Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : USA - die neuen Sowjets?!
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luckyblue
08.02.2003, 02:06
Ist doch gerade der Punkt:
1) Es gibt eine Bedrohungslage, die von islamistischen Terroristen ausgeht, daher der Pockenimpfstoff.
2) Es wird eine Verbindung Al-Kaeda/Irak behauptet, um eine Bedrohungslage durch den Irak zu suggerieren.
3) Natürlich kann die vom Irak als solchen ausgehende Gefahr tatsächlich größer sein, als ich sie bei meinen Kenntnissen einschätze, aber eine Rechtfertigung für einen Angriffskrieg ist das in meinen AUgen nicht.
Warum hat die Bundesregierung heute nochmal 30.000.000 Impfdosen gegen Pocken gekauft?
Achja, nur so zum Spaß, um den Hersteller wirtschaftlich unter die Arme zu greifen
Denkbar, eine flächendeckende Impfung ist nämlich Schwachfug! Offenbar hat die Bundesregierung noch nie was von Abriegelungsimpungen gehört. Wenn man sofort Abriegelungsimpfungen durchführt hat man ganze 8 Tage für Inkubationsimpfungen.
Kein normaldenkender Mediziner würde eine Durchimpfung der Bevölkerung mit dem am nebenwirkungsreichsten Impfstoff überhaupt zustimmen.
chata :-meinung
airmaria
08.02.2003, 02:12
Original geschrieben von luckyblue
Natürlich kann die vom Irak als solchen ausgehende Gefahr tatsächlich größer sein, als ich sie bei meinen Kenntnissen einschätze, aber eine Rechtfertigung für einen Angriffskrieg ist das in meinen AUgen nicht.
Sorry, aber jetzt male ich auch:
OHNE WORTE
"Mary" airmaria
luckyblue
08.02.2003, 02:14
ein imposantes Gemälde, ich vermisse allerdings ein ikonographisches Attribut.
@marcel: NordKorea nimmt nicht sein Atomwaffenprogramm wiede auf (ham noch nie eins besessen) sondern sein Atomprogramm, dass laut pjöngjang "vorerst" nur zur zivilen zwcken genutzt wird. ob man das glaub ist die andere sache.
@airmaria:
Am 11. September 2000 war es dann mit der Ruhe schlagartig vorbei gleich bei Bushs regierungs antritt hat er den Ton dem Irak gegenüber sehr drastisch verschärft.
also so schlagartig war die ruhe dann doch nicht vorbei.
Ausserdem möchte ich nochmal auf Däubler-Gmelins "vergleich" anspielen. (bin übrigens äußerst skeptisch wie sie es gesagt hat - hitlervergleiche sind immer sehr umstritten. wurde je schon an anderer stelle diskutiert) aber sie hat nunmal recht. amerika ist wirtschaftlich/ militärisch immer noch eine supermacht. aber wirtschaftlich haben die meiner meinung nach den gipfel schon längst über schritten (bei anderen ländern gehts dagegen steil aufwärts: siehe China).
Aber wie gesagt durch außenpolitik lässt sich davon gut ablenken.
danke, jojo
airmaria
08.02.2003, 10:43
Gut lucky: wenn Du das noch etwas ausgemalt haben möchtest hast Du da sinngemäß geschrieben:
Ich habe keine Ahnung wie groß das Risiko der Berdrohung ist, aber ein Angriffskrieg (dieses Wort ist ja so böse) kommt niemals in Frage.
"Mary" airmaria
ein krieg ohne die erlaugbnis vom un-sicherheitsrat ist nicht gerechtfertigt.
mit erlaubnis lass ich mir das noch eingehen. da dann un-mäßig entschieden worden ist, und das wohl seine gründe hat.
Aber die USA darf die UN nicht umgehen!!! also kein alleingang :-dagegen
teile übrigens die ansicht der franzosen
airmaria
08.02.2003, 10:52
@jojo: so weit sind wir doch noch gar nicht, erstmal geht es um das überhaupt, dann um das wie.
Hier die neuesten Aussagen von Rumsfeld:
Ein Krieg lasse sich dann vermeiden, wenn Saddam Hussein freiwillig ins Exil gehe. "Niemand will Krieg. Krieg ist niemals eine leichte Wahl", sagte Rumsfeld. Er betonte zugleich, das Risiko eines Krieges müsse abgewogen werden gegen die Risiken, nichts zu tun, während der Irak nach Massenvernichtungswaffen strebe.
Rumsfeld ruft zur Geschlossenheit auf:
Der US-Verteidigungsminister warnte zugleich, dass Verzögerungen bei der Vorbereitung eines Kriegs Saddam Unentschlossenheit signalisieren würden. "Die einzige Chance für eine friedliche Lösung ist klarzumachen, dass freie Nationen bereit sind, Gewalt einzusetzen, wenn nötig - dass die Welt vereint ist und bereit zu handeln."
"Mary" airmaria
ja da hast du schon recht, aber bush hatte auch mal gesagt, dass er auch notfalls einen alleingang ohne un-resolution macht.
und das darf meines erachtens kein volk auf dieser erde.
auch keine USA (und kein nordkorea)
Also sorry Mary aber mir kommen fast die Tränen vor lachen, aber das die USA alles daran setzen werden dort ihre veraltete Munition los zu werden und neue Waffen zu testet ist wohl klar. Das war schon unter moderateren Präsidenten so und wird auch so bleiben! Und Bush ist nun wirklich ein "Kriegsgeiler"!
Sofort nach dem er Präsident wurde gings los, Abrüstungsverträge (SALT II, ABM einseitig gekündigt, Sternenkriegsprogram wieder aufgenommen, etc.)!
Und nicht zuletzt haben die ach so friedliebenden USA die Verhandlungen über ein Verifikationsprotokoll, welches das Verbotsabkommen für biologische Waffen wirksamer machen sollte gestrichen. Damit sie selber dran rumspielen dürfen!
Die USA treten ständig Verträge mit Füssen (ja auch das Klimaprotokol z.B.), selbst Pläne die Wiener Konvention über internationale Verträge durch Widerruf der US-Unterschrift aus dem Verkehr zu ziehen gibt es bereits. Das würde bedeuten, dass CTBT, KSZE-2-Vertrag über Konventionelle Stabilität in Europa oder die Zusatzprotokolle der Genfer Konvention z. B., wichtige Dokumente zur Begrenzung inhumaner Kriegsführung, schlagartig wech wären.
Es gibt seit Bush da ist einen Unsicherheitsfaktor USA! Von daher wenn schon Krieg dann ein Verteidigungskrieg, mit UN-Mandat! Und dafür gibt es absolut keinen Anlass!
chata´s point of view
Dr. Raddatz
08.02.2003, 13:52
Wenn ich das mal so sagen darf, vermisse ich in dieser Diskussion ein bißchen die Ausgewogenheit der Darstellung. Wie wär's denn einfach mit mehr Toleranz auf diesem Globus, frei nach Lessing. Oder andersrum, wenn schon auf kleiner Ebene (wie diesem Forum) eine solche nur schwer zu praktizieren scheint, wie soll das dann erst mit dem Rest der Welt gehen. Hat Airmaria schon mal überlegt, woher sein Standpunkt kommt? Könnte das ausbildungsbedingt sein? Hat jemand schon mal die Parallelität bemerkt zwischen den aktuellen Aussagen der US-Administration und den Äußerungen der damaligen deutschen Reichsregierung Angang und Mitte 1939? Mir kommen da sehr viele Gemeinsamkeiten ins Hirn. Im übrigen haben die Amis nach dem 2. Weltkrieg nicht nur Herrn von Braun mitgehen lassen, sondern auch einige ganz kluge Köpfe aus dem Reichspropagandaministerium. Eigene Interessen haben schon immer über den Grundsatz (Entnazifizierung) gesiegt.
Dr. Raddatz
Original geschrieben von Dr. Raddatz
Hobbes fragt:
Glaubst du ernsthaft, wenn Amerika noch Indianerland wäre, gäbe es heute keine Softdrinks und keine Comic-Heftchen?
Wer sich in der Geschichte ein klein wenig auskennt, wird sich erinnern, daß stets die militärtechnische Überlegenheit obsiegt und dabei in nicht gerade geringem Umfang auch vorhandene Kulturen vollständig eliminiert hat. Ich kann nicht erkennen, daß sich diesbezüglich irgendetwas geändert hätte.
Sorry, Dr., aber du hast meine Frage in keiner Weise beantwortet, sondern einfach neue Anschuldigungen gemacht. Schade, aber dadurch werden die Floskeln nicht glaubhafter. Willst du jetzt behaupten, die Amerikaner würden die europäische Kultur auslöschen? Ne, oder?
airmaria
08.02.2003, 14:06
Original geschrieben von Dr. Raddatz
Wie wär's denn einfach mit mehr Toleranz auf diesem Globus, frei nach Lessing.
Sorry Raddatz, ist das Dein Beitrag auf höherer Ebene?
... zu Deinen anderen polemischen Bemerkungen erspare ich mir lieber weitere Kommentare.
"Mary" airmaria
Dr. Raddatz
08.02.2003, 14:16
Okay, Jungs, macht weiter so!
Offensichtlich finden einige doch mehr Geschmack an einer pseudointellektuellen Selbstdarstellung. Das ist nicht mein Ding.
Toleranz bedeutet in meinen Augen im Minimum, andere Überlegungen wenigstens zuzulassen.
Dr. Raddatz
airmaria
08.02.2003, 15:51
Original geschrieben von Dr. Raddatz
Offensichtlich finden einige doch mehr Geschmack an einer pseudointellektuellen Selbstdarstellung...
Toleranz bedeutet in meinen Augen im Minimum, andere Überlegungen wenigstens zuzulassen.
???
Naja, über das Stadium des Herumwerfens irgendwelcher Zitate "großer" Persönlichkeiten bist Du bislang hier im Thread nicht hinausgekommen... ist das wahre Intellektuellität?
Und wer bitteschön läßt hier wo andere Meinungen nicht zu, nur weil sie hierzulande zur Minderheit gehören?
Toleranz?
Ist es tolerant Überlegungen zu einem Krieg als letztes probates Mittel kategorisch abzulehnen?
"Mary" airmaria
Dr. Raddatz
08.02.2003, 17:06
Naja, über das Stadium des Herumwerfens irgendwelcher Zitate "großer" Persönlichkeiten bist Du bislang hier im Thread nicht hinausgekommen... ist das wahre Intellektuellität?
Na hoppla, die Hardliner können ja auch ganz schön persönlich werden. darf ich das als Ausdruck verlorengegangener Sachargumente werten?
Im übrigen ist es nun wirklich schlechter Stil von airmaria und hobbes, den Eindruck zu erwecken, als hätten sie gerade mit Bush und Rumsfeld telefoniert und alle anderen sind die Deppen.
Da ich mich nicht darunter zähle, klinke ich mich an dieser Stelle aus.
Dr. raddatz
Heinz Wäscher
08.02.2003, 17:24
Hat jem von Euch zufällig das Interview mit Kienzle gesehen,in dem über ein Interview mit Hussein vor ca 12 Jahren diskutiert wurde?
Dieses Interview hat nichts an seiner Aktualität verloren.
Obwohl ich auch eindeutig gegen den Irakkrieg bin,so hat mich doch der Ausspruch Friedmans zum Nachdenken gebracht:
"1945 waren es auch die Amis,die durch einen Krieg ein totalitäres System zerstört und so Deutschland befreit hatten"
Da ist schon was dran
Andererseits ist es doch nur Schönfärberei,da ich den Amis (Oh Gott,wie sich das anhört!)unterstelle,daß es ihnen nur ums Öl geht und sich die USA mal wieder als die Weltpolizei aufspielen will,und sich über bestehende Vereinbarungen hinwegsetzt
Europa wird überhaupt nicht Ernst genommen
erstens: hör mir mit Friedman auf, der Schnösel hat für mich jedes Recht auf öffentliche Darstellung verloren.
zweitens: zum zitat
1945 waren es auch die Amis,die durch einen Krieg ein totalitäres System zerstört und so Deutschland befreit hatten
Das ist faktisch richtig, aber guck dir mal an wann die Amis in den Krieg eingestiegen sind, nämlich als sie nur noch gewinnen konnten. Die Rolle der Amis im zweiten Weltkreig als Befreier wird gern überschätzt! Absahner wäre das richtigere Wort!
chata, der es langsam ned mehr lesen kann! :-(
airmaria
08.02.2003, 18:33
Original geschrieben von Dr. Raddatz
Na hoppla, die Hardliner können ja auch ganz schön persönlich werden. darf ich das als Ausdruck verlorengegangener Sachargumente werten?
Im übrigen ist es nun wirklich schlechter Stil von airmaria und hobbes, den Eindruck zu erwecken, als hätten sie gerade mit Bush und Rumsfeld telefoniert und alle anderen sind die Deppen.
Och Raddatz, ließ Dir nochmal ganz in Ruhe den Thread durch und Du wirst feststellen, daß dieses "persönlich werden" jeweils nur Reaktion auf vorangegangens direktes Ansprechen ist, nicht umgekehrt!
Der Zweite Teil Deiner Aussage kommt vielleicht wohl daher, daß hier eben tatsächlich Fakten und wahre Zitate angeführt wurden, was dann im Widerspruch zu den vermeintlich ausgegangenen Sachargumenten steht.
"Mary" airmaria
Hey, war ja ne schöne Breitseite, die Fischer da heute verteilt hat... nicht der Vorschlag (eine wirklich schlaue Idee, um die Amis wieder zum Rechtfertigen zu zwingen), sondern auch sein kurzes Statement auf Englisch an Rumsfeld. Und nun zum Vorschlag. Ich habs natürlich nur kurz in den Nachrichten gehört und vbon verschiedener Seite wurde ja schon gesagt, die Idee sei nicht umsetztbar. Woher die Soldaten nehmen, etc. (Sind die nicht schon fast vor Ort? Oder zählen die nicht??) Ich finde den Grundgedanken einfach sehr treffend: Hat man denn wirklich schon alle freidlichen Mittel ausgeschöpft??? NEIN!!!
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