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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rückentraining



Relaxometrie
10.04.2010, 13:36
Ich war unentschlossen, ob ich meine Frage im off-topic-Bereich, oder hier stellen soll. Soweit die Vorrede :-oopss
Kennt jemand von Euch das Rückentraining-Buch von Grönemeyer? Bei relativ hartnäckigen LWS-Problemen ändere ich gerade mein Sportkonzept und möchte so langsam von den Geräten in der Muckibude weg zu freien Gewichten und sonstigen Übungen kommen. Gymnastikball, Theraband u.s.w. sind ja alles Dinge, mit denen das Training Spaß macht. Ein wenig Anleitung und ein paar Ideen können nicht schaden, und auf der Suche nach Rückenübungen bin ich beim Amazonstöbern bei obigem Buch gelandet, bin aber noch nicht so völlig kaufwütig.

Gast26092018
10.04.2010, 13:53
Ich bin auch gespannt auf Antworten...meinem Rücken geht es zwar noch gut aber ich befürchte nicht mehr lange. Aber mir wäre eine DVD lieber als ein Buch.
Diese DVD hat gute Bewertungen bekommen:Fit for Fun - Workout für einen starken Rücken (http://www.amazon.de/Fit-Fun-Workout-starken-R%C3%BCcken/dp/B000SDPRQ6/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=dvd&qid=1270900011&sr=1-1)?:-nix

Relaxometrie
10.04.2010, 14:05
Ich hatte das Buch zuerst nicht verlinkt, um Vorwürfe bzgl. Werbung zu vermeiden. Ich meine das hier: Grönemeyer-Buch (http://www.amazon.de/Das-Gr%C3%B6nemeyer-R%C3%BCckentraining-R%C3%BCckenproblem-Trainingsprogramm/dp/3898832538/ref=pd_bxgy_d_img_b), da ist auch eine DVD dabei.
Aber andere Buchvorschläge sind willkommen.

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10.04.2010, 23:49
Macht ihr Bauchmuskeltraining?

Skalpella
11.04.2010, 00:27
Ich empfehle das Flexi-Bar :-top
http://flexi-bar.de/content10/flexibar/detail/flexibar.php

Hierzu gibt es gute DVDs mit Übungsprogrammen. Ich habe folgende:

https://www.flexi-sports.com/shop7/itemview.php?id=01147&catID=97
https://www.flexi-sports.com/shop7/itemview.php?id=01031&catID=97

Der Vorteil: Man muss nicht zwingend ein Buch lesen und die Videos machen Spaß.
Das Gerät wurde von unseren Rehamedizinern empfohlen. Wir haben im Rehakurs eine Einführungsstunde damit gehabt, daher kannte ich es.

Also ich bin zufrieden :-) Es ist zugleich eine gute Koordinationsschulung :-dafür

Das Buch von Grönemeyer kenn ich nicht. Würde aber animierte Videoübungen immer der reinen Schriftform vorziehen, da ich von Aerobic und Co im Fitnessstudio komme und einfach mehr Spaß daran habe, wenn jemand "mitmacht".

Edit: Das "Buch" von Grönemeyer ist auch ein Video :-music

Relaxometrie
11.04.2010, 00:48
Macht ihr Bauchmuskeltraining?
Na klar, das gehört doch zum Rückentraining dazu :-)

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11.04.2010, 01:07
Na klar, das gehört doch zum Rückentraining dazu :-)

Ok. Schon gut :-)
Vergessen halt doch Viele...

"Men's Health" hat meistens ganz nette Sachen. Spontan beim Suchen gefunden:
Der Klassiker mit 'nem Medizinball (http://www.menshealth.de/fitness/workouts/das-rumpf-workout.141595.htm)
Etwas versierter (PDF-File) (http://www.menshealth.de/sixcms/media.php/37/MH_0908_Workout_Rumpf.pdf)
Pilates (http://www.menshealth.de/fitness/workouts/pilates-bauchtraining-der-alten-schule.2512.htm)

Schöne Sachen zum Start aus dem MH-Fitness-Guide (Prima Ratgeber per se...)
KLICK MICH HEFTIG :-) (http://www.menshealth.de/simple-uebungen-fuer-die-mitte.1127.htm)

Viel Spaß!

PS: Mal KIESER-Training probiert? Manche schwören da ja drauf...

Pheefke
11.04.2010, 01:23
Kann mich Skalpellas Meinung nur anschließen. Das Flexibar ist meiner Meinung nach optimal. Ok, ich weiß nicht genau, welcher Herkunft deine Rückenschmerzen.
Aber bei statischen Problemen, Hypermobilität, bzw. muskülären Dysbalancen kann ich es Dir uneingeschränkt empfehlen.
Es gibt noch verschiedene Modelle, wo du durch Verschiebung einzelner Anteile an dem Stab die Schwierigkeit erhöhen kannst.
Es trainiert halt nicht nur isoliert, wie die meisten Übungen oder Geräte einzelne Muskelgruppen, sondern trainiert funktionell die gesamte Motorikkette.
Dabei werden halt gezielt aber vor allem die kleinen intervertebralen Muskeln der Wirbelkörper gekräftigt.

Natürlich ist es kein Wundermittel aber in Kombination mit verschieden Übungen, vielleicht auch aus Deinem Buch, ist es sehr hilfreich.

Probiers mal aus. Am Anfang einfache axiale Übungen. erst 10sek, dann auf ne Minute Steigern. Da kommste garantiert ins Schwitzen.

Noch Tip zwecks Bauchmuskeltraining. Trainier vor allem die tiefen Bauchmuskeln da vor allem die schrägen. Sixpacks schützen nicht vor Rückenschmerzen.

Rückenlage, Hände halten den Kopf im Nacken, bentrale Halsmm. ist entspannt, Ellenbogen zeigen nach oben,
dann 10-15x Ellenbogen circa 5cm gerade nach oben ziehen (fixier am besten nen Punkt an der Decke, Halsmuskeln smüssen entspannt bleiben)

Fällt mir noch ne Menge mehr zu ein... Hoffe, konnte Dir vielleicht etwas weiterhelfen

Pheefke
11.04.2010, 01:26
Achja nochwas: Ich halte von solchen Büchern, wie Fit for fun, Mens Health nullkommanullkommanull..

Diese zielen meiner Meinung nach nur oberflächlich auf äußere markante Strukturen: Hauptsache sieht toll aus.

Wenn Du Rückenprobleme hast, such Dir nen guten Physiotherapeuten. Der zeigt Dir schon was Gescheites :-) Vielleicht ist die Ursache ja auch gar nicht muskulär.

Wodurch sind Deine Beschwerden denn bedingt? Sehr oft werden die Beschwerden durch muskuläres Training auch verstärkt bzw haben keinen positiven Effekt. Ursache dafür könnten Blockade, funktionelle Störungen sein, beispielsweise auf ein blockiertes ISG nen Kraftreiz setzt.

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11.04.2010, 01:39
Achja nochwas: Ich halte von solchen Büchern, wie Fit for fun, Mens Health nullkommanullkommanull..


Ähm, so ein pauschales Aburteil ist absoluter Bullshit. Mich würde außerdem sehr interessieren warum du davon nichts hälst, wenn du erst lesen und dann urteilen würdest, wüsstest du das es keineswegs nur um Äußerlichkeiten geht...

Die Medizinball-Übungen die ich bspw. verlinkt habe sind absolute Klassiker im Leistungs- und Breitensport -nachzulesen in einschlägiger Literatur- und haben voll und ganz ihre Daseinsberechtigung. Genau wie die isometrischen Übungen aus dem Fitness-Guide.

Prinzipiell gilt es, die für Einen selbst richtige Übung auszuwählen, aus welcher Quelle die dann stammt ist erstmal unwichtig.
Und das mit nem Physio cross-checken kann nicht schaden - D'accord.

Schönen Abend/Nacht :-)

Pheefke
11.04.2010, 01:44
Ok, es ganz so pauschal zu beurteilen ist nicht ganz konstruktiv, also relativier ich meine Meinung. Bin Physio und hab schon einige Jährchen Berufserfahrung.
Ich beiziehe mich in meiner Aussage darauf , dass der Threadersteller Beschwerden hat. Für jemanden der es aus Fitnessgründen oder Spaß macht, sage ich ja gar nix.

Aber wenn jemand nen funktionelles Problem hat, dann hat das ne Ursache. Meiner Meinung und Erfahrung greifen diese Pauschalübungen sehr selten. Ich habe es oben bereits beschrieben. Beispiel ISG, oder Bauchmuskeltraining...
Er schrieb ja bereits, dass sich seine Symptome nun schon länger hinziehen und nix wirklich langfrsitig weiterhilft. Also sollte man mal genauer schauen. Ich denke nicht, dass o.g. Büchern. Heften soweit in die Tiefe gehen, wie es vielleicht erfoderlich wäre.

Meinste nicht? Und solche Wärter wie Bullshit oder son Quark kannste gleichmal an die Garderobe hängen. Diskutier bitte sachlich.

Relaxometrie
11.04.2010, 13:38
Oh, da hat sich in der Nacht ja einiges getan in diesem Thread :-)

Kieser habe ich noch nicht versucht, bin aber auch nicht abgeneigt. Bisher habe ich mich dagegen entschieden, weil ich zunächst nur in ein Fitnessstudio gegangen bin, um allgemeinen Muskelerhalt/geringen Aufbau zu trainieren und um im Winter die Möglichkeit zum Ausdauertraining zu haben. Die Sauna nutze ich auch gerne. Für diese Wunschkombination schied Kieser aus. Außerdem liegt das Kieserstudio ungünstig zu meinem Wohnort, so daß es also zunächst ausgeschieden ist. Mit neuen Aspekten, nämlich den Rückenproblemen, rücken das Kieserstudio natürlich in ein anderes Licht.

Eigentlich wollte ich mein Rückenproblem nicht im Internet breittreten, aber jetzt haben sich hier ja doch einige Leute gefunden, die Ahnung von der Materie haben. Also lege ich mal stichwortartig los:

1.
Im Dezember 2009 erstmals Besuch bei einem Orthopäden.
10 Akupunktursitzungen, die nichts gebracht haben.
Der Arzt war eh ein Spinner (könnte ich beschreiben, will hier aber auch nicht zu ausschweifend werden), also bin ich nicht mehr hingegangen.

2.
Ich habe dann versucht, mit Rückenübungen zuhause (zusätzlich zu meiner Trainingsrunde im Fitnessstudio) etwas zu bewirken. Habe mir auch ein paar Übungen von einem Physiotherapeuten zeigen lassen. Auch das war eher wenig wirkungsvoll. Als ich nach dem Winter wieder eine Radtour über hubbeligen Waldboden gemacht habe, hatte ich den Eindruck, daß die LWS-Probleme besser waren. Aber auch nicht lange.

3.
Besuch bei einem anderen Orthopäden, incl. Röntgenbilder Becken und LWS, glücklicherweise ohne große Pathologien. Er hat die Beinlängendifferenz von 15 mm bestätigt und findet den Absatzausgleich von 5mm, den ich schon seit Jahren an fast jedem Schuh habe, ok.
Immerhin hat er kurz körperlich untersucht und ich sollte aus der Rückenlage mit dem Oberkörper hochkommen. Dabei habe ich das eine Bein deutlich sichtbar vor dem anderen vorgeschoben. Daraufhin murmelte der Orthopäde etwas von ISG-Gelenk. Ich dachte, daß er mich mit ein paar Handgriffen der Manuellen Therapie zurechtbiegt. Das war aber nicht so, und er empfahl ein Trainingskonzept an einem speziellen medizinischen Fitnessstudio "Novotergum" (scheint es wohl deutschlandweit zu geben). Das habe ich bisher nicht gemacht, weil ich die massive Zuzahlung unseriös finde. Oder kennt jemand von Euch dieses Trainingskonzept und kann berichten? Es scheint wohl darum zu gehen, tatsächlich die autochthone Rückenmuskulatur zu trainieren. Aber kann man das nur an teuren Maschinen? Simple "instabile Halteübungen" müssten doch auch funktionieren?

Was für Beschwerden habe ich?
Seit inzwischen 5 Monaten (in den letzten 4 Wochen etwas besser geworden) eine Steifigkeit im LWS-Bereich. Nichts Plötzliches, kein Ausstrahlen in die Beine. Bei Bewegung (5 km Laufen, Gerätetraining im Fitnessstudio, Fahrradfahren) keinerlei Probleme. Die Steifigkeit tritt nach dem Sitzen beim Aufstehen auf. Die ersten Monate war es auch morgens direkt nach dem Aufstehen ziemlich unangenehm, und wenn ich nach einer auch kurzen Autofahrt aus dem Auto ausgestiegen bin.

Mein aktueller Plan ist es, die Rückenübungen nochmal zu modifizieren und evtl. zu einem Sportmediziner zu gehen, der mir im Bekanntenkreis sehr empfohlen wird. Der war nach jahrelanger orthopädischer Kliniktätigkeit von der klinischen Medizin frustriert (sehr sympathisch), hat sich in manueller Medizin fortgebildet und macht aktuell noch die Osteopathenausbildung. Der scheint einen tatsächlich bei der körperlichen Untersuchung anzufassen und sich für die Ursachenforschung Zeit zu nehmen. Muß man (wenn GKV-versichert) zwar selbst zahlen, aber die Rechnungen sind nicht überteuert.
Inzwischen bin ich zum Doktorhopper geworden :-D

Pheefke
11.04.2010, 14:24
Na, hab ich mir doch fast gedacht, dass das ISG ne Rolle spielt, aber das ist fast immer betroffen.
Probleme mit dem ISG haben fast immer was mit muskulären Dysbalancen zu tun. Oft sind die Übergänge BWS/LWS und lumbosacral hypomobil bzw. bestimmte Muskelgruppen verkürzt. Diese Beweglichkeitseinschränkungen oder Verkürzungen führen fast immer zu einer eingeschränkten LWS Beweglichkeit, welches das ISG versucht auszugleichen.
Morgenschmerz , anfänglicher Belastungsschmerz unterstreichen meine Vermutung.
Es ist daher ganz wichtig, dass du bevor Du dich an die gezielte Kräftigung machst vorher in den bestimmten Bereichen mobilisieren lässt. Nur wenn das Segement voll beweglich ist, lohnt sich ein Kräftigung. Andersweitig würdest du durch Kraftreize die Symptome wie besagt verstärken.

Oft ist der iliopsoas die Ursache für ne verstärkte Lordose und damit ne ISG Blockade in Nutationsstellung- also dehnen

Ich denke der Ansatz zu einem osteopathisch ausgebildetet Fachmann zu gehen, ist nicht verkehrt. Habe damit selber sehr gute Erfahrungen gemacht.

Viele Patienten werden heutzutage von Ihren Ärzten direkt zu einer speziellen Kräftigungsmethode geschickt. Da spielt der Geldfaktor sicherlich auch ne Rolle.(aber das ist ein anderes Thema)
Für viele ist es dann auch ungeheuer frustrierend wenn sich einfach nichts tut.
Aber oft sind einfach vor dem Krafttraining 2-3 Manuelle Sitzungen nötig, schon wäre das Resultat des Krafttraining sicherlich ein anderes.
Ein guter Osteopath wird dir nie mehr als zwei Probesitzungen vorschlagen. Je nachdem wie es auf die betroffene Region wirkt, wird er noch ein paar Sitzungen anschließen aber nie mehr als 8-10.

Relaxometrie
11.04.2010, 14:54
Viele Patienten werden heutzutage von Ihren Ärzten direkt zu einer speziellen Kräftigungsmethode geschickt.
Vielen Dank für Deine Ausführungen!!!
Kennst Du dieses Novotergum-Konzept? Ich würde das ja mache, wenn es erfolgversprechend wäre. Aber erstmal werde ich mir den Infos (Hyperlordose, ISG-Blockade, Mobilisierung vor möglicher Kräftigungstherapie) zu dem osteopathisch ausgebildeten Sportmediziner gehen.

Relaxometrie
13.04.2010, 16:20
Es ist daher ganz wichtig, dass du bevor Du dich an die gezielte Kräftigung machst vorher in den bestimmten Bereichen mobilisieren lässt.
Diesen Ansatz verfolge ich jetzt auch.
Die Frage beim Orthopäden nach einem Rezept (wonach ich jetzt im aktuellen Quartal nochmal fragen sollte, da das Budget, als ich im März dort war, ausgeschöpft war) hat ergeben, daß er bei seiner Meinung geblieben ist und mir kein Rezept über Manuelle Therapie ausstellt, sondern für "Krankengymnastik am Gerät". Die Anfrage lief telefonisch über die Arzthelferinnen, so daß ich also den Orthopäden selbst nicht nochmal befragen konnte. Ich fand es etwas ärgerlich, daß mir die Helferin sehr schnippisch sagte:"Der Doktor möchte, daß Sie sich bewegen. Ein Rezept für Manuelle Therapie stellt er nicht aus."
Aber egal. Ich bin kein Couchpotatoe, treibe Sport und mache gerade nebenher die B-Lizenz für Fitnesstrainer. Das sollte eigentlich zeigen, daß ich Interesse an Sport und Bewegung habe. Aber wenn die Arzthelferin ihre schnippischen Bemerkungen braucht, ohne mich gesehen zu haben, will ich ihr den Spaß gönnen :-D
Ich habe jetzt einen Termin bei einer Physiotherapeutin, die sehr viel manuelle Therapie anwendet. Dort gehe ich als Selbstzahlerin hin und hoffe, mich mit ihrer Hilfe gut auf die "KG am Gerät" locker machen zu können :-)), um dann wieder schmerzfrei ins normale Kraft- und Ausdauertraining einsteigen zu können.

Pheefke
13.04.2010, 16:52
Ich selbst habe in meiner Zeit in einem ambulanten Rehazentrum nie unterschieden, und jetzt explizit das gemacht was auf dem Rezept stand.
Hab oft zwischen Geräten und Zimmer gewechselt.
Vorher mobilisiert, dann ab an die Geräte. Und selbst da, habe ich oft alternative Geräte benutzen lassen, Propriozeptiv halt.
Drück dir dir Daumen , dass Dir die Kollegin weiterhelfen kann. :-)

Relaxometrie
13.04.2010, 21:01
Drück dir dir Daumen , dass Dir die Kollegin weiterhelfen kann. :-)
Danke :-)
Sie arbeitet übrigens auch in einem ambulanten (neurologischen) Rehazentrum und wurde mir von einer Bekannten, die dort ebenfalls als Physiotherapeutin arbeitet, empfohlen. Man darf auch als nicht-Reha-Fall dorthin (mit Rezept, oder eben als Selbstzahler).

kra-
13.04.2010, 21:25
Ich kann das Kieser-Training nur empfehlen. Mir wurden jahrelang Massagen und Rotlichtsessions (nicht was ihr wieder denkt...) verschrieben (und die Kasse hats gezahlt!), welche die Beschwerden natürlich nur kurzzeitig zurückgehen ließen. Akupunktur hat sehr geholfen, allerdings auch nur für einen begrenzten Zeitraum. Abgesehen davon ist und bleibt es einfach unangenehm, wenn einem am Rücken, auf dem Kopf, im Ohr und am Bauch rumgestochen wird.
Seit 2 Monaten mache ich jetzt das Kiesertraining. Nach einer halben Stunde Training (2x/w) gehe ich gefühlte 2cm größer aus der Halle raus als ich reingekommen bin. Inzwischen finde ich 2x/w fast schon zu wenig, so gut fühlt sich der Rücken nach dem Training an.
Habe erstmal ein Rezept für 18 Sessions bekommen, danach hoffe ich, auch weitere zu bekommen. Bisher zahlts die Kasse (privat).

ehemalige Userin 24092013
13.04.2010, 21:31
Ach wenn ich seit gut 1,5 Jahren fleissig ins Kieser gehe und die Bude da auch für meine Bedürfnisse als völlig ok einstufe, so muss es bei Rückenproblemen net zwangsläufig das Kieser sein.

In dem Studio gibts - wie schon oft erwähnt- eben reines Krafttraining. Wer da zusätzlich mehr möchte, der muss eben woanders hin.
Am Ende gehts nur um eins: Stärkung der Muskulutaur (Rücken im ganz speziellen Fall) - und die kann man in jedem Studio trainieren.
Man muss eben nur schauen, dass man dort auch geschultes Personal rumlaufen hat.