PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Geht Ihr Zu Den Vorlesungen???



Seiten : 1 [2]

docmezzomix
24.01.2003, 23:53
Ich fänd so ne Umfrage nach Semestern aufgeteilt ganz nett: Erstis kontra 3 Semester, Vorklinik gegenüber Klinik, ich glaube da geht es bös Berg ab mit den Prozenten (wenn ich bei mir an den Unterschied zwischen 1. und 2. denke :-D )

Fachliteratur dazu auf:http://www.major-tom-idstein.de/tom/Funstuff/Studium/studium.html ein ganz normaler Studientag von einem Studenten (ich glaub aus Frankfurt / M )
und noch so ein bis zwei andere treffende Sachen.

luckyblue
25.01.2003, 00:44
:-top :-top :-top
klasse Seite, besonders die Zitate:

Zitate deutscher Prof´s (Urban Legends)
Die einzige Mitstudentin im Hoersaal an Prof: "Warum brummt der Trafo da vorn eigentlich
so??"
Prof: "Wenn Sie 50 Perioden in der Sekunde haetten, dann wuerden Sie auch brummen...!"
(Elektrotechnik, FH Kempten)
---
Warum werden die Frauen seit Jahrhunderten unterdrueckt? Weil es sich bewaehrt hat!
(Englisch, Freie Waldorfschule Essen)
---
Das Frauen kein Physik machen, liegt doch nicht daran, dass sie nicht praktisch veranlagt
sind - denn kochen und putzen das tun sie ja!" (Mathematik, Uni Osnabrueck)
---
...und alles was Vorteile hat, hat auch Nachteile. Wenn man z.B. eine attraktive Freundin hat,
ist sie meistens aus zweiter Hand. (Messtechnik, Uni Rostock)
---
Die Frauen moegen sich bitte in die hinteren Reihen setzen. Ich kann den
Menstruationsgeruch nicht ertragen. (Jura, Uni Leipzig)
---
"Ihre Argumente sind so schwammig, wie Ihr Busen." (Jura, Prof. zu einer Studentin, Uni
Bochum)
---
"Meine Herren, die Frauen sind in Jura sowieso immer besser als Sie. Diese Frauen werden
Ihre Chefs werden." Prof fragt eine weibliche Studentin. "Meine Dame, wissen Sie wie man
diesen trivialen Sachverhalt loest?" Keine Antwort! "Na, ja Sie sollten wohl auch ein Mann
werden, oder?" (Wirtschaftsrecht, Uni-GH-Essen)
---
Schuelerin zieht sich den Pullover aus waehrend einer Matheaufgabe. Lehrer: "Das war wohl
eine heisse Aufgabe, wollen doch mal sehen ob wir noch so eine finden." (Mathe,
Albrecht-Duerer-Schule Duesseldorf)
---
Student und Prof stehen nebeneinander am Urinal: Student: "Endlich stehen wir mal als zwei
gleichwertige Maenner nebeneinander." Prof.: "Tja, und schon wieder haben SIE den
kuerzeren gezogen!" (Iserlohn MFH)
---
Prof an Bushaltestelle zu Studenten: "Haette ich gewusst, dass ihre drei Nachfolger noch
bloeder sind als Sie, waeren Sie nicht durchgefallen!" (BWL, Uni Halle)
---
Der Kosinus ist nicht das, was ihr Euch vorstellt: Zwei Schenkel mit ,was drin. (kurze
Pause) - Aehm, ..." (Dozent bei der Einfuehrung der Potenzreihen)(Analysis, Uni Karlsruhe)
---
Prof: "Wie ist es denn mit der Harn-Samen-Roehre, ist die geschlossen oder offen (beim
Geschlechtsverkehr)?" Student: "Hm ... offen?!?" Prof: "Natuerlich ist die offen. Stellen Sie
sich vor Die ist geschlossen, dann geht der Schuss nach hinten los, da fliegen Ihnen die Ohren
weg!" (Anatomie, Uni Magdeburg)
---
"Warum kommen denn immer wieder Studenten zu spaet zur Vorlesung. Dies ist doch keine
Voelkerwanderung, oder? (Ein asiatische Kommilitone betritt den Raum) "Naja, Sie sind
entschuldigt, Sie hatten jaeinen langen Weg!" (Wirtschaftsrecht, Uni-GH-Essen)
---
Prof: "Was ist Agio?" Student: "Weiss ich nicht." Prof: "OK, durchgefallen! Student: "Ich
habe aber Anspruch auf drei Fragen in der muendlichen Pruefung! Prof: "Klar..., was ist
Disagio?" Student: "..." Prof: "...und was ist der Unterschied zwischen Agio und Disagio?
Student: "..." Prof: "...durchgefallen!" (bei einer muendlichen Nachpruefung in BWL, Uni
Hamburg)
---
Prof: "Was finden Sie schlimmer, einen toten Schleyer oder einen freilebenden Terroristen?"
Student: "Einen freilebenden Terroristen." Prof: "Wirklich? Ich bin erschuettert. Wo sind
Ihre Ideale in Ihrem Alter?" (Jura, Uni Marburg)
---
"Ich mache besser die Tuere zu, nicht dass noch jemand hoert, was ich Ihnen hier erzaehle."
(Jura, Uni Marburg)
---
"Dann will ich das noch einmal ganz einfach erklaeren. Also einfacher geht's eigentlich gar
nicht: Stellen Sie sich mal die Wellenfunktion von einem Wassermolekuel vor..."
(Theoretische Chemie, (Erklaerungsversuch zum Hamillton-Operator), UniBochum)
---
"Eine Schande, dass mein genialer Kopf eines Tages verfaulen muss!" (Wirtschaftstheorie,
Uni Hannover)
---
Prof: "Welches Epithel haben wir in der Vagina?"
Student: "Flimmerepithel?"
Prof: "Haben Sie schon einmal eine viel befahrene Strasse gesehen, auf der Gras waechst?"
(Anatomie, Medizinische Fakultaet Halle-Wittenberg)
---
Ein Ingenieur der nicht saeuft, ist wie ein Motor der nicht laeuft!" (Technische Mechanik,
FH-Furtwangen)
--- Natuerlich wollen alle Hochschulen nur die besten Studenten... aber wir haben nur SIE..."
(Informatik, FH Konstanz)
---
Wir haben kuerzlich ein Feldexperiment gemacht." (Lauter sprachlose Studies) "Wir haben
ein paar BWLer in die Wueste geschickt! Und? Keine Ueberlebenden! Was lernen wir
daraus? BWL taugt nicht fuers Leben!" (BWL, Uni-Muenster)
---
Lehrer: "Alkohol ist unter anderem auch ein gutes Loesungsmittel..." Schuelerin: "Ja, fuer
Probleme und so..." (Biologie, Herzog-Ernst Gymnasium Uelzen)
---
Student kommt zu spaet zur Vorlesung. Der Prof. fragt ihn grimmig: "Haben Sie gedient??"
Der Studi nickt.
Prof.:" Was haette Ihr Spiess dazu gesagt, wenn Sie zu spaet kommen?"
Studi: "Guten Morgen Herr Leutnant?!" (Physik, TU-Braunschweig)
---
Ihnen hat man wohl Helium ins Hirn geblasen, dass Sie ueberhaupt aufrecht gehen koennen?"
(Physik, TU-Chemnitz)
---
Prof: "Ich bin das Exmatrikulationsamt!" (Durchfallquote 60%) (Schaltungstechnik, TU
Muenchen)
---
Sie und ich, wir haben etwas gemeinsam: Wir alle befinden uns zum ersten Mal in einer
Datenbank-Vorlesung - mit dem kleinen Unterschied: Ich muss sie halten. Sie koennen mich
also mit gezielten Zwischenfragen ganz schoen in Verlegenheit bringen. Aber ich kann Ihnen
versichern: Wenn Sie das tun, werde ich Sie in der Vordiplompruefung ebenso in
Verlegenheit bringen.(Informatik, Uni Hohenheim)
---
Aber damit keine Geruechte aufkommen, auch die Nordeuropaer haben einiges zu bieten: The
following story is true and happened att the University of Midsweden last year: During a
lecture in biology, the professor told the students that human sperm contet glucose. A young
female student raised her arm and asked: "If i got this right, there is about as much glucose in
sperm as there is in sugar?" "Totally right", said the professor. "Why doesn't it taste as
sweet, then?", asked the student. After a short moment of silence, the whole aula started
laughing loudly. When the student realised what she said, she picked up her books and
walked away. Before she reached the exit, the professor gave an answer, whichi is classical
nowadays: "It doesn't taste as sweet as sugar because the sweet taste-buds sit at the tip of the
tongue and not in the throat". The student was never seen again ever since.

ClooneyGeorge
26.01.2003, 08:44
Hmm, ich muss sagen das ich schon ein wenig erstaunt über die Meinungen und die momentanen Umfragewerte bin.
Der Trend zeigt ja schon deutlich, dass der (zwar nicht repräsentative) Durchschnitt in Richtung 50% und weniger tendiert. (müsste man evtl. unterteilen in Vorklinik/Klinik ;-) )
Ich glaube wenn ich jetzt in´s erste Semester komme besuche ich jede Vorlesung die ich kann, nur aus "Angst" irgendwas verpassen zu können... :-notify
Aber schon komisch, dass die Qualität der Lehre wohl so extrem zu wünschen übrig läßt.
Liegt das an der Tatsache, dass vorne der Prof. größtenteils eine unverständliche Vorlesung hält, bei der evtl. direktes Nachfragen notwendig wär (so wie in der Schule?), sind die Vorlesungen zu lückenhaft oder einfach nur langweilig ?
Ich hätte ehrlich gesagt keine Lust mehr als 50% der Vorlesungen selbst zu hause nachzuarbeiten, da hilft es doch sicher zumindest schonmal eine Basis aus der Vorlesung zu haben auf der sich aufbauen und somit Zeit sparen läßt. :-music
Doch kann ich natürlich noch nicht mitreden und es ist wohl auch so, dass (wie glaube ich Janine sagte) es auch abhängig vom persönlichen Lerntyp, dem Fach etc. ist.
:-peng

Lava
26.01.2003, 12:54
Tja Schorsch, deine Einstellung hat wohl JEDER Ersti, aber sie wird sich sehr schnell ändern. Glaub mir! Vorlesungen sind mit Unterricht in keinster Weise zu vergleichen.

Irrtum Nummer 1: Vorlesungen ersparen dir das Nachlesen im Buch.
In der Schule musste ich so gut wie nie irgendwas im Buch lesen. Ich hab im Unterricht aufmerksam zugehört und falls nötig aus dem Hefter gelernt. In der Uni kannst du das getrost vergessen! Die Vorlesungen sind nie so ausführlich wie ein Buch bzw. viel ausführlicher als nötig. Außerdem sind Dozenten keine Lehrer und viele wissen absolut nicht, was Didaktik eigentlich bedeutet. Will sagen, manchmal ist es extrem schwierig, überhaupt etwas mitzuschreiben. Und selbst wenn du was mitschreibst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du es dir danach nie wieder ansiehst... Und in der Vorlesung kannst du oft nicht entscheiden, was wichtig ist und was nicht. Die Dozenten erzählen das, was ihnen selber wichtig und interessant erscheint. Die Physikumsfragen stellen aber ganz andere Leute...

Irrtum Nummer 2: Du verpasst etwas, wenn du nicht hingehst
In Anatome ist es z.B. so, dass du sowieso alles nochmal im Buch und im Atlas nachlesen musst. Ob du nun in der Vorlesung warst oder nicht! Nur manchmal kommt es vor, dass in den Vorlesungen Dinge erwähnt werden, die in keinem Lehrbuch stehen und die die Dozenten gerne abfragen. Aber das ist wirklich selten. Meistens reicht dir ein gängiges Lehrbuch.

Und zu der Qualität der Vorlesungen... hm... oft kann man das erst hinterher beurteilen. Ein Jahr später denkst du dann "Hey, eigentlich war die Vorlesung ganz nützlich!" Außerdem beurteilen wir oft nicht wirklich die Qualität, sondern eher den Dozenten an sich. Ist er sympathisch und lustig, gehst du hin. Ist er eine Schlaftablette, bleibst du zuhause - obwohl er vielleicht wichtige Fakten rüberbringt. Oder nach der Wichtigkeit des Faches! In Anatomie war der Hörsaal fast immer mindestens halbvoll, in Psychologie war keine Sau...
Übrigens: ganz besonders im ersten Semester sind die Vorlesungen meistens unnütz - nach meiner Erfahrung. Wenn du keinen Plan von Bio, Chemie und Physik hast, nützt dir ein Buch tausendmal mehr als ein Dozent, der den Stoff der gesamten Sekundarstufe 2 in drei Stunden runterleiert.

Nachfragen? Manche Dozenten erlauben das oder fordern sogar dazu auf. Machen tun es die allerwenigsten. Vorlesung heißt dasitzen, Klappe halten, zuhören. Wenn du Fragen hast, kannst du nach der Vorlesung nach unten gehen und mit dem Dozenten sprechen. Jedenfalls mit den meisten. Die freuen sich sogar, wenn sich jemand für das Thema interessiert.

ClooneyGeorge
26.01.2003, 13:53
:-notify :-sleppy :-notify :-sleppy :-notify :-sleppy :-notify :-wow :-blush :-)) :-D :-music :-sleppy :-notify


Hm, woher weiss man denn was man mitschreiben soll bzw. was man nachschlagen/lernen muss ?
Verschafft man sich aufgrund alter Klausuren ein ungefähres Bild, oder kann man auch den Prof fragen was er denn empfiehlt ? (wahrscheinlich seine Vorlesungen)

Ich bin ja echt mal gespannt, freue mich auf´s Studium, doch wird es mir wohl schwer fallen meine Klappe während der Vorlesung zu halten, bei der Zahl an Mithörern wohl aber auch kaum vermeidbar. :-sleppy

June
26.01.2003, 14:28
Praktisch alle Profs geben in den ersten Stunden Bücherempfehlungen raus (unbedingt reinlesen bevor du dir was kaufst!) und für die Praktika gibt es Skripte, da merkst du dann schon, was so verlangt wird...

Falls du meinst, was du für die Klausuren lernen mußt, da gibt es verschiedene Möglichkeiten:
In einigen Vorlesungen werden zu Beginn des Semesters Vorlesungspläne mit den behandelten Themen herausgegeben.
Manchmal, aber wirklich nur manchmal, hängt an irgendeinem schwarzen Brett irgendwo, wo man es nie vermutet hätte, eine Eingrenzung der klausurrelevanten Themen - bei uns in der Dermatologie war irgendjemand so nett, den Zettel auch gleich abzureißen und mitzunehmen, danke auch!
Weiterhin kennt man ja auch den einen oder anderen netten Menschen, der wenigstens einen Überblick hat, was in den Vorlesungen so dran kam.
Aber das wohl Effektivste ist es, sich Altklausuren zu beschaffen. Gerade in der Vorklinik ist das hier kein Problem, da verkaufen die Fachschaftler die Klausuren der letzten x Jahre der allermeisten Fächer in gedruckter und gebundener Form für wenig Geld.

Die June :-music

crazys.
26.01.2003, 23:33
Hallo,

also ich hab die Vorlesungen in der Vorklinik in Freiburg anfangs so gut wie nicht besucht (musste erstmal den Beginn des Studienlebens so richtig "befeiern" ;-)
Allerdings hab ich spätestens zu Präpkurszeiten bereut, so gut wie keine Anatomievorlesung besucht zu haben; meine Komilitonen hatten z.T. echt allein durch die Vorlesung ein recht solides Grundwissen und ich musste wirklich bei 0 anfangen :-(
Ab dem 3. Semester wurden wir dann fast "gezwungen" in Biochemie und Physio-Vorlesungen zu gehen - zwecks Testaten, etc., da kam nämlich echt relativ häufig die Frage: Wissen Sie das nicht, waren Sie nicht in meiner Vorlesung???? Meine Meinung dazu: :-dagegen

Also ich finde es ist jedermanns Privatsache, ob er hingeht oder nicht...ich persönlich hab v.a. in der Vorklinik nicht wirklich viel dabei gele rnt und ziehe auch ausschlafen und dann aus Büchern lernen vor!!! :-lesen


Allerdings muß ich sagen, hat sich das in der Klinik ziemlich geändert. Da hab ich mir die interessanten und guten Vorlesungen rausgesucht, angehört und für gut befunden und die restlichen weggelassen (kam so auf schätze mal 50% :-top )

Trotz allem muß man immer nochmals alles aus Büchern nachlernen....


Zum Thema quatschen während der Vorlesung kann ich nur sagen: Ich habs auch oft getan :-D
Und teilweise waren gerade die in der Vorklinik "gezwungenen" Vorlesungen für mich wenigstens insofern gut, daß ich meine sozialen Kontakte pflegen konnte :-))

Froschkönig
26.01.2003, 23:45
Original geschrieben von docmezzomix
Ich fänd so ne Umfrage nach Semestern aufgeteilt ganz nett: Erstis kontra 3 Semester, Vorklinik gegenüber Klinik, ich glaube da geht es bös Berg ab mit den Prozenten (wenn ich bei mir an den Unterschied zwischen 1. und 2. denke :-D )


Ansatzweise hast Du zwar recht, siehe auch ClooneySchorsch :


Hmm, ich muss sagen das ich schon ein wenig erstaunt über die Meinungen und die momentanen Umfragewerte bin. Der Trend zeigt ja schon deutlich, dass der (zwar nicht repräsentative) Durchschnitt in Richtung 50% und weniger tendiert. (müsste man evtl. unterteilen in Vorklinik/Klinik )
Ich glaube wenn ich jetzt in´s erste Semester komme besuche ich jede Vorlesung die ich kann, nur aus "Angst" irgendwas verpassen zu können...


Stimmt aber insofern nicht ganz weil : Der eine oder andere hat schon vorher was anderes Studiert (so auch ich...) und es scheint in vielen Studiengängen der Fall zu sein, daß die Vorlesungen absolut nichts obligat hilfreiches darstellen. Klar war ich in jeder Vorlesung beim 1. Mal, aber hab schon im 1.Medizinsemester gewaltig zusammengestrichen....


Nochmal der Schorsch :


Hm, woher weiss man denn was man mitschreiben soll bzw. was man nachschlagen/lernen muss ?

Also ich hab mich nach einer (kurzen) Weile eher auf´s reine Zuhören verlagert, da ich durch das Mitschreiben weniger effektiv den Stoff mitbekommen hab (Was hat er gerade gesagt ???)
Und was machst Du mit den ganzen Mitschriftn ? Mitschrift, Skript, Buch, Altklausuren....willst Du alles in 4 verschiedenen Fassungen lesen, von denen das Lehrbuch meist ohnehin die ausführlichste Form darstellt und Mitschriften und Co. nur zur Stoffbegrenzung dienen ?

Wenn Du Stoffbegrenzung willst, tut´s auch Skript, Altklausuren und Vorlesungsplan (wenn vorhanden)

P.S. Wenn man einen Höhrsaal betritt, in dem über 50% der Studenten mitschreiben, ist man bei den Erstsemestern gelandet :-D

Die Niere
27.01.2003, 12:32
Original geschrieben von Janine

Bei und gibt es sogar jedes Jahr eine Top Ten der Dozenten und der/die Beliebteste aus Klinik und Vorklinik bekommt einen Preis.

Bei uns soll das wohl mal in Zukunft so laufen, daß die Gelder für die einzelnen Institute nach Studentenranking verteilt werden sollen. Das beste 1/3 der I bekommt 1/3 mehr Geld, für mittlere ändert sich nichts und das untere 1/3 muß mit 1/3 weniger Geld wirtschaften. Ob das nur die Gelder für die Lehre sind, kann ich leider nicht sagen, da zum einen das ganze wohl noch in Planung ist und die endgültigen Regelungen noch nicht getroffen waren. Jedoch frag ich mich, wie man eine schlechte Vorlesung mit weniger Geld besser machen soll - das ist ja das gleiche wenn ich mit weniger Essen, noch mehrere Mäuler stopfen sollte. Aber auf jeden Fall ist es eine gute Motivationshilfe....

@docmezzomix
Die Seite ist wirklich absolut klasse und die Zitate sind auch wunderbar...einen hätt ich da auch noch:

Prof: Welches Geschlecht herrschte denn in der Donaumonarchie
Student: Die Döner !

Aber zurück zum Thema:

@Janine zu Irrtum nr. 1: VOLL ZUSTIMM !
Eine Vorlesung kann auch nur gaaaanz seltenen Fällen, den Stoff in seiner Gesamtheit , gut geordnet rüberbringen - ich habe mir meine Mitschriften noch in keinem Fach jemals so angesehen, als daß ich das als Prüfungsvorbereitung bezeichnen würde.

Aber Nachfragen ist bei fast allen Vorlesungen bei uns sehr gerne gesehen und jeder Dozent geht ausführlich darauf ein - aber meistens haben die Studenten keinen Bock nachzufragen - dort liegt eher das Problem würde ich sagen - denn die sagen sich (und ich auch, wenn ich denn überhaupt in der Vrl. bin [ja ich habe bei der Abstimmung auch den untersten Knopf gedrückt]), daß sie das alles sowieso nochmal im Buch nachlesen müßen, da wird die Antwort dann schon stehen.

Alles in allem kann man wohl sagen, daß wieder einmal der Lerntyp entscheidend ist: Ich lerne durch zuhören absolut garnichts, ich muß alles einmal in Ruhe für mich selbst in schriftlicher Form durchgegangen sein, damit was hängen bleibt, andere dagegen erhalten ihr bestes Wissen nur dadruch, daß sie eben zuhören. Spätestens im 3.-4. Semester wird jeder das richtige für sich gefunden haben...in diesem Sinne noch viel Spass beim Ausschlafen...:-sleepy

gruesse, die Niere

Blackeneier
27.01.2003, 12:53
Ich finde auch, wie solls besser werden mit weniger Geld? Und so ein Ansporn ist es auch nicht, denn wenn manchen die Lehre egal ist, dann ist es ihnen auch egal, wenn sie weniger Geld dafür kriegen. Abgesehen davon, daß der beliebteste zwar oft am besten benotet wird, aber vielleicht gar nicht der beste ist?

Die Niere
27.01.2003, 13:32
Original geschrieben von Blackeneier
Abgesehen davon, daß der beliebteste zwar oft am besten benotet wird, aber vielleicht gar nicht der beste ist?
Das Ranking besteht aus so einem recht ausführlichen Evaluationsbogen, auf dem ca. 15 verschiedene Punkte (pünktlichkeit, ausfallzeiten, themenvorbereitung, auf fragen eingehen, ausreichend ausführlich, sinnvoll/los usw.) nach verschiedener Gewichtung abgefragt werden und daraus ergibt sich imho ein recht zuverlässiger Wert für die Güte (und nicht die Beliebtheit) einer Veranstaltung. Die Sache mit dem Geld hat ja auch den Hintergrund, daß das Institut, die Gelder nicht verlieren möchte und deswegen seinen Praktikumsassis auf die Finger haut, sich um einen vernünftigen Unterricht zu kümmern, als mit der Stimmung in die Veranstalung reinzugehen: Nur schnell wieder raus. Ob es was bringen wird, wird sich zeigen müssen.

Die Richtung stimmt, aber ob der Weg der ideale ist, davon bin ich (so wie du wohl auch) noch nicht so richtig überzeugt.

gruesse, die niere

Lava
27.01.2003, 18:57
Genau solche Evaluationen gibt es in Freiburg auch alle 2 Semester. Man darf jeden einzelnen Dozenten bewerten und auch jede Lehrveranstaltung. Ich finde das gut, falls die sich das wirklich zu Herzen nehmen, was man da schreibt.

Noch mal zu dem Phänomen zuhören vs. aufschreiben.
Ich höre auch manchmal nur zu. Trotzdem schreibe ich fast immer mit, wenn's geht. Ich habe festgestellt, dass mir Sachen eher haften bleiben, wenn ich sie wirklich eigenthändig notiert habe - egal, ob ich mir das nochmal anschaue oder nicht. Ebenso schreibe ich mir auch Dinge aus Büchern heraus, anstatt sie nur zu lesen. Allein das Formulieren im Kopf ist schon ein Verarbeitungsprozess mehr und so bleibt es einfach besser drin im Schädel ;-)

Die Niere
27.01.2003, 19:08
Original geschrieben von Janine
Ebenso schreibe ich mir auch Dinge aus Büchern heraus, anstatt sie nur zu lesen. Allein das Formulieren im Kopf ist schon ein Verarbeitungsprozess mehr und so bleibt es einfach besser drin im Schädel ;-)

Das habe ich auch viele Semester gemacht, aber es kommt der Zeitpunkt (zumindest für die meisten) zu dem Du einfach nicht mehr die Zeit dafür hast - also ein Script des Innere Buches anzufertigen lohnt sich dann wirklich nicht mehr - aber mit geht es wie Dir, ich merk mir die Sachen nach dem Abschreiben auch besser, vor allen Dingen, weil man im Hirn genau den Aufbau des eigenen Scripts kennt und so einfach einen besseren Überblick für lange Zeit behält.

gruesse, die Niere

Lava
27.01.2003, 19:49
also ein Script des Innere Buches anzufertigen lohnt sich dann wirklich nicht mehr

Oh, das glaube ich gerne! Ich hab's bei Biochemie auch schon gelassen. Allerdings mehr aus Zeitgründen, ich konzentriere mich mehr aus Anatomie. Wie ich das im 4. Semester mit Physio und dann beim Physikum mache, weiß ich noch nicht... Man sollte doch annehmen, dass man nach 3 Semester eine Lernstrategie gefunden hat! Ist bei mir nicht der Fall. :-wow

Die Niere
27.01.2003, 20:41
Original geschrieben von Janine
Man sollte doch annehmen, dass man nach 3 Semester eine Lernstrategie gefunden hat! Ist bei mir nicht der Fall. :-wow
Ach, lass den Kopf nicht hängen - ich versuch mir gerade eine Lernstrategie fürs 2. Stex. zurechtzulegen :-blush

gruesse, die niere