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pottmed
11.05.2010, 16:21
Du sollst dich nicht angegriffen fühlen, niemand hat hier etwas gegen deinen Studiengang.

Aber das System ist so wie es ist ob dir das aus deiner persönlichen Sicht nun fair erscheinen mag oder nicht. Ich persönlich halte es doch für relativ durchdacht ;-)

Du bist nämlich nicht der einzige mit tollem Vorwissen, da gibt es auch andere und das sind nicht nur Ingenieure. Gesundheitsökonomen z.B. haben auch Anatomie und Patho-Vorlesungen etc., also dein Studium als das Non-Plus-Ultra hinzustellen nach dem Motto, "Wer darf schon Medizin studieren, wenn nicht ICH", solltest Du dir mal ganz schnell abgewöhnen.

Auf andere mit guten Noten zu schimpfen scheint auch immer wieder groß in Mode, allerdings haben diese Leute in aller Regel auch gut was für ihre Note getan, sprich die gleichen einen Mangel an anatomischen Vorkenntnissen auch sehr schnell aus, nur mal so als kleiner Anregungspunkt zum nachdenken.

Also 1. runter vom hohen Ross, 2. sehr gute Begründung für die ZVS überlegen und 3. hoffen, dass diese Begründung die ZVS überzeugt.

Jeder hier gönnt dir deinen Studienplatz, aber an einer Diskussion über mehr oder weniger Recht auf einen Studienplatz ist hier niemand interessiert...

kumar2009
11.05.2010, 17:46
Hi, ich kann dir nur wärmstens empfehlen den Abschluss möglichst gut abzuschließen.


Admissons office in ausländischen Unis anschreiben z.B. Amerika. Einige denken immer das wäre schwer, blabla. Dem ist nicht so, gerade wenn du so soviel Backgroundwissen hast, was dort honuriert wird, und in GER eher mit Füssen getreten wird.
Damit fährst du wesentlich besser als unnötig Zeit in Deutschland zu vertrödeln. 1. zuviel Bürokratie 2. wollen sie anscheind ja keine besseren Umstände(siehe Studienplatzdiskussion)

Es ist doch paradox, dass jemand mit solch einem Backgroundwissen eher Steine in den Weg gelegt werden. Herrlich ;)

Natürlich wenn du Familienplanung und persönliche Gründe hast, um in Deutschland zu studieren- führt wohl kein Weg an der ZVS vorbei.

Was sehr wichtig ist, checke vorher das Ausland ab und ob es Benefits/Studentenkredite/Progammaufbau usw. kanns dir nur empfehlen.

Ich kenne selber eine Psychologiestudentin, die jetzt auch Medizin studiert. Sie hattes es ausführlich begründet und ein Refrenzschreiben bekommen von Prof. Ergo es geht schon, brauchst halt Glück :-).


Ciao

Medi-Mami
11.05.2010, 18:25
Auch wenn es schon erwähnt wurde: lies Dir nochmals die ZVS Info bezüglich Zweitstudium genau durch. Du wirst feststellen, dass dort nichts über Vorkenntnisse steht.

Wichtig ist nur: was hast Du vorher gemacht, und was willst Du nach dem Medizinstudium tun? Welchen beruflichen Vorteil bringt Dir das Medizinstudium?

Die meisten argumentieren, dass sie ihr bisheriges Studium mit der Medizin kombinieren möchten. Und dazu noch die nötigen medizinischen Kenntnise benötigen. Du aber hast in Deinem Studiengang schon medizinische Kenntnisse.

Fallgruppe 4 kommt bei Dir glaube ich nicht in frage, bleibt also Fallgruppe 3. Und hier musst Du, wie bereits geschrieben, darlegen, was Du in Zukunft mit Deinen beiden Abschlüssen tun willst.

Ortho
11.05.2010, 19:24
1. fühl ich mich nicht angegriffen

2. habe ich von fachFREMDEN Studiengängen geredet, also wenn jemand besser ist als ich in einem Fach was mit Medizin zu tun hat kann ich verstehen dass er /sie eher einen Platz bekommt.

3. Halte ich mich nicht für besonders qualifiziert, nur eben mehr als fachFREMDEN STG.
STichwort --> Jura

4. ich bin nicht eingebildet --> Ich wolte nicht mit Vorwissen angeben, sondern nur den Unterschied zwischen einem Physiker und tech Orth. klarmachen, da behauptet wurde sie seien gleich.

5. Ich bin nicht angepisst, aber genaues durchlesen würde Missverständnisse vermeiden.

6. Dennoch bedanke ich mich für die anregende Unterhaltung (das ist NICHT sarkastisch gemeint).

Coxy-Baby
11.05.2010, 19:48
Naja du denkst ja näher dran zu sein weil du ein minimalst-Teilgebeit der Orthopädie auf deinem Radar hast, ein Dipl.-Physiker will vielleicht in die Strahlentherapie/Radio inklusive Forschung und hat da schon einige Erfahrung evtl, ein Jurist der sich auf Medizinrecht etc
spezialisieren möchte wird wohl auch Medizin studieren müssen/wollen.
Von daher haben alle Ihre Berechtigung und da läßt sich schlecht zwischen näher und ferner argumentieren.

Viel Erfolg.

Ortho
11.05.2010, 19:49
nochmal zu pottmed

Ich habe meinen Studiengang nie als Non Plus Ultra dagestellt, dass hast du so interpretiert.

Und mit "Wer darf schon Medizin studieren, wenn nicht ICH" meinte ich, dass bis auf Medizin in irgendeiner Form mein Studiengang der eines medizinischen Studiengangs so nahe kommt,dass ich nicht mehr weiss wie es noch näher geht. alles klar :)
Besch***er kann ich mich nicht mehr ausdrücken. Und ich weiss ,dass es nicht um die Nähe zur Medzin geht sondern um die Begründung,dass wurde jetzt oft genug gesagt.
Ich hatte es auch schon beim ersten Mal gecheckt.

Ich wünsche euch allen alles Gute und ein erfolgreiches Studium.
Auch wenn ihr mich für einen Angeber mit "ach so tollem Fachwissen" haltet.
Was nicht so rüberkommen sollte

Ortho
11.05.2010, 19:52
2/3 meines Studiums sind medizinische Fächer ich bin kein Ingenieur im klassischen Sinn lieber Coxy

Nessiemoo
11.05.2010, 19:55
Naja...Ich glaube du hast schon sehr grosse Vorteile dadurch, dass du ein sehr medizinnahes Studiengang hast, hast schon einige Saches aus Medizin studiert, und kennst das Krankenhausleben, sozusagen.

ABER, der Vorteil kommt nur dann zustande, wenn du diese Erfahrung gut benutzt, um eine sehr gute Begründung zu schreiben schaffst, wieso - etwa dass die extra Kenntnise aus dem Medizinstudium dir viel bessere Chancen geben in diesem Bereich zu forschen, oder dass die Kenntnise aus deinem jetzigen Studium dir eine ärztliche Tätigkeit erleichtern usw, der Vorteil kommt halt nicht automatisch daraus, dass du Anatomie sehr gut weisst.

Würde dir aber, wenn du ein gutes Abi hast (habe das in dem Thread nicht gefunden), Studium abbrechen und sich als Erststudiumbewerber zu bewerben (da du dann keinen Abschluss hast). Aber, jedenfalls, viel Erfolg und dein jetziges Studium klingt echt spannend.

Ortho
11.05.2010, 19:59
ne das kommt nicht in frage,ich weiss jetzt nicht ob du schon studiert hast aber 2 semester vorm ende hört man nicht auf

ich hab fachabi

Coxy-Baby
11.05.2010, 20:04
Ist das hier https://www.fh-muenster.de/fb11/downloads/studierende/studienplaene/BachelorStudienverlaufsplan_TO.pdf

dein Studienplan?

Ortho
11.05.2010, 20:06
unter anderem

Ortho
11.05.2010, 20:29
manche fächer habe ich aber mehr als andere

LotF
11.05.2010, 22:32
du sagst, dass du die Aussagen der anderen Leute hier verstehst und nicht pissig rüberkommen möchtest und genau das Gegenteil ist der Fall bzw. so hat es den Anschein.

Wenn du weist, dass deine medizinische Nähe überhaupt nicht ausschlaggebend für die Begründung des Zweitstudiums sind, warum reitest du da so drauf rum? M.E. ist dies sogar eher hinderlich, da man behaupten könnte, dass diese Umfangreiche medizinische Ausbildung in deinem Studium dir reichen müsste, um deinen späteren Beruf erfolgreich ausführen zu können.

Natürlich macht es Sinn, wenn eine Person "alles" kann (Bspw. Arzt Ahnung von der später verwendeten Ortho-Technik hat) - auf der anderen Seite können Menschen eben nicht alles machen oder man könnte auch damit argumentieren, dass ein Arzt BWL, Jura, Ingeneuerstechnik, ... studiert haben müsste, weil das besser ist.

Nimm dir doch einfach mal die Ratschläge aus den vorherigen Threads zu herzen, lies dir die Anforderungen der Fallgruppen aufmerksam durch, such dir eine aus und schreibe dafür eine Begründung. Lass sie ein paar Tage liegen und lies dir die Anforderungen durch und dann versuch objektiv deine Begründung durchzulesen, frage dich dabei, ob du die Anforderungen erfüllst. Du kannst natürlich auch einfach mal deine Begründung jemand anderen geben und nach dessen Meinung dazu fragen. Eure FH Profs sind da doch eigentlich recht hilfsbereit, was ich so mitbekommen habe.

Solara
11.05.2010, 22:44
Kurze (unqualifizierte *g*) Zwischenfrage:

Ortho schreibt, er hat FACHabitur und ist jetzt an einer FACHHochschule - dann erreicht er doch erst durch seinen FH-Abschluss die allgemeine Hochschulreife und damit den Zugang zum Medizinstudium - oder?

Oder hat sich da in den letzten Jahren was geändert?

LotF
11.05.2010, 22:54
nein, das ist richtig, trotzdem muss er sich für ein Zweitstudium bewerben. Was natürlich auch heißt, dass er vorher kein Doppelstudium per Erststudiumbewerbung machen kann (was wohl ein Vorschlag war, wenn dein Beitrag darauf abzielen sollte).

Ortho
12.05.2010, 06:43
nochmal, ich bin nicht angepisst.bin nur sauer auf die Regelung.

Ulle
12.05.2010, 07:57
Der Knackpunkt ist einfach, ob Du der ZVS nahe legen kannst, dass ein Studium der Orthopädietechnik sinnvoll mit einem Medizinstudium ergänzt werden kann.

Was stellst Du Dir also vor, was ein Orthopädietechniker nicht kann, ein Mediziner auch nicht, in Kombination aber möglich ist?

Paradebeispiel ist der MKG-Chirurg - da immer entlang hangeln. Ich sehe da im Prinzip nicht völlig schwarz, zuletzt schien die ZVS da auch weicher geworden zu sein.

Ob nun Leute mit Vorkenntnissen im medizinischen Bereich bevorzugt werden sollten, ist ein anderes Thema. Ich denke, das Medizinstudium soll alles beinhalten, was wesentlich für den ärztlichen Beruf ist, insofern braucht es keine Vorkenntnisse und eine solche Regelung würde nur andere (genauso sinnvolle) Kombinationen blocken.