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Onsight
17.07.2010, 21:06
Hallo!

Gleich vorweg, ich habe schon die Suchfunktion verwendet und alle für dieses Thema relevanten Beiträge gelesen,
ihr müsst also nicht auf andere Threads verweisen ;-)

Ich habe dieses Jahr Abitur gemacht und mich für Humanmedizin und Molekulare
Medizin beworben. Was mich zur Zeit besonders interessiert, sind Tumorbiologie/Onkologie, Virologie, Molekularbiologie und - genetik. Diese Fächerkombination wird im Studium der Molekularen Medizin sicherlich besser abgedeckt als in einem Humanmedizinstudium. Klar ist sicher aber auch, dass sich meine Interessen noch verändern können.
Mein Ziel ist zur Zeit (noch?) die medizinische Forschung. Ich habe ein Praktikum am MPI für Biochemie gemacht, welches mir sehr viel Spaß gemacht hat. Allerdings kann ich natürlich nicht beurteilen, ob ich für die Forschung wirklich geeignet bin.
Auch aus diesem Grund habe ich mich in letzter Zeit umfassend mit dem Medizinstudium beschäftigt und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mir auch vorstellen kann, praktizierender Arzt zu werden. Es ist zwar zur Zeit nicht mein primärer Berufswunsch, hat aber vielleicht Potenzial dazu.

Nun stellt sich die Frage, welches Studium besser für mich geeignet ist.
Auf der einen Seite Medizin mit den vielfältigeren Möglichkeiten (Klinik oder Forschung), oder Molekularmedizin, welches besser auf die Forschung vorbereitet, der Zug zum praktizierenden Arzt aber abgefahren ist.
Auch würde mich interessieren, wie gut man mit Laborpraktika und insbesondere einer ausführlichen experimentellen Doktorarbeit innerhalb des Humanmedizinstudiums in der Forschung Fuß fassen kann.
Ist es also möglich, den "Erfahrungsrückstand" auf die Biochemiker/Molekularmediziner etc. aufzuholen?

Über Antworten würde ich mich sehr freuen!

Liebe Grüße,
Onsight

Nemesisthe2nd
17.07.2010, 23:12
Hattest du denn schonmal mit Patienten zu tun? Liegt dir das Zwischenmenschliche oder eher nicht so?

Ich würde vielleicht erstmal nen Monat Pflegepraktikum machen um zu schauen wie du so mit Patienten klar kommst. Natürlich kann es einem auch passieren, dass man beim Pflegepraktikum nen bischen auf die Nase fällt oder ne blöde Station mit bösartigen, die irgendwann mal Krankenpflege gelernt haben zu tun bekommt, aber es verschafft einem eine etwas klarere Vorstellung, ob man überhaupt nen Job mit Patientenkontakt möchte oder nicht.

Wenn dabei rauskommt, dass man

a) alte kranke Menschen wiederlich und abstoßend findet oder einfach damit nicht klar kommt, fällt die Entscheidung klar auf Molekulare Medizin
b) wenn es dich nicht völlig verschreckt, kannst du Medizin weiterhin in Erwägung ziehen und hast, wenn es Medizin wird schonmal ein Teil des Pflegepraktikums erledigt...

Zum Forschungseinstieg in der Humanmedizin:
Ich würde sagen, dass das entscheidende eine gute experimentelle Doktorarbeit ist. Gut nicht unbedingt im Sinne des Endergebnis, sondern eher in den Methoden, die du gemacht hast und somit gut beherrscht. Denn der Prof/AG-Leiter sucht sich seine Mitarbeiter nicht unbedingt primär nach theoretsichem Wissenstand, sondern nach dem was man auch praktisch beherrscht aus. Denn wenn man eine Methode wie zB PCR, Westernblot, Immunhisto, Zellkultur, etc. in der Dr-Arbeit gemacht hat, dann hat man einfach begriffen wie es funktioniert, da x-mal irgendwas schiefgegangen und man sich den Kopf drüber zerbrochen warum der Sche*ß-Blot schon wieder nicht funktioniert hat.

Im weiteren zu Molecular Medizin gegen Humanmedizin im Gesicht der Forschung:
Die Molekularen Mediziner lernen sicherlich mehr Methodik, sind häufiger im Labor und werden etwas gezielter aufs wissenschaftliche Arbeiten vorbereitet. Die Mediziner haben dafür ein wesentlich deutlicheres Bild vor Augen was Erkrankung angeht und können deshalb eher praxisnähere Therapie-Ansätze und Forschungsziele konstruieren.

Onsight
18.07.2010, 10:35
Hallo Nemesis,

Erst einmal vielen Dank für die Antwort! Das Pflegepraktikum werde ich leider erst nach meiner Studiumsentscheidung antreten können. Aber ich habe in der 9ten Klasse mal für eine Woche ein Praktikum in der Pflege gemacht und war vor kurzem auch mal für einen Tag in einer kardiologischen Praxis.
Klar fand ich den Anblick von nackten alten Menschen etc. etwas "ungewohnt", aber ich denke mal, dass man sich daran gewöhnen kann.
Mit dem Zwischenmenschlichen komme ich glaube ich auch klar.

Über weitere Antworten zu dem Thema würde ich mich natürlich sehr freuen!

Teevee
18.07.2010, 15:38
Ich würde mich (bzw. ich habe mich) wohl eher für medizin entscheiden.
Wie du bereits erwähnt hast, kannst du nach dem Medi-Studium eine Fülle an Möglichkeiten, was du weiter machen kannst. Bei molekularer Medizin ist das nicht so gegeben.
6 Jahre sind schließlich ne ganze Weile, es ist gut möglich, dass man sich im Verlauf des Studiums dann doch für dieses oder jenes entscheidet.

lillilee
19.07.2010, 09:41
Hi!
Habe genau das gleiche Problem wie du Onsight, hab mich für molekulare Medizin und Medizin beworben und kann mich jetzt nicht entscheiden. Ich mache zur Zeit KPP, bin dadurch aber auch noch nicht weiter mit meiner Entscheidung, weil es mir nichts ausmacht, mit kranken, alten Leuten zu tun zu haben bzw. eklige Sachen zu sehen. Man bekommt im KPP aber nicht wirklich einen Einblick in das was die Ärzte machen. Würde aber glaub ich doch lieber in die Forschung und stelle mir das Labor als angenehmeres Arbeitsumfeld vor....andereseits hat man bei Medizin mehr Möglichkeiten nach dem Studium.
Stimmt es eigentlich, dass man im Medizinstudium hauptsächlich Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von Krankheiten auswendiglernt, während man bei molekularer Medizin eher die Entstehung und Therapieansätze der Krankheiten auf molekularer Ebene betrachtet, um dann eventuell neue Therapien zu entwickeln?

Mr. Pink online
19.07.2010, 11:11
Wenn du dir nicht sicher bist, dann würde ich bei klassischer Medizin bleiben. Die Mol. Medis die ich kennen gelernt habe, waren von der Einstellung eher klar gegen normale ärztliche Tätigkeiten, denen hat das KPP auch keine Freude gemacht! ^^ Falls dir während des Studiums doch noch die Idee kommt, dass du Forschen willst, gibts viele Einstiegsmöglichkeiten ... z.B. via Doktorarbeit. Aber auch noch später in der Klinik. Ich hab mich selber mal ein bisschen dazu informiert bei den Studis im höheren Semester und die sagen dasselbe.

Nessiemoo
19.07.2010, 12:32
Der riesige Plus der Humanmedizin ist das, dass man nicht gleich nachdem Abi entscheiden muss, ob man in die Forschung oder in der Klinik/Praxis arbeitet will, sondern kann ein bisschen Erfahrungen sammeln und dann sich entscheiden.

Und - Molekulare Medizin sieht ja so aus - 3 Jahre Bachelor, 2 Master, und dann noch 4 Jahre PhD, insgesamt 9 Jahre. Beim Humanmedizin kannst du ja während der Studium schon promovieren und es gibt auch manche Unis mit Dr. med/PhD Doppeltprogramme, z.B Heidelberg und Würzburg, in Mannheim kann man ein forschungsorientierter Master nebenbei machen...

Aber andererseits, wenn du sicher bist, dass du nie in einer Klinik mit Patienten arbeite willst, dann könnte molekulare Medizin schon direkter an die Ziel bringen.

pottmed
19.07.2010, 13:39
Der riesige Plus der Humanmedizin ist das, dass man nicht gleich nachdem Abi entscheiden muss, ob man in die Forschung oder in der Klinik/Praxis arbeitet will, sondern kann ein bisschen Erfahrungen sammeln und dann sich entscheiden.

Und - Molekulare Medizin sieht ja so aus - 3 Jahre Bachelor, 2 Master, und dann noch 4 Jahre PhD, insgesamt 9 Jahre. Beim Humanmedizin kannst du ja während der Studium schon promovieren und es gibt auch manche Unis mit Dr. med/PhD Doppeltprogramme, z.B Heidelberg und Würzburg, in Mannheim kann man ein forschungsorientierter Master nebenbei machen...

Aber andererseits, wenn du sicher bist, dass du nie in einer Klinik mit Patienten arbeite willst, dann könnte molekulare Medizin schon direkter an die Ziel bringen.

Dir ist schon klar, dass der PhD nicht Pflicht ist, oder ? Genausowenig wie der Master ;-)

konstantin
19.07.2010, 13:43
Ich denke, wer ernsthaft in der Forschung arbeiten will, kommt um M.Sc./PhD nicht herum...

pottmed
19.07.2010, 13:44
Das ist klar, der Punkt ist nur, dass man nicht so fix mit 9 Jahren rechnen kann.

Jemine
19.07.2010, 13:46
Da man ja für Forschung ein sehr geduldiger Mensch sein sollte, kann der PhD auch noch länger dauern :-D

lillilee
22.07.2010, 20:03
Naja, es stimmt schon, dass man sich mit Humanmedizin noch vieles offen hält, weil man da eben auch in die Forschung kann. Ob das aber, so wie Healer das andeutet der bessere/schnellere Weg ist bezweifle ich. Hab mich natürlich auch bisschen schlau gemacht über die Möglichkeiten als Mediziner in die Forschung einzusteigen. Und ich denke nicht, dass man mit einer medizinischen Doktorarbeit, die man mal so eben während des Studiums macht, gut auf eine Tätigkeit in der Forschung vorbereitet ist. Ich glaube eine experimentelle (also eher mit PhD gleichwertige) Doktorarbeit wird während dem Studium schwierig und die MD/PhD Programme sehen glaub ich eher so aus, dass man dann im Anschluss(!) an die medizinische Doktorarbeit noch den PhD dranhängt. Wenn man sicher in die Forschung will, ist molekulare Medizin wahrscheinlich schon besser...nur blöd, dass ich mir nicht sicher bin

wanci
23.07.2010, 16:52
Naja, es stimmt schon, dass man sich mit Humanmedizin noch vieles offen hält, weil man da eben auch in die Forschung kann. Ob das aber, so wie Healer das andeutet der bessere/schnellere Weg ist bezweifle ich. Hab mich natürlich auch bisschen schlau gemacht über die Möglichkeiten als Mediziner in die Forschung einzusteigen. Und ich denke nicht, dass man mit einer medizinischen Doktorarbeit, die man mal so eben während des Studiums macht, gut auf eine Tätigkeit in der Forschung vorbereitet ist. Ich glaube eine experimentelle (also eher mit PhD gleichwertige) Doktorarbeit wird während dem Studium schwierig und die MD/PhD Programme sehen glaub ich eher so aus, dass man dann im Anschluss(!) an die medizinische Doktorarbeit noch den PhD dranhängt. Wenn man sicher in die Forschung will, ist molekulare Medizin wahrscheinlich schon besser...nur blöd, dass ich mir nicht sicher bin

Naja, wenn du einge gute experimentelle Arbeit machst, dann hast du danach schon echt gute Chancen in der Forschung. Als PostDocs werden Mediziner in vielen Labors schon ganz gerne gesehen. Außerdem verdient man meistens sogar etwas mehr als die Naturwissenschaftler.

Und - entsprechende Publikationn vorrausgesetzt - ist auch ne Stelle im Ausland als PostDoc möglich. Auch ohne PhD. Den zu machen ist glaube ich nur begrenzt sinnvoll, im Endeffekt zählen eh nur deine Publikationen. Und wenn du da in der Doktorarbeit gut loslegst...

Was das Wissen um experimentelle Methoden und so angeht, ist man als Mediziner natürlich benachteiligt. Aber das ist eine Sache, die man wirklich nacholen kann. Und die man auch wirklich nicht überbewerten sollte.

Jemine
23.07.2010, 19:15
Wie genau willst du ohne die Kenntnis experimenteller Methoden forschen?

lillilee
23.07.2010, 19:15
Ist es denn realistisch das Studium in Regelstudienzeit abzuschließen und eine experimentelle Doktorarbeit zu machen? Und was auch noch keiner beantwortet hat: geht es im Medizinstudium nur um das Auswendiglernen von Krankheitsbildern und Therapien oder auch um das Verstehen der Krankheiten (z.B. mit Hilfe der Molekularbiologie)?
Ich tendiere eigentlich schon zu Humanmedizin, weil es so vielfältige Möglichkeiten bietet und ich mir die Arbeit im Krankenhaus (zumindest für einige Zeit) schon vorstellen kann. Habe allerdings ein bisschen Bedenken, ob ich gewisse Aspekte des Arztberufs aushalte.

Jemine
23.07.2010, 19:21
Natürlich werden die Krankheitsmechanismen auch gelehrt! Biochemie, Molekularbiologie,... , gibbet auch alles im Medizinstudium^^
Ich denke nicht, dass man das Medizinstudium in Regelstudienzeit schafft, wenn man eine ordentlich experimentelle Doktorarbeit macht, so wie ihr euch das jetzt vorstellt. An einigen Unis gibts extra Programme für Studis, die experimentell Forschen wollen aber das kostet schon Zeit.

Mach mal ein Prakikum im Krankenhaus oder beim niedergelassenen Arzt, wenn du gucken willst, wie du damit zurecht kommst, wenn du mit Krankheiten direkt konfrontiert wirst!

wanci
24.07.2010, 14:41
Wie genau willst du ohne die Kenntnis experimenteller Methoden forschen?

Erstens ist man ja nicht komplett ahnunglos und zweitens lässt sich sowasauch lernen.

Eine experimentelle Arbeit kann man schon in Regelstudienzeit schaffen, an manchen Unis gibts es auch ein Projektsemester dafür. Ansonsten ist es auch kein Problem, sich dafür ein Freisemester zu nehmen. Das wird einem ganz sicher nicht negativ angerechnet.

Zusammengefasst kann man glaube ich schon sagen, dass man als Mediziner in der Forschung keine so schlechte Ausgangsposition hat;) Und was man gelehrt bekommen hat, spielt im Endeffekt eh keine so große Rolle. Labortechniken muss man sich eh selber aneignen und in "sein" Thema sollte man sich auch gut einlesen.

Jemine
24.07.2010, 15:10
Sicher kann man sowas lernen. Und wie ich in meinem vorherigen Beitrag geschrieben habe, gibt es an einigen Unis diese Programme für ne Dr.Arbeit und ein Urlaubssemester für ne Dr.Arbeit wird dir sicherlich auch niemand ankreiden. Das habe ich alles überhaupt nicht gesagt.
Da hier aber auch die Frage nach Regelstudienzeit aufkam und ihr es hier ja anscheinend alle kaum erwarten könnt, möglichst schnell in die Forschung zu gehen, habe ich halt meine Meinung dazu geschrieben. Ich denke schon, dass MolMed der bessere Weg für ein Ziel in der Forschung ist.

Miss Callie
24.07.2010, 20:05
Ich geb jetzt auch mal meinen Senf dazu:

Ich rate Dir, Humanmedizin zu studieren.

Ich selbst habe Bio studiert, weil ich unbedingt forschen wollte, musste feststellen, dass die Mediziner mir gegenüber den großen Vorteil hatten, zu wissen, an was man da überhaupt forscht. Die kennen eben Physio, Histo, Patho etc.pp. und haben einen viel besseren Bezug. Klar dio Biomediziner können sowas auch besser als die Biologen, denn die machen ja auch Anatomie, Histo und Physio usw. , aber im Hauptstudium ändert sich das bei denen auch und dann ist eben der Mediziner derjenige, der den besseren Bezug zu Allem hat.
Ich ärgere mich übrigens grün und blau, dass ich nicht Medizin gemacht habe; habe eines Tages begonnen, Kurse von den Medizinern mitzumachen; seit dem hatte ich viel mehr Freude am Studium. Machte dann Pflegepraktikum, habe einen Job im KH bekommen und weiß nun, dass ich Arzt werden will...
Viele sagen, es sei nicht so schlimm, ein Diplom in Bio kann mir später als Arzt helfen. Stimmt auch. Biologen und Biomediziner sind im Schnitt schon fitter, wenn es um experimentelle Forschung geht, sie werden dahingehend besser ausgebildet. Das bedeutet für mich aber auch, dass ich so etwa 11 Jahre meines Lebens mit Studieren verbracht haben werde, wenn ich fertig bin..
Und in meinen Augen kann auch ein Humanmediziner das mit der Forschung gut lernen. Wie bereits erwähnt gibt es spezielle Programme: In Bonn heißt es SciMed. Alle, die ich kenne und da mit gemacht haben, sind begeistert. Zudem kannst Du Dir im Hauptsudium ne schöne experimentelle Doktorarbeit suchen und lernst damit auf jeden Fall gut dazu. Im Zweifel kannst Du auch mal ein Praktikum aus Bio oder BioMedizin machen. Wenn man die Kursleiter nett fragt und erläutert warum, sind die in der Regel unheimlich aufgeschlossen.
Meiner Meinung nach stehen Dir mit Humanmedizin alle Türen offen. Mich persönlich würde es nicht stören 1 oder 2 Semester länger für mein Humanmedizinstudium zu machen, um zu forschen. Als Biomediziner macht man schließlich nach dem Studium noch ne Doktorarbeit..den Zeitfaktor kann man bei dieser Fragestellung also wirklich außer Acht lassen

lillilee
25.07.2010, 16:55
Vielen Dank für eure Meinungen und Erfahrungen. Ich werde jetzt wahrscheinlich auch Medizin studieren, weil ich die Entscheidung zwischen Forschung und klinik oder eventuell beides noch aufschieben kann. Mir macht das Pflegepraktikum zwar nicht wirklich Spaß, aber das liegt daran, dass ich halt hauptsächlich putze und Hintern abwische. Aber gegen den Kontakt mit Patienten habe ich nichts, macht mir sogar (bei den meisten) Spaß. Meine Hauptmotivation ist eben das Interesse an der Medizin, ich hab jetzt kein Helfersyndrom oder so....und ein bisschen Angst vor der Konfrontation mit dem Tod, die ja früher oder später kommt, hab ich schon, aber das ist wahrscheinlich normal.