Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fachabitur?
henrico99
20.04.2010, 14:27
Hallo liebe Medi learn Gemeinde:-winky
Ich hoffe, dass das Thema hier reinpasst, konnte aber auch nichts finden.
Also ich habe einen ganz Normalen Realschulabschluss und beginne nun am 01.08 meine Ausbildung zum Gesundheits und Krankenpfleger.
Dennoch würde ich danach gerne Medizin studieren, nur ich weiss noch nicht was es genau für Möglichkeiten nach der Ausbildung gibt. Ich habe z.B. gelesen das man nach der Ausbildung sich im Bereich der Krankenpflege weiterbilden müsste, das wäre dann wie das Abitur und man ist somit berechtigt an einer Uni zu studieren?!
Aber man könnte ja auch Theoretisch die Ausbildung beenden und danach in einem Jahr die Fachhochschulreife machen, wenn ich das jetzt richtig hab;-)
Nun was wäre denn jetzt der bessere Weg von beiden (möglichst ohne Wartesemester) an einem Studiumsplatz zu gelangen?
Hoffe könnt mir weiterhelfen.
Danke schonmal.
Mfg;-)
KalisBLN
20.04.2010, 15:11
Mit Fachabitur kann man Medizin nicht studieren. Und das Studium ohne Abitur als Krankenpfleger ist äußerst schwierig.
Besser du machst das richtige Abitur.
Lateiner
20.04.2010, 17:08
Wie schon geschrieben wurde kannst du mit Fachabi kein Medizin studieren. Soweit ich weiß, darf man mit Fachabi ohnehin auch nur an Fachhochschulen studieren..
Der Weg über die GuK-Pflege-Ausbildung ist auch sehr beschwerlich und schon einige mal hier im Forum diskutiert worden. Darüber findest du bestimmt was über die Suchfunktion! :-)
Die Fragen sind jetzt: Willst du sicher Medizin studieren, bzw. wenn ja, warum willst du dann erst die Ausbildung machen?
Ist dein Abschluss gut genug, um Abi zu machen?
Wenn du z.B. super gut in der Schule bist (angesichts der NC-Tendenz und dass du jetzt "nur" auf der Realschule warst schon ein ziemlich guter 1,x-Schnitt) und nur kein Abi machst, um erst die Ausbildung zu machen ist es sicherlich egal, ob ob du erst Abi oder erst die Ausbildung machst (wenn du denn wirklich hinter der Ausbildung stehst). Falls du aber dein Abi eher nicht soo gut abschließen würdest (heißt schlechter als 1,8), wäre es auf jeden Fall besser erst Abi zu machen und dann die Ausbildung. Denn die Wartesemester zählen ab Hochschulzugangsberechtigung (Abizeugnis).
Heißt also:
3 Jahre Abi + 3 Jahre Ausbildung + ca. 3 Jahre arbeiten --> Studienplatz
3 Jahre sehr gutes Abi --> Studienplatz
3 Jahre Ausbildung + 3 Jahre Abi + ca. 6 Jahre warten --> Studienplatz
3 Jahre Ausbildung + 3 Jahre sehr gutes Abi --> Studienplatz
Wie sieht's denn bei dir so aus zu den Fragen oben?
Viele Grüße,
Lateiner
henrico99
20.04.2010, 22:54
Also erstmal Danke für die Antworten:-top
Das es mit dem Fachabi nicht geht habe ich grade auch gelesen, hab es mit der Fachgebundenen Hochschulreife verwechselt:-blush
Mit der Ausbildung hätte ich mir erhofft auf schnellsten Wege ins Studium zu kommen (3 jahre + Fachabi) aber das hätte sich hiermit wohl erledigt.
Meinen Realschulabschluss werde ich voraussichtlich mit einem Schnitt von 1,8 abschließen. Ich muss vielleicht dazu sagen dass ich jetzt 22 Jahre alt bin und den Abschluss in Vollzeit nachhole.
Also wäre die schnellste, wahrscheinlich auch beste Methode jetzt erst das Abi zu machen, bevor ich die Ausbildung antrete?!
Die Ausbildung wäre für mich nicht ein "muss" sondern nur ein Mittel zum Zweck gewesen
Mfg
nightingale
21.04.2010, 10:04
Hallo Henrico, was hast Du denn vorher gemacht? I
In Niedersachsen kann man die Prüfung für die fachgebundene Hochschulreife (Immaturenprüfung) meines Wissens auch ablegen, wenn man Ausbildung + 3 Jahre Arbeit geleistet hat, und zwar unabhängig von der eingeschlagenen Studienrichtung.
Zu den 3 Jahren Arbeit gehören auch die Erziehung von Kleinkindern und die Pflege von Angehörigen.
Mach Dich da mal schlau, welche Regelung es in welchem Bundesland gibt, das erspart Dir einige Zeit und Mühe! Evt hast Du in 1 Jahr nach entsprechender Prüfung die fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung in der Hand, mit dem Du Dich bei der ZVS bewerben kannst.
Viel Erfolg!:-stud
Hoppla-Daisy
21.04.2010, 10:12
Off-topic :-)):
Nightingale, ich wusste gar nicht, was ich da hörte. Plötzlich quakte und zischte mein Laptop so komisch :-)) ... bis ich dahinter kam, dass es dein virtual pet ist! :-D
nightingale
21.04.2010, 10:17
:-)... ging mir eben nicht anders! Hab's gelöscht :-peng
Hoppla-Daisy
21.04.2010, 10:18
[Mod-Modus ON]
War eh zu groß für ne Signatur :-D
[Mod-Modus OFF]
Lateiner
21.04.2010, 11:13
Mach Dich da mal schlau, welche Regelung es in welchem Bundesland gibt, das erspart Dir einige Zeit und Mühe! Evt hast Du in 1 Jahr nach entsprechender Prüfung die fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung in der Hand, mit dem Du Dich bei der ZVS bewerben kannst.
Wie bewirbt man sich denn dann bei der ZVS? In dem gleichen Verfahren wie die Abiturienten oder wie zum Zweitstudium o.Ä.?
Denn wenn es "ganz" normal mit den Abiturienten ist, müsste die Note ja sehr gut sein. Und für denn Fall das nicht, wäre es vielleicht besser, erst die Hochschulzugangsberechtigung zu erwerben, um dann schon eher Wartezeit zu sammeln..
nightingale
21.04.2010, 11:32
Mit der fachbezogenen Hochschulzugangsberechtigung bewirbt man sich wie ein Abiturient bei der ZVS. Die Note sollte also entsprechend sein..
Genau, und alles andere danach ist Wartezeit.
henrico99
21.04.2010, 13:28
Ich habe vorher 5 lange Jahre auf´m Lager gearbeitet, ich denke auch das es jetzt besser ist erstmal das Abitur zu machen!
Danke für die ganzen Antworten:-top
lg
nightingale
25.04.2010, 09:33
Ja, das wäre in diesem Fall sicher das Vernünftigste.
Hast Du eine Ausbildung gemacht? Dann kannst Du an vielen Berufsoberschulen Abi machen und sogar die 11. Klasse überspringen.
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