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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wieviele Bewerbungschreiben losgeschickt?



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Janina.Brach
25.01.2010, 14:08
hi, genauso war es bei mir. gruss blond

bei mir auch. 1 Bewerbung -> 1 Vorstellungsgespräch --> Stelle.
Hatte das Gefühl, wenn man "Innere" auch nur denkt wird man gleich auf Station gesogen. :D Zeugnisse waren egal!

prinzessin_fiona
26.01.2010, 23:15
Ich hatte mich auf zwei Stellenanzeigen beworben die auf den Homepages der Häuser ausgeschrieben waren. Von einem Haus warte ich noch heute auf Antwort, bei dem anderen Haus habe ich eine Absage bekommen da keine Stellen frei seien und meine Bewerbung für evtl. später noch einbehalten wird, lol. Meine Stelle die ich nun letztendlich habe war eine Initiativbewerbung...ich hatte da angerufen und eine Woche später Vorstellungsgespräch. Mit dem vorher Anrufen hab ich gute Erfahrungen gemacht, die Sekretärinnen konnten einen gleich sagen ob es sich lohnt eine Bewerbung zu schicken oder nicht. Ausserdem hatte ich das Gefühl dass es gut ankommt sich hintern Hörer zu klemmen und Initiative zu zeigen.

John Silver
27.01.2010, 18:40
Die meisten Sekretärinnen sagen einem einfach, man soll doch die Bewerbung schicken. Sie wissen nicht immer genau, ob Stellen vorhanden sind, zumal in großen Häusern. Ist auch nicht ihre Aufgabe. Aber sie wissen, daß Bewerbungen, zumal von guten Leuten, heutzutage in den meisten Fächern rar bis sehr rar sind, und werden kaum so dumm sein, einen abzuwimmeln. Arrogante dumme Ausnahmen gibt es freilich immer. Deshalb ist das "vorher anrufen" heutzutage m.E. überflüssig. Es lohnt, wenn man vorhat, mehr als ca. 10 Bewerbungen zu verschicken, weil's sonst ins Geld geht - aber wenn man ein einigermaßen vernünftiger Bewerber ist und sich nicht gerade nur auf Berlin und München konzentriert, braucht man im Leben nicht mehr als 10 Bewerbungen, eher weniger.

Till1982
03.02.2010, 18:09
Hab auch zwei Bewerbungen losgeschickt und zwei Zusagen bekommen... eine davon in München an ner beliebten Klinik. Was ich gemacht habe, und glaub ich auch gut war: Bewerbungen persönlich angegeben, im Text versucht klarzumachen, dass ich wirklich gerne hinwürde... und als die Antwort meiner favorisierten Klinik gedauert hat, hab ich erst angerufen und nachgefragt, und dann später noch ne email an den chef geschickt... klingt etwas aufdringlich, hab da auch lange am Ton der mail rumgefeilt, aber hat sich im endeffekt gelohnt...

wjsl
27.06.2012, 17:06
7 Bewerbungen per Post und etwa 8 Bewerbungen per Mail, alle an Unikliniken, kein großes Fach. Insgesamt drei mal keine Antworten, drei die mir mitteilten aktuell keine freien Stellen zu haben und ansonsten lauter Einladungen zu Gesprächen, meist mit Hospitationen. Davon bisher eine Absage, eine Zusage und der Rest steht entweder noch an oder man teilt das Ergebnis erst mit, nachdem alle Bewerber gesehen wurden.

denkstdu
27.06.2012, 17:46
Wo haste denn den alten Schinken hier ausgegraben? Denkste nicht, dass derjenige, der die Frage gestellt hat, schon seit 2 Jahren eine Stelle haben wird?

Miss_Verständnis
27.06.2012, 21:04
... naja, das Thema ist aber ganz interessant...

SpekulatiusLebkuchen
03.03.2017, 12:40
Ich steige hier mal wieder ein, dann muss ich keinen neuen Thread aufmachen... mal eine Frage an diejenigen von euch, die bei der Stellesuche viele "leider keine Stelle frei...Bewerbung behalten wir da und melden uns, wenn Stelle frei wird...bla bla..."- haben sich denn daraus die nächsten Monate tatsächlich mal Vorstellungsgespräche und Zusagen ergeben? Bei mir stapeln sich solche Briefe allmählich und ich finde sie ja erstmal schöner, als Absagen, aber anderseits würden die einen doch kennen lernen wollen, wenn sie eine Bewerbung vielversprechend finden? Auch, wenn keine Stelle frei ist? Weiß nicht so recht, was ich davon halten soll ;) :/

Sait
03.03.2017, 13:41
Für welches Fach hast du dich denn beworben Spekulatius?

SpekulatiusLebkuchen
03.03.2017, 15:49
Auge. Die Absagen an sich sind für mich kein Problem, ich habe mich im ersten Anlauf echt in beliebten Kliniken beworben und jetzt nicht mit einer Flut an Zusagen gerechnet. Weiß nur einfach nicht wie aussichtsreich solche "wir behalten Bewerbung total gerne hier" Briefe sind ;)

Pampelmuse
03.03.2017, 16:52
Aus eigener Erfahrung würde ich sagen, dass Du Dich eher nochmals melden solltest, falls Du einen Job wirklich willst, denn ich glaube, gerade die beliebten Abteilungen haben genug Bewerbungen. Und eine Bewerbung, die da schon länger rumliegt, wird schnell mal vergessen... :-((

THawk
03.03.2017, 19:17
Bei mir ist viel Rückmeldung spät gekommen, meistens hatte ich vorher aber gar nichts gehört. Ich habe dann mehrere Gespräche abgelehnt weil ich zu der Zeit schon einen Job gehabt habe. Sich noch mal telefonisch melden ist aber sicher eine gute Idee.

Nessiemoo
03.03.2017, 21:52
Bei zwei solchen Briefen ist 7 Monate später immer noch kein Antwort gekommen.

Dr. Jekyll
03.03.2017, 22:20
Ich habe die Bewerbungen direkt an die Abteilungen geschickt, die Chefs waren dann viel eher hinterher, daß man zügig in Kontakt kam, nachdem es bei den ersten Bewerbungen zu Latenzen in der Personalabteilung kam.

Kurz bei der Chefarztsekretärin anfragen, ob die Stelle noch vakant ist, zur ersten Tuchfühlung und dann direkt die Bewerbung hinterher, an den Chef persönlich adressiert.


Oder direkt mit dem Chef telefonieren und Hospitationstag vereinbaren und Bewerbung nach der Hospitation nachschicken. (ködern:-)))

Man kannte sich jetzt persönlich und es wurde dann nachgehakt, daß die Personalabteilung alles in die Wege leitet. Es kam nie wieder zu Verzögerungen.

SpekulatiusLebkuchen
03.03.2017, 22:27
Danke für eure Antworten! :) das mit regelmäßig nachfragen klingt gut! An den Chef hab ich immer alles geschickt und ich glaube die Mappen wurden auch vom Chef gesehen, weil ich 1. Teils von Leuten weiß, die ihre mMappe direkt mit Absage zurück hatten und 2. Der Brief auch meist vom Chef/einem OA unterschrieben ist. Mal abwarten :)

SpekulatiusLebkuchen
03.03.2017, 22:39
Das mit direkt nach Hospitationsfragen ist keine schlechte Idee, danke!! :) das stimmt, daran kann man dann anknüpfen

Dr. Jekyll
03.03.2017, 23:13
Ich habe bei allen meinen Bewerbungen vorher hospitiert und man lernte die Station und die Assistenzärzte kennen, die wesentlich ehrlicher sprachen als manch ein Chef. In den Bewerbungsgesprächen wurde viel geschönt oder der Chef hatte keine Ahnung von seinem Team.

Und so konnte man einen Eindruck gewinnen, ob sich die Bewerbung lohnt. Es gab beide Extreme, von dem Chef, der einem persönlich stundenlang seine ganze Station zeigte inkl. Hospitationsmappe bis auf "gehen sie mal hier durch die Abteilung".

Es gab halt auch "schlechte " Bewerbungsgespräche mit tollen Hospitationstagen und vice versa.

dmtec
05.03.2017, 04:42
Wo wir hier gerade ein Bewerbungs-Faden haben.

Wie macht ihr das mit der Inneren Medizin, bzw. wie ist das mit den Rotationen? Sind die Assistenzärzte da in den meisten Kliniken eh in eine Rotation eingeplant? Ich frage, weil ich mich ganz praktisch frage, an wen ich die Bewerbung schicke. Ob jetzt direkt an mein Wunschfach, mit der Angabe, dass wenn in anderen Gebieten der Inneren was frei wird, die Bewerbung weitergeleitet werden darf?
Wie haben das die Innere-Bewerber hier im Board gemeistert?