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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : LMU oder Würzburg besser i.d. Klinik??



monchichi87
04.06.2010, 18:41
Hey leute,

hätte gerne eine einschätzung von euch, welche der beiden unis für den klinischen studienabschnitt besser geeignet ist...
hab die möglichkeit an beide zu tauschen und überleg grad...
würzburg=kleiner, viell. gemütlicher, günstiger;
München=coole großstadt, super ruf aber überfüllt??....
was haltet ihr, die dort studieren von den unis, der studienqualität usw...

danke für eure hilfe ;)

abi07
04.06.2010, 20:58
Also ich kann die jetzt noch nicht viel über die Klinik erzählen (siehe Semesterzahl), aber bisher hab ich noch nicht so viel zu meckern.

Zur Stadt kann ich aber sagen, dass ich sie wunderschön finde und hier am liebsten gar nicht mehr weg will! :-love
Ist aber natürlich Geschmackssache - für einen Großstadtmenschen ist es dann wohl zu klein. Aber wem das nicht so wichtig ist, der wird in Würzburg sicher nichts vermissen. Es gibt hier alles, was man braucht - und einen Spaziergang durch die Weinberge mit Blick über die Stadt kann München wohl nicht bieten. :-)
Außerdem kann sich nicht jeder eine Wohnung in München leisten, die dann auch noch gut gelegen ist. Habe hier in Würzburg letzte Woche eine sehr schöne Wohnung mit 75 m^2 für 500 Euro warm bekommen. Unschlagbar, würde ich sagen.

gyrasehemmer
04.06.2010, 21:21
aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

abi07
05.06.2010, 18:06
Ah ja, hatte noch was vergessen: Kurze Wege, alles mit dem Fahrrad zu erreichen und außerdem hat man ein Semesterticket. Alle diese Dinge sind in München nicht gegeben. Noch so was, das die Kosten in München in die Höhe treibt.

Schau dir doch auch mal den Thread hier an:
http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showthread.php?t=56690

Pampelmuse
05.06.2010, 19:41
Ich interessiere mich auch für alles über die Klinik an der TU und der LMU! Will jemand was sagen? :-keks

SuperSonic
05.06.2010, 20:30
LMU:

In der Klinik gibt es 6 Module (Inhalte siehe www.mecum-online.de). Alle fangen mit Modul 1 an, dann ist die weitere Reihenfolge regulär 2-3-4-5-6 oder irregulär 3-2-5-4-6. Modul 6 ist das sog. Projektmodul, das für wissenschaftliches Arbeiten vorgesehen ist (Auslandsstudium oder Doktorarbeit). Man kann es auch vorziehen, aber erst nach Abschluss von Modul 1.
Ab SS 2011 werden Modul 2 und 3 überarbeitet und zum einjährigen "Modul 23" zusammengefasst. Neben einem fächerübergreifenden Unterricht sollen die anwesenheitspflichtigen Veranstaltungen deutlich reduziert werden. Die Anwesenheitspflicht ist nämlich gerade in Modul 3 schrecklich und zu allem Überfluss hat man jede Woche einen anderen Stundenplan.

Es gibt zwei Standorte, das zentral gelegene Klinikum Innenstadt und das Klinikum Großhadern am südwestlichen Stadtrand. Nicht selten muss man während des Semesters zwischen den beiden Standorten pendeln, durchaus auch am selben Tag. Das kostet jedes Mal ca. eine halbe Stunde Zeit mit den Öffentlichen. Wie erwähnt gibt es in München kein Semesterticket, eine Monatskarte im Ausbildungstarif kostet für den gesamten Innenraum derzeit 47,10 € und nächstes Jahr bestimmt wieder etwas mehr.

Um die Qualität der Lehre zu beurteilen, fehlt mir der (persönliche) Vergleich mit anderen Unis. Sicherlich hat jede Uni ihre Stärken und Schwächen auch im Hinblick auf studentische Lehre.

Was wollt ihr noch wissen?

Teevee
05.06.2010, 22:33
interessanter thread, den ich noch weiter verfolgen werde. danke schonmal für alle antworten und tipps!

ich hätte auch noch eine frage. wie ist das eigentlich mit den skripten bzw. dem mitschreiben in der vorlesung. muss man überhaupt mitschreiben, oder kann man sowieso alles aus büchern lernen? oder gibt es die meisten vorlesungs-skripte zum download (heutzutage wäre das doch denkbar und sicher sinnvoll)?

Fino
05.06.2010, 23:16
interessanter thread, den ich noch weiter verfolgen werde. danke schonmal für alle antworten und tipps!

ich hätte auch noch eine frage. wie ist das eigentlich mit den skripten bzw. dem mitschreiben in der vorlesung. muss man überhaupt mitschreiben, oder kann man sowieso alles aus büchern lernen? oder gibt es die meisten vorlesungs-skripte zum download (heutzutage wäre das doch denkbar und sicher sinnvoll)?

Muessen musst Du gar nichts. Das meiste steht auch in Lehrbuechern drin, aber eben nicht alles. Und so manch ein Prof hat sein Steckenpferd, dass gerne auch mal Pruefungsthema werden kann. Ich kann mich an eine Frage im Anatomietestat erinnern (ich hatte etwas ueber den Aufbau des Kniegelenks erzaehlt) "Ja, so steht es in allen Buechern, aber jetzt erzaehlen Sie mir mal, wie es richtig ist." :-((

Erwarte auch nicht zu viel Modernitaet von Profs, es wird so einige geben, die keine VL-Mitschriften anbieten, weder als Download noch traditonell auf Papier.

wanci
06.06.2010, 01:14
An der LMU gibts eigentlich so gut wie alle Vorlesungenfolien als Download. Viele gibts mittlerweile auch als Podcast, was ich ziemlich praktisch finde;)

Ansonsten find ich die Lehre an der LMU schon echt ganz gut, auch wenn es natürlich einige Schwächen (Pharma...) gibt. Aber wenn ich mich mit Leuten von anderen Unis unterhalte, dann klingt das da ganz anders...
Was ich ganz positiv finde, ist, dass zumindest ab und an die Evaluationen ernst genommen werden und dass die meisten Dozenten sich auch wirklich Mühe geben. Nachteil ist sicher eine hohe Pflichtstundenzeit, aber manchen Leuten kommt das ja auch entgegen.

abi07
06.06.2010, 06:51
Würzburg, 5. Semester:
- Patho: Folien im Internet, sowohl vom Kurs als auch von den Vorlesungen, außerdem noch kostenloses Fachschaftsskript zu den Präparaten
- Pharma: Skript von MLP wird in Heftform für 5 Euro verkauft
- Biomathe: Folien im Internet + Übungen
- Mibi: Fachschaftsskript, das man sich kopieren kann + teilweise Skript von Dozenten auf USB-Stick mitgegeben
- PKU: eh nur praktischer Kurs, Skripten werden vorher offiziell ausgeteilt

Das ist jetzt nur für das 5. Semester - aber insgesamt sieht es mit den Skripten ganz gut aus. Altfragen gibt es viele auf docsdocs (extra für Würzburger), außerdem noch zwei private Internetseiten mit Skripten. Man kriegt also immer irgendwo irgendwas her...

Teevee
06.06.2010, 10:19
Würzburg, 5. Semester:
- Patho: Folien im Internet, sowohl vom Kurs als auch von den Vorlesungen, außerdem noch kostenloses Fachschaftsskript zu den Präparaten
- Pharma: Skript von MLP wird in Heftform für 5 Euro verkauft
- Biomathe: Folien im Internet + Übungen
- Mibi: Fachschaftsskript, das man sich kopieren kann + teilweise Skript von Dozenten auf USB-Stick mitgegeben
- PKU: eh nur praktischer Kurs, Skripten werden vorher offiziell ausgeteilt

Das ist jetzt nur für das 5. Semester - aber insgesamt sieht es mit den Skripten ganz gut aus. Altfragen gibt es viele auf docsdocs (extra für Würzburger), außerdem noch zwei private Internetseiten mit Skripten. Man kriegt also immer irgendwo irgendwas her...das klingt ja ganz gut, vor allem weil es von einem würzburger kommt ;-)

wenns für die vorklinik genauso aussieht, heißt es wohl: einfach in die vorlesung setzen, zurücklehnen und genießen XD

DrSkywalker
06.06.2010, 10:47
das klingt ja ganz gut, vor allem weil es von einem würzburger kommt ;-)

wenns für die vorklinik genauso aussieht, heißt es wohl: einfach in die vorlesung setzen, zurücklehnen und genießen XD

Noch was von einem Würzburger, der mittlweile im 9. Semester ist:

Man muss in keine einzige Vorlesung gehen! Wenn du, wie ich, feststellst, dass du zuhause effektiver lernst, dann bleibe auch da, nur kein shclechtes Gewissen! Ich habe bisher noch jede Prüfung locker mit einem Kurzlehrbuch bestanden und weiß auch nicht weniger, als die Vorlesungsbesucher, hatte dafür sicherlich das angenehmere Studium.... :-))

Teevee
06.06.2010, 11:05
Noch was von einem Würzburger, der mittlweile im 9. Semester ist:

Man muss in keine einzige Vorlesung gehen! Wenn du, wie ich, feststellst, dass du zuhause effektiver lernst, dann bleibe auch da, nur kein shclechtes Gewissen! Ich habe bisher noch jede Prüfung locker mit einem Kurzlehrbuch bestanden und weiß auch nicht weniger, als die Vorlesungsbesucher, hatte dafür sicherlich das angenehmere Studium.... :-))
das klingt ja ganz gut, aber ich denke am anfang hat man noch nicht die eier für solche aktionen *g*
man könnte ja doch das ein oder andere wichtige oder didaktisch wertvolle verpassen :-notify

DrSkywalker
06.06.2010, 11:13
VOn didaktisch wertvoll würde ich mich ziemlich schnell verabschieden, im Vergleich zur Schule früher ist das ganze in 98% der Fälle ein Witz. Ein gutes Lehrbuch ist didaktisch 1000 mal besser als eine Durschnittsvorlesung...

Am Anfang in die Vorlesung zu gehen ist aber trotzdem nicht verkehrt, alleine schon um Kontakte zu knüpfen usw... aber spätestens im zweiten Semester kann man getrost zuhause bleiben.

wanci
06.06.2010, 12:05
Für die Vorklinik würde ich da mal zustimmen, aber in der Klinik hab ich schon ein paar Vorlesungen erlebt, die sich wirklich gelohnt haben. Aber ist halt echt total Lerntyp-abhängig. Einer merkt sich was besser, wenns ihm erzählt wird, der andere wenn ers zuhause liest. Muss man für sich selber rausfinden.

abi07
06.06.2010, 14:41
Ich bin auch überhaupt kein auditiver Lerntyp und gehe selten in Vorlesungen. In der Vorklinik war ich nur in den total guten (Anorganische Chemie im 1. Semester), denen, die mich interessiert haben (Psycho im 2.) und in solchen, deren Dozent mein Prüfer war (Präpkurs).

Zu Folien in der Vorklinik: Die Dozenten des ersten Semesters stellen ihre Folien alle ins Netz. Von Anatomie/Histo sind sie nur teilweise im Netz, aber in Histo ist die Vorlesung wirklich überflüssig, weil man den Kurs hat und in Makro wird eh nur der kleine Benninghoff zusammengefasst dargstellt. Psycho steht ebenfalls im Netz und Physio/Biochemie-VL's sind nicht gut und auch überhaupt nicht notwendig.
Wie du siehst, ist man also im 1. Semester noch rundum versorgt und behütet, auch wenn man nicht in die VL's geht, während man ab dem 2. Semester dann entscheiden sollte, ob einem die Vorlesung mehr bringt als das Selbststudium.
Für die Klausuren und das Physikum ist ein Vorlesungsbesuch jedenfalls nicht notwenig. Die einzigen Vorlesungen, zu deren Besuch ich aufgrund ihrer Qualität bzw. Relevanz für die Klausur raten würde, sind Anorganik und Psycho.

Und sorry, falls das jetzt ein bisschen offtopic war.

Stephan0815
06.06.2010, 19:17
Die einzigen Vorlesungen, zu deren Besuch ich aufgrund ihrer Qualität bzw. Relevanz für die Klausur raten würde, sind Anorganik und Psycho.

Ich finde, daß das individuell zu sehen ist.
Ich persönlich fand Anorganik zwar nicht schlecht, aber Organik viel besser. Psycho-Vorlesung war, für mich zumindest, ne reine Schlafstunde, konnte man sich völlig schenken, solang man sich am Abend vor der Prüfung mit nem Glas Wein und gelegentlichen Lachanfällen die Folien bzw. die Definitionen reingepresst hat.
Es gibt nunmal Leute, die nehmen aus Vorlesungen viel mit (ich zähl da nicht dazu, meist langweile ich mich da nur). Andere lernen in der selben Zeit mit nem Lehrbuch schneller und können´s sich so besser merken.
Es gibt natürlich auch noch die Leute, die einfach alles erstmal mitschreiben und dann zuhause nachlesen, was da überhaupt vorgegangen ist... die tun mir leid.
Eigentlich ist es jedes Semester dasselbe Spiel - man kuckt sich die ersten Vorlesungen an und entscheidet einfach selber, obs einem was bringt oder nicht. Nach den ersten Wochen sortiere ich zumindest dann einfach gnadenlos aus - übrig bleibt dann, wenn überhaupt eine-zwei und wenn auch nur deswegen, damit ich ein paar liebe Kommilitonen regelmäßig sehe.

PS:
Psycho is doof. :-peng

Pampelmuse
06.06.2010, 19:24
Und wie ist die Klinik an der TU so???

abi07
07.06.2010, 08:27
Ich finde, daß das individuell zu sehen ist.

Das ist natürlich individuell zu sehen, aber in Psycho ohne Vorlesung die Folien zu verstehen ist...naja...jedenfalls hatten damit einige ihre Probleme - was eine vorläufige Durchfallquote von 50% (wurde dann runterkorrigiert) ja auch gezeigt hat.