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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Deutsche Ärztin in Afghanistan getötet



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Thomas24
08.08.2010, 16:34
Also zum Einen finde ich die Begründung ziemlich daneben, zum Anderen habe ich auch nicht ansatzweise das Gefühl, daß sie sich NICHT entsprechend verhalten. Zumindest nicht so, wie es sich für einen Staat in der Neuzeit gehört - aber da haben wir vermutlich grundverschiedene Ansichten, und es wird auch wohl nicht zielführend sein, hierüber zu diskutieren.
:-meinung

Hypnos

We agree to disagree;-):peace:

@Linda: wer im Glashaus sitzt... usw.
Ich sag nur, im großen und ganzen war der Irak unter S.H. besser dran... :-((:-keks Daher: geschenkt!

Inelein
08.08.2010, 16:38
@Zünder: du tust mir leid - ganz ohne Sarkasmus

airmaria
08.08.2010, 18:06
Ich bewundere Ärzte die sich trotz der gefährlichen Lage entschließen helfen zu wollen, gerade weil das Risiko allgemein bekannt ist.

völlig falscher ansatz! derzeit gibt es einen riesen aufriss - welcher sich auch schön in der anzahl der beiträge einschliesslich emotionaler färbung hier im thread widerspiegelt - um eine deutsche ärztin, nebenbei noch nen paar amis (die können wir pauschal eigentlich eh nie leiden, auch wenn das personelle verhältnis gegenüber dem welthilfeverhältnis mit 6:1 noch wesentlich zu knapp bemessen ist, aber anderes thema) und einheimische.

warum also ist der ansatz falsch? die wollte helfen, richtig, das ist doch gut! sie wusste, es ist dort nicht ganz ungefährlich, auch sicher richtig. dennoch begeben sich ärzte - gegenüber anderen helfenden - zumindest teilweise unter dem schützenden deckmantel der humanitären hilfe einschliesslich einhergehender sicherheitsaspekte in solch ein gebiet.
etwas provokant könnte man auch unterstellen, dass möglicherweise ein hauch selbstverwirklichungsgedanken zum schritt verleiten, wie auch immer...

was ist der richtige ansatz?
für mich gehört einer ganz anderen gruppe dieser respekt: den soldaten! es muss heissen:
"Ich bewundere Soldaten die sich trotz der gefährlichen Lage entschließen helfen zu wollen, gerade weil das Risiko allgemein bekannt ist."
erschwerend für die soldaten kommt ausserdem noch hinzu, dass - im gegensatz zu den vermeintlich altruistischen ärzten - zu hause niemand so recht anerkennt, was sie dort leisten - eher deren sinnhaftigkeit vor ort regelmässig in frage gestellt wird. es kräht kaum noch ein hahn danach, wenn sie krepieren. wie bekloppt muss man sein, dass eigene leben für "sein volk" zu gefährden, welches das noch nichteinmal annährend gebührend respektiert?!
airmaria

DrSkywalker
08.08.2010, 18:12
Aus dem "Rumheul"-Thread:


Durch den Wetterumschwung krieg ich die Kopfschmerzen auch mit Ibu und nem doppelten Espresso net weg. *seufz* Dazu gesellt sich noch Gefühlchaos. bäääääh :-kotz

Das erklärt einiges.....

Linda.1001
08.08.2010, 18:58
@Linda: wer im Glashaus sitzt... usw.
Ich sag nur, im großen und ganzen war der Irak unter S.H. besser dran... :-((:-keks Daher: geschenkt!
Den kannst du dir gerne an den Hut stecken. Ich habe das nicht gesagt, sondern jemanden zitiert, falls dir das ein Begriff ist. Wer lesen kann.... :-nix


Aus dem "Rumheul"-Thread:



Das erklärt einiges.....

Danke für deinen hinterhältigen Post, das spricht sehr für dich und deine Diskussionsfähigkeit.

Ich krame jedenfalls nicht deine Posts raus um sie gegen dich zu verwenden und sei gewiss, dass meine Kopfschmerzen nichts zu meiner politischen Meinung zu tun. So ein Blödsinn.

:-oopss

Oder könntet ihr mir vielleicht meine Meinung lassen ? Ja? Besten Dank.

Evil
08.08.2010, 19:54
Ich glaube die Steinzeit war dort nie beendet.
Tja, dann hast Du wohl einfach nur keine Ahnung.

Vielleicht sollten die hier an der Diskussion teilnehmenden sich wirklich mal mit der Geschichte Afghanistans und der kulturellen Entwicklung (oder besser gesagt, dem Niedergang) beschäftigen.

Dr.Hackenbush
08.08.2010, 20:04
Vielleicht sollten die hier an der Diskussion teilnehmenden sich wirklich mal mit der Geschichte Afghanistans und der kulturellen Entwicklung (oder besser gesagt, dem Niedergang) beschäftigen.

Vielleicht sollte ein Moderator das dann aber abtrennen?

Wenn ich geahnt hätte was daraus für eine Diskussion entsteht,
hätte ich gestern die Fresse gehalten :-?

netfinder
08.08.2010, 21:41
Vielleicht sollte ein Moderator das dann aber abtrennen?

Wenn ich geahnt hätte was daraus für eine Diskussion entsteht,
hätte ich gestern die Fresse gehalten :-?

Schön, dass du die Schuld auf dich nimmst :-))

Miss
08.08.2010, 21:52
völlig falscher ansatz! derzeit gibt es einen riesen aufriss - welcher sich auch schön in der anzahl der beiträge einschliesslich emotionaler färbung hier im thread widerspiegelt - um eine deutsche ärztin, nebenbei noch nen paar amis (die können wir pauschal eigentlich eh nie leiden, auch wenn das personelle verhältnis gegenüber dem welthilfeverhältnis mit 6:1 noch wesentlich zu knapp bemessen ist, aber anderes thema) und einheimische.

warum also ist der ansatz falsch? die wollte helfen, richtig, das ist doch gut! sie wusste, es ist dort nicht ganz ungefährlich, auch sicher richtig. dennoch begeben sich ärzte - gegenüber anderen helfenden - zumindest teilweise unter dem schützenden deckmantel der humanitären hilfe einschliesslich einhergehender sicherheitsaspekte in solch ein gebiet.
etwas provokant könnte man auch unterstellen, dass möglicherweise ein hauch selbstverwirklichungsgedanken zum schritt verleiten, wie auch immer...

Wieso auch immer, ist doch auch egal, ist dennoch gut, daß es einer macht, oder??? Wie bescheuert ich diese Diskussionen immer finde...als ob es schlechter wäre, wenn auch ein Hauch Selbstverwirklichung dahinter stecken würde. WAS wäre denn Deiner Meinung nach ein ehrenwerter Grund? und warum ist das immer so wichtig?

Die deutsche Ärztin ist doch eigentlich egal, jedenfalls als deutsche Ärztin, als Mensch ist sie mir natürlich nicht egal, allerdings genauso wenig wie die anderen Leute, die auch sterben mußten. Es ist nun mal so, daß man bei Einzelschicksalen immer mehr betroffen ist :-nix das ist wissenschaftlich belegt, dafür muß sich dann auch keiner rechtfertigen (hier).

So, und Linda, ich bin zwar nicht ganz Deiner Meinung, und das hab ich auch schon geäußert, aber teils war die gegen Dich gerichteten Posts schon daneben, tut mir leid. :peace:

Die Niere
09.08.2010, 10:28
Ich hab mich jetzt doch tatsächlich durch die sieben Millionen Posts durchgekämpft und muss einige Dinge feststellen:
1. Ich bin zwar Mod, aber habe gerade weder die Zeit noch die Lust, die Diskussion abzutrennen auch wenn sie es sicher verdient hat.
2. Menschen reden sehr gern aneinander vorbei und picken sich dann nur kleine Teilaussagen heraus, auf diese sie dann wiederum mit aller Gewalt einpreschen.
3. Diskussionsteilnehmer, die sich emotional engagieren, lassen sich zu leicht provozieren und zu Aussagen hinreissen, die sich ohne Aufregung so nicht gesagt hätten.
4. Godwin's Law bleibt weiterhin eine Konstante unseres Universums.
5. Intelligente, reflektierende und das Thema als ganzes behandelnde Diskussionen sind nur selten möglich...leider :-(

Aus oben genannten Gründen beteilige ich mich nicht an obiger Diskussion auch wenn ich wirklich Lust darauf hätte.

gruesse, die niere

loewin
09.08.2010, 10:30
Wenn ich geahnt hätte was daraus für eine Diskussion entsteht,
hätte ich gestern die Fresse gehalten :-?

DAS habe ich mir auch schon so oft gedacht, aber hinter is man immer schlauer :-top