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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bachelor-Master vs. Staatsexamen



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Leelaacoo
13.05.2010, 10:30
Ulle...will dir ja echt nicht zu nahe treten...aber VOR dem PJ ist noch sicher nicht FAST Arzt...wir können uns in 3 jahren noch mal sprechen...da sieht auch deine Welt anders aus (auch wenn jetzt sonst wie geartete Totschlagargumente kommen). Warum soll der Arzt die Endoskopien abgeben? Damit er was tun kann? In den Bildschirm starren? Verstehe ich überhaupt nicht...du wirst noch froh sein, wenn du ein paar interventionelle Dinge machen darfst...und dir die Finger danach lecken...und ganz sicher nicht abgeben wollen. Welcher Arzt will denn die Diagnostik und therapie, die essentiellen bestandteile des Berufes, abgeben??? Großartiger Blödsinn...sorry, anders kann ich es nicht ausdrücken...und was können die Endoskopie -Bachelors dann? waren die mal auf ITS? Können die dann den Atemstillstand während der Endoskopie managen? Gleichzeitig die Blutung stoppen? Und auch noch den diagnostischen Blick für den Tumor haben? Wie denn auch...die Assis müssen das ja alles noch in der WB lernen...dafür ist die da (und gehört weiter verbessert). Und was für Master-Ärzte hast du dann? Die können nichts aber wissen alles...Blödsinn hoch zwei...

Nimms nicht persönlich, aber DAS was du beschreibst mach ich sicher nicht mit...

@Thomas: gruselig...genau so wirds dann kommen (wobei ich mich immer noch frage, wer den Deppenjob des Codierer -Bachelors machen will:-peng ).

LG Lee

EKT
13.05.2010, 11:05
Ein weiterer Grund für die Beibehaltung unseres Staatsexamens ist, dass Ärzte (quasi-)hoheitliche Aufgaben wahrnehmen, zum Beispiel in der Pädiatrie, Gynäkologie, Psychiatrie, aber prinzipiell in jedem Fach. Ebenso andere Spezialisten mit hoheitlichen Aufgaben (Lebensmittelchemiker, Lehrer, Pharmazeuten, Tierärzte) ist ein Staatsexamen notwendige Voraussetzung - und nie und nimmer irgendein zusammengebastelter Abschluß wie Krankenpflege plus Master oder eben Halbarzt-Bachelor - einfach absurd.