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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : frage zu elisa und lia



Ghost Dog
14.02.2010, 23:16
Hallo!

ich muss mal zwei ganz blöde frage stellen (zum elisa und zum lia). bitte nicht auslachen, weil ich so blöd bin... :-nix

also, beim elisa geht es doch darum, dass ich einen ak nachweis mache, indem ich eine festschicht mit ag beschichte und darauf dann pat. serum pipetiere, so dass dann evt vohandene ak ein ag-ak komplex bilden.
dann pipetiere ich noch einen ak hinzu, der gegen den pat. ak gerichtet ist und noch eine enzymatische funktion besitzt. wenn der 2. ak nun bindet wird er sozusagen aktiviert und kann dann ein substrat umsetzen, so dass es zu einem farbumschlag kommt.

ist das bis hier richtig?

was ich jetzt nicht verstehe ist das angehängte bild:


warum mache ich denn die verdünnungsreihe? um den titer zu bestimmen? und wenn ja, bestimme ich den titer immer auf diese weise? kann ich damit auf die ag menge zurückschließen?
oder wie muss ich diese platte lesen?



und meine zweite frage ist zum lia/western blot...

wo liegt denn der vorteil beim lia (line immuno assay)? ist es denn nicht besser, wenn ich die proteine/ag nach größe auftrenne??


ich hoffe, jemand kann mir helfen.... :-((

gruß

Ulle
15.02.2010, 09:34
Zur Verdünnungsreihe: ELISA folgen einer Sättigungskinetik, auch das Lambert-Beersche-Gesetz gilt nur für Extinktionen in einem definierten Bereich (<1.5, wenn ich mich recht entsinne). Insofern ist die Aussagefähigkeit eines ELISA bei hohen Konzentrationen an Antigen eingeschränkt, mit einer Verdünnungsreihe landet man hingegen meist immer in einem Bereich, wo man belastbare Messungen vornehmen kann.

Zu LIA: Gerade wenn die Proteine eine nahezu identische Größe haben (z.B. verschiedene Autoantikörper) erreicht man mit LIA einfach eine bessere Auftrennung.