Annabell Lee
05.09.2010, 15:56
Ich dachte immer ACE Hemmer seien eher bei Herzinsuffizienz erste Wahl(die aber hier trotz der Mitralklappenstenose jedoch noch nicht vorliegt, wie ich das verstanden habe, oder?). Da sich diese jedoch im Verlauf entwickeln könnte, wäre es vielleicht gar nicht so schlecht einen ACE Hemmer zu geben. Bei den neueren Calciumantagonisten des Dihydropyridintyps ist der Nachteil vielleicht, dass sie teurer sind als ACE Hemmer und man sie deshalb eher für Asthmatiker und PAVKler in Reserve hält...
Die Frage ist nur, warum man keine Diuretika gibt; diese würden doch auch gut gegen eine pulmonale Hypertonie bei Mitralstenose schützen, oder? Und billig wären sie auch...
Ein Phäochromozytom zu unterstellen halte ich ohne Kenntnis weiterer Befunde wie des Kreas/ACTHs und der Catecholaminmetabolite sehr gewagt...diese scheinen ja normal zu sein, wie ich aus der Fragestellung heraus meine gelesen zu haben. Da wäre dann doch eher noch eine Hyperthyreose wahrscheinlich. Aber auch nur wenn der Patient nicht tachykard ist. Ist er das?
Ich dachte eher an eine Folge der Mitralstenose mit resultierendem erniedrigten Schlagvolumen und neurohumoraler Gegenregulation. Da wären dann aber auch Calciumantagonisten mit hoher vaskulärer Spezifität auch schlecht...
Ich finde man bräuchte überhaupt mehr Informationen zu dem Patienten...es könnte ja auch eine Nierenarterienstenose sein, beispielsweise durch eine Angiodysplasie. Wurde das überprüft? Oder wie wäre es mit einem Hirntumor? Hat man ein Schädel-MRT gemacht?
Dennoch würde mich interessieren was gegen die Diuretika sprechen würde...
Die Frage ist nur, warum man keine Diuretika gibt; diese würden doch auch gut gegen eine pulmonale Hypertonie bei Mitralstenose schützen, oder? Und billig wären sie auch...
Ein Phäochromozytom zu unterstellen halte ich ohne Kenntnis weiterer Befunde wie des Kreas/ACTHs und der Catecholaminmetabolite sehr gewagt...diese scheinen ja normal zu sein, wie ich aus der Fragestellung heraus meine gelesen zu haben. Da wäre dann doch eher noch eine Hyperthyreose wahrscheinlich. Aber auch nur wenn der Patient nicht tachykard ist. Ist er das?
Ich dachte eher an eine Folge der Mitralstenose mit resultierendem erniedrigten Schlagvolumen und neurohumoraler Gegenregulation. Da wären dann aber auch Calciumantagonisten mit hoher vaskulärer Spezifität auch schlecht...
Ich finde man bräuchte überhaupt mehr Informationen zu dem Patienten...es könnte ja auch eine Nierenarterienstenose sein, beispielsweise durch eine Angiodysplasie. Wurde das überprüft? Oder wie wäre es mit einem Hirntumor? Hat man ein Schädel-MRT gemacht?
Dennoch würde mich interessieren was gegen die Diuretika sprechen würde...