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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Habt ihr Angst vor Depressionen und Suizid?



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leofgyth77
29.03.2010, 10:01
hey,
also, ich hab mir jetz nicht alles durchgelesen (sollte eigentlich grad biochemie lernen:-lesen)
aber mach doch nachm abi erstmal ein fsj.
mir wurde von freunden und bekannten immer gesagt, ich sei viel zu emotional für diesen beruf. ich war zwar anderer meinung, aber wenn man das ständig gesagt bekommt, macht man sich eben doch mal gedanken.
ich hab dann ein fsj in der akut psychiatrie (geschlossen) gemacht, um zu sehen, ob ich emotional damit umgehen kann.
1. hab ich gesehen, dass ich mehr sehr wohl distanzieren kann und es mir dabei auch gut geht
2. hab ich schonmal bisschen stationslust geschnuppert und erkannt, dass es genau das ist, was ich machen will
3. hab ich schonmal mein pflegepraktikum absolvieren können

ich kann verstehen, dass die ereignisse mit dem befreundeten arzt dich vielleicht verunsichern, aber man kann deswegen ja nicht auf sich selbst schließen.

viel erfolg.

ah ja...und das studium und der beruf bringen schon ne menge stress mit sich, aber man kann ja in seiner freizeit den ausgleich suchen..sei es sport, oder freunde oder irgendein anderes hobby, das man gerne macht. dann geht es einem auch in den stressigsten zeiten gut. das studium ist schon wichtig, aber man muss sich eben auch seine prinzipien setzen..wenn man nur wie ein blöder vor sich hinlernt und damit nicht glücklich ist, dann sollte man wohl die prinzipien etwas ändern. gerade in der vorklinik bekommt man eigentlich keine noten, sondern nur bestanden und nicht bestanden (also..bei uns ist das so) und dann braucht man auch nicht immer 100% landen (:

stennadolny
29.03.2010, 15:51
Saufen und oder Tabletten sind aber auch eine gute Alternativen zu Depression und Suizid.

Soll sogar noch häufiger bei Ärzten vorkommen als die grauslichen Sachen - in meinem Bekanntenkreis hat gerade jemand "freiwillig" deswegen die Approbation ruhen lassen (müssen). Konnte zuletzt in einer Rehaklinik wg. Zugedröhnt-Sein Pat.aufnahmen nur mehr im Sitzen machen. Die Probezeit wurde vom Arbeitgeber denn auch für eine "einvernehmliche" und rasche Auflösung des Arbeitsverhältnisses genutzt.

ehemalige Userin 24092013
29.03.2010, 18:10
Ja das kann jedem passieren, aber ist den wirklich ein Zusammenhang mit Medizinstudium - Job als Arzt herzustellen - ich denke nein.

Hab ich das irgendwo so direkt behauptet? Eigentlich dachte ich immer mein Beitrag in Klammern dazu, schliesst automatisch auch alle anderen Berufe dieser Erde mit ein.

Ehemaliger User 05022011
29.03.2010, 23:19
Hab ich das irgendwo so direkt behauptet?
Nein, hast du nicht Kaddel.
Ich wollte das nur anmerken, dass es einem in jedem Beruf, in jeder Lebenslage e.c. passieren kann, aber es -Gott sei Dank - auch nun wieder den Wenigstens auch tatsächlich passiert, dass also die Angst, dass man, wenn man Medizin studiert, psychische Probleme bekommt, die ev. den Threadsteller bewogen hat, dieses Thema zu eröffnen, unbegründet ist.

Ehemaliger User 05022011
29.03.2010, 23:24
Wow.
Was ist bloss aus der Jugend geworden...:-oopss
Ja, ja die Jugend - "liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer", wie schon Sokrates feststellte :-top