Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Berufseinstieg mit 35
airmaria
13.04.2010, 18:25
... schau mal in mein Profil, dann siehst du, dass ich nicht zu denen gehöre, die sich nach dem Studium hier noch ewig rumtreiben, vielleicht weil sie ein Problem Problem im richtigen Leben mit dem Zusammenarbeiten und sich austauschen mit Kollegen haben und deswegen anonym jeden Tag in einem Internetforum für Studenten schreiben ;-)
naja, wer sich nach diesem satz provoziert fühlt, sollte vielleicht wirklich einige dinge seines lebens überdenken.
Solltest Du, Khiri, vielleicht auch mal tun, statt auch sehr oft im Forum zu schreiben und gern zu provozieren.
...und lieber etwas gesunde provokation im sinne eines vorgehaltenen spiegels, als ringelpietz mit anfassen in der kuschelecke! :-meinung
airmaria
Feuerblick
13.04.2010, 18:27
Nur, um mal wieder zum Ausgangsthema zu kommen:
Ich gehöre auch eher zu den Älteren, da ich vor meinem Studium zunächst mal eine Ausbildung gemacht habe. Mein Alter war aber sicher nie ein Kriterium, das mir einen Job gebracht bzw. nicht gebracht hat. Auch das Einordnen ist eine sehr individuelle Sache. Momentan gehöre ich im Haus zu den Ältesten. Meine Oberärztin ist zwei Jahre jünger als ich, die restlichen OÄ sind zwischen 2 und 4 Jahre älter als ich. Autoritätsprobleme gibts deswegen aber keine...
Kurz: Der Einstieg in etwas fortgeschrittenerem Alter sollte in den meisten Fächern und Kliniken kein Problem sein.
Coxy-Baby
13.04.2010, 19:34
Wo zum Teufel hast du denn rausgelesen, dass ich auch nur ansatzweise versucht habe das Leben eines schwulen MitstudentEN zu analysieren - ich möchte dir vergewissern, dazu hab ich wirklich keinerlei Ambitionen, werd dich auch in der Uni - so wie ich es bisher auch nicht getan habe - nie ansprechen.
Sag mal kennen wir uns?
schwarzwald
13.04.2010, 20:03
Khiri, (nein, wir kennen uns nicht, und ja ich bin fast anonym hier, bevor du da wieder drauf rumreitest...) deine Beiträge hier sind peinlich & beleidigend.
Egal wie alt jemand ist - in diesem Fall Du - das hier ist einfach nur daneben !
Meine Meinung dazu.
Hallo,
hier bin ich wieder.
Danke an alle, die in das Thema geschrieben haben. Am Anfang meines Studiums war ich fest ueberzeugt, dass ich 100 Pro den Einstieg schaffe. Aber ab und zu kommen die Zweifel, wenn ich tagtaeglich gegenueber der Konkurrenz stehe, die 10 Jahre junger ist als ich. Na ja ich mache fleissig weiter mit dem Studium und sehe zu, dass ich doch den Einstieg in den Beruf schaffe. Medizin war immer das, was ich in meinem Leben machen wollte. Aber im Leben klappt es nich immer so, wie man es sich wuenscht.
Einige Beitraege haben mir echt Mut gemacht.
Gruss
Prusseliese
13.04.2010, 21:13
Also, ich werde schon jenseits der 45 sein beim Berufseinstieg. Das ist sicher nicht nachahmenswert und findet auch seine Kritiker, aber ich mache mir da ehrlich gesagt keinen großen Kopf mehr drum. Wenn ich gut bin und der Ansporn der mich treibt nach außen sichtbar ist, dann wird sich was finden. Also keine Panik, ich bin noch nicht mal die Älteste bei uns.
teletubs
13.04.2010, 21:34
Also eine Kollegin bei uns ist Mitte 50 und Assi...bei meiner letzten Stelle waren zwei, die mitte 30 fertig waren und absolut kompetent und rein menschlich einfach in Ordnung waren. Und es kommt auf jeden selber an, ob er es "akzeptieren" kann, dass seine Vorgesetzten gleichalt oder durchaus jünger sind.
Ich kann sonst nichts sagen, da ich immer und das seit guten 4 Jahren immer zu den jüngsten gehöre...interessant wäre dann zu schauen, wenn man dann älter ist und selber OA/OÄ und jemanden betreuen muss, der genauso alt sit...naja...hat ja noch Zeit!
Gruss Teletubs
Coxy-Baby
13.04.2010, 21:36
..interessant wäre dann zu schauen, wenn man dann älter ist und selber OA/OÄ und jemanden betreuen muss, der genauso alt sit...naja...hat ja noch Zeit!
Gruss Teletubs
Da melde ich mich schonmal für an......wenn denn die Fachrichtung passt ;-)
Ich denke, es kommt auf die menschliche Zusammenarbeit an.
Wenn ein großkotziger (sorry ^^) OA mit 34 menschlich an mir rumkritisiert (bin schließlich auch schon Ü30), dann wird's schwierig. (Ich hab die Tage so einen karrieregeilen OA im TV gesehen.)
Wenn man aber menschlich auf derselben Ebene kommuniziert und in fachlicher Hinsicht akzeptiert, dass der (jüngere) Vorgesetzte mehr Erfahrung hat, dann sollte es passen.
Aber ich denke, dass wenn man sich als "älteres Semester" bewirbt, wird man bereits im ersten Gespräch mitbekommen, ob es funktionieren könnte oder nicht.
Ich hätte ein größeres Problem, unter einem einem uralten, allmächtigen Chef zu arbeiten, bei dem sich jeder vor Respekt und Ehrfurcht überschlägt wenn er den Raum betritt...
Hoppla-Daisy
13.04.2010, 21:52
Bin ja auch schon etwas älter und dann hoffentlich in etwas über einem Jahr auch Ärztin. Bisher hab ich keinerlei Probleme gehabt. Ich wurde akzeptiert - und ich hab auch jüngere Assistenten oder OÄ und deren fachliche Kompetenz gerne als Vorbild genommen. Wie bereits schon mehrfach gesagt: Es kommt einzig auf die menschlichen Qualitäten an und die Art, wie man überhaupt mit anderen Menschen kommuniziert. Wenn das funktioniert, dann klappt auch der Rest, egal, wie alt man ist.
Und um das Beispiel vom arroganten/überheblichen/großkotzigen Vorgesetzten aufzunehmen. Dieser Jemand ist einem nun mal vorgesetzt/übergeordnet und verdient per se schon mal Respekt. Aber deswegen muss man sich nicht kleinmachen/kleinmachen lassen ;-). Da wiederum spielt die Kommunikationsebene eine Rolle.
teletubs
13.04.2010, 21:56
Da melde ich mich schonmal für an......wenn denn die Fachrichtung passt ;-)
;-) Na dann mal ran...nein, wie Nautila schon geschrieben hat, es kommt auf die menschliche Zusammenarbeit drauf an. Hatte letztes Jahr zum ersten Mal einen OA, der zwar älter war, aber auch erst Mitte 30 und mit dem hat es saumässig Spass gemacht. Die anderen hätten alle meine Eltern sein können. Ging auch...aber vor denen hatte man mehr Respekt!
Und du wirst immer schräg anegschaut...ob du nun 24 bist und fertig bist oder erst Mitte dreissig oder noch älter. Man ist so alt wie man sich fühlt&gibt...von daher bleib ich auf ewig Kind ;-)
Denke auch darüber nach, wie es wird, wenn ich mit (voraussichtlich) 33 als Jungarzt einsteige. Von mir selbst würde ich nämlich auch behaupten, dass ich ältere "Neueinsteiger" erstmal kritisch beäuge, zumindest bis ich erfahre, warum sie sich erst spät "berufen" fühlten.
Auf der anderen Seite wird sich dies nach wenigen Wochen alles relativieren - und ich glaube, dass ich von jungen Neueinsteigern mit vielleicht weniger Selbstsicherheit auch eher genervt wäre. Zumindest bin ich immer total genervt, wenn ich als Famulant auf Station Assis erlebe, die erst ihre Ahnungslosigkeit gegenüber dem Oberarzt mit wildesten Theorien verschleiern und dann auch noch ungefragt abstruse Begründungen für ihre Unkenntnis formulieren (jaja, als wir Nabelbrüche hatten, war meine Mutti gerade im Krankenhaus, hihi). Auch das legt sich aber generell in kurzer Zeit.
Das es Probleme bei der Jobsuche geben wird, kann ich mir eher nicht vorstellen (natürlich wird man in sehr begehrten Kliniken mit Jugendwahn-CA seine Probleme haben, kann mir aber nicht vorstellen, dass dies für viele Kliniken gilt).
Ehemaliger User 05022011
14.04.2010, 08:12
hier mal ein paar Zahlen aus einer Studie die 2004 in Hessen gemacht wurde:
20,7 % der angehenden Ärztinnen und 22,0 % der männlichen Studenten sind bei Berufseinstieg bereits 30 Jahre oder älter, aber immer hin schaffen es auch 31,3 % der weiblichen und 12,5 % der männlichen Medizinstudenten das Studium bis zum 26. Lebensjahr abzuschließen.
Threadsteller du befindest dich also in guter Gesellschaft, wie du sehen kannst.
Ich werde zum Ende des Studiums ähnlich alt sein wie der TE. Dass mein Alter zum Problem werden könnte, denke ich nicht.
Wenn mich jemand nicht einstellt weil ich eine gefestigte Persönlichkeit habe, dann ist das wohl ziemlich lächerlich ;)
Eine gefestigte Persönlichkeit heisst für den o.g. Chef wohl eher, dass man nicht mehr biegbar genug ist. ;-)
Bei der derzeitigen Stellensituation muss man sich ja zum Glück auf sowas nicht einlassen.
ist sicher sehr unterschiedlich, wie das so gesehen wird, aber ein Bekannter meiner Eltern meinte mal er würde keinen über 30 einstellen, da die Leute dann schon so ausgeprägte Persönlichkeiten sind, dass es schlecht zu ihrem Status als lernender Anfänger passt und dies immer kompliziert für beide Seiten wäre und warum soll er sich den Stress antun, es würden immer noch genügend junge Bewerber zur Verfügung stehen
Wobei ich mich dann fragen muss, warum der Bekannte deiner Eltern ein solches Problem mit "Älteren" hat - weil er sie nicht mehr nach seinen Wünschen formen kann?
Was für ein Unternehmen hat der Bekannte denn?
Und warum denkt er, jüngere Bewerber wären per se unkomplizierter?
Letzte Frage, khiri: wie alt bist du denn?
Also ich war, als ich meine erste Stelle anfing, 33 und zwar eine woche vor meinem 34. Geburtstag.
Eine Stelle zu bekommen war überhaupt kein Thema, ich ging mit 5 Jobangeboten aus dem PJ (eins davon hab ich angenommen und bin immer noch glücklich :) ) und auch andere Bewerbungen waren sehr erfolgreich.
Ich konnte mir also meine Stelle aussuchen. Gut, die vom PJ war natürlich etwas anderes. Die kannten mich. Aber auch Initiativbewerbungen ohne Abschlusszeugnis zu dem Zeitpunkt waren kein Thema (hatte mich gynäkologisch und chirurgisch beworben).
Ehem-User11112010
25.04.2010, 15:31
also mal ehrlich... wer hat diese idee dass man nicht eingestellt werden könnte aufgrund einer gefestigten persönlichkeit überhaupt erfunden? das ist doch der größte schwachsinn den ich je gehört habe... hier werden sich eindeutig zu viele gedanken gemacht. meiner meinung nach geht es in einem einstellungsverhältnis nicht um die biegsamkeit der persönlichkeit. das sollte hier jedem klar sein. es kommt höchstens auf bestimmte verhaltensregeln an. diese hat man, oder man hat sie nicht. leute die älter sind wissen aus meiner persönlichen erfahrung tendenziell eher wie man sich zu verhalten als jemand der mit unter 25 sein studium abgeschlossen hat und sich darauf ne menge einbildet (damit sind nur diejenigen angesprochen die sich auch wirklich etwas darauf einbilden).
hört mal auf diese diskussion immer wieder aufzugreifen... das führt zu nichts und schafft hier nur agressionen habe ich den eindruck.
stennadolny
25.04.2010, 16:02
Jene Kliniken in Bayern, die ich kenne, nehmen nur bei übelstem Ärztemangel (ehe man einen Osteuropäer o.Ä. nimmt) allenfalls ein medizinisch wenig erfahrenes "älteres" Semester - es geht sehr wohl um "Biegsamkeit", fehlende "Vernetzung", "Suggestibilität" - insbesondere bei schwachen und psychopathologisch hoch auffälligen Chefs. Und leider sind das nicht wenige.
Man sollte das Altersargument bei zunehmendem Ärztemangel nicht überbewerten, unterbewerten würde ich das aber auch nicht, vor allem in Ballungsräumen.
hört mal auf diese diskussion immer wieder aufzugreifen... das führt zu nichts und schafft hier nur agressionen habe ich den eindruck.
Die war doch seit 10 Tagen still, die Diskussion - bis du ;-) sie wieder aufgegriffen hast ...! *scnr*
Ehem-User11112010
25.04.2010, 21:38
achso ... ich habe wohl nicht auf datum geachtet :P
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