Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Weg ziehen zum studieren oder doch nicht?
Kackbratze
27.06.2010, 22:29
kann diese leute auch immer nicht verstehen, die ihr leben lang im gleichen nest hocken. allein die vorstellung nimmt mir schon die luft zum atmen...
Gibt auch genug Leute, die sich andere Nester angesehen haben um festzustellen, dass das eigene Nest das Beste ist. Nicht alles ist immer in schwarz und weiss gehalten!
Gibt auch genug Leute, die sich andere Nester angesehen haben um festzustellen, dass das eigene Nest das Beste ist. Nicht alles ist immer in schwarz und weiss gehalten!
ja ich weiss. das stimmt schon. deshalb hab ich es ja auch persönlich gehalten....
Kackbratze
28.06.2010, 08:35
Im Endeffekt muss man alles für sich selber entscheiden. Die Wohnsituation in Verbindung mit dem gesparten Geld und dem geringeren Stress ist sicherlich ein deutliches Argument PRO "Heimatstadt", wenn ich mich an meinen Stress mit Vermieter, Wohnungssuche, etc. erinnere wäre ich froh gewesen, in so einer Situation gewesen zu sein.
In meinem Semester gab es mehrere "Heimschläfer", die per Fahrrad oder Zug zur Uni gependelt sind. Ich kann mich nicht erinnern, dass die deswegen schief angeschaut wurden oder irgendwie geächtet waren.
Ehemaliger User 05022011
28.06.2010, 10:39
In meinem Semester gab es mehrere "Heimschläfer", die per Fahrrad oder Zug zur Uni gependelt sind. Ich kann mich nicht erinnern, dass die deswegen schief angeschaut wurden oder irgendwie geächtet waren.
Das nicht, aber wenn sie weiter weg wohnen, bedingt das zu Hause wohnen oft, dass man nicht so gut integriert ist - st meine Erfahrung.
Also ich habe es bis jetzt nie bereut ein paar Jahre wo anders studiert zu haben - es stärkt einen irgendwie auch finde ich. Jedenfalls wenn man gleich nach dem Abi oder ein Jahr später studiert, dann ist man so jung, dass es irgendwie gut ist, sich jetzt auf zu machen ins "eigene Leben" - selbst alles irgendwie auf die Reihe bekommen zu müssen.
Hmm, also ich bin auch zuhause geblieben ohne dass jemand meine Unabhängigkeit in Frage gestellt hätte. Es war eben eine Kostenfrage. Ich wollte lieber das Studium in Mindestzeit mit guten Noten abschließen, so dass ein fester Job während dem Semester nicht in Frage kam.
Kackbratze
28.06.2010, 13:23
Integration hat nix mit dem Wohnort, sondern etwas mit den betroffenen Personen zu tun.
Oder mussten deine Mitstudenten etwa um 20.00Uhr abends immer zu Hause sein im Gegensatz zu den Mietezahlern?
Ehemaliger User 05022011
28.06.2010, 13:33
Integration hat nix mit dem Wohnort, sondern etwas mit den betroffenen Personen zu tun.
Oder mussten deine Mitstudenten etwa um 20.00Uhr abends immer zu Hause sein im Gegensatz zu den Mietezahlern?
wenn du abends noch einen Weg von 1 oder 1,5 Stunden hast oder der Bus nur bis 20.oo Uhr fährt, dann bist du zwangsläufig aus einigen Sachen raus
dreamchaser
28.06.2010, 13:48
Man kann ja auch mal ab und zu bei den Kommilitonen übernachten. Dann kann man auch mal was mit denen am Abend unternehmen. Auch wenn man nicht bei jeder Party dabei ist, es reicht allemal, um soziale Kontakte, die ja nicht nur aus Parties bestehen, zu knüpfen.
Ehemaliger User 05022011
28.06.2010, 15:01
Man kann ja auch mal ab und zu bei den Kommilitonen übernachten. Dann kann man auch mal was mit denen am Abend unternehmen. Auch wenn man nicht bei jeder Party dabei ist, es reicht allemal, um soziale Kontakte, die ja nicht nur aus Parties bestehen, zu knüpfen.
Sicher verzichten muss man auf soziale Kontakte nicht, dass ist schon klar, aber Vieles geht eben nicht, wenn der Weg zu weit ist. Vieles wird spontan verabredet und nicht lange geplant und da denke ich jetzt nicht vorrangig an Parties - z.B. wenn es beim Lernen gerade mal nicht so gut klappt (sei es die Motivation oder das Verständnis) dann klingelt man bei den Freunden die in der Nähe wohnen durch und fragt, ob man zusammen weiter machen will, dass geht alles nicht, wenn der Weg zu weit ist. Ich hatte eine solche Situation mal und kann nur sagen: bitte nieeeee wieder ! Es war einfach nicht schön, alles genau planen zu müssen und z.B. oft am nächsten Tag zu erfahren, dass die Freunde, die es am Vormittag auch noch nicht vor hatten, nachmittags dann doch zusammen gelernt hatten oder sich spontan noch zum Grillen nach dem Lernen spät abends trafen, was einem selbst zum abschalten auch gut getan hätte - bin froh, dass das jetzt, wo ich in meiner Unistadt wohne, alles geht, führe ein ganz naderes Leben daruch und mir macht das Studium jetzt dadurch insgesamt mehr Freude.
Letzlich ist jeder aber ein anderer Typ und so muss auch jeder seinen Weg für sich finden, ein Richtig oder Falsch gibt es hier nicht.
Snjokorn
28.06.2010, 18:24
Ich finde es ist ne gute Entscheidung wegzugehen :-top
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es einen persönlich sehr viel weiter bringt, wenn man sich mal in komplett neue Strukturen einfinden muss. Wer immer in seinem Heimatort bleibt, wird meiner Meinung nach später viel mehr Probleme damit haben sich z.b. anzupassen oder sich in bestehende Gruppen zu integrieren.
:-meinung
Und das sagt jemand, der die sicher nicht ganz so erstrebenswerte Extremversion mitbekommen hat, mit 7 verschiedenen Städten (und unzähligen Umzügen) in den letzten 10 Jahren.
Egal wofür du dich entscheidest, versuch auf jeden Fall den Kontakt zu Nicht-Medizinern zu halten bzw. neu herzustellen:-meinung Ein bisschen Abwechslung zwischendurch braucht man nämlich:-dance
Kackbratze
28.06.2010, 19:34
@Khiri
Ich weiss nicht, wo Du deine Erfahrungen bzgl. lange Anfahrtswege und fehlende Spontanität hernimmst, aber es ist normalerweise schnurzegal wo genau jemand in einer Studentenstadt wohnt, da eh alle über die gesamte Stadt verteilt sind.
Ehemaliger User 05022011
28.06.2010, 21:44
Ich finde es ist ne gute Entscheidung wegzugehen :-top
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es einen persönlich sehr viel weiter bringt, wenn man sich mal in komplett neue Strukturen einfinden muss. Wer immer in seinem Heimatort bleibt, wird meiner Meinung nach später viel mehr Probleme damit haben sich z.b. anzupassen oder sich in bestehende Gruppen zu integrieren.
:-meinung
genau so sehe ich das auch - jedenfalls hilft es sich schnell irgendwo einfinden zu können, neue Freunde zu finden, auf Menschen zugehen zu können, wenn man das schon ein paar mal in seinem Leben machen musste, wegen Uniwechsel e.c. (was nun aber keinesfalls heißen soll, dass das Leute die zu Hause wohnen bleiben nicht können)
@Khiri
Ich weiss nicht, wo Du deine Erfahrungen bzgl. lange Anfahrtswege und fehlende Spontanität hernimmst, aber es ist normalerweise schnurzegal wo genau jemand in einer Studentenstadt wohnt, da eh alle über die gesamte Stadt verteilt sind.
da irrst du dich - schnurzegal ist es nicht immer Bratze, wo man wohnt, denn wenn man wie ich mal 2 Jahre in einer etwas abgelegenen Gegend einer Studentenstadt wohnt, in die nach 20.00 Uhr kein Bus mehr fährt und jede Ruftaxifahrt 5 € kostete, dann wird das schon zum Problem für Leute die ein normales Stipendium haben und kein Auto
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