Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Idealer" Zeitpunkt für Kind?
Ich hab mal eine andere Frage... Wann habt ihr mitgeteilt, dass ihr schwanger seid? Habt ihr dann noch Dienste mitgemacht? Bin in der Chirurgie und da wird viel geröngt, eben auch bei den OP's und in den Diensten. Nun bin ich noch ganz am Anfang der Schwangerschaft (3.-4. Woche) und weiss nicht genau, ob ich es gleich mitteilen soll. Ich kann ja schlecht sagen, ich möchte ab jetzt nicht mehr röntgen, aber sonst ist alles ok. Das Dumme ist, dass eine Kollegin vor kurzem auch schwanger wurde und keine Dienste mehr mitmachen möchte. Wenn ich jetzt auch noch komme und für Dienste ausfalle, wird sich die Begeisterung in Grenzen halten, um es vorsichtig zu sagen, daher würd ich eigentlich gern noch ein bisschen warten mit dem "outing". Habt ihr damit Erfahrungen?
ChillenMitBazillen
17.07.2010, 10:20
Gibt es irgendeinen ernsthaften Grund, dein Kind einer Gefahr auszusetzen? Euer Schutz ist dein gutes Recht, und dass du schwanger werden könntest, wusste dein Arbeitgeber als er dich eingestellt hat.
Ich hab mal eine andere Frage... Wann habt ihr mitgeteilt, dass ihr schwanger seid? Habt ihr dann noch Dienste mitgemacht? Bin in der Chirurgie und da wird viel geröngt, eben auch bei den OP's und in den Diensten. Nun bin ich noch ganz am Anfang der Schwangerschaft (3.-4. Woche) und weiss nicht genau, ob ich es gleich mitteilen soll. Ich kann ja schlecht sagen, ich möchte ab jetzt nicht mehr röntgen, aber sonst ist alles ok. Das Dumme ist, dass eine Kollegin vor kurzem auch schwanger wurde und keine Dienste mehr mitmachen möchte. Wenn ich jetzt auch noch komme und für Dienste ausfalle, wird sich die Begeisterung in Grenzen halten, um es vorsichtig zu sagen, daher würd ich eigentlich gern noch ein bisschen warten mit dem "outing". Habt ihr damit Erfahrungen?
Erstmal Glückwunsch!
Schau doch mal hier:
http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showthread.php?t=48778&highlight=Schwangerschaft
ausführlichst diskutiert... ;-)
Ich hab mal eine andere Frage... Wann habt ihr mitgeteilt, dass ihr schwanger seid? Habt ihr dann noch Dienste mitgemacht? Bin in der Chirurgie und da wird viel geröngt, eben auch bei den OP's und in den Diensten. Nun bin ich noch ganz am Anfang der Schwangerschaft (3.-4. Woche) und weiss nicht genau, ob ich es gleich mitteilen soll. Ich kann ja schlecht sagen, ich möchte ab jetzt nicht mehr röntgen, aber sonst ist alles ok. Das Dumme ist, dass eine Kollegin vor kurzem auch schwanger wurde und keine Dienste mehr mitmachen möchte. Wenn ich jetzt auch noch komme und für Dienste ausfalle, wird sich die Begeisterung in Grenzen halten, um es vorsichtig zu sagen, daher würd ich eigentlich gern noch ein bisschen warten mit dem "outing". Habt ihr damit Erfahrungen?
Es war mit mir auch noch eine Kollegin schwanger. Das war schon hart für die Kollegen, aber der Schutz des Ungeborenen geht vor. Ich habe in der 6. SSW damit herausrücken müssen.
Erst mal vielen Dank für die Antworten!
@ lala: ich hab mal in den von Dir verlinkten Beitragen gestöbert und bin auf jede Menge Fragen gestoßen, die ich mir bisher noch nicht gestellt hab.:-nix
Z. b. läuft mein befristeter Vertrag während des Mutterschutzes aus, ich brauch noch 2,5 Monate für den Facharzt. Nun stellt sich die Frage der dort auch schon oft diskutierten Vertragsverlängerung. In der WBO hab ich gelesen, dass man die Ausbildung immer mindestens 6 Monate am Stück machen muss, wenn man sie unterbricht, das hieße, der Vertrag müsste dann wahrscheinlich nochmal für 6 Monate verlängert werden.
Da es bei Dir ja ähnlich war, nur dass der Vertrag in der Elterzeit auslief, jetzt meine Frage: wie ist das bei Dir ausgegangen?
Vielen Dank und schönen sonnigen Sonntag noch!:-)
Jule-Aline
28.07.2010, 05:38
zu snoop_y: Wenn Du der meinung bist,deine Schwangerschaft für dich zu behalten,dann tue es. Ca 60% der Schwangerschaft werden durch den Körper vor der 12.Wo beendet. Ich habe Freundinnen erlebt,die es in einem frühen STadium mitgeteilt hatten.Dann trat eine Fehlgeburt ein und fast jeder bekam es mit.Das ständige Angesprochen werden ist schon nervig.Was die Rö-belastung betrifft:Wenn Du immer eine Schürze trägt und die Geräte nach dem aktuellen Arbeitsschutz konstruiert sind,ist die Strahlenbelastung gering.Ich hatte mit diesem Thema während meiner Famulatur in der Humangenetik zu tun und viel die Ärzte darüber ausgefragt. Da waren öfter Schwangere zu Gast,wo die Strahlenbelastung und Mutationsrate ausgerechnet wurde. Du kennst doch sicher noch aus der Genetk das Alles oder Nichts -Gesetz.
In anderen Ländern gibt es keine große Diskussion darüber.Dort ist der übervorsorgliche Mutterschutz wie in Deutschland nicht so ausgeprägt.Die schwangeren Mütter haben fast alles mitgemacht.Und wenn es nicht mehr ging,wurden sie vom Gynäkologen von der Arbeit freigestellt.
Wie ist es denn in den chirurgischen Fächern? Wie lange müsste man aussetzen, und besteht eine realistische Chance Vollzeit weitermachen zu können danach?
zu snoop_y: Wenn Du der meinung bist,deine Schwangerschaft für dich zu behalten,dann tue es. Ca 60% der Schwangerschaft werden durch den Körper vor der 12.Wo beendet. Ich habe Freundinnen erlebt,die es in einem frühen STadium mitgeteilt hatten.Dann trat eine Fehlgeburt ein und fast jeder bekam es mit.Das ständige Angesprochen werden ist schon nervig.Was die Rö-belastung betrifft:Wenn Du immer eine Schürze trägt und die Geräte nach dem aktuellen Arbeitsschutz konstruiert sind,ist die Strahlenbelastung gering.Ich hatte mit diesem Thema während meiner Famulatur in der Humangenetik zu tun und viel die Ärzte darüber ausgefragt. Da waren öfter Schwangere zu Gast,wo die Strahlenbelastung und Mutationsrate ausgerechnet wurde. Du kennst doch sicher noch aus der Genetk das Alles oder Nichts -Gesetz.
In anderen Ländern gibt es keine große Diskussion darüber.Dort ist der übervorsorgliche Mutterschutz wie in Deutschland nicht so ausgeprägt.Die schwangeren Mütter haben fast alles mitgemacht.Und wenn es nicht mehr ging,wurden sie vom Gynäkologen von der Arbeit freigestellt.
Ähhhm, mal eben zu zitiertem Post: Ihr wißt schon, dass Ihr verpflichtet seit, den Arbeitgeber zu informieren. Als Schwangere darfst Du z.B. nicht im OP arbeiten, wo Gasnarkosen laufen, ebenso ist der AWR tabu. Scharfes Werkzeuch ist ebenso verboten. Das ist zwar nervend, hat aber seinen Sinn. Und wenn man es weiß, kann man alles planen. WIr hatte damals einen Schwangerensaal im OP: Nur schicke TIVA-Narkosen. Da waren damals: die Anästhesistin, die Anästhesieschwester und eine OP-Schwester schwanger. Nur wenn Dein Arbeitgeber nicht davon weiß... Wenn man es lieber erstmal im kleinen Kreis lassen will: Info an den Chef und Arbeitgeber, da lässt sich auch eine Lösung finden, dass es nicht sofort jeder weiß...
Wie ist es denn in den chirurgischen Fächern? Wie lange müsste man aussetzen, und besteht eine realistische Chance Vollzeit weitermachen zu können danach?Meine Chirurgen-Frau war ein Jahr zuhause (während der Schwangerschaft Ambulanz), dannach ist sie wieder in Vollzeit eingestiegen - dafür bin ich jetzt zuhause. Ging insgesamt für alle Beteiligten einschließlich Chef gut.
Espressa
27.01.2011, 16:59
Blöde Frage, aber
wenn man während eines befristeten Vertrags schwanger wird, und in Mutterschutz/ Elternzeit geht, und während dessen der Vertrag ausläuft - bekommt man dann weiterhin das Elterngeld und kann dann auch die restliche Zeit im Anschluss wieder an der Stelle abarbeiten?
das Elterngeld hat damit nichts zu tun, Berechnungsgrundlage ist ja die Zeit vor der Geburt, und das steht Dir zu...
Wenn der befristete Arbeitsvertrag ausläuft, läuft er aus zu dem Zeitpunkt. Also kein Nacharbeiten.
soweit ich weiß...
Das kommt AFAIK auf den Arbeitgeber/Tarifvertrag an. Bei meiner Frau hat sich der Vertrag nicht verlängert, bei mir schon.
Wenn der befristete Arbeitsvertrag ausläuft, läuft er aus zu dem Zeitpunkt. Also kein Nacharbeiten.
soweit ich weiß...
war bei mir so - lt. Auskunft Personalabteilung ist das entsprechende Verlängern um genau die Zeit, die mir quasi durch Mutterschutz/Elternzeit "verloren gegangen ist" reine Nettigkeit des Arbeitgebers gewesen und man habe da keinen Anspruch drauf....sollte aber angesichts der heutigen Stellensituation eh kein Thema sein ;-)
Inzwischen ist er auch noch weiter verlängert worden....
Espressa
27.01.2011, 22:00
Angenommen man ist schwanger als es zur Diskussion der Vertragsverlängerung geht. Das ist ja 3 Monate vor dessen Auslaufen der Fall - und wenn man dann schon in anderen Umständen ist wäre ja doch klar absehbar dass man bald wieder ausfällt.
Wird einem dann die Verlängerung verweigert? Traut sich das noch ein Arbeitgeber, oder muss er wirklich glaubhaft argumentieren, dass es andere Gründe als die Schwangerschaft gibt, um nicht zu verlängern?
Ehemaliger User 05022011
27.01.2011, 23:11
Wenn der befristete Arbeitsvertrag ausläuft, läuft er aus zu dem Zeitpunkt. ..
Nicht immer. Findet auf das Arbeitsverhältnis das Wissenschaftszeitgesetz Anwendung so gilt nach § 2 (5)
"Die jeweilige Dauer eines befristeten Arbeitsvertrages nach Absatz 1 verlängert sich im Einverständnis mit der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter um
.
.
3. Zeiten einer Inanspruchnahme von Elternzeit nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz und Zeiten eines Beschäftigungsverbots nach den §§ 3, 4, 6 und 8 des Mutterschutzgesetzes in dem Umfang, in dem eine Erwerbstätigkeit nicht erfolgt ist, "
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