Anmelden

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fächer mit größtem Ärztemangel



Seiten : 1 [2]

mezzomixi
11.04.2010, 20:14
Also die Aussage man sei in den ersten 2-3 Jahren nicht mehr als ein Famulant ist absolut lächerlich. Mal davon abgesehen dass ein Famulant keine Aufklärungen macht, (idR) keine Briefe schreibt, keine OP Indikation stellt und keine eigenen Entscheidungen trifft, stimmt auch die Aussage nicht, man würde im OP nur Haken halten.


Also zumindest die ersten beiden Punkte habe ich in "Deiner" Klinik gemacht. ;-)

Hypnos
11.04.2010, 21:42
Hm - wenn mir da nicht ständig diese nervige "Anästhesist-werden" - Werbung überall hier ins Auge springen würde, würde ich ja meinen, daß wir eigentlich noch gar nicht so schlecht da stehen. Was zahlt der BDA eigentlich an medi-learn für diese Werbung???

*nurmalsoausinteresse*

Moorhühnchen
11.04.2010, 21:57
Also *wir* stehen im Moment gar net gut da... :-peng

mezzomixi
12.04.2010, 07:40
hehe ich war letztes jahr bei einem marktforschungsunternehmen und habe 30 euro dafür gekriegt dass ich denen gesagt habe welche werbekampagne für anästhesisten mich am ehesten dazu bringen würde das fach weniger bescheuert zu finden :-sleppy

Relaxometrie
12.04.2010, 08:03
dass ich denen gesagt habe welche werbekampagne für anästhesisten mich am ehesten dazu bringen würde das fach weniger bescheuert zu finden :-sleppy
Was hast Du denen denn gesagt, und was haben sie mit den Ergebnissen gemacht (wo/wie veröffentlicht)?

Kaas
12.04.2010, 12:53
...diese "anästhesist werden" werbung find ich auch komisch. laut den ganzen "was ich mal werden will"-umfragen hier in den foren ist anästhesiologie die beliebteste fachrichtung... :-notify

epeline
12.04.2010, 15:42
hehe
nach meiner anä-famulatur habe ich auch gleich einen anästhesist-werden-flyer zugesteckt bekommen ^^

mezzomixi
13.04.2010, 10:10
Was hast Du denen denn gesagt, und was haben sie mit den Ergebnissen gemacht (wo/wie veröffentlicht)?

die haben mir 4 (glaub ich) verschiedene konzepte vorgelegt von denen eins dann realisiert werden sollte. eins war klassisch mit postern, zeitungswerbung. ein anderes mit partyspielchen auf studentenparties usw.. ich (und einige andere medizinstudenten) sollte dann sagen welches ich am besten finde..
keine ahnung was dann daraus wurde :-nix

Lava
15.04.2010, 16:29
Also zumindest die ersten beiden Punkte habe ich in "Deiner" Klinik gemacht. ;-)

Aufklärung durch einen Studenten sind juristisch nicht haltbar und Briefe schreiben würde ich nur PJler zutrauen, die wenigstens ein bisschen Ahnung haben. Solche gibt's immer mal wieder, aber Standard ist das nicht. ;-)

Hoppla-Daisy
15.04.2010, 16:44
Ich habe auch bereits Aufklärungen gemacht und Briefe geschrieben. Erstere wurden von einem Assistenten beaufsichtigt, ggf. ergänzt. Briefe wurden, bevor sie an den OA gingen, erstmal von einem anderen Assistenten gegengelesen und ggf. korrigiert/ergänzt.

Wenn jetzt jemand sagt "aber dann kann man es auch gleich selbst machen", so hat dieser Jemand das System nicht verstanden: See one, do one, teach one! Und Zeit spart es trotzdem ;-)

Annabell Lee
17.04.2010, 15:28
Wie wirkt es sich bei der Bewerbung eigentlich aus, wenn man ein Jahr aufgrund einer psychischen Krankheit pausieren musste und in Therapie war? Hat man die Pflicht, seine Diagnosen bei der Bewerbung vorzulegen oder unterliegt das der ärztlichen Schweigepflicht? Oder hat der potentielle Arbeitgeber ein Anrecht darauf, über die eigene Krankengeschichte unterrichtet zu werden?

Alzheimer
17.04.2010, 16:02
Das unterleigt der Schweigepflicht und geht deinen Arbeitgeber gar nichts an. Du kannst ihn auch belügen und erzählen du hättest ein Jahr wegen z.B. einer Weltreise ausgesetzt etc. Falls es nach der Einstellung bekannt wird, dass du in Therapie warst darf das auch keine Nachteile für dich bringen und gekündigt werden darfst du auch nicht. Aber wie sollte so was bekannt werden, wenn du es nicht preisgeben willst.
Viel Erfolg und eine schöne Stelle wünsche ich dir.

WackenDoc
17.04.2010, 16:13
Wie Alzheimer schon geschrieben hat, geht das den Arbeitgeber nix an.
Allein der Betriebsarzt kann Bedenken gegen eine Tätigkeit aufgrund von gesundheitlichen Gründen aussprechen. Aber auch da kriegt der Arbeitgeben nur das Ergebnis, aber nicht den Grund.
Wenn du die Therapie erfolgreich beendet hast, sollte das aber kein groößeres Problem werden.