Arzt rennen, suchen nicht einen, der der Richtige ist sondern der ihnen das Richtige sagt. Nämlich dass sie furchtbar krank sind, obwohl ihre Krankheit sich mehrheitlich surpaorbital abspielt. Und nein, das ist keine Arroganz sondern leidvolle Erfahrung mit den ach so "aufgeklärten" und "schlauen" Patienten.
Boaso... such dir ein anderes Plätzchen, wo du vielleicht Blauäugigere als uns bekehren kannst. Ähnlich wie bei der Suche nach dem "richtigen" Arzt musst du wohl auch erst das "richtige" Forum finden. Hier bekommst du jedenfalls keinen Fuß auf den Boden (solltest du aber längst bemerkt haben).

Boaso
10.01.2010, 10:27
Warum hat deine Bekannte eigentlich der OP zugestimmt, wenn sie damit nicht einverstanden war? Hätte doch auch in ne andere Klinik gehen können.
Patienten haben doch ein Mitspracherecht. Sie werden über die geplante Behandlung aufgeklärt und können diese verweigern, wenn sie nicht einverstanden sind. Behandlungen gegen den Willen des Patienten sind in Deutschland nur in ganz wenigen, genau definierten Fällen vorgesehen.

@Boaso: Du kriegst hier nicht so viel Gegenwind, weil du eine andere Meinung vertritts, sondern weil du 1. ständig das Thema wechselst, 2. du keine überzeugenden Argumente für deine Meinung bringen kannst und 3. anfängst uns zu beleidigen wenn wir dich darauf hinweisen welchen Hintergrund die von dir geposteten Links haben.
Wir behandeln grundsätzlich nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft- wenn sich später was anderes ergibt, werden Behandlungen angepasst. Aber nur weil DU glaubst, dass eine bestimmte Behandlung richtig ist, bzw. diese in Einzelfällen gewirkt hat, heisst das noch lange nicht ,dass diese auch besser ist.

Wenn ich jetzt die These aufstelle, dass Schmerzen dadurch geheilt werden können, indem ich nen Loch in den linken Zeh bohre, könnte ich sicher Patienten finden, bei denen das wirkt. Nur würdest du wohl eher auf etablierte Behandlungsmethoden zurückgreifen und wenn ich immer wieder behaupte, dass meine Behandlung wirksamer ist, muss das noch lange nicht stimmen. Durch wiederholtes Behaupten wird es auch nicht richtiger.
Wenn ich jetzt Studien machen würde, die einem entsprechenden wissenschaftlichen Standard genügen und ich dadurch beweise, dass meine Behandlung besser ist als andere, würden vermutlich auch viele meiner Kollegen dem folgen können und ihre Behandlungen anpassen.

Das war jetzt übrigens ein völlig hypothetisches Beispiel- nicht dass jetzt jemand behauptet, dass ich denke, dass Löcher-in-Zehen-Bohren eine adäquate Schmerztherapie wäre.

Hast Du meinen Beitrag mit der OP richtig durchgelesen?
Die OP musste doch sein, meinst Du meine Bekannte wollte sterben?
Es ging doch um das Erfassen des gesamten Krankheitsbildes und die Notwenigkeit einer Nieren erhaltenden OP. Der Fehler wäre gewesen, die ganze Niere zu entfernen.

Wie Du schon gemerkt hast, ändert sich der sogenannte „aktuelle Stand der Wissenschaft“ oft und deshalb verstehe ich nicht was daran so schlimm sein soll auch selbständig zu denken und wenn es die Umstände erfordern auch mal andere Wege zu gehen!

Im Gegenzug zu deiner Geschichte hätte ich auch eine kleine anzubringen!

http://www.neue-medizin.com/schleich.htm

dreamchaser
10.01.2010, 10:38
Jede wissenschaftliche Neuerung muss sich erst etablieren und eine Position erkämpfen. Dazu gehört die Untermauerung mit wissenschaftlichen Studien, die eine bestimmte Form wahren, die dann in den entsprechenden Journals veröffentlicht werden. Ein Versuch an Freunden und Bekannten gehört nicht dazu, dass sich die Welt nach diesem Verfahren umdreht.
Möchtest du eine Behandlung bekommen, bei welcher dir der Arzt sagt: also bei meiner Mutter und meinem Hund hat es gut geholfen. Über die langfristigen Auswirkungen wissen wir aber noch nichts? Bei so einer Aussage würdest du dich wahrscheinlich auch entrüstet abwenden.
Es ist eben in unserer Gesellschaft so, das die älteren Standesvertreter (und das in jeder Disziplin, nicht nur Mediziner) lieber bei den etablierten Methoden bleiben und ungern etwas ändern wollen. Aber auch die älteren Methoden werden abgelöst, wenn die neuen denn fundierte und gute Ergebnisse in den Studien aufzeigen. Da der Mensch nunmal gerne eine Sicherheit hat, dauern die Studien natürlich mehr oder weniger lange, um auch die möglichen Effekt auf den langfristigen Verlauf aufzuzeigen.

HorstHützel
10.01.2010, 10:38
Im Gegenzug zu deiner Geschichte hätte ich auch eine kleine anzubringen!

http://www.neue-medizin.com/schleich.htm

Alter Hut...und ? Ähnliches gab es und wird es immer wieder geben.
(siehe Semmelweis und Co.)

Hast du den Stein der Weisheit schon gefunden ?

HH

P.S.: hab ja in den letzten Tage fleissig mitgelesen, war auch ganz amüsant, jetzt würde ich aber auch ein Schloss dran machen. <IRONIE>Ist das Thema Impfungen schon durch ? Ich kenn nämlich jemanden, der hat einen Bekannten und dessen Freundes Tochter hatte nach einer Masernimpfung 3 Tage Durchfall und wird jetzt bestimmt autistisch </IRONIE>

Boaso
10.01.2010, 10:42
So ich beantrage hiermit ein Schloß für den Fred zwecks Sinnlosigkeit jeder weiteren Diskussion mit dem Frederöffner.

Damit stellst Du dich doch selbst ins Abseits und bestätigst alles was ich geschrieben habe.

Boaso
10.01.2010, 10:46
Nein.
Du gehst wesentlich weiter. Auch wenn Du scheinheilig in einem Satz zugibst, daß Erfahrung kein Medizinstudium ersetzen kann, tönst Du ein paar Sätze weiter "ICH habe schon zweimal die richtige Diagnose gestellt!" und "zum größten Teil fließt dort mit ein, was ICH für den richtigen Weg halte".

Du erhebst Dich pauschal über Ärzte in medizinischen Belangen. Und damit entlarvst Du Dich selbst als arrogant, heuchlerisch und selbstherrlich.

Erhebst Du dich nicht auch über den Patienten.

Wenn es doch Tatsache ist, dass ich die Diagnose selbst gestellt habe, warum darf ich das nicht sagen, so nach dem Motto, was nicht sein soll, nicht sein darf.

Warum werdet ihr wohl im Volksmund als "Halbgötter in Weiß" bezeichnet, und aus diesem Hintergrund will man mir Arroganz vorwerfen?

Ihr wollt nicht vom "Halbgottsockel" runtersteigen, nicht mehr und nicht weniger!

Boaso
10.01.2010, 10:48
Jede wissenschaftliche Neuerung muss sich erst etablieren und eine Position erkämpfen. Dazu gehört die Untermauerung mit wissenschaftlichen Studien, die eine bestimmte Form wahren, die dann in den entsprechenden Journals veröffentlicht werden. Ein Versuch an Freunden und Bekannten gehört nicht dazu, dass sich die Welt nach diesem Verfahren umdreht.
Möchtest du eine Behandlung bekommen, bei welcher dir der Arzt sagt: also bei meiner Mutter und meinem Hund hat es gut geholfen. Über die langfristigen Auswirkungen wissen wir aber noch nichts? Bei so einer Aussage würdest du dich wahrscheinlich auch entrüstet abwenden.
Es ist eben in unserer Gesellschaft so, das die älteren Standesvertreter (und das in jeder Disziplin, nicht nur Mediziner) lieber bei den etablierten Methoden bleiben und ungern etwas ändern wollen. Aber auch die älteren Methoden werden abgelöst, wenn die neuen denn fundierte und gute Ergebnisse in den Studien aufzeigen. Da der Mensch nunmal gerne eine Sicherheit hat, dauern die Studien natürlich mehr oder weniger lange, um auch die möglichen Effekt auf den langfristigen Verlauf aufzuzeigen.

Das ist wenigsten ehrlich!

Boaso
10.01.2010, 10:50
Alter Hut...und ? Ähnliches gab es und wird es immer wieder geben.
(siehe Semmelweis und Co.)

Hast du den Stein der Weisheit schon gefunden ?

HH

P.S.: hab ja in den letzten Tage fleissig mitgelesen, war auch ganz amüsant, jetzt würde ich aber auch ein Schloss dran machen. <IRONIE>Ist das Thema Impfungen schon durch ? Ich kenn nämlich jemanden, der hat einen Bekannten und dessen Freundes Tochter hatte nach einer Masernimpfung 3 Tage Durchfall und wird jetzt bestimmt autistisch </IRONIE>

Na ja, ...........ist doch schön wenn Du deinen Spaß hattest, ob es auf Kosten anderer ist interessiert ja nicht! :-heul

Evil
10.01.2010, 11:20
Erhebst Du dich nicht auch über den Patienten.
In medizinischen Dingen tue ich das, schließlich hab ich da wesentlich mehr Ahnung.

Das bedeutet nicht jedoch nicht, daß ich den Patienten entmündige und nicht auf ihn höre, aber den Unterschied willst Du offensichtlich nicht verstehen, warum auch immer.
Vielleicht, weil es Dir bei Deinem demagogischen Kreuzzug nicht in den Kram passt?

Dummerweise fällt hier niemand auf Dich herein....

Bille11
10.01.2010, 11:21
zu schade auch, dass medizinstudenten und junge ärzte nicht so manipulierbar sind, wie sich patienten das manchmal wünschen. :-D

hark
10.01.2010, 11:26
@Boaso:
Wow, es ist echt beeindruckend, wie du jeden geschriebenen Satz nach deinem Gutdünken umdichtest, verklärst und als weiteren Beweis unserer angeblichen Selbstherrlichkeit und Arroganz auslegst.
Wie soll man mit jemandem diskutieren, der nicht gewillt ist auch nur EIN argument vorurteilsfrei anzunehmen?! Entschuldigung, aber nicht wir sind hier das problem, sondern du. (Ja, ich weiß! Deiner Meinung nach ist es wieder genau umgekehrt und mit UNS kann man nicht diskutieren, weil uns unsere Selbstüberhöhung daran hindert, offen für deine offensichtlich fundierten und heilbringenden Wahrheiten zu sein. Ich könnte diesen Thread echt auch als Monolog führen und am Ende hätten alle genau so viel davon.)

Und:

Warum ist ein Belehrung schlecht………lernt man den nicht aus Belehrung?Eine Belehrung ist immer dann schlecht, wenn sie in deinem Stil geführt wird. Komm von deinem hohen moralischen Ross herunter und verhalt dich wie ein Erwachsener, dann können wir nochmal drüber reden. Derzeit fällt es mir allerdings schwer zu unterscheiden, ob du die Mutter eines Kindes bist oder doch eher der gelangweilte Forentroll, der nur provozieren und seinen Spaß haben will.

In meinen Augen sind es ganz andere Gründe warum meine Threads geschlossen wurden, ob es nicht eher mit, „etwas nicht hören und wissen wollen, damit nicht belästigt werden wollen, ……usw.
[...] Viele Menschen waren in Diktaturen mit ihrer Meinung alleine und hatten trotzdem nicht unrechtDas entlarvt doch wunderbar dein infantiles, egozentrisches Selbstbild. Alle gegen dich, aber du bist natürlich im Recht! Wie könnte es auch anders sein.
In Abwandlung eines bekannten Spruches: Des einen Freiheitskämpfer ist des anderen starrsinniger Forentroll.
In dem Sinne: Viva la revolución! Aber wenn's geht, bitte woanders.

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10.01.2010, 12:05
F60.8 (http://de.wikipedia.org/wiki/Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung#Narzisstische_Per s.C3.B6nlichkeitsst.C3.B6rung)?! ;-)

Linda.1001
10.01.2010, 12:23
Ich würde mich gerne Coxy anschließen und ein Schloß beantragen. Das ist ja wirklich nur noch lächerlich und unglaubwürdig, was hier von der TS vorgeworfen wird a la Halbgötter in weiß. *Augen roll*

Boaso
10.01.2010, 12:46
Liebe Ärzte und Angehende!

Was ihr hier teilweise geschrieben habt, spiegelt doch eure Moral und euer Denken.

Auf einem Patienten "herumtrampeln" der Schlimmes erlebt hat, ist ein Leichtes und ob ihre es nun glauben wollt oder nicht, ich habe meine Beiträge hier nicht aus Spaß an der Freude geschrieben.
Was ich erlebt habe ist euch doch anscheinend schnurzegal.......nur nicht zu nach den den Patienten heran um belästigt zu werden, man ist ja so über alles erhaben.

Was wollt ihr damit behaupten........ich bin also am dem Ärztepfusch den ich erlebt habe selbst schuld oder es ist ganz einfach mein Schicksal?

Und zu solchen Beiträgen, wie mit narzisstischer Persönlichkeit, das sagt doch schon alles........haltet euch diesen Spiel doch selbst vor.

Jedenfalls habe ich mir eure Beiträge einmal abgespeichert, und werde mir bei Gelegenheit die Mühe machen und diese als Anhang an den Prof. Schrappe vom Aktionsbündnis Patientensicherheit weiterleiten, um zu dokumentieren wie mit Patienten umgegangen wird.

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/638776

Janny
10.01.2010, 12:52
Liebe Mods,

hängt hier bitte ein Schloss dran!

loewin
10.01.2010, 12:56
Liebe Mods,

hängt hier bitte ein Schloss dran!

umgehend, bitte!

Logo
10.01.2010, 12:59
Jedenfalls habe ich mir eure Beiträge einmal abgespeichert, und werde mir bei Gelegenheit die Mühe machen und diese als Anhang an den Prof. Schrappe vom Aktionsbündnis Patientensicherheit weiterleiten, um zu dokumentieren wie mit Patienten umgegangen wird.


Sieh nur zu, daß du deine Beiträge auch gespeichert hast ;-)
Und bevor du das machst, schau auch nochmal, daß du bis dahin die Begriffe "Privatumfeld", "Berufsumfeld", "Patientenforum", "Medizinerforum" für dich klar kriegst...

Ach, und grüß mir Herrn Schrappe, ja?

-CLOSE PLZ-

Die Niere
10.01.2010, 23:33
Da ein fruchtbarer Ausstausch an dieser Stelle durch persönliche Angriffe, Beleidigungen und fehlendem thematischem Bezug respektive Demagogie ersetzt wurde, wurde dieser Thread geschlossen.

gruesse, die niere
moderator