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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Absenkung des NCs



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Anna-C
23.02.2010, 10:39
halte die alte (?) regel mit den -0,1 auf die DN pro WS auch für gut, kann mich nur den vorgängern anschließen.
und das heißt ja nicht, dass die wartezeitquote dann wegfällt, mir wurde erzählt, dass das früher eben wirklich so war mit den 0,1 und den andren quoten dazu ?

Linda.1001
23.02.2010, 10:55
Die Kriterien erstellt die Kultusministerkonferenz. Sehr fraglich, ob da in Zukunft FDP Minister eine Mehrheit finden werden ;-)
Die NRW Wahl wird spannend!

Ich war bisher nie FDP Wähler, aber wenn die sich dafür mal stark machen würden, würd ich evtl. sogar fahnenflüchtig. :-P

@Anna: die Wartezeitquote war damals höher angesetzt, d.h. ein höherer Prozentteil entfiel auf die Wartler, deswegen war der NC damals auch nicht so streng, auch nicht mit nem 1,8 Abi.

Wer sich diese behämmerte, derzeitige Regelung ausgedacht hat, den sollt man standrechtlich....na gut, das führt zu weit, aber dennoch doofe Regelung z.Zt. :-wow

Medi2009
23.02.2010, 11:46
das mit der geringen ausbildungsbonierung find ich auch total bescheiden...ums mal so auszudrücken

und weger den jungen ärzten: das mag ja schön und gut sein, aber dank der momentanen situation studieren auch viele einfachmal medizin nur weil sie einen guten schnitt hatten und brechen dann im 3. semester ab, das ganze is dann auch nicht wirklich produktiv (in jeder hinsicht):-meinung
Medizin hat ohnehin die geringste Abbrecherquote (10-13% ), also kaum jemand bricht ab. Und wenn jemand mit 1,0 das "einfachmal" ausprobieren möchte, dann hat er auch verdient, ganz egal ob er sich danach umentscheided.
Und außerdem kann ich dir aus meiner Erfahrung sagen, dass es eher die Wartler sind, die die schlechteren Noten haben bzw dazu neigen aufzuhören oder einfach nicht weiterkommen. :-meinung

Ulle
23.02.2010, 11:56
1) Eine Erhöhung der Wartezeitquote würde primär diejenigen begünstigen, die sich momentan in ihr befinden. Wenn aber die Wartezeitschlange durch die ganzen ADHler, die nicht mehr bedient werden konnten, gespeist wird, haben wir in 5-6 Jahren wieder ähnliche Probleme - manche werden dadurch vom Medizinstudium abgeschreckt werden. Aber anzunehmen, dass die Wartezeit dann dauerhaft auf 5-6 Semester fällt, halte ich für sehr gewagt.

2) Die Kombination von Abi-Schnitt und Wartezeit würde die Wartezeit für Leute jenseits der 3.0 drastisch verlängern. Die Leute mit einer 2.0 sollten sich vielleicht überlegen, warum sie ein Recht auf schnellen Zugang zu einem Studienplatz haben sollen, zugleich dies aber sehr schlechten Abiturienten faktisch verwehren (Wartezeiten von bis zu 20 Jahren halte ich für durchaus realistisch). Was ihre Vorleistung angeht, sind sie natürlich deutlich besser, in Schwarz/Weiss aber genauso wegen mangelnder Abiturleistung gescheitert. Das schöne an unserem System ist doch gerade, dass wirklich jeder, der den Willen aufbringt, auch alles studieren kann - und das finde ich auch gut so.

3) Wenn das Abitur nach neusten Erkenntnissen kein guter Indikator für die Studierfähigkeit ist, dann brauch man keine anderen Tests, sondern muss das Abitur auf den Prüfstand stellen. Wozu gehen wir denn zur Schule, wenn die vermittelten und abgeprüften Inhalte so abgehoben sind, dass es nicht mehr richtig auf ein Studium vorbereitet. Wenn Häkelkurse in der Oberstufe notwendig sind, um soziale Kompetenzen zu stärken, dann machen wir das halt.

4) Für mich ist Ausbildung Sache der Eltern - wenn dann jemand nach seinem Studium das Land verlässt, ist das sein gutes (freiheitliches) Recht. Die Eltern haben (in den meisten Fällen) jahrelang das Bildungssystem finanziert, der Auswanderer stützt im Ausland das Bildungssystem, wo (voraussichtlich) seine Kinder gefördert werden (bzw. muss für seine Kinder Gelder zurücklegen, um in weniger "sozialistische" Bildungsmodelle seine Kinder durchzubringen). Ich halte es für höchst bedenklich, die Bildungskosten als eine Art Schuld der Person an der Gesellschaft zu deuten. Wir (= die Gemeinschaft) zahlen solidarisch, um unserem Nachwuchs die bestmögliche Ausbildung zu gönnen. Nicht damit er anschließend die Schuld an der Gesellschaft abarbeitet, sondern um ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Und wenn das bedeutet, ins Ausland zu gehen, dann ab dafür. Das Ausland muss sich irgendwann überlegen, ob die Vergütungen für Ärzte nicht vielleicht einen Ticken zu hoch sind (gilt für max. 20 Staaten in Europa und Nordamerika) und wir müssen überlegen, ob die chaotischen Arbeitsbedingungen an deutschen Kliniken immer noch zeitgemäß sind. Monetäre Fussketten sind aber definitiv der falsche Weg.

Linda.1001
23.02.2010, 12:08
Und außerdem kann ich dir aus meiner Erfahrung sagen, dass es eher die Wartler sind, die die schlechteren Noten haben bzw dazu neigen aufzuhören oder einfach nicht weiterkommen. :-meinung
Ich wiederhole mich ja wirklich nicht gerne....aber,
ich liiiiiiebe aus persönlichen Erfahrungen gezogene Pauschalisierungen, die so gar nicht die Realität wiedergeben können. :-top


3) Wenn das Abitur nach neusten Erkenntnissen kein guter Indikator für die Studierfähigkeit ist, dann brauch man keine anderen Tests, sondern muss das Abitur auf den Prüfstand stellen. Wozu gehen wir denn zur Schule, wenn die vermittelten und abgeprüften Inhalte so abgehoben sind, dass es nicht mehr richtig auf ein Studium vorbereitet. Wenn Häkelkurse in der Oberstufe notwendig sind, um soziale Kompetenzen zu stärken, dann machen wir das halt.


Das sowieso....aber was ist denn mit einem Studierfähigkeitstest nach dem Modell des ehemaligen (!!! vor 2003) bestehenden Medizinerstest. Der war nach Auskunft einiger jener, die diesen Mal absolviert hatten mit dem derzeitigen TMS nicht vergleichbar. So eine Art Test wäre doch durchaus denkbar. In anderen Studienfächern gibt es längst als Aufnahmekriterum solche Vorprüfungen...

DeSeal
23.02.2010, 12:19
Ich tippe darauf, dass die Wartezeitquote weiter abgesenkt und dafür die AdH-quote hochgeschraubt wird.

Dann hat der Arsch Kirmes!!! Aber gewaltig!!! :-wand

Solche Aussagen könnten im Wartezeitbereich gesundheitsgefährdend sein ^^

THawk
23.02.2010, 12:25
Warum, Linda, er hat es nicht als Tatsache verkauft, sondern seine Meinung geschildert und dies auch sehr deutlich gemacht. Hier redet doch eh jeder nur von seinen Meinungen und Ideen. Wirkliche Tatsachen findet man bei diesem Thema nicht. Jeder argumentiert am Ende für ein System, das ihm selber (zumindest einen gewissen) Vorteil bringt.

Inhaltlich: Der alte Medizinertest war aufgrund seiner hohen Korrelation mit den Abitur-Noten abgeschafft worden.

Und inhaltlich würde mich noch interessieren, wie bei einer höher angesetzten Wartezeit-Quote der NC sinken soll?! So hast du es ein paar Posts vorher ausgedrückt. Der NC sinkt (i.S. von "wird besser für alle Bewerber") wenn es weniger Bewerber oder mehr Plätze gibt. Der NC bildet sich aber nicht aus der Wartesemester-Gruppe. Das heißt, wenn von allen zur Verfügung stehenden Plätzen 40% an Warter gehen, wird der NC höher sein als wenn nur 20% an Warter gehen. Weil einmal 60% und einmal 80% der Gesamt-Studienplätze an die vergeben werden, nach deren Abinote der NC ermittelt wird.

So lange eine massive Diskrepanz zwischen Studienplatzangebot und Bewerbern besteht, wird immer ein Großteil der Bewerber keinen Studienplatz erhalten. Das könnt ihr auch mit allen schön gedachten Veränderungen nicht ändern. Die Frage ist nur wer wartet.

Ulle
23.02.2010, 12:25
Das sowieso....aber was ist denn mit einem Studierfähigkeitstest nach dem Modell des ehemaligen (!!! vor 2003) bestehenden Medizinerstest. Der war nach Auskunft einiger jener, die diesen Mal absolviert hatten mit dem derzeitigen TMS nicht vergleichbar. So eine Art Test wäre doch durchaus denkbar. In anderen Studienfächern gibt es längst als Aufnahmekriterum solche Vorprüfungen...
Ich glaube nicht, dass ein irgendwie gearteter Test über 1-3 Tage auch nur annähernd gleich gestellt werden sollte mit einem Test über 3 Jahre. Man darf gerne das Abitur auf studienfachrelevante Inhalte gewichten, aber bitte kein Test nach Tagesform.

Linda.1001
23.02.2010, 12:31
Wenn wir jetzt davon reden, die Bewerber nach der Wahl ihrer Fächer auszuwählen, wären wir ja fast dabei, das Abitur in naturwissenschaftlichen und literarischen Zweig zu teilen....wird in einigen Ländern so gehandhabt. Fänd ich nicht schlecht....

Medi2009
23.02.2010, 12:39
Ich wiederhole mich ja wirklich nicht gerne....aber,
ich liiiiiiebe aus persönlichen Erfahrungen gezogene Pauschalisierungen, die so gar nicht die Realität wiedergeben können. :-top


Woher willst du wissen wies in der Realität ist, du bist doch selber noch nicht dabei...

Linda.1001
23.02.2010, 12:46
Woher willst du wissen wies in der Realität ist, du bist doch selber noch nicht dabei...

Hmmm...ja ich bin noch nicht dabei.
Nur weil es anscheinend ein paar Abbrecher gibt, die zufällig Wartler sind, heisst das aber noch nicht, dass das die Tagesordnung ist oder? Das meine ich.

chil-i
23.02.2010, 12:51
sag mal linda du weißt doch gar nicht, wovon du da überhaupt redest!
zuerst behauptest du, dass viele einserabiturienten im 3. semester abbrechen, dann schreibt jemand anderes, der STUDIERT und kommilitonen hat, dass SEINER MEINUNG nach eher die warter abbrechen und bittet dich, deine dümmliche aussage zu belegen und dann wirfst du ihm vor, aus persönlichen erfahrungen pauschalisierungen zu machen. sag mal gehts dir eigtl noch gut???
woher willst du denn wissen, wer eher abbricht? du kannst noch nichtmal aus eigener erfahrung reden, also lass es doch einfach.

Medi2009
23.02.2010, 12:51
Ne das sag ich auch nicht, aber tendenziell sind die Warter nun mal schlechter. Was ich auch verstehen kann, denn die meisten anderen kommen frisch aus der Schule, und wenn man 6-7 Jahre gearbeitet hat, ist es durchaus schwer sich nochmal mit Bio-Chemie-Physik zu beschäftigen.

Allerdings wird auch viel zu oft behauptet, dass die ganzen 1er Abiturienten Plätze für "geeignetere" Bewerber blockieren, und ohnehin "nach 3 Semestern" wieder abbrechen, was auch auch totaler Schwachsinn ist.

Kaum einer bricht ab, wie ich schon sagte hat Medizin die niedrigste oder mit Sicherheit eine der niedrigsten Abbrecherquoten.

Mr. Pink online
23.02.2010, 19:40
Kaum einer bricht ab, wie ich schon sagte hat Medizin die niedrigste oder mit Sicherheit eine der niedrigsten Abbrecherquoten.

Ja das stimmt wohl, sogar durchs Physikum fliegen weit weniger als man vermuten sollte. Bei den Späteinsteigern ins Studium habe ich völlig unterschiedliche Typen kennengelernt: die einen studieren azyclisch weil sie nebenher noch Geld ranschaffen müssen, die anderen machen sich nen Ruhigen weil sie schon sehr viel Geld haben, andere sind motiviert und voll dabei ...
Also Pauschalaussagen lassen sich da keine machen, zu den jungen Abiturienten übrigens auch nicht. Bisher weiss ich auch noch nicht wer, oder wie viele überhaupt abgebrochen haben. Können jedenfalls nicht viele gewesen sein!

KoelnerMedizin
23.02.2010, 21:58
Letztlich ist das von der FDP eh nur purer Populismus wie immer ohne durchdachtes Konzept. Aber was will man von diesen Kapitalisten auch erwarten?

-Pluto-
23.02.2010, 22:19
Ahahha!!!

Naja so kann sich die FDP bei mir beliebt machen!!!!!

Linda.1001
23.02.2010, 22:49
sag mal linda du weißt doch gar nicht, wovon du da überhaupt redest!
zuerst behauptest du, dass viele einserabiturienten im 3. semester abbrechen, dann schreibt jemand anderes, der STUDIERT und kommilitonen hat, dass SEINER MEINUNG nach eher die warter abbrechen und bittet dich, deine dümmliche aussage zu belegen und dann wirfst du ihm vor, aus persönlichen erfahrungen pauschalisierungen zu machen. sag mal gehts dir eigtl noch gut???
woher willst du denn wissen, wer eher abbricht? du kannst noch nichtmal aus eigener erfahrung reden, also lass es doch einfach.

Erstmal, schlägst du mir gegenüber bitte nicht so einen Ton ein. Das mal als erstes!

Zweitens, habe ich nicht behauptet, dass 1er Abiturienten nach dem 3.Sem. abbrechen würden, was soll der Unsinn? Noch dazu die Frechheit meine Aussage als dümmlich zu bezeichnen, das rückt dich nicht wirklich in ein gutes Licht...aber egal.

Ja mir gehts gut, aber ich habe dennoch keine Lust und Zeit mich mit solchen Leuten wie dir zu unterhalten, dazu ist mir meine Zeit zu schade.
Gehts dir denn gut? Du wirkst so aggro.....:-top

Ich lasse es bestimmt nicht meine Meinung hier Kund zu tun und erst recht nicht von jemandem wie dir, der mir Aussagen unterstellt und sich so gebärdet....geh dich doch bitte woanders abreagieren, ja?

ludelron
23.02.2010, 23:04
naja ich fand den ton von chil-i jetzt vielleicht auch nicht gänzlich okay, aber im grunde hat er doch völlig recht, dass deine aussagen jetzt nicht grad ne ausgeburt an cleverness wiederspiegeln.naja und dass er so aggro wirkt könnte daran liegen,dass ihm der unsinn den du verzapfst aufn senkel geht,was ich persönlich wohl nachvollziehen kann.meine subjektive meinung

Linda.1001
23.02.2010, 23:15
Ganz Recht, meine persönliche Meinung ist Unsinn, weil sie gewissen Leuten nicht in den Kram passt. Sehr konstruktiv. Au weia.

Der Ton war nicht ok? Sorry, der Ton war unterste Schublade...:-oopss Als dümmlich brauche ich mich hier nicht wegen meiner Meinung bezeichnen lassen. So weit sind wir hier noch nicht. Wenn jemandem meine Meinung nicht passt, so what? Aber aggro muss man net werden...

Naja, ich lass euch dann mal austoben hier.:-winky

THawk
24.02.2010, 06:40
Ganz Recht, meine persönliche Meinung ist Unsinn, weil sie gewissen Leuten nicht in den Kram passt. Sehr konstruktiv. Au weia.

Du hast die interessante Angewohnheit, selber das zu machen was du bei anderen kritisierst. Bzw. du bringst so viel Deutung in die Aussagen anderer rein, dass man nicht mit dir diskutieren kann (wem soll's denn nicht in den Kram passen?! Ich behaupte mal, dass es denen, die bereits studieren, relativ egal sein kann wie sich die Quoten ändern - da ist dein Eigeninteresse wohl deutlich ausgeprägter)

Leider äußerst du dich auch nicht zu höflich angebrachter Kritik an deinen Aussagen. Dann bleib halt bei deiner Meinung, das will und kann dir ja keiner verbieten. Aber wenn du damit hier diskutierst und sie zur Wahrheit erheben möchtest, wären doch mal andere Quellen sinnvoll. Ich habe mich auch sehr gewundert, wie du als Wartezeitler das Verhalten im Studium bewerten möchtest. Das ist dir imho nicht möglich - wenn doch, dann nur unter Berufung auf Quellen, die es können.

Daher - Ton fand ich auch nicht okay, inhaltlich stimme ich aber zu.