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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Akkomodation & Co



Muriel
05.02.2003, 20:41
Hallo Ihr meine Helfer!
Ich schreib nächste Woche Auge und hab da ne Sache, die ich schon weder in Physik noch in Physio verstanden habe.
Wie rechne ich Folgendes aus:
Ein Hyperoper (+1dpt) hat eine Akkomdationsbreite von 3dpt, wo liegt sein Nahpunkt???
Schätzungsweise muss man da die Formel Akkomodatinsbreite = Nahpunkt - Fernpunkt, aber dann hört's bei mir auch schon auf. Also, kramt bitte Euer Wissen aus, danke!!!

Froschkönig
05.02.2003, 21:16
Ja, daß hab ich auch immer geliebt....

Mal sehen, ob ich das noch hinbekomme :

Also +1 dpt entspricht 1 meter
Akkomodationsbreite von 3 dpt entspricht 1/3 m

eine Akkomodationsbreite von 3 dpt reicht aus, um den bereich von 0,3 m bis unendlich scharf zu sehen.

Jetzt ist der Patient HYPERop, also weitsichtig...dann müsste man die Hyperopie doch der Akkomodationsbreite HINZUFÜGEN...also statt 1/3 m (=3dpt) bis unendlich 1/3 m PLUS Hyperopie von 1dpt (= 1m) bis unendlich....
also unterm strich einen Sehschärfebereich von 1,3 m bis unendlich.

Damit wäre der Nahpunkt bei 1,33 m

1.) Keine Ahnung, ob ich mich verstädnlich ausgedrückt habe ;-)
2.) Könnte bitte nochmal jemand da drüber gucken, ob das so paßt ???

Muriel
05.02.2003, 21:50
Ah ja, mit dieser Formel wäre ich da auch draufgekommen, aber irgendwie hab ich nich so janz verstanden, warum bei dem Jung dann der "ursprüngliche" Nahpunkt, also der nach hinten verschobene durch die Hyperopie, aufgrund einer eingeschränkten Akkomodatin noch weiter nach hinten rückt. Aber andererseits ist das wohl das einzige, was Sinn macht, rein rechentechnisch betrachtet. Danke jedenfalls!

hobbes
12.02.2003, 03:28
Original geschrieben von Muriel
Ah ja, mit dieser Formel wäre ich da auch draufgekommen, aber irgendwie hab ich nich so janz verstanden, warum bei dem Jung dann der "ursprüngliche" Nahpunkt, also der nach hinten verschobene durch die Hyperopie, aufgrund einer eingeschränkten Akkomodatin noch weiter nach hinten rückt. Aber andererseits ist das wohl das einzige, was Sinn macht, rein rechentechnisch betrachtet. Danke jedenfalls!

Der Mensch da ist ja mit +1dpt weitsichtig (braucht also eine Lesebrille) und jetzt hat er auch noch eine toll eingeschränkte Akkomodation, ist also alterssichtig/ presbyop. Das kumuliert sich natürlich - sprich stärkere Lesebrille.
Der Nahpunkt liegt noch weiter weg.
Die normale Akkomodationsbreite (beim Jungen) liegt bei 12 dpt (Nahpunkt 8.3 cm).