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Maja84
26.02.2010, 13:07
ich danke euch!
Hört es sich besser an, wenn man schreibt, ich würde sehr gerne (kommt dann ein Komma??) meine Tätigkeit in Ihrer Klinik aufnehmen ODER ich habe großes Interesse daran, meinen Berufsstart in Ihrer Klinik aufzunehmen??

danke schön :-)

THawk
26.02.2010, 14:38
Das zweite auf jeden Fall nicht (man kann keinen Berufsstart "aufnehmen"). Und nein, bei der ersten Variante kommt kein Komma hin.

Maja84
26.02.2010, 15:39
dank dir.
hatte dich aus den bwerbungshilfen aus dem internet und eine Freundin hat es sogar genutzt...aber ich fand auch, dass das komisch klang, deshalb musste ich noch einmal nachhaken...

SaschaK
26.02.2010, 16:22
wenn es schon um Formulierungen geht, schließe ich mich mal an :-)
Meine Doktorarbeit liegt zur Zeit bei meinem Betreuer zur Korrektur, wie könnte ich das denn am Besten zum Ausdruck bringen..einfach damit, dass die Doktorarbeit in absehbarer Zeit abgeschlossen sein wird oder in absehbarer Zeit dem Promotionsausschuss vorgelegt werden kann oder demnächst im Promotionsbüro eingereicht werden kann.

Vielen Dank und ein schönes Wochenende

Allona
26.02.2010, 16:43
wenn es schon um Formulierungen geht, schließe ich mich mal an :-)
Meine Doktorarbeit liegt zur Zeit bei meinem Betreuer zur Korrektur, wie könnte ich das denn am Besten zum Ausdruck bringen..einfach damit, dass die Doktorarbeit in absehbarer Zeit abgeschlossen sein wird oder in absehbarer Zeit dem Promotionsausschuss vorgelegt werden kann oder demnächst im Promotionsbüro eingereicht werden kann.

Vielen Dank und ein schönes Wochenende

Meine Prmotionsarbeit wird demnächst eingereicht oder so ähnlich.

THawk
26.02.2010, 17:07
Würde ich auch so schreiben, allerdings in "Ich"-Form. Klingt "knackiger". Also z.B. "Meine Promotionsarbeit werde ich im März diesen Jahres einreichen".

Ich habs anders gemacht und im Anschreiben nur angemerkt, dass ich Erfahrungen in der medizinischen Forschung durch meine Promotion an der Klinik für ... gesammelt habe. Dass ich das Teil eingereicht habe, steht dann im Lebenslauf; ebenso wie der ausführliche Titel, Dr.vater etc.

Flemingulus
26.02.2010, 18:39
"Meine Promotionsarbeit werde ich im März diesen Jahres einreichen".

;-) Korrekt heißt es "im März dieses Jahres einreichen".

Die sprachliche Logik dahinter ist, dass es starke und schwache Deklinationen gibt. Bei starken Deklinationen ist der Kasus durch Endungen erkennbar (z. B. Genitiv => -s), bei schwachen nicht (alle Fälle außer Nominativ und evtl. Akkusativ enden typischerweise auf -en). Adjektive werden klassischerweise schwach dekliniert (das grüne Auto, des grünen Autos, dem grünen Auto, das (wen oder was) grüne Auto). Das ist durchaus sinnvoll, weil ein Adjektiv ja noch ein Substantiv an seiner Seite hat, welches wiederum per Artikel bei der Kenntlichmachung des grammtischen Falles behilflich ist (wenn der Artikel aber fehlt und das Substantiv nicht durch eigene Endung den Kasus kenntlich macht (beim Genitiv macht ein Substantiv das allerdings üblicherweise), wird das Adjektiv ausnahmsweise stark dekliniert, damit mit weiß, um welchen Fall es sich handelt: "ich suche nach einem grünen (schwach) Auto" versus "nach grünem (stark) Auto steht mir heut der Sinn".

Bei dieser/diese/dieses ist es jetzt so, dass dieses Pronomen in seiner Benutzung zwar schon ziemlich "adjektivisch" daherkommt und man deshalb unwillkürlich zu einer schwachen Deklination tendiert, im Unterschied zu einem "richtigen Adjektiv" steht aber ein Demonstrativpronomen nie mit einem Artikel zusammen ("das dieses Auto"). Deshalb wird es auch nicht behandelt wie ein Adjektiv sondern grundsätzlich stark dekliniert.

Jeannychen
26.02.2010, 19:55
Mache ich mir zu viele Sorgen oder es ist doch nicht so schick schon nach 8 Monaten nach einer neuen Stelle zu suchen? Ich wechsele sogar das Fach.
Meine Freundin arbeitet in der Wirtschaft und hat deswegen gerade Floh ins Ohr gesetzt. :-blush

heart
26.02.2010, 20:49
Mache ich mir zu viele Sorgen oder es ist doch nicht so schick schon nach 8 Monaten nach einer neuen Stelle zu suchen? Ich wechsele sogar das Fach.
Meine Freundin arbeitet in der Wirtschaft und hat deswegen gerade Floh ins Ohr gesetzt. :-blush

Wenn du nach 8 Monaten eine neue Stelle suchst und sogar das Fach wechselst, wirst du ja wohl gute Gründe dafür haben - es gibt keinen Grund, im für dich falschen Fach die falsche Stelle weiter auszuüben und dich unglücklich zu machen. Ausnahme: ich habe vor einem halben Jahr die Stelle gewechselt und bei chronischer Unterbesetzung meiner alten Abteilung wäre ohne mich der Dienstplan nicht mehr zu besetzen gewesen und das vermutliche Resultat wäre eine Urlaubssperre für alle gewesen - also habe ich, nachdem die Stelle ohnehin schon im Ärzteblatt inseriert war, gewartet, bis meine Stelle nachbesetzt war (dauerte 6 Wochen) - das war für mich, sowie meinen alten und neuen Arbeitgeber ok. Falls das bei dir der Fall sein sollte, solltest du aus Fairness deinem derzeitigen Arbeitgeber und den alten Kollegen gegenüber eben noch ein bisschen durchhalten.

Und ja, in der Wirtschaft sind Job-hopper tatsächlich nicht sonderlich beliebt, das liegt aber nicht zuletzt daran, dass Wirtschaftswissenschafter und Ingenieure mehr Know-how vom Unternehmen A ins Unternehmen B transferieren als unsereins als Assistenzärzte. Und in Zeiten des Ärztemangels müssen sich Arbeitgeber eben darauf einstellen, dass die Mitarbeiter von den mittelmäßigen zu den guten zu den besseren Stellen wechseln.

Alles Gute im neuen Job!

Kackbratze
27.02.2010, 12:49
Solange die Fairness noch vorherrscht in einer Abteilung, kann man sicherlich noch 6 Wochen mit einer Kündigung warten.
Wenn es allerdings an Schikane oder ähnlichem liegt, sollte man nicht das Wohl der Kollegen über das Eigene stellen und sich lieber für die eigene psychische Gesundheit entscheiden.