Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welches Wahltertial?
Das ist doch ungerecht....:-(( Bei uns gibt's das nur als Sonder-Rotation im Chirurgie-Tertial. Und in der Klinik gibt's kaum Lernfrei und nur die Hälfte der Fehltage....
Stimmt nicht - gehst du nicht dahin, wo du eigentlich hinwillst, sondern woanders hin, kannst du da in die Herzchirurgie und hast gescheit frei ;-).
Aber dafür dürfte es jetzt zu spät sein, geht das Tertial nicht Montag los?
Naja, 2 Wahlfächer kann man so oder so nicht machen. ;-)
snowfairy
01.10.2010, 19:44
@ Solara: Stimmt...aber wurst, in die Herzchirurgie darf ich ja eh erst nach'm Examen. Aber hätte man Herzchir. als Wahlfach machen können, hätte ich nie Psychiatrie gemacht.
Annabell Lee
20.10.2010, 23:28
Ich kann mich momentan auch überhaupt nicht entscheiden, obwohl wir es bis Ende des Monats wissen müssen. Mein Problem ist, dass ich noch nicht weiß, was ich danach machen will. Was ist dann am Besten als Wahlfach?
Anästhesie?(Man lernt alle wichtigen technischen Fertigkeiten und ne Menge Pharma, kann bei Notarztdiensten mitmachen, sicher ne gute Sache)
Neuro?(Ordentlich neurologisch untersuchen können wäre super, aber mehr gibt das Fach wahrscheinlich nicht her)
Neurochirurgie?(Bietet das die Vorteile beider oben genannten Fächer oder aber keine davon? Darf man da überhaupt was machen?)
Radiologie?(Eher so ne Idee am Rande, weil sich öfter das schlechte Gewissen meldet, da ich davon praktisch gar keine Ahnung habe und auf den Bildern meist nichts erkenne; außerdem sicher sehr gemütlich, mit viel Zeit zum Lernen)
Stellt sich die Frage was wichtiger ist, Intubieren oder neurologisch Untersuchen lernen...ach ja, Nadellegen kann ich auch nicht richtig...eigentlich bräuchte ich so gesehen mehrere Wahltertiale...was soll ich also nehmen? Welche Fertigkeit ist wichtiger? Kann man sich neurologische Untersuchung auch anders beibringen(kann man sicher auch mal in der Inneren machen, anhand von Lehrbüchern, aber Intubieren und all die anderen invasiven Techniken halt nicht...)
Und nicht zu vergessen: Was ist als Prüfungsfach besser(ja, ich weiß, Neuro ist ein hochintellektuelles Fach, aber Anästhesie hat einen Haufen Pharma dabei, sicher auch nicht zu unterschätzen)?
Danke für jeden Rat!
LasseReinböng
20.10.2010, 23:45
Ich kann mich momentan auch überhaupt nicht entscheiden, obwohl wir es bis Ende des Monats wissen müssen. Mein Problem ist, dass ich noch nicht weiß, was ich danach machen will. Was ist dann am Besten als Wahlfach?
Anästhesie?(Man lernt alle wichtigen technischen Fertigkeiten und ne Menge Pharma, kann bei Notarztdiensten mitmachen, sicher ne gute Sache)
Neuro?(Ordentlich neurologisch untersuchen können wäre super, aber mehr gibt das Fach wahrscheinlich nicht her)
Neurochirurgie?(Bietet das die Vorteile beider oben genannten Fächer oder aber keine davon? Darf man da überhaupt was machen?)
Radiologie?(Eher so ne Idee am Rande, weil sich öfter das schlechte Gewissen meldet, da ich davon praktisch gar keine Ahnung habe und auf den Bildern meist nichts erkenne; außerdem sicher sehr gemütlich, mit viel Zeit zum Lernen)
Stellt sich die Frage was wichtiger ist, Intubieren oder neurologisch Untersuchen lernen...ach ja, Nadellegen kann ich auch nicht richtig...eigentlich bräuchte ich so gesehen mehrere Wahltertiale...was soll ich also nehmen? Welche Fertigkeit ist wichtiger? Kann man sich neurologische Untersuchung auch anders beibringen(kann man sicher auch mal in der Inneren machen, anhand von Lehrbüchern, aber Intubieren und all die anderen invasiven Techniken halt nicht...)
Und nicht zu vergessen: Was ist als Prüfungsfach besser(ja, ich weiß, Neuro ist ein hochintellektuelles Fach, aber Anästhesie hat einen Haufen Pharma dabei, sicher auch nicht zu unterschätzen)?
Danke für jeden Rat!
also Neurochirurgie ist eher quatsch, wenn man das später nicht gerade machen will. Obwohl - so schwer dürften die Fragen dort nicht sein, was macht ein NC schon den ganzen Tag ?!
Neurologie...schon ganz interessant aber gut....vieles ist aber einfach zu abgedreht.
Anä...der große Intubator wird man auch im PJ nicht...man sitzt viel rum, aber wenn man auch inner ITS und aufm RTW unterwegs ist, ists nicht verkehrt !
Radio: eigentlich ne super Vorbereitung aufs HEX...viele unterschiedliche Krankheitsbilder...ansonsten schwer dafür zu lernen, aber auch nicht verkehrt.
Für Neurologie sprechen viele gute Gründe:
* einige relevante Krankheitsbilder, die man auch auf dem platten Land häufiger mal zu sehen bekommt (Schlaganfall, Multiple Sklerose, Demenzen, Meningitis) und die man kennen sollte.
* ordentlich neurologisch Untersuchen sowie die pathologische Befunde von den Normvarianten unterscheiden können ist doch auch eine Sache, die einem in vielen FÄchern nützt. Ausserdem macht's Spass.
* heterogenes Patientenkollektiv: viele Altersstufen, viele Ätiologien
* Die Krankheitsbilder haben viele Schnittstellen mit a) internistischen Fächern und b) der Psychiatrie
* ein paar abgedrehte Sachen (BSE, Stiff-Man)
* praktisch: Blutabnehmen lernen (=P), Lumbalpunktionen
* auch hier lernt man viel Pharmakotherapie! (nicht nur Behandlung von neuro-Krankheiten, oft haben die ja mehr)
* ein kompliziertes und schweres Fach, das einen Prüfungsschwerpunkt im HEx darstellt. Gut, wenn man sich in den Kram in 4 Monaten mit ausreichend Zeit einlesen kann, statt sich den in 10 Tagen (oder weniger) reinkloppen zu müssen.
Jedem der nicht weiss, was er als Wahlfach machen soll, lege ich Neuro ans Herz. Eine generelle Ahnung in dem Fach zu haben ist für später einfach nützlich und es dürfte die Note im Hex eher verbessern als HNO oder Augenheilkunde.
Den Hinweis mit Radiologie finde ich auch gut, das braucht man auch in (beinahe) jedem Fach.
Ansonsten gibt es ja noch die Allgemeinmedizin. ;)
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